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	<title> &#187; Hadith</title>
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		<title>&#8220;Jede Bid&#8217;a ist Irreleitung&#8221; &#8211; II-</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 09:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Imam Schafi' i sagte: "Es gibt 2 Arten der Bid’a: “Bid’a’atun Mahmuda [lobenswerte Bid'a] und Bid’a’atun Madhuma [schlechte/verdorbene Bid'a].“ dies ist authentisch überliefert von al-Schafi'i durch zwei seiner angesehentesten Studenten in den letzten Jahren, dem ägyptischen Hadithmeister Harmala ibn Yahya al-Tudschaybi und al-Rabi'i ibn Sulayman al-Muradi. Die Überlieferung geht weiter und macht klar, was Sache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Imam Schafi' i sagte: "Es gibt 2 Arten der Bid’a: “Bid’a’atun Mahmuda [lobenswerte Bid'a] und Bid’a’atun Madhuma [schlechte/verdorbene Bid'a].“ dies ist authentisch überliefert von al-Schafi'i durch zwei seiner angesehentesten Studenten in den letzten Jahren, dem ägyptischen Hadithmeister Harmala ibn Yahya al-Tudschaybi und al-Rabi'i ibn Sulayman al-Muradi.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-622"></span>Die Überlieferung geht weiter und macht klar, was Sache ist:<br />
Harmala sagte: "Ich hörte al-Schafi'i sagen: 'Es gibt zwei Arten der Bid'a (al-bid`atu bid`atân): lobenswerte Bid'a [bid'a mahmûda] und schlechte/verdorbene Bid'a. Was auch immer gemäß der Sunna ist, ist eine lobenswerte Bid'a. Was jedoch der Sunna widerspricht, ist eine verabscheungswürdige[I]Bid'a[I].'"</p>
<p style="text-align: justify;">Noch ausführlicher als dies ist die Aussage des al-Rabi'i rahimahullah:<br />
"Al-Schafi'i sagte zu uns: "Erneuertes sind zwei Arten (al-muhdathâtu min al-umûri darbân): Eine ist eine Erneuerung, welche etwas widerspricht (mâ uhditha yukhâlifu) was im Qur'an, der Sunna, dem Bericht eines Sahaba (athar) oder etwas im Konsens (idschma') widerspricht: dies ist die Bid'a der Irreleitung (fahâdhihi al-bid`atu dalâla).</p>
<p style="text-align: justify;">Die andere Art der Erneuerung ist alles andere und alles Gute (mâ uhditha min al-khayr), was dem obigen nicht widerspricht. Dies ist eine tadellose Bid'a.(wahâdhihi muhdathatun ghayru madhmûma)</p>
<p style="text-align: justify;">`Umar radiyallahu 'anh sagte, bezüglich dem Gebet des Ramadan: "Welch schöne Bid'a ist dies!", was bedeutet, dass es neu eingeführt wurde, bevor es zuvor existierte - ohne jedoch dem obigen zu widersprechen."</p>
<p style="text-align: justify;">Überlieferung zu finden: al-Rabi` in al-Bayhaqis Madkhal und Manâqib al-Schafi`i (1:469) mit einer sahih Kette, wie es bestätigt wurde von Ibn Taymiyyah in seinem Dar' Ta'arud al-'Aql wa al-Naql (s. 171) und durch al-Bayhaqi in Ibn 'Asakir in Tabyin Kadhib al-Muftari (Kawthari Edition, S. 97) Zitiert von al-Dhahabi in seinem Siyar (8:408), Ibn Radschab in Dschami' al-'Ulum wa al-Hikam (S.267 = Zuhayli Edition; 2:52-53=Arnawut Ed., 2:131 Sahih) und letztendlich Ibn Hadschar in Fath al-Bari (1959 ed. 13:253)</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Schafi'i legte somit ganz klar die Fundamente für das korrekte Verständnis einer Bid'a. Er sagt ganz klar, dass es zwei Arten von Bid'a gibt und dass nicht eine jede Bid'a direkt schlecht sein muss - wie es heute von vielen unwissenden Gruppierungen dargestellt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">So sagt auch Ibn Hadschar al-Haythami:<br />
"Bid`a in der Fachsprache des Fiqh ist alles erneuerte, was den Befehlen des Gesetzgebers widerspricht, ob nun spezifischen und allgemeinen beweisen." [al-Tabyin fi Scharh al-Arba'in, S. 36]</p>
<p style="text-align: justify;">al-Qadi ibn 'Arabi al-Maliki sagt: "Nur die Bid'a, welcher der Sunna widerspricht, ist tadelnswert." ['Aridat al-Ahwadhi 10:147]</p>
<p style="text-align: justify;">al-Lacknawi al-Hanafi sagt: "“Bid'a ist alles, was nicht in den erten drei Generationen existierte und wofür es keine Basis gibt zwischen den vier Quellen des islamischen Rechts: Qur'an, Sunna, Idschma und Qiyas." [Iqâmat al-Huddscha, s.12]</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt also, eine Sache muss der Religion widersprechen, damit sie eine Bid'a ist - ein Beispiel hierfür wären neue Bewegungen in das Gebet z.B. oder alles, was den obigen widerspricht. Doch was dem obigen nicht widerspricht, eine Basis hat worauf es baut, dann ist darin nichts verwerfliches.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Menge der Beweise ist unglaublich viel - sie alle hier aufzulisten, sowie das korrekte Verständnis für "kullu Bid'atin dalala" ist nicht möglich, da die Zeit momentan dafür fehlt.</p>
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		<title>&#8220;Jede Bid&#8217;a ist Irreleitung&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Imam Nawawi  rahimahullah sagte: قَوْله صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : ( وَكُلّ بِدْعَة ضَلَالَة ) Bezüglich der Aussage des Propheten Heil und Segen auf ihm: "Und jede Bid'a ist Dalala." [Irreleitung] هَذَا عَامّ مَخْصُوص ، وَالْمُرَاد غَالِب الْبِدَع . Das ist eine allgemeine Aussage, welche beschränkt ist: ['Amun makhsus.] Und damit ist die Mehrheit [der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Imam Nawawi  rahimahullah sagte:</p>
<p style="text-align: right;">قَوْله صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : ( وَكُلّ بِدْعَة ضَلَالَة )</p>
<p style="text-align: justify;">Bezüglich der Aussage des Propheten Heil und Segen auf ihm: "Und jede  Bid'a ist Dalala." [Irreleitung]<span id="more-611"></span></p>
<p style="text-align: right;">هَذَا عَامّ مَخْصُوص ، وَالْمُرَاد غَالِب الْبِدَع .</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eine allgemeine Aussage, welche beschränkt ist: ['Amun makhsus.]  Und damit ist die Mehrheit [der Bidah] gemeint.</p>
<p style="text-align: right;">قَالَ أَهْل اللُّغَة : هِيَ كُلّ شَيْء عُمِلَ عَلَى غَيْر مِثَال سَابِق .</p>
<p style="text-align: justify;">Die Philologen [jene, die sich mit der Sprache auseinandersetzten]  sagten: "Al Bid'ah ist jede Sache, die ohne voriges Beispiel erfunden  ist."</p>
<p style="text-align: justify;">[Die Bidah jedoch unterteilen sich nach der Mehrheit der Sunnitischen  Gelehrten und somit der Übereinstimmung der vier Rechtsschulen in fünf  Kategorien]:</p>
<p style="text-align: right;">قَالَ الْعُلَمَاء : الْبِدْعَة خَمْسَة أَقْسَام : وَاجِبَة ،  وَمَنْدُوبَة وَمُحَرَّمَة ، وَمَكْرُوهَة ، وَمُبَاحَة</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gelehrten sagten : "Al-Bid'a ist in fünf Kategorien zu teilen: "Ein  Plicht-Bid'a, ein empfohlene Bid'a, eine Verbotene, eine unbeliebte und  eine Erlaubte Bid'a." [Imam An-Nawawi in Scharchul Muslim Band 2 Seite  460 [Al Maktaba al Assriya];Kommentar zu Hadith Nummer 867/in anderen  Auflagen Nummer 1435, Kapitel von Salat al Dschumu'a (Freitagsgebet)]</p>
<p style="text-align: justify;">Scheichulislam Ibn Hadschar al Asqalani sagt in seinem Meisterwerk Fath  Al Bari:</p>
<p style="text-align: right;">وَقَالَ اِبْن عَبْد السَّلَام :فِي أَوَاخِر " الْقَوَاعِد " الْبِدْعَة  خَمْسَة</p>
<p style="text-align: right;">أَقْسَام "</p>
<p style="text-align: justify;">Sultan al-'Ulama Al-'Izz Ibn 'Abd As-salam sagte am Ende des Buch: Al-Qawa'id: Die Bid'a ist nach  fünf Kategorien zu teilen</p>
<p style="text-align: right;">فَالْوَاجِبَة " كَالِاشْتِغَالِ بِالنَّحْوِ الَّذِي يُفْهَم بِهِ كَلَام  اللَّه وَرَسُوله لِأَنَّ حِفْظ الشَّرِيعَة وَاجِب ، وَلَا يَتَأَتَّى  إِلَّا بِذَلِكَ فَيَكُون مِنْ مُقَدَّمَة الْوَاجِب ، وَكَذَا شَرْح  الْغَرِيب وَتَدْوِين أُصُول الْفِقْه وَالتَّوَصُّل إِلَى تَمْيِيز  الصَّحِيح وَالسَّقِيم "</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pflicht-Bid'a ist z.B das Erlernen der arabischen Grammatik, durch  sie man die Worte Allahs und seines Propheten verstehen kann. Denn die  Bewahrung der Schari'a ist Pflicht und nur damit (mit dem Beherrschen der  arabischen Grammatik) kann man das erreichen, deswegen ist es Pflicht.  Sowie z.B die Erklärung von schweren Wörtern und die Verfassung von Usul  al-Fiqh und die Unterscheidung zwischen dem Sahih und Nicht-Sahih.</p>
<p style="text-align: right;">وَالْمُحَرَّمَة " مَا رَتَّبَهُ مَنْ خَالَفَ السُّنَّة مِنْ  الْقَدَرِيَّة وَالْمُرْجِئَة وَالْمُشَبِّهَة"</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verbotene Bid'a ist z.B was die Qadariyya die Murdschi'a  [verschiedene Sekten] oder die Antropomorphisten verfassten, was ja die  Sunna widerspricht.</p>
<p style="text-align: right;">وَالْمَنْدُوبَة " كُلّ إِحْسَان لَمْ يُعْهَد عَيْنُهُ فِي الْعَهْد  النَّبَوِيّ كَالِاجْتِمَاعِ عَلَى التَّرَاوِيح وَبِنَاء الْمَدَارِس  وَالرُّبَط وَالْكَلَام فِي التَّصَوُّف الْمَحْمُود وَعَقْد مَجَالِس  الْمُنَاظَرَة إِنْ أُرِيدَ بِذَلِكَ وَجْه اللَّه "</p>
<p style="text-align: justify;">Die Empfehlenswerte ist alles was Gut ist und nicht in der Zeit des  Propheten bi 'aynihi [in dieser Form]  verrichtet wurde wie z.B das Verrichten des Tarawih in Gemeinschaft, oder das Bauen von Schulen und Ribatat  [Khanqa] oder  über den gelobten Tasawwuf reden, oder die Organisation von Debatten wenn man damit Allah Angesicht  bestrebt.</p>
<p style="text-align: right;">وَالْمُبَاحَة " كَالْمُصَافَحَةِ عَقِب صَلَاة الصُّبْح وَالْعَصْر ،  وَالتَّوَسُّع فِي الْمُسْتَلَذَّات مِنْ أَكْل وَشُرْب وَمَلْبَس  وَمَسْكَن . وَقَدْ يَكُون بَعْض ذَلِكَ مَكْرُوهًا أَوْ خِلَاف الْأَوْلَى  وَاللَّهُ أَعْلَمُ.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erlaubte Bid'a ist z.B das Begrüßen nach dem Salah von <em>Fadschr</em> und  'Asr, oder dass man die Gaben Allahs mehr [als früher] genießt wie das Essen,  die Bekleidung  und Wohnen. Aber es kann vorkommen, dass paar davon unbeliebt sein können. Und Allah weiß am Besten. [Fath Al Bari Sharh Sahih Al Bukhari : Band 20  Seite 330 (Ashamila) Kommentar zum Hadith Nummer 6735 Kapitel : Al I'tisamu bi al kitab wa  sunna]</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Schafii [rahimahullah] sagte:<br />
“Es gibt 2 Arten der Bid'a: "Bid'a’atun Mahmuda [lobenswerte Bid'a] und  Bid'a’atun Madhuma [schlechte/verdorbene Bid'a].“</p>
<p>[Abu Nu’aym’s Al-Hilya, Ibn Radschab’s Dschaami’ Al-’Ulum wal Hikam  (Arnaa’ut schrieb “Sahih” in seiner Ausgabe), Ibn Hadschar in Fathul  Baari, Schawkaani in Qawl Al Mufid]<br />
Qadi Ibn al-Arabi [rahimahullah] sagte: „Nur die Bid'a, welche der Sunnah widerspricht, ist schlecht.“ [Aridhat al-Ahwadhi]</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr wird folgen, inschaAllah Ta'ala...</p>
