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	<title> &#187; Lügen</title>
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -VI-</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 22:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 4: Der Naqschibandi Glaube: Allah ist überall. Auf Seite 13 des Buches Haqiqat al-Haqqani steht: „Allah, der Allmächtige, ist überall, aber besonders in Baytullah, weil Er es Selbst das Haus Allahs genannt hat. Denn wenn es das Haus des Herrn genannt wird, muss der Herr des Hauses auch darin sein." Wir bitten hierfür, bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Punkt 4: Der Naqschibandi Glaube: Allah ist überall.</strong> Auf Seite 13 des Buches <em>Haqiqat al-Haqqani</em> steht: „Allah, der Allmächtige, ist überall, aber besonders in <em>Baytullah</em>, weil Er es Selbst das Haus Allahs genannt hat. Denn wenn es das Haus des Herrn genannt wird, muss der Herr des Hauses auch darin sein."<span id="more-650"></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir bitten hierfür, bitte Punkt drei zu lesen. Die '<em>Aqidah</em> der <em>Naqschibandi</em> ist die '<em>Aqidah</em> der <em>Ahlu</em> <em>Sunnah</em> und deren '<em>Aqidah</em> ist, dass Allah <em>ta'ala</em> erhaben ist über Ort und Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Rabbani <em>rahimahullah</em> sagt: „Es kann über das Wesen Allahs nicht die Rede sein von Zeit, Ort und Richtung. Dies sind alles Dinge, die mit der Erschaffung Allahs in die Existenz kamen. Eine Dschama'a, welche den Kern der Sache nicht begriff, sagte, dass Allah <em>ta'ala</em> über dem Thron ist und oben ist und schrieben ihm somit eine Richtung zu..." [Band 2/Brief 67]</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu muss erwähnt werden: Das Buch „<em>Haqiqat al-Haqqani</em>" ist ein unautorisiertes Buch, dass Scheich Nazim al-Kibrisi zugeschrieben wird, aber eigentlich <span style="text-decoration: underline;">über</span> Scheich Nazim in der dritten Person geschrieben wurde. Es wird vollkommen abgelehnt, dass dieses Buch von Scheich Nazim autorisiert wurde oder von irgendeinem seiner autorisierten Stellvertreter und noch kann irgendeine Information in diesem Buch Scheich Nazim zugeschrieben werden. Es ist sogar eine Tatsache, dass Scheich Nazim seinen Schülern ein Brief schrieb, indem er ihnen befahl, dieses Buch nicht zu lesen, zu verbreiten, zu verkaufen oder zu kaufen - und das schon sehr viele Jahre früher. Er befahl ebenfalls, dass eine jede Kopie zerstört wird. Dennoch haben einige übereifrigen Verehrer dies nicht akzeptiert, und behalten einige Kopien aufgrund der sensationellen Behauptungen darin.<em> [entnommen von Hisham Kabbanis - Salafi Movement Unveiled]</em> <strong>Man sollte unbedingt bemerken, dass viele der von den Salafis zitieren Aussagen aus eben diesem Buch sind in dieser angeblichen Widerlegung der Naqschibandi Tariqah. Wir werden auf keines der von diesem Buch zitierten Aussagen weiterhin eingehen - denn dieses Buch wiegt bei keinem etwas - weder bei den Naqschibandis noch bei der Tariqah des Scheich Nazim.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -V-</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 00:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 3: Der Naqschibandi Glaube: Gewisse Leute können eine Rang erreichen, der höher ist als der der Propheten und ihrer Gefährten. Auf der ersten Seite des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Unser Meister, der Schaich, sagt, dass eine Person, die es schafft, in unserer Zeit nach diesen Prinzipien zu handeln, das erreichen wird, was frühere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Punkt 3: Der Naqschibandi Glaube: Gewisse Leute können eine Rang erreichen, der höher ist als der der Propheten und ihrer Gefährten. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der ersten Seite des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Unser Meister, der Schaich, sagt, dass eine Person, die es schafft, in unserer Zeit nach diesen Prinzipien zu handeln, das erreichen wird, was frühere Generationen nicht erreichten... derjenige, der eine erhobene Stufe und einen großartigen Rang erreicht, so einen, welchen die Propheten selbst und ihre Gefährten nicht erreichen konnten."</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Seite vier des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Besonders diejenigen, die sich an der <em>Sunnah</em> des Propheten halten, werden besondere Stationen erreichen, die den früheren Leuten nicht offen waren - nicht einmal den Gefährten des Propheten."<span id="more-644"></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es muss erneut betont werden, dass die Naqschibandis keine eigenständige 'Aqidah oder Fiqh Schule sind. Sollten diese Aussagen tatsächlich so drin stehen und wortwörtlich so gemeint sein - was wir stark bezweifel -  dann sind sie zu verwerfen, unabhängig davon, wer sie gesprochen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Naqschibandiyya folgen strikt der <em>'Aqidah</em> der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em> und nichts anderem. Die Worte des obigen Buches binden die <em>Naqschibandiyya</em> nicht, sondern nur die Worte der früheren Großen, welche zu den von allen Seiten anerkannten gehören.</p>
<p style="text-align: justify;">So wie Imam Rabbani es in seinem 100. Brief, Band 1 in <em>Maktubat</em> sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">„...Ob derjenige, der es sagt, nun der Scheich 'Abd al-Kabir aus Jemen oder der Scheich al-Akbar (Muhyi al-Din ibn 'Arabi) aus <em>Scham</em> ist [...]Wir haben es nicht nötig den Worten Muhyi al-Din ibn 'Arabis, Sadruddin al-Qunawis und 'Abd al-Razzaq Kaschis zu folgen, sondern (wir haben es nötig) einzig und allein Muhammad al-'Arabis <em>sallallahu 'alayhi wa sallam </em>Wörtern zu folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir krallen uns an <em>Nusus </em>[Qur'an und Sunnah], nicht an <em>Fusus</em> [al-Hikam, Werk des Muhyi al-Din ibn 'Arabis.] <em>Futuhat al-Madaniyyah</em> [die Offenbarungen Madinas] erklärten uns frei von <em>Futuhat al-Makkiyah</em> [Werk des Ibn 'Arabi] ..."</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Thema dieses Briefes nicht zu dem Thema hier passt, so verdeutlicht doch diese Aussage die Verbundenheit der <em>Naqschibandiyya</em> mit dem Qur'an und der Sunnah und zeigt auf, dass wir die Aussage keiner Person akzeptieren, wenn sie nicht mit der '<em>Aqidah</em> der Ahlu Sunnah wal Dschama'a übereinstimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">So sagt der große Imam Rabbani an einer anderen Stelle:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wisse: Die stabile '<em>Aqidah</em> welche die Gelehrten der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em> aus dem Qur'an, der <em>Sunnah</em> und den Werken der <em>Salaf</em> hervorholten, ist das notwendigste was der Reisende auf seinem Weg benötigt. Es ist unausweichlich dem Verständnis von <em>Ahl al-Haqq</em> - das heißt der <em>Ahlu Sunnah</em> -  in der Deutung des <em>Qur</em>'<em>ans</em> und der <em>Sunnah</em> wiederum mit dem <em>Qur'an</em> und der <em>Sunnah</em> zu folgen und sie gemäß dieser zu deuten. Wenn z.B. durch spirituelle Entschleierung [<em>al-kaschf</em>] und Inspiration [<em>ilham</em>] etwas diesen Bedeutungen widerspricht, dann darf man darauf kein Acht geben und Zuflucht bei Allah <em>ta'ala</em> davor suchen." [Band 1/Brief 286]</p>
<p style="text-align: justify;">Nun zum eigentlichen Thema: Auch hier werden wir Imam Rabbani, der unangefochtenen Autorität der <em>Naqschibandiyya</em> zitieren und widerlegen, was in diesem Buch steht:</p>
<p style="text-align: justify;">„...Keiner, der einem Propheten Gefolgschaft leistet - auch wenn er dem höchsten Propheten folgt - kann auch nur eine einzige Stufe des niedrigsten Propheten erreichen. Aufgrund dessen ist der Kopf des höchsten Menschen nach den Propheten, Abu Bakr al-Siddiq <em>radiyallahu 'anh</em>, immer unter den Füßen des niedrigsten Propheten..." [Band 1/Brief 248]</p>
<p style="text-align: justify;">„...die Stufe, welche die Gefährten des Propheten bei der ersten Unterhaltung <em>[suhba]</em> erreichten, ist eine Stufe, von der die anderen 'Awliya - die auf die letzten Stufen kamen -  nur einen Hauch bekommen. Deswegen ist der Mörder Sayyiduna Hamzas <em>radiyallahu 'anh</em>, Wahschi <em>radiyallahu 'anh</em>, höher als der Beste der <em>Tabi'in</em>, Uways al-Karani <em>radiyallahu 'anh</em>..." [Band 1/Brief 66]</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus geht nun klar hervor, dass die Naqschibandiyya fern von diesen Beschuldigungen sind und die Worte einer jeden Person nur sich selbst bindet, weswegen die Aussagen aus dem obigen Buch keine Beweiskraft bilden und sogar wenn, nicht in Anbetracht der Worte einer der größten Naqschibandis Imam Rabbani Ahmad Faruq nicht standhalten können.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Nachfrage bei dem geehrten Bruder 'Abd al-Hafidh Wentzel bezüglich diesem Zitat, was wiederum aus einem Buch der <em>Tariqah</em> des Scheich Nazim entnommen wurde [wie alle Zitate aus dem Artikel], antwortete er wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Deine aktuelle Frage bezieht sich auf den Punkt 3 in dem Machwerk der Pseudo-Salafis, wo es heißt: „<em>Der islamische Glaube: Niemand kann den Rang der Propheten oder ihrer Gefährten erlangen ..."</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das erste Problem ist die Definition von „Rang", die schlauerweise im Dunkeln bleibt, um demjenigen, den man kritisiert, etwas unterzuschieben, was er nicht gesagt oder gemeint hat.</p>
<p style="text-align: justify;">1.  Die Naqschibandis im Allgemeinen, und Scheikh 'Abdullah und Scheikh Nazim im Speziellen, sind <em>Ahlu Sunnah</em> in ihrer '<em>Aqida</em> - zum überwiegenden Teil Maturidis - und vertreten als solche, wie aus zahllosen ihrer Äußerungen hervorgeht, die Position, dass der Prophet Muhammad - Allah segne ihn und schenke ihm Frieden - der Beste aller Geschöpfe ist und dass seine Gefährten - möge Allah mit ihnen zufrieden sein - die Vorzüglichsten dieser Umma sind, allen voran Abu Bakr, 'Umar, 'Uthman und 'Ali sowie die Restlichen derjenigen, denen zu Lebzeiten das Paradies verkündet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Die Erwiderung auf die falsche Behauptung, die Naqschibandis folgten einer anderen 'Aqida findet sich in den Worten des Propheten - <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>. Bei den hier in falschem Zusammenhang (nämlich so, als handele es sich um '<em>Aqida</em>-Grundsätze) zitierten Aussagen der Scheikhs handelt es sich nämlich um nichts anderes als die Wiedergabe des Inhalts allgemein bekannter Aussagen des Gesandten Allahs - Segen und Friede seien auf ihm - von denen ich Dir hier einige als Beispiele geben möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Diese Aussagen gehören in die Bereiche <em>Fada'il al-'Amal</em> und/oder Prophezeiungen über die Endzeit etc. und sind sicher nicht als einschränkende oder im Widerspruch stehende Aussagen zur '<em>Aqida</em>, speziell zur Vorzüglichkeit des/der Propheten und seiner Gefährten - Allah segne ihn und sie und schenke ihnen allen Frieden -, zu verstehen:</p>
<p style="text-align: justify;">ʿAbd Allāh ibn ʿUmar - möge Allāh mit ihnen beiden zufrieden sein - berichtete, dass Allāhs Gesandter - Segen und Friede seien auf ihm - sagte: „Wahrlich, unter den Dienern Allāhs gibt es jene, die weder Propheten noch Märtyrer sind, und doch werden die Märtyrer und Propheten sie am Tag der Auferstehung wegen ihrer Nähe zu Allāh, dem Erhabenen, und ihrer Stellung bei Ihm beneiden." Da fiel ein Wüstenaraber auf die Knie und sagte: „O Gesandter Allāhs, beschreibe sie uns und ihre Eigenschaften!" Er sagte: „Es sind Leute, die sich von den anderen Menschen auszeichnen, einige wenige Auserwählte, die sich von ihren Stämmen unterscheiden, die um Allāhs willen wahrhaftige Freunde sind und einander nur um Seinetwillen lieben. Allāh, der in Majestät Erhabene, wird ihnen am Tag der Auferstehung Podeste von Licht errichten; und wenn die Menschen von Furcht überwältigt sind, werden sie sich nicht fürchten. Sie sind die vertrauten Freunde Allāhs, des in Majestät Erhabenen, {<em>keine Furcht wird sie überkommen, noch werden sie traurig sein</em>}."</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in al-Ḥakims <em>Mustadrak </em>- und er erklärte die Überliefererkette dieses Berichts für zweifelsfrei zuverlässig [<em>ṣ</em><em>a</em><em>ḥ</em><em>ī</em><em>ḥ</em>] -, sowie mit anderer Überliefererkette in <em>Musnad A</em><em>ḥ</em><em>mad</em>. Die letzten Worte entstammen einem Qur'ānvers, in dem es heißt: {<em>Fürwahr, die vertrauten Freunde Allāhs </em>[<em>auliyā' Allāh</em>] <em>wird keine Furcht überkommen, noch werden sie traurig sein.</em>}  (Qur'ān, 10:62)</p>
<p style="text-align: justify;">Von Abū Hurayra - möge Allāh mit ihm zufrieden sein - wird überliefert, der Prophet - Allāh segne ihn und schenke ihm Frieden - habe gesagt: „Wer meine <em>Sunna </em>wiederbelebt, wenn meine Gemeinschaft verderbt ist, dem wird der Lohn eines Märtyrers zuteil!" In einer anderen Version heißt es: „Wer an meiner <em>Sunna </em>festhält, wenn meine Gemeinschaft verderbt ist, dem wird der Lohn von einhundert Märtyrern zuteil!"</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in al-Bayhaqīs <em>Zuhd al-Kabīr</em>, von Ibn ʿAdī in <em>al-Kāmil </em>und Abū al-Qāsim ibn Bischrān in seinem <em>Amālī</em>, und zitiert von Abū Nuʿaym in <em>Ḥ</em><em>ilyat al-Auliyā'</em>; außerdem von al-Suyūṭī in <em>Miftā</em><em>ḥ</em><em> al-Janna</em>, al-Mundhirī in <em>al-Targhīb wa l-Tarhīb </em>und al-Qāsimī in <em>Qawā'id al-Ta</em><em>ḥ</em><em>dīth</em>. In einer weiteren Version heißt es „siebzig Märtyrer"; und die Überliefererketten beider Versionen gelten als schwach [<em>ḍ</em><em>a</em>ʿ<em>īf</em>].</p>