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		<title>Verfeinerung und Kontrolle der Madhahib -II-</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 13:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf eine konstruktive Kritik eines Bruders hin, dass der erste Artikel gar keine Beispiele zeigt, in dem die Gelehrten der Madhab die vorherigen Ansichten aufgrund der Ahadith verbessert haben, nahmen wir einen Artikel von Scheich Nuh Ha Mim Keller zur Hilfe, worin gute Beispiele dafür aufgelistet sind, wie die Gelehrten einer Madhab aufgrund authentischer Ahadith, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf eine konstruktive Kritik eines Bruders hin, dass der erste Artikel gar keine Beispiele zeigt, in dem die Gelehrten der Madhab die vorherigen Ansichten aufgrund der Ahadith verbessert haben, nahmen wir einen Artikel von Scheich Nuh Ha Mim Keller zur Hilfe, worin gute Beispiele dafür aufgelistet sind, wie die Gelehrten einer Madhab aufgrund authentischer Ahadith, die dem Usul ihrer Madhab gemäß ein ausreichender Beweis sind, verändert wurden. Wir haben nicht den ganzen Artikel übersetzt, sondern nur Bruchweise die Beispiele rausgeschrieben.<span id="more-575"></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Die Schafi'i Madhab</span></p>
<p style="text-align: justify;">Frühere Gelehrte debattierten darüber, welche von den vorgeschrieben Gebeten „das höhergestellteste Gebet" ist, welches in der Sura al-Baqara im Vers: <strong>„Beachtet aufmerksam die Gebete und insbesondere <em>al-salat al-wusta</em>, das höchste Gebet..."</strong> [2:238], in dem <em>Wusta </em>[wörtlich: mittlere], gemäß der arabischen Redewendung, sich auf das beste Teil einer Sache bezieht. Dies ist bestätigt durch die Anwendung desselben vergleichbaren Adjektivs, in seiner männlichen Form, in Sura al-Qalam: <strong>„Die Besten von ihnen </strong>[<em>awsatuhum</em>] <strong>sagten: „Sagte ich euch nicht: „Würdet ihr Allah doch nur Preise [in Reue]."</strong> [68:28], in dem <em>awsatuhum</em> „der Beste von ihnen" bedeutet [Mahalli: Tafsir al-Dschalalayn, 759].</p>
<p style="text-align: justify;">Nun, die Ansicht von Imam asch-Schafi'i war, dass das <em>Salat al-Wusta</em> - das höchste Gebet - das Frühgebet ist. Die Beweise hierfür sind nicht nur die vielen <em>Ahadith</em> über den speziellen Lohn des Frühgebets, insbesondere wenn es in der Gemeinschaft [<em>dschama'a</em>] in der Moschee verrichtet wird - sondern auch, dass im islamischen Kalender die Nacht eines bestimmten Datums vor dem Tag kommt, sodass das Abendgebet [<em>maghrib</em>] das Erste der fünf vorgeschriebenen Gebete am Tag ist und das Nachmittagsgebet [<em>'asr</em>] das Letzte ist. Dies macht das Frühgebet [<em>fadschr</em>] zum ‚mittleren' zwischen den Beiden. So überzeugend diese Begründung auch sein mag, kamen Gelehrte nach Imam Schafi'i und korrigierten seine Ansicht im Licht des absolut authentischen <em>[sahih] Hadith</em>, überliefert von Muslim, dass 'Ali ibn Abi Talib <em>Karamallahu Wadschu</em> sagte:</p>
<p style="text-align: justify;">„Als es der Tag von der Schlacht der Verbündeten [<em>al-Ahzab</em>] war, sagte der Gesandte Allahs <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>: <strong>„Möge Allah ihre Häuser und Gräber mit Feuer füllen: sie haben uns beschäftigt und abgehalten vom mittleren Gebet </strong>[<em>al-salat al-wusta</em>]<strong> bis die Sonne unterging."</strong> (Muslim, 1/436;627), welches ein <em>Nas</em> ist oder „ein Text mit nur einer einzigen möglichen Interpretation" vom Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>, dass <em>salat al-wusta</em> in der Sura al-Baqara das Nachmittagsgebet ['asr] ist und kein anderes. Dies ist eines der Verbesserungen der Beweise, über die wir sprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Imam al-Nawawi <em>rahimahullah</em> sagte: „Trotz diesem [immensen Wissen des <em>Hadith</em>] wählte Schafi'i <em>rahimahullah</em> den Weg der stärkeren Vorkehrung, denn Wissen über alle <em>Hadith</em> ist für den Menschen nicht möglich. Er traf die Aussage, die von ihm durch viele Überlieferer berichtet wurde, worin er [die Gelehrten] auffordert einen <em>sahih Hadith</em> zu nehmen und seine Ansicht nicht zu berücksichtigen, wenn es einem expliziten, authentischen und eindeutigen Text [<em>nas</em>] widerspricht. Unsere Gelehrten gehorchten diesem Befehl und wendeten es bei vielen bekannten Fällen der Gesetzgebung an." [al-Madschmu', 1/10-11]</p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Die Hanafi Madhab</span></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel für die <em>Hanafi Madhab </em>ist die <em>Sunnah </em>des Duschens [<em>ghusl</em>] bevor man zum Freitagsgebet [<em>dschumu'a</em>] geht. Die überlieferte Ansicht der Schule ist, dass die Gültigkeit des <em>Sunnah </em>Bades verloren gegangen ist, wenn die rituelle Waschung einer Person ungültig wurde zwischen dem Duschen und dem Freitagsgebet, womit jemand erneut duschen müsste, um den Lohn dieser <em>Sunnah </em>zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt finden wir im <em>Radd al-muhtar </em>des Ibn 'Abidin <em>rahimahullah</em>,  der führenden Fatwaquelle der späteren <em>Hanafi Madhab, </em>dass Imam 'Abd al-Ghani Nablusi <em>rahimahullah</em>, nachdem er die obrige Gesetzgebung erwähnte, anmerkte, dass es zwei Ansichten darüber unter den Gelehrten der <em>Madhab</em> gibt: Die erste Ansicht ist die derer, die der Meinung sind, dass das Duschen für die Reinheit [<em>tahara</em>] ist, weswegen der Verlust der rituellen Waschung [<em>wudu'</em>] nach dem Duschen und vor dem Freitagsgebet die <em>Ghusl</em> nullifizieren würde. Die zweite Ansicht ist die derer, welche der Meinung sind, dass das Duschen nur für die Sauberkeit [<em>nadhafa</em>] ist, weswegen der Verlust des <em>Wudu</em>' und das erneute vollziehen der <em>Wudu'</em> die <em>Ghusl</em> nicht nullifizieren würde, denn die zusätliche <em>Wudu'</em>, wenn überhaupt, vermehrt die Sauberkeit. Nablusi <em>rahimahullah</em> nimmt die zweite Ansicht an mit den Worten: „der <em>Hadith</em> darüber beinahltet, dass der Ziel die Sauberkeit allein ist..." (<em>Radd al-muhtar</em>, 1/114). Ibn 'Abidin neigt ebenfalls dazu aufgrund der <em>Ahadith </em>über das Kommen in den ersten Morgenstunden des Freitags und dem Warten auf das Gemeinschaftsgebet. Abu Hurayra <em>radiyallahu 'anhu</em> überliefert, dass der Prophet <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> sagte: <strong>„Wer auch immer am Freitag so duscht, wie er es für die große Unreinheit </strong>[<em>dschanaba</em>]<strong> tun würde, und dann früh geht [in die Moschee], so ist es, als hätte er ein weibliches Kamel geopfert. Wer auch immer in der zweiten Stunde [des Tageslichtes] geht, ist so, als hätte er eine Kuh geopfert. Wer auch immer in der dritten Stunde geht, ist so, als hätte er ein Widder geopfert. Wer auch immer in der vierten Stunde geht, ist so, als hätte er ein Huhn geopfert. Wer auch immer in der fünften Stunde geht, ist so, als hätte er ein Ei geopfert und wenn der Imam hinauskommt [um die Rede zu beginnen], hören die Engel auf [die Kommenden niederzuschreiben] und kommen um der Andacht zuzuhören."</strong> [Bukhari 2/3-4: 881).</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn 'Abidin sagt über Nablusis Ansicht [dass das <em>Ghusl</em> am Freitag nicht ungültig ist, wenn man seine Waschung vor dem Freitagsgebet erneuern muss]:</p>
<p style="text-align: justify;">„Es ist bestätigt durch die Forderung früh zum Gebet zu gehen, am besten in den ersten Stunden des Tages, welches solang geht, bis die Sonne sich erhebt. Wenn man dies tut kann es schwer sein die Waschung [<em>wudu'</em>] zu halten, bis die Gebetszeit eintritt, insbesondere in den längsten Tagen des Jahres. Die Erneuerung des <em>Ghusl</em> wäre noch schwerer, während [Allah in Sura al-Hadsch gebietet]: <strong>„Und er hat euch in der Religion (<em>din</em>) nichts auferlegt, was (euch) bedrückt."</strong> [78] Es würde ebenfalls dazu führen, dass vor dem Gang zur Toilette abgehalten wird während dem Gebet, welches verboten ist." (<em>Radd al-muhtar</em>, 1/114).</p>
<p style="text-align: justify;">Hier sehen wir eine frühere Ansicht der <em>Hanafi</em> Schule [dass das Freitags<em>ghusl</em> nullifiziert ist durch den Verlust des <em>Wudu'</em>] neu abgeschätzt im Lichte eines <em>Hadith</em> bei zwei der fundamentalen späteren Gelehrten der Schule, 'Abd al-Ghani Nablusi und Ibn 'Abidin-so wie wir im vorherigen Beispiel sahen, wie Imam Schafi'is Ansicht, dass <em>al-salat al-wusta </em>das Frühgebet sei, durch die nachfolgenden Gelehrten als Nachmittagsgebet korrigiert wurde.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Die Hanbali Madhab</span></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt <em>Ahadith</em> mit der allgemeinen Bedeutung, dass jemand, der das Gebet unterlässt, ein <em>Kafir</em> wird. <em>Ahadith</em>, welche Imam Ahmad ibn Hanbal <em>rahimahullah</em> (in mindestens einer von dem von ihm überlieferten zwei Ansichten) wörtlich genommen zu haben scheint. Dies schließt den guten authentischen [<em>hasan</em>] <em>Hadith</em>: „Zwischen dem Diener und dem Götzendienst oder Unglauben liegt das Verlassen des Gebets." (<em>Tirmidhi</em>, 5/13: 2619), und der <em>Hadith</em>: „Das Erste was ihr von eurer Religion verlieren werdet ist das Einhalten des vertrauten Gutes: das letzte, was ihr von eurer Religion verlieren werdet, ist das Gebet." (<em>Tabarani</em>, 9/353: 9754), über den Ahmad <em>rahimahullah </em>sagte: „Nichts verbleibt nachdem das Letzte gegangen ist."(<em>al-Mughni</em>, 2/444)</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Qudama Maqdisi, der diese <em>Ahadith</em> in seinem elf Bändigen <em>Hanbali Fiqh</em> Zusammenfassung <em>al-Mughni</em> zitiert, versteht die Worte dieser <em>Ahadith</em> als <em>zadschr</em> [scharfe Warnung], indem die Taten dieser Menschen mit denen der <em>Kuffar</em> verglichen werden und nicht als eine Tat, welche einen zum <em>Kafir </em>macht. Es gibt viele <em>Ahadith</em> mit solchen Wörtern: <strong>„Das Schmähen eines Muslims ist eine falsche Tat und ihn zu bekämpfen ist Unglaube</strong> [<em>kufr</em>]<strong>."</strong> (<em>Bukhari</em>, 9/63: 7076), welches die Ungeheuerlichkeit der Sünde der Bekämpfung betont, aber nicht gleich bedeutet, dass man außerhalb des Islams ist. Und auch: <strong>„Der Weintrinker ist gleich einem Götzendiener."</strong> (<em>Madschma' al-zawa'id, </em>5/70). Oder wie der <em>Hadith</em>: <strong>„Wenn ein Mensch seinen Bruder als </strong><em>Kafir</em><strong> beschimpft, dann kehrt dies auf einen von beiden zurück."</strong> (<em>Muslim</em>, 1/79: 60), zu dem Munawi im Kommentar über <strong>‚kehrt zu einem der beiden zurück'</strong> sagt, „die Sünde der Bezeichnung als <em>Kafir</em>" kehre zurück und nicht der Status des <em>Kafirseins </em>(<em>Fayd al-Qadir, </em>1/295) und über den al-Nawawi in seinem Kommentar des <em>Sahih Muslim</em> sagt<em>:</em></p>
<p style="text-align: justify;">„Seine Äußere Bedeutung ist nicht gemeint, denn die Ansicht der <em>Ahlul Haqq </em>ist, dass kein Muslim <em>Kafir </em>wird durch sündige Taten wie Mord, Unzucht oder der Bezichtigung eines Bruders als <em>Kafir,</em> außer jemand meint damit er die Religion des Islams, de er folgt, sei falsch." (<em>Scharh Sahih Muslim</em>, 2/49)</p>
<p style="text-align: justify;">So erklärt auch Ibn Qudama al-Maqdisi diese Worte als <em>zadschr</em>, die in den <em>Ahadith</em> vorkommen und scheinbar bedeuten, dass die Unterlassung des Gebets [<em>kufr</em>] ist, damit es in einem Einklang ist mit den anderen Beweisen, wie der <em>sahih Hadith</em>: <strong>„Wer auch immer bezeugt, dass es keine Gottheiten außer Allah gibt und nichts beigesellt, und dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist, und dass Jesus der Diener Allahs, sein Gesandter, sein Wort welches er Maryam kundtat und ein Geist von Ihm, und dass das Paradies und Hölle wahr sind - Allah wird ihm den Eintritt in das Paradise gestatten, unabhänging von seinen Taten." </strong>(<em>Bukhari, </em>4/201: 3435).</p>
<p style="text-align: justify;">Dies zeigt uns, wie viele andere <em>Ahadith</em> mit gleicher Bedeutung auch, dass ein Muslim nur <em>Kufr</em> durch offensichtlichen Unglauben begeht und nicht durch sündige Taten, denn andererweise würde er das Paradise nicht betreten können (sogar wenn er erst bestraft werden würde) und der <em>Hadith </em>sagt  Allgemein:<strong> „unabhänging von seinen Taten." </strong>Ibn Qudama zitiert dies und andere Berücksichtungen und gibt sein Urteil, dass die Vernachlässigung des Gebetes, obwohl es eine empörende Sünde ist, selbst kein <em>Kufr </em>ist. (<em>al-Mughni</em>, 2/446-47). Wie in den vorigen Beispielen der <em>Schafi'i </em>und <em>Hanafi Madhab</em> oben, zeigt dies wie ein spitzen Gelehrter der <em>Madhab</em> die <em>Ahadith</em> erneut untersucht hat und im Lichte dessen eine Korrektur der Ansicht seines Imams vorschlug.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;">Die Maliki Madhab</span></p>
<p style="text-align: justify;">Die überlieferte Ansicht der <em>Maliki Madhab </em>ist, dass wenn jemand unabsichtlich etwas trinkt oder isst beim Fasten, dies den Fastentag ungültig macht und er verpflichtet ist, diesen nachzuholen, wenn es ein Pflichtfasten wie z.B. <em>Ramadan </em>war. (<em>Risala Ibn Abi Zayd al-Qayrawani</em>, 176). So sagt aber der <em>Maliki</em> Gelehrte Ibn Ruschd <em>rahimahullah</em> in seinem al-Bidaya al-Mudschtahid (<em>al-Hidaya fi takhridsch ahadith al-Bidaya</em>, 5/188), worin er den <em>sahih Hadith</em> durch Abu Hurayra in Bukhari und Muslim zitiert, worin der Prophet <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> sagte: „ Wenn jemand vergisst und isst und trinkt, dann lasst ihn das Fasten vervollständigen, denn es ist Allah der ihn ernährt hat und ihm trinken gab." (<em>Bukhari, </em>3/40: 1933).</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Maliki Gelehrten unterstützten die Ansicht, dass das unabsichtliche trinken und essen das Fasten annuliert und nahmen an, dass mit dem Satz im <em>Hadith</em>: „lasst ihn sein Fasten vervollständigen.", die wörtliche Bedeutung des <em>Fastens</em> gemeint ist, was einfach daraus besteht nichts zu essen. Also soll der <em>Hadith</em> sagen, dass jemand, der unabsichtlich isst (und somit nach ihrer Ansicht das Fasten bricht) das Essen für den restlichen Tag vermeiden solle, wie es der Fall bei einer Menstruierenden ist. Wenn die Menstruation mitten am Tag des <em>Ramadan</em> beginnt, ist sie verpflichtet bis zum Abend nichts zu essen, obwohl der Fastentag für sie nicht zählt. Dies ist aufgrund der Heiligkeit des Tages. Die linguistische Bedeutung des ‚Fastens', sagen sie, ist das wichtige bei der Aussage: „lasst ihn sein Fasten vervollständigen." Diese Interpretation jedoch scheitert, wie es Scheich Nuh 'Ali Salman schreibt, denn die Worte eines primären Textes werden in erster Stelle nach der <em>schari'a</em> Bedeutung verstanden, wenn es möglich ist und nur bei einer Unmöglichkeit sie so zu verstehen, werden sie in ihrer linguistischen Bedeutung interpretiert. Hier muss das ‚Fasten' gemäß der <em>Schari'a </em>Bedeutung verstanden werden, denn der <em>Hadith</em> sagt: „lasst ihn sein Fasten vervollständigen." Das ist das vorangehende Fasten, welches ein gesetzlicher Fastentag [des Ramadan] ist und nicht ein linguistisches Fasten [welches darauf besteht, nichts zu essen.] (<em>Qada' al-'ibadat</em>, 138)</p>
<p style="text-align: justify;">Der <em>Maliki </em>Gelehrte Abu Bakr ibn al-'Arabi erklärt, wieso er glaubt, dass die Worte „lasst ihn sein Fasten vervollständigen" wörtlich genommen werden sollten (und nicht nach der <em>schari' </em>Bedeutung): „Fasten ist das Vermeiden von Essen und kann nicht gleichzeitig mit Essen existieren, denn sie sind zwei Gegensätzlichkeiten und eine Person kann nicht etwas ausführen, zu dem er verpflichtet ist, wenn ein untrennbares Element und Fundament nicht mehr verbleibt oder existiert. Bedenke, was die <em>Wudu'</em> ungültig macht, was die notwendige Vorbedingung für das Gebet ist, nämlich die Dinge, welche die Waschung ungültig machen [<em>hadath</em>] (Toilettengang). Wenn eines dieser Dinge geschieht, mit Absicht oder nicht, nullifizert sie die Waschung. (<em>'Arida al-ahwazi</em>, 3/247).</p>
<p style="text-align: justify;">Bezüglich dem obrigen <em>Hadith</em>, welches so scheint, als würde das Fasten nullifiziert werden durch unabsichtliches Essen, erwähnt Ibn al-'Arabi die Maliki Ansicht, wonach es nach Imam Maliks Methodologie so sei, dass wenn ein Hadith eines einzelnen Überlieferers einem etablierten Prinzip widerspreche [nämlich das Fehlen eines Pflichtbestandteiles [<em>rukn</em>] (also die Vermeidung des Essens hier) nullifiziert die Tat (also ein gültiges Faste)], dann könne man mit diesem <em>Hadith</em> nicht handeln. (<em>'Arida al-ahwazi, </em>3/248).</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt fordert der <em>Hadith</em> Spezialist Ahmad al-Ghumari, ebenfalls ein Maliki, in seinem Kommentar über Ibn Ruschds <em>Bidaya al-Mudschtahid</em>, die Maliki Position heraus, dass ein Fasten gebrochen ist durch unabsichtliches Trinken und Essen, indem er Variationen des oben erwähnten <em>Bukhari Hadith</em> aufführt, wie den <em>Hadith</em>, der im <em>Sunan</em> des Daraqutni überliefert wird:<strong> „Wenn jemand Fastet und unabsichtlich trinkt oder isst, dann ist dies nicht anderes als Versorgung </strong>[<em>rizq</em>]<strong> die Allah ihm gesandt hat, und er ist nicht verpflichtet dieses nachzuholen."</strong> (<em>Daraqutni</em>, 2/178: 27),</p>
<p style="text-align: justify;">- welcher <em>sahih </em>ist. Er beweist, dass die schari' Bedeutung des Fasten im obrigen <em>Hadith</em> gemeint ist, und dass das unabsichtliche Essen und Trinken das Fasten nicht annuliert (<em>al-Hidaya fi takhridsch ahadith al-Bidaya</em>, 5/188). Jemand könnte Einwände bringen, dass diese <em>Ahadith</em> sich auf das freiwillige Fasten bezieht und nicht auf das Pflichtfasten. Und tatsächlich ist dies auch die Ansicht der Maliki <em>Madhab</em>; dass nur ein Pflichtfastentag gebrochen ist durch unabsichtliches Essen und kein freiwilliges Fasten. (<em>Risala Ibn Abi Zayd al-Qayrawani</em>, 176). Doch Ghumari führt einen anderen <em>sahih Hadith </em>an: <strong>„Wer auch immer unabsichtlich isst oder trinkt im Fastenmonat <em>Ramadan</em>, ist nicht verpflichtet dies nachzuholen oder sühne zu leisen."</strong> (<em>Daraqutni</em>, 2/178: 28), worüber er sagt: „wurde ebenfalls von <em>Hakim</em> [<em>al-Mustadrak</em>, 1/430] und al-Bayhaqi [<em>Bayhaqi</em>, 4/229] überliefert. Hakim sagt: „Es ist <em>sahih</em> nach den Bedingungen von Muslim, obwohl weder [Bukhari noch Muslim] es in diesem Wortlaut überlieferten."; und al-Bayhaqi sagt: „[Muhammad ibn 'Abdullah] al-Ansari allein überliefert es von Muhammad ibn 'Amr [ibn 'Alqama], trotzdem sind all die Überlieferer vertrauenswürdig."" (<em>al-Hidaya fi takhridsch ahadith al-Bidaya</em>, 5.189).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese <em>Ahadith </em>zeigen Ghumari erst, dass - obwohl es instinktiv plaubsibel scheint in Abu Bakr ibn al-'Arabis Worten, dass das Fasten nichts anderes als das Vermeiden des Essens sei und nicht mit dem Essen existieren kann - der Prophet <em>sallallahu 'alayhi wa sallam </em>uns darüber benachrichtigt hat, dass das unabsichtliche Essen und Trinken eine Ausnahme ist, durch die Worte in <em>Bukhari</em>. Das Worte ‚Fasten' kann auf der einen Seite nicht in einer einfachen wörtlichen Art interpretiert werden, aufgrund den Worten in <em>Daraqutni, </em>die sich auf das gesetzliche Fasten beziehen. Und andererseits kann damit auch nicht das freiwillige Fasten gemeint sein, denn dies geschieht nicht „im Monat des Ramadan." Zweitens ist dies nicht ein Fall, wo ein <em>Hadith </em>von einem einzelnen Überlieferer kommt und der überlieferten Ansicht der Schule widerspricht, sondern es gibt mehrere Versionen mit verschiedenen Überlieferungswegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies führt dazu, dass Ghumari in seinem Hadithkommentar des <em>Risalah</em> des Ibn Abi Zayd al-Qayrawani, worin der Autor schreibt: „und wenn jemand sein freiwilliges Fasten unabsichtlich bricht, dann muss er es nicht nachholen - anders jedoch beim Pflichtfasten...", kommentiert:</p>
<p style="text-align: justify;">„Diese Unterscheidung [zwischen Pflicht und Freiwillig] ist bar eines jeglichen akzeptablen Beweises, noch gibt es dafür allgemein irgendein Beweis im Quran oder im <em>Hadith</em>. Eher widerspricht es dem Inhalt der primären Texte und Allah weiß besser, was der Beweis war, worauf sich Malik hierbei gestützt hat." (<em>Masalik al-dalala</em>, 109-10).</p>