<p style="text-align: justify;">Al-Tirmidhī überliefert von Abū Umayya al-Schaʿbānī, dass dieser sagte: „Ich kam zu Abū Thaʿlaba al-Khuschanī und fragte ihn: ‚Was fängst du mit diesem Qur'ānvers an?' Er sagte: ‚Welchen Vers meinst du?', und ich antwortete: ‚Die Worte des Erhabenen: {<em>O ihr, die ihr glaubt, kümmert euch um euch selbst! Euch wird nicht schaden, wer irregeht, wenn ihr selbst rechtgeleitet seid!</em>}' Da sagte er: ‚In der Tat hast du denjenigen danach gefragt, der es genau weiß! Denn ich habe den Gesandten Allahs - Segen und Friede seien auf ihm - danach gefragt, worauf er sagte: ‚Ihr werdet solange das Gute gebieten und das Schlechte verwehren, bis du sehen kannst, wie der Habsucht gehorcht und eitlen Wünschen gefolgt wird, und das Diesseits [<em>al-dunya</em>] alles bestimmt, und jeder Besitzer einer Meinung sich etwas auf seine Meinung einbildet. Dann kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten und halte dich fern von den gewöhnlichen Leuten, denn wahrlich, euch stehen Tage bevor, in denen eine Standhaftigkeit notwendig ist, als müsste man glühende Kohlen festhalten; und demjenigen, der in jenen Tagen (rechtschaffen) handelt, wird der Lohn von fünfzig Männern zuteil, die so handeln wie ihr!' ' "</p>
<p style="text-align: justify;">ʿAbd Allah ibn al-Mubārak fügte hinzu, dass ihm berichtet wurde: „Es wurde gefragt: ‚O Gesandter Allahs, fünfzig Männer von uns (d.h. von den Prophetengefährten) oder von ihnen?', und der Prophet - Allah segne ihn und schenke ihm Frieden - sagte: ‚Nein, der Lohn von fünfzig von euch!' "</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in <em>Sunan al-Tirmidhī </em>und mit geringen Abweichungen im Wortlaut in <em>Sunan Abī Dāwūd </em>und <em>Sunan Ibn Mājah</em>, sowie in al-Ḥākims <em>Mustadrak </em>und al-Bayhaqīs <em>Schu</em>ʿ<em>ab al-Īmān</em>; und Imām al-Tirmidhī erklärte: „Dies ist ein authentischer, nur auf einem Überlieferungsweg überlieferter Bericht [<em>hadhā </em><em>ḥ</em><em>adīth </em><em>ḥ</em><em>asan gharīb</em>]."</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Berichte und noch einige weitere finden sich in  "Über die Zeichen der Endzeit" auf S. 114 ff." [Ende der Worte 'Abd al-Hafidhs <em>hafizahullah</em>]</p>
<p style="text-align: justify;">Wo anders fand ich folgende Information: „Der zitierte Text befindet sich auf Seite 14 der normalen Ausgabe des Buches „The Naqshbandi Way: A Guidebook for Spiritual Progress". Was die Angreifer nicht erwähnen ist, dass genau bei dieser Passage eine Fußnote ist, welche über ganze vier Seiten in kleiner Schrift geht und diese Aussage ausführlich erklärt! Sogar ein Kind, das diese Erklärung liest, würde den Unterschied zwischen der Aussage im Buch und der Behauptung der Angreifer verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das einzige Ziel derer, die dies zitierten, ist <em>Fitna</em> und Unterstellung." [<em>Salafis Unveiled</em> - Hischam Kabbani]</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -IV- das &#8216;Kun&#8217; der &#8216;Awliya</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/639</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 2: Der Naqschibandi Glaube: Der Schaich hat Anteil an den Befehlen Allahs. Auf Seite 33 des Buches „Mercy Oceans - Teil 1" steht: „Die Macht des Wali ist so, dass er nur Kun [sei] sagen muss, und es wird sein." Das obige ist ein weiteres Beispiel des Schirks hinsichtlich der Herrschaft Allahs. Der islamische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Punkt 2: Der Naqschibandi Glaube: Der Schaich hat Anteil an den Befehlen Allahs.</strong></p>
<p>Auf Seite 33 des Buches „Mercy Oceans - Teil 1" steht:</p>
<p>„Die Macht des <em>Wali</em> ist so, dass er nur <em>Kun</em> [sei] sagen muss, und es wird sein."</p>
<p>Das obige ist ein weiteres Beispiel des Schirks hinsichtlich der Herrschaft Allahs. Der islamische Grundsatz der Herrschaft Allahs sagt aus, dass kein erschaffenes Wesen Anteil an Allahs Attributen und grenzenlosen, gewaltigen Qualitäten haben kann. Jeder Versuch, der Schöpfung göttliche Attribute zu geben, bedeutet <em>Schirk</em> - der Gegensatz zu <em>Tawhid</em>.<span id="more-639"></span></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir mit der Antwort beginnen, wollen wir erwähnen, dass dieses obige Zitat nicht gefunden wurde in „Mercy Oceans - Teil 1". Es wurde nach geschaut in der ersten Ausgabe des Buches. [Man sollte bemerken, dass wir in dieser Widerlegung auf die Schüler des Scheich Nazim zurückgingen und einen Austausch an Informationen durchführten - da die Zitate aus den Büchern der <em>Tariqah</em> des Scheich Nazims entnommen wurden und wir somit auf die Quelle zurück gehen wollten und auf deren Erklärungen]</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort darauf könnte man lange ausführen, doch ich sehe keinen Nutzen darin, denn die Sache kann mit einigen Zitaten geklärt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die grundlegende Sache, die man hier verstehen muss, ist, dass der <em>Waliyullah</em> niemals irgend etwas tun kann - wie ein jeder Mensch - ohne die Erlaubnis Allahs. Die <em>Karamah</em> des <em>Wali</em> ist wahr gemäß der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em>. So wie die Wunder des Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> nicht die Produkte seiner „eigenen Macht" waren, so ist dies auch nicht der Fall bei den <em>'Awliya</em>. Allah <em>subhanahu</em> gibt diesen frommen Dienern die Fähigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">So heißt es in 'Aqida al-Nasafi, des großen Hanafi Scheichs Abu Hafs 'Umar ibn Muhammad al-Nasafi <em>rahimahullahi ta'ala</em>:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die <em>Karamah</em> [Bezeichnung für die Wunder der '<em>Awliya</em>] ist <em>Haqq</em> [Wahr]. Die <em>Karamah</em> taucht für den <em>Wali</em> so auf, dass er Dinge, die zur Gewohnheit geworden sind, aufhebt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Zum Beispiel:</span> Lange Strecken in kurzer Zeit zu überbrücken; dass in der Zeit der Not Essen, Trinken und Kleidung auftaucht; auf dem Wasser oder in der Luft zu laufen; dass bewegungsunfähige, leblose Körper oder dem Sprechen unfähige Körper anfangen zu sprechen.</p>