<p style="text-align: justify;">Um sicher zu sein, Imam Malik war größer als gegenwärte Gelehrte im Wissen über Quran und Sunnah, nicht nur aufgrund seiner Nähe zu der Zeit des Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa </em>sallam und seiner persönlichen Beobachtung der '<em>amal</em> [unveränderlichen Sunnah Praktiken] der früheren Muslime - welche dem Vertrauen in die rein wörtlich überlieferten <em>Ahadith </em>derer, die nach ihm kamen, entgegen gestellt ist. Jedoch ist es auf jedenfall klar, dass Ghumaris Erörterung nicht eine des ‚blinden Folgens' der Maliki Madhab ist, sondern ein Beispiel aus der Literatur der Madhab selbst, welche uns zeigt, dass die Beweise der Schule untersucht und ausgewertet wurden durch nachfolgende Maliki Gelehrten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em> </em></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Verfeinerung und Kontrolle der Madhahib</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 15:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifel: Du gibst zu, dass die Aimmah der Rechtsschulen möglicherweise Fehler gemachten haben und dass es möglich sei, dass sie einige der Ahadith verpasst haben. So ist dies ein Beweis dafür, dass wir den Rechtsschulen nicht folgen sollten Antwort: Was eine Person, welche diesen Einwand vorführt, nicht begreift, ist, dass die Rechtsschulen nicht das Werk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Zweifel:</strong></span> Du gibst zu, dass die Aimmah der Rechtsschulen möglicherweise Fehler gemachten haben und dass es möglich sei, dass sie einige der <em>Ahadith</em> verpasst haben. So ist dies ein Beweis dafür, dass wir den Rechtsschulen nicht folgen sollten<span id="more-569"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Antwort:</strong> </span>Was eine Person, welche diesen Einwand vorführt, nicht begreift, ist, dass die Rechtsschulen nicht das Werk eines einzelnen besonderen Gelehrten sind, sondern, dass es das Werk von tausenden studierten Gelehrten aus jedem Zeitalter sind, von denen viele die Bücher des <em>Ahadith</em> auswendig gelernt haben und weitaus wissender waren als die heutigen Gelehrten. Deswegen haben wir Gelehrte, die innerhalb der Rechtsschule forschen und Meinungen korrigieren und dabei  aufklären, welche die solideste Position ist, was uns übermittelt wurde und wonach wir uns richten sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ist weitaus anders als das heutige Szenario, in dem die Studenten behaupten, einer <em>Madhab </em>zu folgen und dann dieser widersprechen, basierend auf unzureichender Nachforschung, fälschlicherweise glaubend, dass ihre Annäherung die selbe ist wie die eines Gelehrten der Rechtsschule, welche die Schulen ihrer <em>Aimmah </em>verfeinert<em> </em>haben und die stärkste Ansicht für uns herausgearbeitet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Lasst uns ein paar Beispiel erwähnen von jeder dieser Schulen, um aufzuzeigen, dass das, was uns von den Rechtsschulen übermittelt wurde, ohne Zweifel eine strikte und verfeinerte Sammlung von Regelungen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Hanafi Madhab</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><br />
Imam Abu Hanifah war der Ansicht, dass eine Person, die sich entschieden hat, eine wohltätige Stiftung [<em>waqf</em>] zu gründen, nicht notwendig diese Tat ausführen muss, sondern ihm war es gestattet, seine Absicht diesbezüglich zu ändern. Einige bestimmte Szenarien wurden ausgeschlossen, aber im Allgemeinen war es gemäß Imam Abu Hanifah so, dass es nichts fundiertes gab, was die Ausführung des <em>Waqf</em> erforderlich machte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihm wurde in diesem Punkt widersprochen von der Allgemeinheit seiner Schüler und den anderen <em>Aimmah</em>, welche der Meinung waren, dass die Ausführung der ‚<em>Waqf'</em> notwendig ist, wenn sie einmal festgelegt wurde.  So wurde dies zum Urteil [<em>Fatwa</em>] in der Schule nach Auffassung seiner Studenten. Imam al-Kawthari erwähnt in seinem <em>'al-Nukat al-Tarifah'</em> (S.40):</p>
<p style="text-align: justify;">'Isa bin Aban sagte: Als Abu Yusuf nach Bagdad kam, war er der Ansicht Abu Hanifahs bezüglich der Genehmigung des Verkaufs von wohltätigen Stiftungen [<em>awqaf</em>]. Dies war so, bis Isma'il bin 'Aliyyah ihm von Ibn Awn von Nafi von Ibn 'Umar überlieferte bezüglich der Spende [<em>sadaqah</em>] [die er machte] von seinem Anteil von Khaybar. Abu Yusuf sagte: Dies ist eine Sache in der uns die Meinungsverschiedenheit nicht erlaubt wurde. Hätte dies Abu Hanifah erreicht, dann wäre das seine Ansicht gewesen und er wäre davon nicht abgewichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Maliki Madhab</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im 'Taqaddimah al-Dscharh wa al-Tadil' (s.31) des Ibn Abi Hatim al-Razi, überlieferte er mit seiner Kette von Imam 'Abdullah bin Wahb, einer der ehrwürdigen Schüler von Imam Malik. Ibn Wahb sagte :</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hörte wie Imam Malik bezüglich dem Reiben zwischen den Zehen im Wudu befragt wurde. Er antwortete: Es ist nicht gedacht für die Leute, damit sie damit praktizieren. Er- Ibn Wahb- sagte: Ich verblieb still bis die Leute ihn verließen und sagte zu ihm: ‚Mit uns ist es eine <em>Sunnah</em>.' Er fragte: ‚Was ist es?' Ich sagte: „al-Layth bin Sa'd, Ibn Lahiyah und 'Amr bin al-Harith überlieferte uns von Yazid bin 'Amr al-Ma'afiri von Abi 'Abd al-Rahman al-Hubbali von al-Mutawrad Ibn Schaddad al-Quraschi, der sagte: „Ich sah den Propheten Allahs <em>sallallahu 'alayhi wa sallam </em>seinen kleinen Finger zwischen die Zehen reibend." Er - al-Malik- sagte: „Dieser Hadith ist <em>Hasan</em> und bis auf gerade jetzt hatte ich ihn noch nie gehört." Ich hörte danach, als Leute ihn nochmal wegen dieser <em>Sunnah</em> fragten, dass er seitdem das Reiben zwischen den Zehen im Wudu befahl.</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Abd al-Barr hinzugefügt in 'al-Istidhkar' (1/18):</p>
<p style="text-align: justify;">Malik begann dies im Wudu' auszuführen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schafi'i Madhab</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im 'al-Illal' von Imam Ahmad (1/155) und ‚Manaqib al-Schafi'i' von al-Bayhaqi (1/527) sagte Imam Ahmad bin Hanbal:</p>
<p style="text-align: justify;">Al-Schafi'i sagte zu uns: „Du bist Wissender über <em>Hadith</em> und Überlieferungen als ich. Wenn es einen <em>Hadith</em> gibt<em>,</em> dann berichte ihn mir, selbst wen es von Kufan, Basran oder von al-Schaam ist, so das ich in dessen Richtung gehen kann, wenn er <em>Sahih</em> ist."</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hanbali Madhab</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es wird erwähnt im Buch 'al-Amr bil Maruf wal-Nahi an-Nil Munkar' (s.121) von Imam Abu Bakr al-Khallal, einer der Hanbali <em>Aimmah</em>,  und auch im 'Kitab al-Ruh' von Imam Ibn al-Qayyim (s.31):</p>
<p style="text-align: justify;">„...Ali bin Musa al-Haddad sagte: Ich war mit Ahmad bin Hanbal und Muhammad bin Qudamah al-Dschawhari bei einer Beerdigung. Nachdem der Verstorbene begraben wurden, saß ein blinder Mann an seinem Grab und rezitierte [aus dem Quran]. Ahmad sagte zu dem Mann: „O Du! Das Rezitieren am Grab ist eine Erneuerung <em>[Bid'a]</em>! Als wir den Friedhof verließen, sagte Muhammad bin Qudama zu Ahmad bin Hanbal: „O Abu 'Abdullah, was sagst du bezüglich Mubaschir al-Halabi?" Er antwortete: „Er ist vertrauenswürdig." Er Sagte: „Hast du etwas von ihm aufgezeichnet?" Er antwortete: „Ja!" Ich sagte: „Mubaschir berichtete zu mir, von 'Abd al-Rahman bin al-'Ala bin al-Ladschladsch von seinem Vater: er hat mich angewiesen, dass wenn er beerdigt wird, ich bei seinem Kopf den Anfang und das Ende von al-Baqarah rezitieren solle. Und er sagte: „Ich hörte Ibn 'Umar dies beauftragen." Ahmad sagte dann zu ihm: „Gehe zurück und sage dem Mann, er solle weiter rezitieren."</p>
<p style="text-align: justify;">Für mehr Beispiele sehe man den Artikel: http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/575</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Übersetzt von 'Abdullah</em></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Ahadith auf CDs suchen und danach handeln</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 17:50:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifel: Es sind heutzutage sehr viele Bücher über die Ahadith verfügbar, und es ist wesentlich einfacher nach zu forschen, da diese Quellen an unseren Fingerspitzen liegen, wie niemals zuvor. Zum Beispiel können wir CDs kaufen, welche Ahadith beinhalten, die wir suchen, was bedeutet, wir können durch moderne Technologie genauso gut nachforschen wie die Aimmah der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Zweifel:</strong> Es sind heutzutage sehr viele Bücher über die <em>Ahadith</em> verfügbar, und es ist wesentlich einfacher nach zu forschen, da diese Quellen an unseren Fingerspitzen liegen, wie niemals zuvor. Zum Beispiel können wir CDs kaufen, welche <em>Ahadith</em> beinhalten, die wir suchen, was bedeutet, wir können durch moderne Technologie genauso gut nachforschen wie die <em>Aimmah</em> der Rechtsschulen.<span id="more-567"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Antwort: </strong>Die oben beschriebene falsche Vorstellung basiert auf einer Anzahl von Missverständnissen. Die Möglichkeit zu haben, eine Hadith CD durch verschiedene Wörter zu durchsuchen ist von geringenem Nutzen für jemanden, der nicht geübt ist in den vielen Scharia' Wissenschaften, welche nötig sind, ein Gesetz herauszubringen. Nicht zuletzt, wenn viele Gesetze aus den Schriften abgeleitet wurden durch komplexe Schlußfolgerungen, die im Text enthalten sind, aber äußerlich nicht dieses Thema zu behandeln scheinen. So werden wir hier ein paar Punkte erläutern die gewinn und lohnbringend sind und die vorher bezüglich dieser Zweifel nicht erwähnt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ibn Hazm stellt klar, dass sein Wissen sich nicht in den Büchern, sondern in seinem  Herzen befindet: </strong>Imam Ibn Hazm al-Dhahiri legte es wunderbar dar, indem er sein gesamtes Wissen verinnerlicht hat, sodass selbst beim Verlust der Bücher er sein Wissen behalten hätte. Er sagte:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Wenn du meine Dokumente verbrennst, verbrennst Du nicht<br />
Was auf dem Papier geschrieben war, denn es ist nun in meinem Herzen<br />
Es reist mit mir an dem Ort wohin mich mein Reittier trägt<br />
und es sitzt ab wenn ich absitze und wird in meinem Grab vergraben.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ibn Taymiyyah stellt klar, dass viele Bücher eine Person noch lange nicht Wissend und Überlegen machen und stellt auch die Überlegenheit der früheren <em>Aimmah</em> klar:</strong> Imam Ibn Taymiyyah sagte in seinem ‚Raf al-Malam' (s.18 ), dass das Erlangen augenscheinlich großer Quellen, so dass sie direkt an jemandes Fingerspitzen sich befinden, eine Person noch lange nicht im Besitz von zusätzlichem Wissen macht. Er sagte:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wenn man voraussetzt, dass die  <em>Ahadith</em> des Gesandten Allahs <em>sallallahu 'alayhi wa sallam </em>darin enthalten sind - damit sind Bücher gemeint-: Nicht alles in den Büchern ist den Gelehrten bekannt. Es ist schwer/unwahrscheinlich dass das bei jemanden auftritt, eher hat ein Mensch viele Werke aber ist sich über deren Inhalt unbewusst. Vielmehr jene, welche vor dem Zusammenstellen solcher Werke lebten, waren weitaus mehr in der Sunnah bewandert als die späteren Gelehrten... denn ihre Werke waren ihre Herzen, welche weitaus mehr Wissen umfassten als Bücher es könnten."</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere <em>Aimmah</em> haben - gemessen an der Fülle ihrer Schriften sowie der großen Menge an Wissen, das uns erreicht hat - nicht alles aufgezeichnet was sie wussten, sondern nur einen kleinen Teil ihres Wissens, was wir in einem späteren Schreiben erwähnen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kanz al-Ummal ist eines der ausführlichsten Bücher des Hadith, aber schwer zu erforschen:</strong> Das umfassendste Buch über <em>Ahadith</em> heutzutage ist das Kanz al-Ummal von al-Muttaqi al-Hindi, welches über 46.000 <em>Ahadith</em> beinhaltet. Wie auch immer, um Nutzen daraus zu ziehen, wie es uns einige Glauben lassen wollen, ist schwierig, da viele seiner Quellen nicht einfach zugänglich sind oder als Verweis vorhanden sind. Deshalb macht es das nach prüfen der Überlieferungskette zu einer schwierigen Angelegenheit. Genauso wie die Tatsache, dass im Kanz al-Ummal bedeutsam weniger Ahadith überliefert wurden, als das Wissen der <em>Mudschtahid Aimmah </em>bzgl. Hadith.  Imam Abu Hanifah wählte die <em>Ahadith</em> für sein Werk ‚al-Athar' aus über 40.000 Ahadith aus, und die Anzahl der Ahadith, welche in seinen Werken insgesamt erwähnt wurden, betragen mehr als 70.000 und hinzukommen jene, die er nicht erwähnt hat. Ibn al-Hayyab berichtet, dass Imam Malik über 100.000 Ahadith überlieferte, doch sind hier nicht mit inbegriffen, welche er wusste aber nicht überlieferte. Und es ist allgemein bekannt, dass Imam Ahmad für sein ‚Musnad' aus ungefähr 750.000 <em>Ahadith</em> ausgewählt hatte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Stufe an Hadithwissen, die für <em>Fatawa</em> benötigt wird:</strong> Al-Khatib berichtet in ‚al-Dschami' (2:174),  dass zu Yahya bin Ma'in gesagt wurde:</p>
<p style="text-align: justify;">„Kann eine Person aus über 100.000 <em>Ahadith</em> eine Fatwa geben?" Er antwortete: „Nein." Ich fragte: „Von 200,000?" Er antwortete „Nein." Ich fragte: „300,000?" Er antwortete: „Nein." Ich fragte: „500,000?" Er sagte: „Ich hoffe es doch."</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Imam Ahmad rät den Spezialisten des Hadith, zusammen mit den <em>Fuqaha</em> zu studieren:</strong> Es war wohl bekannt, dass Imam Ahmad seine Zeitgenossen von den Gelehrten des <em>Hadith</em> - welche sich ausschließlich darauf konzentrierten - zu sich rief und dazu, dass sie in den Sitzungen al-Schafi'is Platz nehmen und von seinem Verständnis profitieren. Darunter waren Giganten des <em>Hadith</em> wie: Ishaq bin Rahaway, Yahya bin Ma'in, al-Humaidi und andere. <em>(siehe Adab Manaqib al-Shafi 2:252)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Es sollte nicht vergessen werden, dass Imam Ahmad sie dazu aufrief, da ihr  enormes Wissen des <em>Hadith</em> nicht ausreichend ist um Urteile [<em>Fatawa</em>] zu fällen. Wenn Wissen von Hadith allein dafür ausschlaggebend wäre, wie manche denken, warum würde Imam Ahmad die Meister des Hadith rufen und ihnen sagen, sich den Kreisen der Fuqaha anzuschließen und Verständnis von <em>Fiqh </em>zu bekommen?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Qualifikationen, die nötig sind um Urteile hervorzubringen - erklärt von Imam al-Schafi'i: </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir beenden nun diese Diskussion durch die Erwähnung der Qualifikation, die notwendig ist für die Person, die um der Debatte willen eine CD mit allen Hadith Sammlungen besitzt und denkt, er wäre in der Position, daraus Urteile zu finden. Imam al-Schafi'i sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Es ist gesetzwidrig für eine Person eine <em>Fatwa </em>zu geben in der Religion Allahs außer für jene Person, die Wissen vom Quran besitzt [Buch Allahs]: von seinem <em>nasikh </em>[aufhebenden] und <em>mansukh </em>[aufgehobenen], seinem <em>muhkam </em>[eindeutigen] und mutaschabih [mehrdeutigem], seinem <em>ta'wil</em> [Deutung] und <em>tanzil</em> [Offenbarung], seinem <em>Makki</em> und <em>Madani</em>, und was damit gemeint ist und was offenbart wurde diesbezüglich. Dann nach diesen Kenntnissen über die <em>Ahadith</em> unseres Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>): seine <em>nasikh</em> und <em>mansukh ... </em> und das weiß über <em>Hadith,</em> was er über Quran wissen soll. Und das er Wissen von der Sprache, Wissen von Dichtung und was davon gebraucht wird für das Wissen und dem Quran. Dass er Gerechtigkeit praktiziert sowie wenig redet. Nach alldem, dass er Wissen besitzt von der Andersartigkeit der Leute in den verschiedenen Ländern. Und dass nach diesem Wissen er Intelligenz besitzt [Qarihah]. Wenn er diesem entspricht, dann ist ihm gestattet bezüglich dem Verbotenen und Erlaubtem Gesetze zu geben und zu sprechen und wenn er nicht so ist, dann kann er nicht über Themen des Wissens reden noch Urteile fällen."</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ibn 'Abdulbarr fügt noch eine besondere Befähigung hinzu, die nötig ist:</strong> Ibn 'Abdulbarr erwähnte das Obrige in seinem 'Dschami Bayan al-Ilm' (2/166) und zitierte von den früheren Muslimen dies unterstützende Kommentare. Denkend, dass das Obige nicht ausreichend ist, fügte er noch folgendes hinzu: Das Wissen über die <em>Sirah</em>, den Gefährten, ihren Biografien und den Zustand jener, die von ihnen überlieferten um zu wissen, ob sie Vertrauenswürdig sind oder nicht. Der letzte Punkt, der von Ibn 'Abdulbarr hinzugefügt wurde, wird heutzutage die Wissenschaft von ‚Dscharh wal-Ta'dil' genannt,  dessen Studium in unserer heutigen Zeit das gesamte Leben einnimmt.</p>
<h6 style="text-align: justify;"><em>Übersetzt von 'Abdullah</em></h6>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Wenn der Hadith Sahih ist&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 19:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifel: Allah, der Allerhabene, befahl uns dem geehrten Propheten sallallahu 'alayhi wa sallam zu folgen - wenn also sein Hadith Sahih ist, dann sollten wir danach handeln und Ihm sallallahu 'alayhi wa sallam darin folgen. Es genügt, dass ein Hadith Sahih ist, damit man nach ihm handeln kann. Antwort: Die Antwort auf diese Zweifel basiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #993300;"><span style="color: #800000;">Zweifel</span><span style="color: #800000;">:</span></span><span style="color: #800000;"> </span></strong>Allah, der Allerhabene, befahl uns dem geehrten Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> zu folgen - wenn also sein Hadith <em>Sahih</em> ist, dann sollten wir danach handeln und Ihm <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> darin folgen. Es genügt, dass ein Hadith <em>Sahih</em> ist, damit man nach ihm handeln kann.<span id="more-537"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #800000;"><strong>Antwort: </strong></span>Die Antwort auf diese Zweifel basiert auf zwei Konzepten, nämlich:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Die Authenzität eines <em>Hadith</em> ist ausreichend dafür, dass man danach handelt.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Uns wurde befohlen, dem Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> zu folgen und nicht irgendeinem anderen zu folgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Hadith kann <em>Sahih</em> sein, aber man handelt aufgrund verschiedener Gründe nicht nach ihm:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt ein übliches Missverständnis, dass ein <em>Sahih Hadith</em> genug sei, damit man nach ihm handeln kann. Jedoch ist die Ansicht der Gelehrten, dass es <em>Sahih Ahadith</em> gibt, nach denen man aus verschiedenen Gründen nicht handelt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sahih aber aufgehoben/abrogiert:</strong> Hafidh Ibn Hadschar sagte dies ganz klar in seinem <em>‚Fath al-Bari' </em>(1/413):</p>
<p style="text-align: justify;">„Und wieviele der <em>Ahadith</em> sind aufgehoben/abrogiert [<em>mansukh</em>], jedoch nach den Kriterien der Hadithwissenschaft <em>Sahih." </em></p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls überliefert Ibn Abi Khaithmah in <em>‚Scharh Illal al-Tirmidhi' </em>(1:413), dass Ibrahim al-Nakhai sagte: „Ich höre <em>Hadith</em> und sehe dass, was genommen wurde und dies nehme ich und den Rest lasse ich."</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hadith kann jene irreleiten, die keine Fachmänner sind:</strong> Imam Hafidh Ibn 'Abdulbarr berichtet von Qadi al-Mudschtahid Ibn Abi Lailah, dass er sagte:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir folgen im Wissen vier: zweien in Ägypten und zweien in Madinah. Layth bin Sa'd und 'Amr bin al-Harith in Ägypten, und Malik und al-Madschischun in al-Madinah, und wären sie nicht gewesen, dann wären wir irregeleitet gewesen."</p>
<p style="text-align: justify;">Khatib al-Baghdadi berichtet in ‚al-Faqih wal Mutafaqqih' (2:80):</p>
<p style="text-align: justify;">„Ein Mann fragte Ibn Uqdah über einen <em>Hadith, </em>und dieser sagte ihm: „Verwickle dich nicht in diesen <em>Hadith</em>, da sie nicht gut sind, außer für jene, die ihre Interpretation [ta'wil] kennen und Yahya ibn Sulayman berichtet von Ibn Wahb, dass er sagte: „Ich hörte Imam Malik sagen: „Viele dieser <em>Ahadith</em> sind Irreleitung...""</p>
<p style="text-align: justify;">All diese Zitate von unseren Gelehrten zeigen, dass das <em>Sahih-</em>sein eines Hadith nicht ausreichend ist, damit man nach ihm handeln kann, wie es einige denken. Vielmehr ist ein tiefes und umfassendes Wissen nötig, um alle <em>Hadith</em> bezüglich einem Fall zusammen zu bringen und daraus ein Gesetz zu entnehmen. Und dies ist die Aufgabe der Juristen <em>[fuqaha]</em>. So kann das hineinwagen in diesen <em>Hadith</em> die Leute ohne ausreichendem Wissen irreführen, wie es von Imamen der Vergangenheit wie oben bestätigt wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Juristen <em>[Fuqaha]</em> sind jene, die man nach dem Verständnis eines Hadith fragt: </strong>Al-Khatib berichtet in ‚al-Faqih wal Mutafaqih' (2:15-19) in einer längeren Aussage von Imam al-Muzani, er war einer der größten Studenten des al-Schafi'i, am Ende der Aussage: „So sehe - möge Allah barmherzig mit dir sein - auf den <em>Hadith </em>denn du gesammelt hast und suche Wissen mit den Leuten des <em>Fiqh, </em>so damit du ein Jurist <em>[fuqaha]</em> werdest."</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Malikis und das Verlassen des <em>Hadith </em>aufgrund der Taten von den Bewohnern Madinas: </strong>Imam Abi Zaid al-Qairawani al-Maliki (g.386) erklärte die Ansicht der <em>Salaf</em> bezüglich dem Handeln nach einiger Hadith und dem Verlassen anderer, und dass nicht alles, was <em>Sahih </em>ist, auch die Handlung damit autorisiert, aus verschiedenen Gründen. Er sagt in ‚Kitab al-Dschami' (s.117) während er den Glauben der <em>Ahlu Sunnah </em>aufzählte, folgendes:</p>
<p style="text-align: justify;">„Man muss sich der <em>Sunnah </em>ergeben. Man darf ihnen nicht widersprechen, weder wegen persönlicher Meinung noch wegen analogischer Begründung. Das, was die rechtschaffene erste Generation interpretierte, nehmen wir als unsere Interpretation an; das, wonach sie handelten, danach handeln wir auch und was sie ablehnen, das lehnen wir auch ab. Uns ist gestattet, jenes festzuhalten, was auch sie festgehalten haben; jenem zu folgen, was sie klargestellt haben; und ihnen nachzumachen in dem, was sie abgeleitet haben; jenem, was sie als richtig betrachteten bezüglich Geschehnissen und dass wir nicht ihre Gruppe verlassen über jene Dinge, in denen sie nicht Übereinstimmten oder in ihrer seiner Interpretation....</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Malik sagte: Die Handlung [der Bewohner Madinas] ist noch stabiler/stärker etabliert als die <em>Ahadith</em>. Einer, den ich nachahme, sagte:  Es ist bekümmernd, dass über solche Dinge, welche dies betreffen, gesagt wird: „So und So überlieferte mir von So und So." [Also man widerspricht diesem aufgrund einer Überlieferung] Einige Männer der Tabi'in bekamen <em>Ahadith</em> von anderen und sie sagten: „Wir sind nicht unwissend darüber/unbewusst darüber, aber die Praktik ist anders als dies."</p>