<p>Das Auftauchen der <em>Karamah</em> ist eine <em>Mu'dschiza</em> des Propheten, da diese <em>Karamah</em> für einen in seiner <em>Ummah</em> aufgetaucht ist. Durch diese <em>Karamah</em> versteht man, dass diese Person ein <em>Wali</em> ist. Damit zusammen, kann diese Person nur mit dieser Bedingung ein <em>Wali</em> sein: dass er mit seinem Glauben [<em>Diyanat</em>], die Walischaft verdient hat. Dieses [<em>Diyanat</em>] ist, die Prophetenschaft des Propheten zu akzeptieren."</p>
<p style="text-align: justify;">Dies kurz gesagt, zeigen wir die <em>Fatwa</em> des Scheich Ibn Taymiyyahs:</p>
<p align="right">وأما النفع المتعدي والنفع للخلق وتدبير العالم فقد قالوا : هم تجري أرزاق العباد على أيديهم وينزلون بالعلم والوحي ويحفظون ويمسكون وغير ذلك من أفعال الملائكة<em> .<br />
</em>والجواب : أن صالح البشر لهم مثل ذلك وأكثر منه ويكفيك من ذلك شفاعة الشافع المشفع فى المذنبين وشفاعته فى البشر كى يحاسبوا وشفاعته فى أهل الجنة حتى يدخلوا ثم بعد ذلك تقع شفاعة الملائكة . وأين هم من قوله : (وما أرسلناك إلا رحمة للعالمين )وأين هم من الذين ((يؤثرون على أنفسهم ولو كان بهم خصاصة)) ، وأين هـم ممن يدعون إلى الهدى ودين الحق ، ومن سن سنة حسنة ، وأين هم من قوله صلى الله عليه وسلم : ( إن من أمتى من يشفع فى أكثر من ربيعة ومضر ) ، وأين هم من الأقطاب والأوتاد والأغواث والأبدال والنجباء؟<em>)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Taymiyyah verteidigt hier in dieser <em>Fatwa</em> die Meinung, die sagt, fromme Muslime seien besser als Engel. Und er antwortet auf diejenigen, die sagen: „Ja, aber Engel können die Versorgung verteilen, die Schöpfung nutzen [<em>naf</em>'], das Universum verwalten und Offenbarungen bringen, sowie Leute beschützen und bewahren." Er sagt darauf: „<strong>...die frommen Menschen haben auch so etwas und sogar mehr..." </strong>Dann fragt er, wie man die Engel mit den Aqtab, Awtad, Aghwat und Abdal vergleichen könne.</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt, Ibn Taymiyyah <em>rahimahullah</em> sagt hier konkret, dass die '<em>Awliya</em> nicht nur die Schöpfung nutzen, das Universum <em>[tadbir]</em> verwalten, die Versorgung verteilen, Leute beschützen und bewahren wie die Engel, sondern noch weitaus mehr können. Und sind diese Dinge nicht ebenfalls „nur" in der Befehlsgewalt Allahs? Die <em>Ayat</em> sollte richtig verstanden werden...</p>
<p style="text-align: justify;">Bemerke auch, wie er die Stufen der '<em>Awliya</em>, die sogenannte „Hierarchie" der 'Awliya - nur von <em>Salafiyya</em> kritisiert - bestätigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kommen wir zum Kernstück der <em>Fatwa</em>, das uns eigentlich interessiert:</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Taymiyyah bestätigt die Überlieferung, die sagt, dass Allah Diener besitzt, die wenn sie etwas von ihm schwörend verlangen, dann Er das für sie verwirklicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann überliefert er einen Hadith al-Qudsi, in dem es heißt: „O mein Diener! Ich sage <em>Kun</em> und es wird, und wenn du mir gehorchst, <strong>dann gebe ich dir Fähigkeit des </strong><strong><em>Kun</em></strong><strong> und es wird."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man sieht ganz klar, dass Ibn Taymiyyah diese <em>Karamah</em> des <em>Kun</em> akzeptiert. All dies ist hier nachzulesen (auf Arabisch): <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ahlu-sunnah.de/ibntaymiyya/B4.pdf">http://ahlu-sunnah.de/ibntaymiyya/B4.pdf</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dies steht alles in seinem <em>Madschmu'a al-Fatawa, Band 4, S. 230 - 232</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehe auch was der unangefochtene Scheich, dessen Person nur die Unwissenden attackieren, dessen <em>Wilayah</em> unangezweifelt ist von einer jeden Gruppe, Scheich 'Abd al-Qadir al-Dschilani [Geylani; Jilani etc.] <em>rahimahullahu ta'ala </em>in seinem Futh al-Ghayb  - wozu Ibn Taymiyyah sogar eine Erläuterung schrieb - sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Wahrheit Seiner Worte - Allmächtig und gepriesen ist Er - „Wenn jemand so beschäftigt ist mit meinem <em>Dhikr</em>, dass er vergisst Mich nach etwas zu fragen, dann gebe Ich ihm das Allerbeste was ich jenen gebe, die nach etwas fragen.", ist jetzt bestätigt. Dies ist der Zustand der Vernichtung [al-fana'], welches der höchste Zustand der '<em>Awliya</em> und der <em>Abdal</em> ist. Auf dieser Stufe wird er beschenkt mit er kreativen Macht und was auch immer er benötigt wird kommen durch Allahs Erlaubnis. Es ist, wie er sagte - gepriesen und erhaben ist Er - in einem seiner Bücher: „O Sohn Adams! Ich bin Allah und es gibt keine Gottheit außer Mir! Ich sage zu einer Sache „Sei" und es wird. <em>[Kun faya kun]</em> Gehorche Mir, so dass ich dich zu einer Sache sagen lasse: „Sei" [kun] und es wird sein."</p>
<p style="text-align: justify;">Somit ist nun klar, auf was wir hinaus wollten. Die Antworten, welche die <em>Salafiyya</em> von uns erwarten bezüglich der <em>Kun-</em>Akzeptanz der <em>Naqschibandiyya</em>, sind die gleichen, welche sie für Ibn Taymiyyah vorlegen würden.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -I-</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Der Naqschibandi Mythos - Behauptungen widerlegt!]]></category>
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		<category><![CDATA[Verteidigung]]></category>

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		<description><![CDATA[بسم الله الرحمن الرحيم والحمد لله الذي إليه استنادي وعليه اعتمادي وهو حسبي ونعم الوكيل وصلى وسلم الله وشرف وكرم وبجل وعظم على سيدنا محمد وعلى آله وصحبه الطاهرين Seit Jahren ist im Internet ein Artikel der Salafiyya im Umlauf, der von sich sagt, die Tariqah der Naqschibandiyya zu enthüllen und die Menschen vor ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>بسم الله الرحمن الرحيم</strong><strong></strong></p>
<p align="center"><strong>والحمد لله</strong></p>
<p align="center"><strong>الذي إليه استنادي وعليه اعتمادي وهو حسبي ونعم الوكيل</strong></p>
<p align="center"><strong>وصلى وسلم الله وشرف وكرم وبجل وعظم على سيدنا محمد وعلى آله وصحبه الطاهرين</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit Jahren ist im Internet ein Artikel der <em>Salafiyya</em> im Umlauf, der von sich sagt, die <em>Tariqah </em>der <em>Naqschibandiyya</em> zu enthüllen und die Menschen vor ihrem Übel zu warnen. Oftmals zitieren die Menschen diesen Artikel oder verlinken auf ihn, immer, wenn irgendeiner in Foren oder sonst wo bezüglich der <em>Tariqah Naqschibandiyya</em> fragen stellt.<span id="more-614"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund, wieso ich diesen Eintrag schreibe, ist, weil der Autor das Thema im Grunde dreist oberflächlich behandelt, so dass es praktisch einer Lüge gleichkommt. Eine, die weder auf ehrlichen Aussagen basiert, noch auf primär Quellen der <em>Naqschibandiyya</em>, noch auf irgendetwas haltbarem. Ich werde hier <em>bi'iznillah</em> die wahren Aussagen der <em>Naqschibandiyya</em> vorlegen und die erlogenen Aussagen oder aus dem Kontext gerissenen Aussagen im Artikel inschaAllah ta'ala mit dem Aufzeigen authentischer <em>Naqschibandiyya</em> Aussagen widerlegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Manchmal werde ich die Aussagen, welche angeblich von <em>Naqschibandis</em> sein sollen, entweder komplett ablehnen und die Wahrheit zeigen, oder ich werde sie gemäß der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em> interpretieren und erklären, <em>bi'iznillah</em> - auf das für ein und allemal die Lügen über die Gruppe der <em>Naqschibandiyya</em> in ihrer Wurzel ausgemerzt seien.</p>
<p align="center"><strong>بسم الله الرحمن الرحيم</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Im Artikel heißt es: <em>„Über die Jahre sind viele abgeirrte Bewegungen in der muslimischen Welt entstanden, die darauf aus sind, die Lehren des Islams zu verderben und somit die Muslime zu täuschen und in die Irre zu führen. Eine der gefährlichsten der derzeitigen Bewegungen ist die Gruppe, die als Naqschibandi Tariqa bekannt ist."</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Dieser Satz suggeriert dem Leser, dass die <em>Naqschibandi Tariqah </em>eine <em>Tariqah</em> sei, welche erst vor „ein paar Jahren" zum Vorschein kam. Dies ist aber eine der ersten Fehlbehauptungen des Artikels und ein bewusster Versuch, in die Irre zu führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <em>Naqschibandi Tariqah</em> wurzelt in der <em>Khawadschaganiyya</em>, welche davor in der <em>Tayfuriyya</em> wurzelte. Abu Yazid al-Bistami [g.262 nH.] <em>rahimahullahu ta'ala </em>ist ein großer, bekannter und wohlanerkannter <em>Wali. </em>Weil er eine bedeutende Persönlichkeit war in der Ausbildung seiner Schüler, in der Kodifizierung der Maximen und in der Praktik des <em>Tasawwuf</em>, wurde er als der Gründer dieses bestimmten spirituellen Weges zur Schulung des Herzens und der Seele gemäß Quran und Sunnah betrachtet. Daraufhin kam der 'Alim, 'Abd al-Khaliq al-Gudschduwani [g.585nH.], vernichtete einige in der <em>Tariqah </em>erschienen Erneuerungen, veränderte einige Lehrmethoden und fügte den existierenden Maximen neue hinzu und systematisierte die <em>Tariqah</em>. Alsdann kam Imam Hadscha Schah al-Naqschibandi Muhammad Bahauddin <em>rahimahullahu ta'ala </em>[g.791 nH.], der wie die vorherigen die in die <em>Tariqah </em>eingeflossenen <em>Bid'a</em> vernichtete, und das gleiche tat wie auch 'Abd al-Khaliq al-Gudschduwani.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus sieht man, dass die <em>Tariqah</em> keine neu hervorgekommene Sache ist, sondern ihre Kette bishin zurück zu Abu Yazid al-Bistami <em>rahimahullahu ta'ala</em> und von dort zurück zu al-Rasul Muhammad Mustafa <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gesamte Einleitung versucht dem Leser klar zu machen, welch schlimme, verwerfliche und schändliche Sache die <em>Tariqah</em> <em>al-Naqschibandi</em> ist, wobei die <em>Tariqah al-Naqschibandi</em> unter allen <em>Turuq</em> als jene bekannt ist, welche auf Nüchternheit, reiner Ausübung der <em>Schari'a, </em>Vermeidung jeglicher <em>Bid'a</em>, Handlung mit der Strenge, Vermeidung der Erleichterung, festhalten an der <em>Sunnah</em> und als der klarste und schnellste Weg zu Allah <em>subhanahu wa ta'ala </em>bekannt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Man muss verstehen, dass die <em>Naqschibandiyya </em>kein eigenständiges <em>Fiqh </em>oder  ‘<em>Aqidah </em>System ist, sondern die Scheichs dieser <em>Tariqah </em>voll und ganz der <em>Ahlu  Sunnah wal Dschama’a</em> in ‘<em>Aqidah</em> und <em>Fiqh </em>folgten. Die <em>Tariqah </em>ist nur eine  Ausübung des <em>Tasawwuf</em>, welches die Reinigung des Herzens und der Seele gemäß dem  Quran und der Sunnah ist. Die Mehrheit der <em>Naqschibandis</em> folgt Imam Abu Hanifa  in <em>Fiqh</em>. Man wird keine Ansichten  finden, die von diesen getrennt sind. Die <em>Naqschibandi </em>Scheichs waren selbst  sogar große Gelehrte in den Wissenschaften des Islams. Am Ende dieser langen Widerlegung werden wir inschaallah einige Namen erwähnen, die zu den Naqschibandiyya gehören und dann wird man verstehen, wen alles man als Irregeleitet beschuldigt, wenn man die Naqschibandi allgemein als Irregeleitet bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">So sagte Imam 'Ali al-Qari: <em>„Jener, der die Ahadith des Gesandten Allahs sallallahu 'alayhi wa sallam erforschte, seine Nachrichten und Lagen verstand und der weiß, was zutun und zu sprechen ist, weiß sehr genau, dass der Weg der Naqschibandiyya der gleiche Weg ist, den Rasulullah sallallahu 'alayhi wa sallam, nachdem ihm die Prophetenschaft gegeben wurde, wählte, seiner Umma vorschlug und dass die großen Ashab gemäß diesem Weg gingen." </em>[al-Hisn al-Hasin und Mischkat]</p>
<p style="text-align: justify;">Damit ist nicht zu verstehen von den Worten, dass die <em>Naqschibandiyya</em> vorher schon existierten oder der Prophet sich nach <em>Naqschibandiyya</em> richtete - <em>Hascha</em>! Fern ist 'Ali al-Qari von solchen Absichten, damit ist gemeint, dass der Weg der <em>Naqschibandiyya</em> jener ist, der vollkommen gemäß des Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> ist und gemäß der großen Gefährten. Es ist bekannt, dass ein jeder Gefährte auf verschiedene Eigenschaften und Praktiken viel Wert beimaß. So war Abu Dharr al-Ghifari bekannt für sein <em>Zuhd</em> etc. Der Weg der <em>Naqschibandiyya</em> geht direkt auf den Gesandten Allahs <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Hadschar al-Haythami <em>rahimahullahu ta'ala</em> sagte am Ende seines <em>Fatawa</em>: <em>„Der von ungebildeten Sufis mit vergifteten Gedanken reine Weg, ist der Weg der Naqschibandiyya."</em></p>
<p style="text-align: justify;">Sayyid Mahmud al-Alusi gibt in seinem Werk <em>al-Fayz al-Warid</em> bekannt, dass einige große <em>'Ulama</em> die Ehre und die Qualität dieses Weges erwähnten und ihn in höchsten Tönen lobten.</p>
<p>Es gibt noch viel mehr, doch aufs Erste werden wir es hierbei belassen.</p>
<p>[Fortsetzung folgt]</p>
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		<title>Ibn Taymiyyah über Fana</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 18:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im 2. Band des „Madschmu'a Fatawi Ibn Taymiyya", Dar ar-Rahmah, Kairo (S. 396-397) schreibt Imam Ibn Taymiyya über „Fana" (Im Sufismus auch bekannt als „die Vernichtung" [des Egos]): „Dieser Zustand der Liebe ist der Zustand vieler Leute, die Aufgrund der Liebe zu Allah Azza wa Dschalla bekannt sind. Sie sind die Leute der Liebe Allahs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im 2. Band des <em>„Madschmu'a Fatawi Ibn Taymiyya"</em>, Dar ar-Rahmah, Kairo (S. 396-397) schreibt Imam Ibn Taymiyya über „Fana" (Im Sufismus auch bekannt als „die Vernichtung" [des Egos]):</p>