<p style="text-align: justify;">Muhammad ibn Abi Bakr, Ibn Hazms Bruder, sagte zu ihm: „Wieso hast du nicht gemäß diesem und jenem <em>Hadith</em> ein Urteil gegeben?" Er sagte: „Ich sah die Leute nicht damit praktizieren."</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die <em>Salaf</em> ahmten die Gefährten nach, sogar wenn es äußerlich so schien, als würden sie den <em>Ahadith</em> widersprechen: </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ibrahim al-Nakhai sagte:</p>
<p style="text-align: justify;">„Hätte ich die Gefährten gesehen, wie sie Wudu' machen und sich bis zu den Schultern waschen, dann hätte ich das gleiche getan, obwohl ich gelesen habe, dass es bis zu den Ellbogen sein soll."</p>
<p style="text-align: justify;">Und in ‚al-Huddschah fi Bayan al-Mahaddschah' des Abul Qasim al-Taymi al-Asbahani (2:401) überlieferte er von Ibrahim al-Nakhai: „Wenn sie nur ihre Fingernägel gewaschen hätten, dann hätten wir dies nicht überschritten..."</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Al-Dhuhris Student neigt zu einer anderen Ansicht, obwohl ihm ein <em>Hadith</em> gezeigt wird:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ibn 'Abdulbarr erwähnt in seinem ‚al-Tamhid' (3:236,237), dass Imam Ibn Schihab al-Dhuhri zu seinem Studenten, Yunus bin Yazid al-Ayli, sagte:</p>
<p style="text-align: justify;">„Folge mir und mache Wudu' aufgrund allem, was das Feuer berührte [also nach dem Verzehr von gebratenem/gekochten!" Er sagte zu ihm: „Ich werde dir nicht folgen und Said bin al-Musayyib verlassen.", worauf dann al-Dhuhri leise wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Imam Ahmad erwähnte Imam al-Shafi als ausreichenden Beweis:</strong> Imam al-Bayhaqi berichtet in seinem ‚Manaqib al-Schafi'i' (2:154) von Imam Ahmad:</p>
<p style="text-align: justify;">„Hammad bin Ahmad al-Basri sagte: Ich war mit Ahmad bin Hanbal und wir diskutierten den Fall. Ein Mann sagte zu Ahmad: „O Abu Abdullah! Es gibt keinen authentischen <em>Hadith </em>darüber!" Er - Ahmad - sagte: „Sogar wenn es keinen authentischen <em>Hadith </em>gibt darüber, es gibt die Meinung al-Schafi'is und sein Beweis ist die best etablierte diesbezüglich."</p>
<p style="text-align: justify;">So ist dies erneut ein klarer Beweis von den Salaf, dass sie den Gelehrten folgten, sogar wenn es äußerlich so schien, als würden die Beweise mit den Ansichten der Gelehrten im Widerspruch stehen, denn sie wussten, dass die Gelehrten für ihre Ansichten ein Fundament hatten und nicht unwissend über den <em>Hadith</em> waren. Ebenfalls ist es für den Gelehrten nicht notwendig gemäß all den <em>Ahadith</em> die er kennt zu urteilen, denn es gibt viele <em>Sahih Ahadith</em>, mit denen man aus verschiedenen Gründen nicht handelt. Deswegen ist es nicht möglich für jemanden, dass er einen <em>Hadith</em> findet, der von einem der <em>Madhab </em>Imame überliefert wurde und seinem Urteil widerspricht und so kann auch niemand sagen, dass die Anhänger der <em>Madhab</em> diesem bestimmten <em>Hadith </em>folgen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Handeln nach dem Hadith, nachdem man die Gelehrten zu Rate gezogen hat:</strong> Imam Ahmad sagte, wie es berichtet wird in ‚Ilaam al-Muwaqqin' (1:44) des Ibn al-Qayyim:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wenn ein Mann Werke geschrieben hat, welche die Worte des Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam </em>beinhalten und die Meinungsunterschiede der Gefährten und Nachfolger [Tabi'in], dann ist es nicht gestattet nachdem zu handeln, was er sich wünscht und aussucht, bis er einen der Leute des Wissens darüber fragt, was man nehmen kann. Dann wird er richtig gehandelt haben."</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Sufyan al-Thawri sagte, wie es berichtet wird in ‚Scharh Illal al-Tirmidhi' des Ibn Radschab (1:29):</p>
<p style="text-align: justify;">„<em>Ahadith,</em> nach denen nicht gehandelt wird, sind gekommen."</p>
<p style="text-align: justify;">All die obrigen Zitate von unseren Imamen zeigen uns, dass es nicht ausreichend ist, dass ein <em>Hadith Sahih </em>ist, damit man nach ihm handelt. Es ist so, dass viele Faktoren zusammenkommen müssen und die abgewägt werden müssen, bevor man mit einem <em>Hadith </em>handeln kann.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Verlasst die Madhab, wenn der Hadith Sahih ist</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 13:17:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweifel: Die Imame der Madhahib sagten: "Wenn der Hadith authentisch ist, dann ist dies meine Madhab." Wenn wir also einen Hadith in al-Bukhari und Muslim finden, der unserer Madhab widerspricht, dann handeln wir gemäß diesem Hadith und lassen die Urteile unserer Madhab. Antwort: Dies ist eine oftmals benutzte Aussage, welche von vielen falsch zitiert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #800000;">Zweifel:</span></strong> Die Imame der <em>Madhahib</em> sagten: "Wenn der <em>Hadith</em> authentisch ist, dann ist dies meine <em>Madhab</em>." Wenn wir also einen Hadith in al-Bukhari und Muslim finden, der unserer <em>Madhab</em> widerspricht, dann handeln wir gemäß diesem <em>Hadith</em> und lassen die Urteile unserer <em>Madhab</em>.<span id="more-528"></span></p>
<div class="entry" style="text-align: justify;">
<div class="snap_preview">
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #800000;">Antwort:</span> </strong>Dies ist eine oftmals benutzte Aussage, welche von vielen falsch zitiert und missverstanden wird. Alle Imame der <em>Madhahib</em> sagten, wenn ihre Ansicht in Konflikt geräte mit einem <em>Hadith</em>, dann solle man dem <em>Hadith</em> folgen und ihre Ansicht solle man verlassen. Letzendlich jedoch sprachen sie zu ihren Studenten, welche selber Gelehrte waren, und nicht zu dem normalen Volk auf der Straße und definitiv nicht zu Jugendlichen im Westen, wie 1200 Jahre später kommen und nicht das geringste Verständnis haben von den schari' Wissenschaften. Sehe wie ihre Aussagen von den großen Gelehrten der Vergangenheit verstanden wurden:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nicht für das gewöhnliche Volk: </strong>Ibn 'Abidin sagt in seinem ‘al-Haschiyah’ (1/68):</p>
<p style="text-align: justify;">“Dies ist ebenfalls von den vier Imamen überliefert wurden durch Imam al-Scha'rani. Und es ist nicht versteckt/unklar, dass damit jene gemeint sind, die qualifiziert sind für die analyse der Beweise und die Wissen haben über das Eindeutige <em>[muhkam]</em> von den Aufgehobenen <em>[mansukh]</em>. Wenn also die Gelehrten/Leute einer <em>Madhab</em> einen Beweis analysieren und demnach handeln: dann ist es richtig, dies der <em>Madhab</em> zuzuschreiben, denn es wurde weiter verbreitet durch die Erlaubnis des Gründers der <em>Madhab</em> und es gibt keinen Zweifel darüber, dass wenn er von der Schwäche seines Beweises gewusst hätte, er sich davor zurück gehalten hätte und dem stärkeren Beweis gefolgt wäre."</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn 'Abidin macht ganz klar, dass dies die Aufgabe der Gelehrten ist und nicht die des normalen Volkes.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Illusion:</strong> Scheich 'Abdulghaffar Uyun al-Sud kopierte die Bedingungen, welche Ibn 'Abidin festlegte für das Folgen eines <em>Hadith</em> und dem verlassen der <em>Madhab</em> in seinem Werk: ‘Daf al-Awham’ s.15 und sagte:</p>
<p style="text-align: justify;">“Es ist eine gute Festsetzung, denn wir sehen heute in unserer Zeit jene, die von sich selbst gettäuscht sind und denken, sie hätten was mit Wissen zutung und sie wären über den Sternen, obwohl sie am niedrigsten Stand sind und diese lesen dann vielleicht ein Buch von den sechs Büchern - nur als Beispiel - und dort sehen sie einen <em>Hadith</em>, welcher der <em>Madhab</em> des Abu Hanifa widerspricht. Dann sagt er: "Verlasst die Madhab von Abu Hanifa... und nimmt den Hadith des Gesandten Allahs <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>", obwohl dieser Hadith vielleicht aufgehoben wurde oder im Widerspruch zu einem stärkeren Hadith in Sachen <em>Sanad </em>[Überlieferungskette]<em> </em>steht, oder es ist eines derer, die keine Handlung mit ihr notwendig machen und diese Person hat kein Wissen darüber. Denn wäre es für diese Leute gestattet mit diesem <em>Hadith</em> unbeschränkt zu handeln, wären sie irregeleitet in vielen Gesetzen und würden jene irreleiten, welche kommen und ihnen Fragen stellen."</p>
<p style="text-align: justify;">Wie der Scheich sagte, wieviele dieser getäuschten Menschen existieren in unserer Zeit? Jene, die behaupten Ahnung über die Hanafi <em>Madhab</em> zu haben, während sie unbewusst sind über die meisten grundlegenden Quellen dieser Schule, haben auch kaum eine Ahnung wo sie für die Beweise ihrer Urteile nachsehen sollen. Und unsere Klage ist bei Allah!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Schwierigkeit im Erreichen:</strong> Imam Ibn al-Salah sagte in ‘Adab al-Mufti wal Mustafti’ s.118:</p>
<p style="text-align: justify;">“„Es ist keine oberflächliche Angelegenheit gemäß der scheinbaren Bedeutung von dem, was Imam al-Schafi sagte, zu agieren. Aufgrund dessen, ist es nicht für jeden Faqih und erst Recht nicht für einen Laien (ammi) erlaubt, selbstständig mit dem, was er  als Beweise aus den Ahadith entnimmt, zu agieren..."</p>
<p style="text-align: justify;">Und Imam Taqi al-Subki hat eine Abhandlung genannt: ‘Ma'ana Qawl Imam al-Muttalibi’  über dieses ganze Thema  bezüglich dem Folgen des <em>Hadith</em><em>Madhab</em>, in der er am Anfang die Worte von Imam Ibn Salah und Imam al-Nawawi : (s.102) niederschreibt und sagt: und dem Folgen der</p>
<p style="text-align: justify;">“Dies ist eine Klarstellung der Schwierigkeit dieses Ranges und dass nicht ein jeder damit gettäuscht werden solle."</p>
<p style="text-align: justify;">Bemerke wie Imam al-Subki klar macht, wie schwer es ist den Rang und die Position zu erreichen, inder du fähig wirst gemäß dieser Aussage der Gründer der Madhab zu handeln. Er sagt auch, dass jemand nicht getäuscht werden sollte durch Arroganz und ihrem denken, dass sie qualifiziert sind für diese Ränge und die Madhab lassen können und dem <em>Hadith</em> folgen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>[Dies hier ist immernoch ein Rohentwurf, der eine Nachkontrolle nötig hat. Es ist entnommen aus 'Athar al-Hadith al-Scharif' von Scheich Muhammad Awwama und das Original beinhaltet weitaus detailliertere Eröterungen mit Beispielen.  Es wird gehofft, dass die ausgewählten Auszüge ausreichende Klarheit schaffen werden für jene, die bezüglich dieser Thematik einige Zweifel in sich finden.]</em></p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt abgesehen von Athar al-Hadith al-Scharif von Scheich Muhammad Awwama, spielt auch die Aussage von Imam Nawawi eine große Rolle im Verständnis dieser Aussage:</p>
<p>"Was Imam al-Shafi'i sagte, bedeutet nicht, dass jedermann, der eine <em>Sahih Hadith</em> sieht: „Dies ist die Madhab von al-Shafi", sagen sollte, also das Anwenden der rein äußerlichen oder scheinbaren Bedeutung von seiner Aussage. Mit dem was er sagte, wendete er sich ganz gewiss nur an solche Personen, die den Rang von <em>Idschtihad</em> in der <em>Madhab</em> haben. Es ist eine Voraussetzung für solch eine Person, dass er entschlossen überzeugt ist, dass entweder Imam al-Schafi'i unwissend bezüglich dieser Ahadith oder unwissend bezüglich derer Authentizität war. Und dies ist nur möglich, wenn man alle Bücher al-Schafi'is und ähnlichen Bücher seiner Anhänger - von jenen, die ihr Wissen und ähnliches von ihm angesammelt haben - geforscht hat. Dies ist Tatsächlich eine schwierig realisierbare Bedingung. Wenige unserer Zeit sind diesen Richtmaß gewachsen.</div>
</div>
<p style="text-align: justify;">Das, was wir erklärt haben, ist bedingt gemacht worden, weil Imam al-Schafi' das Handeln  rein auf die äußerliche Bedeutung von vielen Hadithen die er erklärte und wusste, verlassen hatte. Aber er bestand auf Beweise für die Beurteilung der Ahadith in ihrer Außerkraftsetzung oder für bestimmte Umstände und in ihren Auslegungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>[Nawawî, al-Madschm‘ Sharh al-Muhadhdhab (1:64) - erwähnenswert ist, daran erinnere ich mich noch wie als wäre es gestern, dass einer der gebildeteren Salafis sich damals beschwerte, dass dieses Zitat gar nicht von al-Nawawi ist und es eine Lüge ist und er habe das Buch von vorne und hinten durchgelesen, aus dem wir es zitieren und er habe es nicht gefunden. Nun, nach ganz kurzer Recherche mit einem Freund fanden wir das Zitat: <a class="linkification-ext" title="Linkification: http://feqh.al-islam.com/Display.asp?Mode=0&amp;MaksamID=2&amp;DocID=24&amp;ParagraphID=98&amp;Diacratic=0" href="http://feqh.al-islam.com/Display.asp?Mode=0&amp;MaksamID=2&amp;DocID=24&amp;ParagraphID=98&amp;Diacratic=0">http://feqh.al-islam.com/Display.asp?Mode=0&amp;MaksamID=2&amp;DocID=24&amp;ParagraphID=98&amp;Diacratic=0</a>]</em></p>
<p style="text-align: justify;">Dies steht ebenfalls in I'laaus Sunnan von Muhaddith Zafar Ahmad Osmani (Rahmatullahi 'alayh):</p>
<p style="text-align: justify;">"Imam Scha'rani hat dies auch geschildert (s.o. die Äußerung „Wenn die Authentizität einer Hadith Sahih ist, dann ist dies meine Madhab."), bezogen auf die vier Imame. Es ist nicht verborgen (vom Verständnis), dass dies für diejenigen gilt, welche die Fähigkeiten( Verständnis und Qualifikation) in den Nusoos und die Kenntnis von den klaren Gesetzen und ihrer Außerkraftsetzung besitzen." (Band 2, Seite 226)</p>
<p style="text-align: justify;">Scheich Yusuf Isma'il al-Nabhani sagte in der Erörterung dieser Äußerung in seiner Abhandlung:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wahrlich diese Aussage: „Wenn die Authentizität einer Hadith Sahih ist, dann ist dies meine Madhab", ist von jedem der vier Imame getroffen, welche frei von ihren persönlichen Meinungen waren. Die Audienz an dem diese Äußerung (Wenn die Authentizität einer Hadith Sahih ist, dann ist dies meine Madhab) gerichtet war, sind nur an ihre Ashab (die Fuqaha dieser Madhab), welche führende und ausgezeichnete Aimmah, die vollständig befähigt in den rationalen und narrationalen Wissenschaften (der Din) waren, sind. Diese Äußerung ist an jene großen 'Ulama gerichtet, welche nach diesen ausgezeichneten Aimmah unter ihrer Madhab kamen, jene die Ahlul Tardschih (jene, welche die Beweise untersuchen können) waren. Alle zusammen, welche die Hafizin der Ahadith von Rasulullah (Sallallahu 'alayhi wasallam) waren, waren sich über die Dalail (Beweisen) der Madhab vollständig bewusst.......Dies sind diejenigen, an welche die Imame (der Madhab) ihre Äußerungen gerichtet haben: „Wenn die Hadith Sahih ist, so ist es meine Madhab)."....Wahrlich, sie (die großen Fuqaha) sind imstande zwischen den Ahadith, von dem der Imam die Beweise abgeleitet hatte und die (neueste) Hadith, welches nach dem Imam als Authentisch anerkannt wurde in Einklang zu bringen. Sie (die ausgezeichneten Fuqaha) können sehen welches von den zwei Hadithen eher Authentisch, stark ist und welches von den beiden Ahadith der neuere ist, so dass der neuere die frühere Hadith aufhebt (Nasikh). (Hudschatul 'alal 'Alamin)</p>
<p style="text-align: justify;">Inschallah setzen wir diese Reihe fort.</p>
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		<title>Ein Sahabi, der Tawassul macht &#8211; Die Überlieferung von Malik al-Daar</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 23:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Ulama über Tawassul]]></category>
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		<description><![CDATA[Es wird überliefert, dass Malik al-Daar, der Schatzmeister vom Kalifen 'Umar sagte: „Viele Menschen wurden wegen einer Dürreperiode zerstört zur Zeit von Sayyidinna 'Umar. Letztendlich ist dann eine Person [den Ibn Hadschar al-Asqalani als Bilal ibnil Haris al-Mudhani indentifiziert] zum Grab von Rasulullah gegangen und sagte: ‚Ya Rasulullah! [O Rasulallah!] Verlange für deine Ummah Regen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:RelyOnVML /> <o:AllowPNG /> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:TrackMoves /> <w:TrackFormatting /> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:DoNotPromoteQF /> <w:LidThemeOther>DE</w:LidThemeOther> <w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian> <w:LidThemeComplexScript>AR-SA</w:LidThemeComplexScript> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> <w:SplitPgBreakAndParaMark /> <w:DontVertAlignCellWithSp /> <w:DontBreakConstrainedForcedTables /> <w:DontVertAlignInTxbx /> <w:Word11KerningPairs /> 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<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Es wird überliefert, dass Malik al-Daar, der Schatzmeister vom Kalifen 'Umar sagte: „Viele Menschen wurden wegen einer Dürreperiode zerstört zur Zeit von Sayyidinna 'Umar. Letztendlich ist dann eine Person [den Ibn Hadschar al-Asqalani als Bilal ibnil Haris al-Mudhani indentifiziert] zum Grab von Rasulullah gegangen und sagte: ‚Ya Rasulullah! [O Rasulallah!] Verlange für deine Ummah Regen, denn sie sind wahrlich vernichtet!‘ Daraufhin erschien Rasulullah im Traum und sagte: ‚Geh und bring Omar von mir einen Salam, sie werden in sehr kurzer Zeit Wasser kriegen. Sag ihm, er soll wachsam und schlau sein [nicht die D‘ua für Regen verspäten].‘</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Dieser Mann ging und gab Sayyidinna 'Umar bescheid und dieser weinte: „Ya Rabbi! Ich tue alles außer dem, was nicht in meiner Macht liegt.“<span id="more-348"></span></span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;">Ibn Kathir zitiert dies von Bayhaqi und sagt: „Isnaduhu Sahih.“ [Gesunde Kette, Sahih] [in seinem al-Bidaya wan-Nihaya]. Ibn Abi Schayba überliefert dies mit einem <span style="text-decoration: underline;">Sahih Isnad</span> (in seinem Musannaf) bestätigt von Ibn Hadschar al-Asqalani, der dazu sagt: „Überliefert von Ibn Abi Schayba mit Isnadu Sahih." [in seinem Fath al-Bari] Er identifiziert Malik al-Daar als den Schatzmeister von ‘Umar und sagt, dass die Person, die das Grab besuchte, Bilal ibn Harith war. <span style="text-decoration: underline;">Er zählt diesen Hadith ebenfalls als einen Grund auf, warum Imam Bukhari ein Kapitel als: „Das erwünschen um Regen bei den Führer in Trockenzeiten."</span> Er erwähnt es ebenfalls in seinem Al-Isaba und sagt, dass Ibn Abi Khaytama es zitiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;">Aus dem Musannaf (12/31-32) des Ibn Abi Schayba (g.235nH)</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;"><span style="color: #000000;">مُصَنَّفُ ابْنِ أَبِي شَيْبَةَ &gt;&gt; كِتَابُ الْفَضَائِلِ &gt;&gt; مَا ذُكِرَ فِي فَضْلِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ رَضِيَ اللَّهُ عَنْهُ &gt;&gt;<br />
يَا رَبِّ لَا آلُو إِلَّا مَا عَجَزْتُ عَنْهُ *<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;"><span style="color: #000000;"> 31380 حدثنا أبو معاوية ، عن الأعمش ، عن أبي صالح ، عن مالك الدار ، قال : وكان خازن عمر على الطعام ، قال : أصاب الناس قحط في زمن عمر ، فجاء رجل إلى قبر النبي صلى الله عليه وسلم فقال : يا رسول الله ، استسق لأمتك فإنهم قد هلكوا ، فأتى الرجل في المنام فقيل له : " ائت عمر فأقرئه السلام ، وأخبره أنكم مستقيمون وقل له : عليك الكيس ، عليك الكيس " ، فأتى عمر فأخبره فبكى عمر ثم قال : يا رب لا آلو إلا ما عجزت عنه*</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><br />
</span><span style="color: #000000;">Von Imam al-Bayhaqis Dala'il al-Nubuwwa (7/47)<br />
</span></p>
<div><span style="color: #000000;">مَا آلُو إِلَّا مَا عَجَزْتُ عَنْهُ *<br />
</span>دَلَائِلُ النُّبُوَّةِ لِلْبَيْهَقِيِّ &gt;&gt; جُمَّاعُ أَبْوَابِ غَزْوَةِ تَبُوكَ &gt;&gt; جُمَّاعُ أَبْوَابِ مَنْ رَأَى فِي مَنَامِهِ شَيْئًا مِنْ آثَارِ نُبُوَّةِ مُحَمَّدٍ &gt;&gt; بَابُ مَا جَاءَ فِي رُؤْيَةِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فِي &gt;&gt;  2974 أخبرنا أبو نصر بن قتادة ، وأبو بكر الفارسي قالا : أخبرنا أبو عمرو بن مطر ، أخبرنا أبو بكر بن علي الذهلي ، أخبرنا يحيى ، أخبرنا أبو معاوية ، عن الأعمش ، عن أبي صالح ، عن مالك قال : أصاب الناس قحط في زمان عمر بن الخطاب ؛ فجاء رجل إلى قبر النبي صلى الله عليه وسلم فقال : يا رسول الله , استسق الله لأمتك فإنهم قد هلكوا ؛ فأتاه رسول الله صلى الله عليه وسلم في المنام ؛ فقال ائت عمر فأقرئه السلام ، وأخبره أنكم مسقون . وقل له : عليك الكيس الكيس . فأتى الرجل عمر ، فأخبره ، فبكى عمر ثم قال : يا رب ما آلو إلا ما عجزت عنه *</div>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><br />
</span><span style="color: #000000;">Von al-Irshad fi Ma'rifa Ulama al-Hadith des Hafiz al-Khalili (1/313-314) </span></p>
<div><span style="color: #000000;">الْإِرْشَادُ فِي مَعْرِفَةِ عُلَمَاءِ الْحَدِيثِ لِلْخَلِيلِيِّ &gt;&gt;<br />
مَالِكُ الدَّارِ<br />
مالك الدار مولى عمر بن الخطاب الرعاء عنه : تابعي , قديم , متفق عليه , أثنى عليه التابعون , وليس بكثير الرواية , روى عن أبي بكر الصديق , وعمر , وقد انتسب ولده إلى جبلان ناحية . حدثني محمد بن أحمد بن عبدوس المزكي أبو بكر النيسابوري , حدثنا عبد الله بن محمد بن الحسن الشرقي , حدثنا محمد بن عبد الوهاب قال : قلت لعلي بن عثام العامري الكوفي : لم سمي مالك الدار ؟ فقال : الداري المتطيب . حدثنا محمد بن الحسن بن الفتح , حدثنا عبد الله بن محمد البغوي , حدثنا أبو خيثمة , حدثنا محمد بن خازم الضرير , حدثنا الأعمش , عن أبي صالح , عن مالك الدار ، قال : أصاب الناس قحط في زمان عمر بن الخطاب , فجاء رجل إلى قبر النبي صلى الله عليه وسلم فقال : يا نبي الله , استسق الله لأمتك فرأى النبي صلى الله عليه وسلم في المنام فقال : " ائت عمر , فأقرئه السلام , وقل له : إنكم مسقون , فعليك بالكيس الكيس " . قال : فبكى عمر , وقال : يا رب , ما آلو إلا ما عجزت عنه يقال : إن أبا صالح سمع مالك الدار هذا الحديث , والباقون أرسلوه </span></div>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Imam Ibn Kathir in al Bidaya wal Nihaya (7/106)</span></p>