<p style="text-align: justify;">„Dieser Zustand der Liebe ist der Zustand vieler Leute, die Aufgrund der Liebe zu Allah Azza wa Dschalla bekannt sind. Sie sind die Leute der Liebe Allahs und die Leute des Willen (al-irada) Allahs. Er (dieser Zustand) ist typisch für die Leute, die Allah lieben und ihn suchen, weil diese Person (im Zustand des „Fana" seins) aufgegangen (verschwunden, ausgelöscht) ist in seinem Geliebten, in Allah Azza wa Dschalla, durch die Intensität der Liebe, weil er aufgegangen ist in Allahs Liebe und nicht in der Liebe seines Egos. <span id="more-209"></span>So wird er Allah gedenken ohne sich selbst zu gedenken, er wird sich an Allah erinnern und sich selbst vergessen, sich Allah vorstellen (yastaschhid) ohne sich selbst zu sehen und in Allah existieren und nicht in seiner selbst. Wenn er diesen Zustand erreicht; wird er sagen <em>„Ana al-Haqq"</em> (Ich bin die absolute Wahrheit) oder <em>„Subhanii"</em> (Lob sei mir) und er wird sagen <em>„maa fil dschubba ill-Allah"</em> (in diesem Mantel ist nichts außer Allah), weil er betäubt (betrunken) ist in der Liebe Allahs und dies ist eine Freunde und Glückseeligkeit, die er nicht mehr kontrollieren kann."</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin sagt Ibn Taymiyyah:</p>
<p style="text-align: justify;">„Dieses Thema beinhaltet Haqq und Batil (Wahrheit und Unwahrheit). Aber wenn jemand einen Zustand erreicht, mit eifriger intensiver Liebe (ischq) zu Allah, wird er einen Zustand von Zerstreutheit betreten und wenn er diesen Zustand betritt, wird er das Gefühl haben, dass er einen Zustand der „Einheit" (ittidhad) erreicht hat. Ich halte dies für keine Sünde. Weil diese Person entschuldigt ist und keiner darf ihn dafür bestrafen, weil er sich nicht bewusst ist, was er tut. Denn die Feder verdammt nicht die Verrückten, ausser wenn sie wieder bei Sinnen sind. Und wenn man in diesem Zustand ist, und etwas falsches gesagt (oder getan) hat, so ist er von Allah erwähnt: <em>Rabbana laa tu'akhidhna in-nasina aw akhta'na", </em><strong>„Unser Herr, mache uns nicht zum Vorwurf, wenn wir (etwas) vergessen oder Fehler begehen."</strong>[2:286]</p>
<p style="text-align: justify;">Und Allah sagt in einem anderen Vers: <em>„wa laa dschunaaha 'alaykum fimaa akhtaatum bihi."</em><br />
<strong>„Keine Schuld ist auf euch, wenn ihr unabsichtlich einen Fehler macht."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf Seite 339 schreibt Ibn Taymiyya:</p>
<p style="text-align: justify;">„Es gibt eine Geschichte von zwei Männern, die sehr respektvoll miteinander waren und einander sehr liebten. Einer der beiden fiel ins Wasser (das Meer) und sofort sprang der Andere hinterher. Daraufhin sagte der Erste (der bereits unterging): „Warum hast du dich hinterher geworfen?" Worauf der Andere antwortete: „Ich ging in dir auf und als ich in dir aufging, dachte ich, du wärst ich und ich wäre du."</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Taymiyya schreibt weiter:</p>
<p style="text-align: justify;">„Solange es nicht durch etwas Verbotenes ist, ist es in Ordnung, aber wenn es etwas Verbotenes (gemeint ist eine böse Absicht) wäre , dann gäbe es keine Entschuldigung. Und deswegen ist es so, dass viele der Awliya , wie Abdul Qadir Dscheylani eine Entschuldigung haben, denn sie waren im Zustand der Liebe (ischq)."</p>
<p style="text-align: justify;">Das Thema wird recht detailliert in einem Kapitel behandelt, dass von Seite 337 bis 343 geht. Und es heisst: <em>„al-fana alladhi yudschad fi kalam-sufiyya yuffassar bi thalathat umur" </em>(Das Wort "Fana" [Vernichtung] im Sufismus auf 3 Arten erklärt)</p>
<p style="text-align: justify;">In einem anderen Werk, nämlich in seinem Werk <em>‚al-Ubudiyyah'</em> sagt er:</p>
<p style="text-align: justify;">[...] Ein Beispiel für dies ist das Konzept des Fana. Fana ist in 3 Arten aufgeteilt:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Das Fana der Propheten (a.s) und der Awliya die die Perfektion erlangten.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Das Fana der Awliya und Salih Personen die auf dem richtigen Weg gehen, auch wenn sie noch nicht perfekt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Das Fana der Munafiqin und Ketzer, die Allah mit seiner Schöpfung vergleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das erste Typ des Fana bedeutet das Auslöschen der Gelüste für alles außer Allah, dermaßen, dass eine Person niemanden oder nichts liebt außer Allah, er betet nichts an außer ihm, das er sich auf niemanden verlässt außer Allah und das er von niemanden bittet außer Ihm. Dies ist der Sinn den man aus den Wörtern von <strong>Scheich Abu Yazid [al-Bistami] (rahimahullah):</strong><br />
<em>„Ich will nichts wollen außer was Er will, was nur dem einen Geliebten [d.h Allah] gefällt." </em><br />
verstehen sollte. Dies ist was gemeint wird mit dem Religiösen Willen von Allah. Perfektion bedeutet das ein Mann nichts will, liebt oder mag außer was Allah will, liebt und mag, welches ist das was er Befohlen hat und Wadschib und Mustahab machte. Er liebt nur die die Allah liebt, so wie die Engel, Propheten und Salih Personen. Dies ist was mit der Aya:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Sondern nur der (gerettet wird), der mit reinem Herzen zu Allah kommt." [Al-Shuara, 26:89]</em><br />
gemeint ist. Sie sagen: Es ist sicher und errettet von allem außer ein Sklave Allah´s zu sein, oder alles außer was zu wollen was Allah will, oder alles außer Allah zu lieben. Die Bedeutung ist der gleiche und egal ob es Fana genannt wird oder nicht, <strong>es ist der Beginn und Ende des Islams, das Fokus der Vollkommenen Religion. </strong>[Ende des Zitats]</p>
<p style="text-align: justify;">Nun soll man vergleichen was die heißblütigen Verfechter von Ibn Taymiyyah über Fana denken. Bilal Phillips schreibt in seinem Buch Tawhid abartige Dinge über Fana und vergleicht es mit dem Hinduismus etc. War also für ihn auch Ibn Taymiyyah ein Anhänger von Hinduistischen Praktiken oder Glaubensinhalten?</p>
<p style="text-align: justify;">Nein! Fanafillah bedeutet nichts anderes, als dass der gesamte Wille des Menschen sich auflöst und nichts mehr außer dem Willen von Allah bleibt und jegliche Existenz außerhalb Allahs nicht mehr wahrgenommen wird. Das man vollkommen eins wird mit dem, was der Wille von Allah ist. Ibn Taymiyyah beschreibt diesen Zustand wahrhaftig wunderschön und ist im absoluten Einklang mit dem, was Ahlu Tasawwuf sagt.</p>
<p style="text-align: justify;">Möge Allah uns zu den Einsichtigen gehören lassen!</p>
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		<title>Aufklärung einiger Missverständisse und eine kleine Antwort zu verbreiteten Lügen</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/145</link>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 14:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>
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		<description><![CDATA[بسم الله لرحمن لرحيم والحمد لله الذي إليه استنادي وعليه اعتمادي وهو حسبي ونعم الوكيل وصلى وسلم الله وشرف وكرم وبجل وعظم على سيدنا محمد وعلى آله وصحبه الطاهرين As-Salamu Alaykum, Ich fühle mich gezwungen das hier zu schreiben, weil einige Dinge im Umlauf sind und Sachen erzählt und gesprochen werden, die uns persönlich betreffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>بسم الله لرحمن لرحيم</strong><strong></strong></p>
<p align="center"><strong>والحمد لله</strong></p>
<p align="center"><strong>الذي إليه استنادي وعليه اعتمادي وهو حسبي ونعم الوكيل</strong></p>
<p align="center"><strong>وصلى وسلم الله وشرف وكرم وبجل وعظم على سيدنا محمد وعلى آله وصحبه الطاهرين</strong></p>
<p style="text-align: justify;">As-Salamu Alaykum,</p>
<p style="text-align: justify;">Ich fühle mich gezwungen das hier zu schreiben, weil einige Dinge im Umlauf sind und Sachen erzählt und gesprochen werden, die uns persönlich betreffen und die ich nicht einfach so unbeantwortet bzw. ungeklärt lassen will. Viele Leute die auf diese Webseite kommen bemerken sicherlich gleich zwei Dinge:</p>
<p style="text-align: justify;">1-      Die negative Einstellung gegen die ‚Salafis'</p>
<p style="text-align: justify;">2-      Die positive Einstellung zu den ‚Sufis'</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist etwas, was abschreckt. Bei viele leuchten sofort die Alarmglocken wenn sie die Seite betreten und sie verlassen die Seite.<span id="more-145"></span>Uns wird vorgeworfen blind zu sein und beharrt auf unsere angeblichen „Erneuerungen" zu sein. Wir würden nie über Bida' sprechen etc. sondern alles und jedes verteidigen, was auch nur in ihren Ansichten als Bida' existiert. Unsere Absicht sei die Verteidigung der Erneuerungen der ‚Sufis' und die Erniedrigung der ‚Wahabiten' weil diese ‚schönen Wahabiten' so fromme Anhänger von „Quran und Sunnah" seien.</p>
<p style="text-align: justify;">Das mag aus der subjektiven Sicht vielleicht richtig sein, aber nicht aus der Sicht des objektiven Lesers. Mit dieser Beschuldigung werden uns bestimmte Dinge unterstellt:</p>
<p style="text-align: justify;">1.       Wir seien indirekt Feinde von Quran und Sunnah, weil wir ihre angeblichen frommen Anhänger angreifen und uns gegen die Lügen  die sie verbreiten wehren.</p>
<p style="text-align: justify;">2.       Wir seien blind darin Menschen und Gruppen zu verteidigen, die sich offen gegen Allah Subhanahu wa Ta'ala und seinen Gesandten Muhammed Mustafa Sallallahu alayhi wa sallam gestellt haben, warum auch immer.</p>
<p style="text-align: justify;">3.       Wir würden Lügen verbreiten über Allah und seinen Gesandten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir suchen Zuflucht bei Allah ar-Rahman und al-Ghaffar.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich will erst einmal klären, wieso wir diese Seite überhaupt aufgebaut haben und unsere Absichten, die wir dahinter verfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst einmal soll gesagt sein, dass unsere Absichten nicht die Verteidigung von Bida' ist oder das gutheißen von Haram und Makruh ist. Wir sind und waren nie fanatische Anhänger einer Madhab und unsere Absicht ist es nicht irgendwelche falschen Handlungen oder falschen Dinge zu verteidigen. Im Gegenteil. Wir sind Muslime die versuchen, die Ahlu Sunnah wal Dschaamah einschließlich ihrer vier Madhab, zwei Aqidah Schulen und allem, was dazu gehört, zu verteidigen. Als wir diese Webseite geöffnet haben, gab es und bis dato gibt es immernoch keine Seite, welche die Ansichten der Ahlu Sunnah verteidigt und jene widerlegt, die schamlos und charakterlos über die Gelehrten herziehen und über all jene Muslime, die den Islam zu uns getragen haben. Unsere Absicht ist nicht, das wir eine bestimmte Gruppierung entblößen oder uns gegen sie verteidigen weil wir bestimmte Mitglieder (Allah bewahre) hassen oder weil wir denken, die sind alle böse oder dergleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nein. Unsere Absicht ist die Bewahrung der Ahlu Sunnah wal Dschaamah mit all ihren Gelehrten und all ihren Frommen. Unsere Absicht ist die Bewahrung der <strong>wahren Ansichten</strong> von den <em>Salaf us-Salihin </em>und die Verteidigung der Khalaf. Unsere Absicht ist es den Islam vor der Zerstückelung zu bewahren, wo jeder einzelne ein Mufti geworden ist und wo der Respekt zu Ulama auf den tiefsten Punkt gesunken ist. Wir verteidigen die reine Lehre von Allah und seinem Gesandten und zwar die Lehre, welche die Ahlu Sunnah wal Dschaamah uns bis heute gebracht hat. Wir verteidigen nicht die Lehren Scheich Ibnu Tayymiyahs, Scheich Ibnul Qayyims und insbesonders nicht die Lehren Muhammad ibn Abdulwahab al-Nadschdis, aber wir verteidigen auch nicht die eigenen Lehren von Imam al-Qurtubi, Al-Qadi Iyyad oder irgendeiner anderen Person, sondern wir verteidigen einzig und allein Ahlu Sunnah wal Dschaamah, das korrekte Verständis der Ulama von Quran und Sunnah. Wir verteidigen all jene, die die essenziellen Wahrheiten gesprochen haben und diese Wahrheiten verteidigen wir. Uns geht es nicht um die blinde Anhängerschaft von bestimmten Gelehrten, Allah bewahre, uns geht es um die Treue und um den Respekt vor all jenen, die dem Islam ihr Leben gegeben haben und die den Quran und die Sunnah richtig verstanden haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir verteidigen die traditionelle sunnitische Gelehrtenschaft, eben jene, die uns die Diin überbracht haben. Wir richten uns an diese Gelehrte und nicht an unsere Hawa oder an unseren Nafs. Wenn die Mehrzahl der Ulama über eine Sache gesprochen haben, dann richten wir uns an die Mehrzahl dieser Ulama und nicht an die einzelnen kuriosen Ansichten, welche vereinzelte Personen an den Tag legen.</p>
<p style="text-align: justify;">Alhamdulillah, wir haben immer die Aussagen der Ulama akzeptiert ohne uns zu wehren, wenn sie wirklich von ihnen ausgesprochen wurden. Wir haben uns niemals dem blinden befolgen von bestimmten Ansichten hingegeben. Wie oft habe ich schon einige Details in meinem Wissen und meinen Ansichten gerade biegen müssen und habe es gerne getan.</p>
<p style="text-align: justify;">Wallahi, unsere Absicht besteht nur darin den Muslimen der Ahlu Sunnah wal Dschaamah ihre Aqidah richtig zu überbringen. So zu überbringen, wie sie von Muhammed Mustafa Sallallahu alayhi wa sallam verstanden wurde und überbracht wurde, so wie sie von den Sahaba verstanden und überbracht wurde und wie von den Salaf und Khalaf. Unsere Absicht ist die Verteidigung eben jener reinen Aqidah, die nur aus der Erhabenheit Allahs besteht und nur daraus besteht, Allah frei von jeglichem Makel und Fehlern zu erklären. Das ist der Sinn und das Ziel von Aqidah. Wir schreiben Allah Subhanahu nur  das zu, was er und sein Gesandter Allah zugeschrieben haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wallahi, unsere Absicht besteht nur darin den Muslimen der Ahlu Sunnah wal Dschaamah ihre A'mal und ihre Ibadat richtig beizubringen, indem wir die Schulen des Fiqh verteidigen. Wir verteidigen Imam Abu Hanifa Numan ibnu Thabit und seine Ansichten genauso wie wir Imam Malik ibn Anas, Imam Muhammad ibn Idris al-Schafii und Imam Ahmad ibnu Hanbal und ihre Ansichten verteidigen <em>Rahimahullah</em>. Wir machen keinen Unterschied zwischen den Madhahib und versuchen den Muslimen zu erklären, was eine Madhahib ist und wieso sie gezwungen sind, sich an eine dieser Madhahib zu richten und wieso sie sonst all ihre A'mal umsonst machen. Und auch hier geht es wieder nicht um die Verteidigung einiger Menschen, sondern hier geht es um die Verteidigung des korrekten Verständnisses. Verständnis darüber, was Allah und sein Gesandte von uns wirklich wollten. Uns geht es nicht um Imam Abu Hanifa oder Imam Malik, nein, uns geht es um das korrekte Verständnis von den Befehlen Allahs und seinen Gesandten. Deswegen folgen wir einer Madhab, die von tausenden Ulama befolgt wurde, verfeinert wurde und von Fehlern ausgemerzt wurde. Wären wir blinde Befolger von den Urvätern der Madhab, würden wir die Ansichten Imam Muhammad asch-Schaybanis oder die Ansichten Imam Abu Yusufs nicht annehmen, da sie ihrem Lehrer Imam Abu Hanifa in Furu' - Zweigthemen -  widersprochen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch besonders wichtig ist auch eine Sache die wir tun und bei vielen negativ betrachtet wird nämlich die Verteidigung des Tasawwuf/Sufismus. Bei vielen Leuten schlagen, wie schon gesagt, sofort die Alarmglocken wenn sie dieses Wort hören. Sie denken sofort an Leute, welche die Scharia nicht einhalten, welche der Sunnah keine Achtung schenken, ja sogar an jene, welche den Islam als Mittel zum Zweck sehen und auch andere Religionen als Mittel zum Zweck akzeptieren. Sie sehen sie als die verrückten und betrunkenen Esoteriker/Mystiker, wie sie im Westen dargestellt werden. Sie denken an die Touristen Attraktion der drehenden Mawlawis in der Türkei.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist verwunderlich, dass diese Leute eine absolute Feindschaft gegen Tasawwuf haben, aber sie keinerlei Ahnung über die Materie haben. Ihre eigenen Gedankenväter waren nicht einmal feindlich zu Tasawwuf eingestellt, kein einziger Gelehrter hat sich gegen den Tasawwuf ausgeprochen, wa iyazubillah. Es gab immer Leute, welche bestimmte Aspekte kritisiert haben, wir lehnen die Tatsachen nicht ab. Jedoch gab es keinen, der die gesamte Materie vollkommen abgelehnt hat, weil sie wussten, der Tasawwuf ist ein Zweig des Islams, der unbedingt zum Baum des Islams gehört, so wie der Fiqh und die Hadithwissenschaft und die Wissenschaften des Tafsir etc.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispielsweise werden wir von Scheich Ibn Taymiyyah sehen, dass er zwei Bänder seines Madschmua al-Fatawa (nämlich Band 15 und 16) ausschließlich dem Tasawwuf gewidmet hat. Wir werden Ansichten von ihm sehen können (welche wir inschaAllah noch in diesem Blog veröffentlichen mit Scans) die absolut für einige ‚sufistisch' sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch sehen wir Ibn Qayyim al-Dschawziyyah wie er das Buch Madaridschus Salikin geschrieben hat. Allein das Wort ‚Salik' - der Reisende - ist ein Wort aus dem Tasawwuf, dass den Murid beschreibt. Wenn man dann noch sieht zu welchem Buch dieses Buch eine Erläuterung ist, dann wird man vollends als ein Feind des Tasawwuf schockiert sein. Es ist ein Scharch zu al-Harawi al-Ansaris extremen Sufi Handbuch namens <em>Manazil al-Sa'irin ila al-Haqq. </em></p>
<p style="text-align: justify;">Auch diskutiert Ibn Qayyim in seinem <em>Schifaa'ul Alil </em>was Fana und Baqa bedeuten, zwei Tasawwuf Fachausdrücke, welche der Sufi am Ende erreicht und befürwortet diese.</p>
<p style="text-align: justify;">Der berühmte Imam Nawawi rahimahullah ist jemand, der auch unter den Salafis beliebt ist und dessen Kommentar zu Sahih Muslim und seine 40 Hadith Sammlung bei ihnen geachtet und geliebt ist sowie auch sein Riyadus-Salihin. Auch seine Fatawa und Meinungen im Fiqh werden von ihnen nicht selten zitiert. Kein geringerer als dieser Imam Nawawi schreibt in seinem <em>al-Maqasid fi al tawhid wa al-'ibada wa usul al-tasawwuf </em>(Die Zwecke des Tawhid, der Anbetung und das Fundament der Selbstreinigung (usul al-tasawwuf))</p>
<p style="text-align: justify;">"Die Pfeiler des Weges der Sufis sind 5:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Das Halten der Präsenz Allahs im Herzen, sowohl in der Öffentlichkeit, als auch im Privaten<br />
2. Der Sunnah des Propheten sallallahu alayhi wa sallam zu folgen in Tat und Wort<br />
3. Sich von den Menschen fernhalten und davon sie zuviel zu fragen  (Es ist gemeint nicht zuviel Zeit mit den Menschen zu verbringen und sich lieber auf Ibada zu konzentrieren um das Herz nicht von Allah abzulenken)<br />
4. Zufrieden zu sein dem, was Allah dir gab, auch wenn es wenig ist<br />
5. Sich mit seinen Angelenheiten immer an Allah zu wenden"</p>
<p style="text-align: justify;">Allein die Tatsache, dass jemand wie Imam Nawawi den Tasawwuf neben Begriffen wie Tawhid und Ibada stellt ist schon etwas.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztendlich gab es gewiss ‚Sufis', die vom richtigen Weg abgekommen sind. Doch diese Menschen gibt es überall und in jeder Gruppierung und in jedem Bereich. Doch den Tasawwuf abzulehnen ist eine erschreckende Sache und ist etwas, womit sich jeder selbst ins eigene Fleisch schneidet. Man hat so eine feindliche Einstellung bekommen, dass man nicht mal mehr Tasawwuf sagt sondern andere Wörter oder Bezeichnung für die gleichen Inhalte benutzt. Allah soll uns helfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bitte jeden Leser zu beachten, das wir niemals Artikel veröffentlichen, die wir selber geschrieben haben, sondern wir veröffentlichen nur Übersetzungen aus den Büchern von den Ulama. Deswegen bitte ich jeden offen an die Artikel heranzugehen und sie zu lesen und ihren Inhalt zu verstehen und zu begreifen, dass diese Dinge nicht unsere Worte sind, sondern die Worte der Ulama.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Bitte für Dua,</p>
<p style="text-align: justify;">Revan ibn Muhammed</p>
<p style="text-align: justify;">As-Salamu Alaykum</p>
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