<div><span style="color: #000000;">وقال الحافظ أبو بكر البيهقي: أخبرنا أبو نصر بن قتادة، وأبو بكر الفارسي قالا: حدثنا أبو عمر بن مطر، حدثنا إبراهيم بن علي الذهلي، حدثنا يحيى بن يحيى، حدثنا أبو معاوية، عن الأعمش، عن أبي صالح، عن مالك قال: أصاب الناس قحط في زمن عمر بن الخطاب، فجاء رجل إلى قبر النبي صلى الله عليه وسلم.<br />
فقال: يا رسول الله استسق الله لأمتك فإنهم قد هلكوا.<br />
فأتاه رسول الله صلى الله عليه وسلم في المنام فقال: إيت عمر، فأقرئه مني السلام، وأخبرهم أنه مسقون، وقل له عليك بالكيس الكيس.<br />
فأتى الرجل فأخبر عمر، فقال: يا رب ما آلوا إلا ما عجزت عنه.وهذا إسناد صحيح. </span></div>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Scheichulislam al-Hafiz Ibn Hadschar al-Asqalani in al-Isaba fi Tamyiz al-Sahaba (3/484) :</span><span style="color: #000000;"><br />
</span></p>
<div><span style="color: #000000;"><br />
</span> الإصابة - لابن حجر  8362[ص:274] مالك بن عياض مولى عمر هو الذي يقال له مالك الدار له إدراك وسمع من أبي بكر الصديق وروى عن الشيخين ومعاذ وأبي عبيدة روى عنه أبو صالح السمان وابناه عون وعبدالله ابنا مالك وأخرج البخاري في التاريخ من طريق أبي صالح ذكوان عن مالك الدار أن عمر قال في قحوط المطر يا رب لا آلو إلا ما عجزت عنه وأخرجه بن أبي خيثمة من هذا الوجه مطولا قال أصاب الناس قحط في زمن عمر فجاء رجل إلى قبر النبي صلى الله عليه وسلم فقال يا رسول الله استسق الله لأمتك فأتاه النبي صلى الله عليه وسلم في المنام فقال له ائت عمر فقل له إنكم مستسقون فعليك الكفين قال فبكى عمر وقال يا رب ما آلوا إلا ما عجزت عنه وروينا في فوائد داود بن عمرو الضبي جمع البغوي من طريق عبدالرحمن بن سعيد بن يربوع المخزومي عن مالك الدار قال دعاني عمر بن الخطاب يوما فإذا عنده صرة من ذهب فيها أربعمائة دينار فقال اذهب بهذه إلى أبي عبيدة فذكر قصته وذكر بن سعد في الطبقة الأولى من التابعين في أهل المدينة قال روى عن أبي بكر وعمر وكان معروفا وقال أبو عبيدة ولاه عمر كيلة عيال عمر فلما قدم عثمان ولاه القسم فسمى مالك الدار وقال إسماعيل القاضي عن علي بن المديني كان مالك الدار خازنا لعمر.</div>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><br />
</span><span style="color: #000000;">Hafiz Ibn Hadschar in Fath al Bari (2/495)</span></p>
<p style="text-align: right;"><span style="color: #000000;">وقد روى سيف في الفتوح أن الذي رأى المنام المذكور هو بلال بن الحارث المزني أحد الصحابة، وظهر بهذا كله مناسبة الترجمة لأصل هذه القصة أيضا والله الموفق.<br />
</span>وروى ابن أبي شيبة بإسناد صحيح من رواية أبي صالح السمان عن مالك الداري - وكان خازن عمر - قال " أصاب الناس قحط في زمن عمر فجاء رجل إلى قبر النبي صلى الله عليه وسلم صلى الله عليه وسلم فقال: يا رسول الله استسق لأمتك فإنهم قد هلكوا، فأتى الرجل في المنام فقيل له: ائت عمر " الحديث.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;">Imam Ibn Abdal Barr in al-Isti’ab (2/464) unter der Biografie von Umar ibn Khattab </span></p>
<div><span style="color: #000000;">وروى أبو معاوية عن الأعمش عن أبي صالح عن مالك الدار قال‏:‏ أصاب الناس قحط في زمن عمر فجاء رجل إلى قبر النبي صلى الله عليه وسلم فقال‏:‏ يا رسول الله استسق لأمتك فإنهم قد هلكوا‏.‏<br />
</span></div>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #000000;"><br />
</span>Scheich Abul Hasan kommentiert:</p>
<p style="text-align: justify;">"Anmerkung: All diese Imame überlieferten dies und keiner von ihnen hat die Überlieferung geschwächt, geschweige denn gesagt, dass dies zu Schirk führt, wie einige der heutigen Erneuerer dieser Tage! Tatsache ist, dass Imam Ibn Hadschar und Imam Ibn Kathir die Überlieferungskette explizit als Sahih einstufen. Ibn Kathir sagt in seinem kürzlich veröffentlichen "Dschami al-Masanid [1/223] - Musnad Umar - : "Die Überlieferungskette ist gut und stark!" Lasset die Pseudo Salafiyya wissen: Dass ist der Urteil von Ibn Kathir an zwei Stellen und dass dieser Umgang mit Ibn Taymiyyah hatte!"</p>
<p style="text-align: justify;">Kann jemand behaupten, Ibn Kathir war so ungebildet in Tawhid, dass er den Schirk in dieser Überlieferung nicht erkannte, mehrmals überlieferte und immer wieder seine stärke betonte?</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn einige Pseudohadithwissenschaftler denken, sie wüssten es besser als Ibn Hadschar al-Asqalani und Ibn Kathir, so sind ihre Worte nicht bindend, denn wer sind sie neben diesen zwei Größen des Islams?</p>
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		<title>Einige Aussagen über Tafwid fi Ma&#8217;ana von Ibn Hadschar al-Asqalani</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 15:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA['Aqidah]]></category>
		<category><![CDATA[Über die mehrdeutigen Ayat/Ahadith und Tafwid]]></category>
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		<description><![CDATA[Ibn Hadschar stellt in Hadi us-Sari [online Sahab[1] version, Seite 103] fest: قوله استوى على العرش هو من المتشابه الذي يفوض علمه إلي الله تعالى ووقع تفسيره في الأص In seinen Erklärungen bestimmter Wörter, die in Sahih Al-Bukhari vorkommen, schreibt Ibn Hadschar Rahmatullahi alayh: „Die Aussage ‚istiwa alal arshi' ist von den ‚mutaschabihat' (unklaren Versen/mehrdeutigen), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;">Ibn Hadschar stellt in Hadi us-Sari [online Sahab<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><strong><span style="text-decoration: underline;">[1]</span></strong></a></span></strong><strong><span style="text-decoration: underline;"> version, Seite 103] fest:</span></strong></p>
<p align="right">قوله استوى على العرش هو من المتشابه الذي يفوض علمه إلي الله تعالى ووقع تفسيره في الأص</p>
<p style="text-align: justify;">In seinen Erklärungen bestimmter Wörter, die in Sahih Al-Bukhari vorkommen, schreibt Ibn Hadschar <em>Rahmatullahi alayh</em>: „Die Aussage ‚istiwa alal arshi' ist von den ‚mutaschabihat' (unklaren Versen/mehrdeutigen), deren Bedeutung bei Allah AlimuI Qadir (dem Allmächtigen Allwissenden) liegt, obgleich ihre Offenbarung im Grunde bereits geschehen ist."<span id="more-262"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Ibn Hadschar sagt in Fath al-Bari, bei der Erläuterung des Hadith mit ‚Nuzul' (wörtlich Hinabsteigen)<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><strong><span style="text-decoration: underline;">[2]</span></strong></a></span></strong></p>
<p style="text-align: right;">قال البيهقي:وأسلمها الإيمان بلا كيف والسكوت عن المراد إلا أن يرد ذلك عن الصادق فيصار إليه، ومن الدليل على ذلك اتفاقهم على أن التأويل المعين غير واجب فحينئذ التفويض أسلم</p>
<p style="text-align: justify;">Al-Bayhaqi sagt: „Die sicherste Methode ist, daran zu glauben ohne ein Wie (bila Kayf) und sich davor zu hüten, [darüber zu forschen] was damit gemeint ist, außer es ist übermittelt vom Propheten selbst, worin man ihm dann in diesem Fall folgt." Der Beweis für diese Aussage ist die Übereinstimmung der Gelehrten, dass die spezifische Interpretationen nicht verpflichtend sind und das somit die Zuschreibung der Bedeutung zu Allah (tafwid) der sicherste Weg ist.</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Ibn Hadschar zitiert Imam Dschuwayni und kommentiert in Fath al-Bari<a name="_ftnref3" href="#_ftn3"><strong><span style="text-decoration: underline;">[3]</span></strong></a></span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Imam Al-Haramayn (Ibn al-Dschuwayni) schreibt in Ar-Risalat An-Nizamiyyah:</p>
<p style="text-align: justify;">„Der Weg der Gelehrten hat sich getrennt bezüglich den Texten, welche die Attribute Allahs [zawaahir] enthalten im Buch und in der Sunnah; Manche hatten die Ansicht, dass diese Bildlich interpretiert werden sollten und erklärten solche Interpretationen als nötig für die Verse im Quran und der Sahih Ahadith. Die Salaf nahmen Abstand davor, bildlich zu interpretieren und ließen diese zawaahir wie sie geschrieben wurden und überließen die Bedeutung Allah dem Allmächtigen......"</p>
<hr size="1" /><a name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> <a class="linkification-ext" title="Linkification: http://www.sahab.net/home/index.php?site=book/books/book.php?id=624&amp;query=" href="http://www.sahab.net/home/index.php?site=book/books/book.php?id=624&amp;query=">http://www.sahab.net/home/index.php?site=book/books/book.php?id=624&amp;query=</a></p>
<p><a name="_ftn2" href="#_ftnref2">[2]</a> <a class="linkification-ext" title="Linkification: http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0" href="http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0">http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0</a></p>
<p><a name="_ftn3" href="#_ftnref3">[3]</a> <a class="linkification-ext" title="Linkification: http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0" href="http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0">http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0</a></p>
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		<title>„Salla allahu alayhi wa sallam“ nicht verkürzen</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/240</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 01:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiqh]]></category>
		<category><![CDATA[Tasawwuf]]></category>
		<category><![CDATA[Abkürzung]]></category>
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		<category><![CDATA[Allah]]></category>
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		<category><![CDATA[Gruß]]></category>
		<category><![CDATA[Hadith]]></category>
		<category><![CDATA[Ibn Dschamaa]]></category>
		<category><![CDATA[Name]]></category>
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		<category><![CDATA[Rasulallah]]></category>
		<category><![CDATA[salla allahu alayhi wa sallam]]></category>
		<category><![CDATA[Verehrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Imam Ibn Dschamaa [rahimuAllah] sagte in seinem Werk "Tadhkirat as-sami wa al Mutakkallim": Jedes Mal wenn man den Namen des Propheten [salla allahu alayhi wa sallam] schreibt muss man den Friedengruß dahinter schreiben, und gleichzeitig die Sallat auf ihn aussprechen. Die Salaf und ihre Nachfolger schrieben immer „salla allahu alayhi wa sallam“ um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Imam Ibn Dschamaa [rahimuAllah] sagte in seinem Werk "Tadhkirat as-sami wa al Mutakkallim":</p>
<p>Jedes Mal wenn man den Namen des Propheten [salla allahu alayhi wa sallam] schreibt muss man den Friedengruß dahinter schreiben, und gleichzeitig die Sallat auf ihn aussprechen.</p>
<p>Die Salaf und ihre Nachfolger schrieben immer „salla allahu alayhi wa sallam“ um den Vers [spricht den Friedengruß auf ihm] zu befolgen. Man darf den Friedengruß nicht verkürzen auch wenn sein Name mehrmals im selben Satz auftaucht wie manche Armseligen es tun, indem sie [sl] oder [salm] oder [sl'm] schreiben. All diese Abkürzungen sind dem Rang des Propheten [salla allahu alayhi wa sallam] nicht würdig.<span id="more-240"></span></p>
<p>Imam An-Nawawi [rahimuAllah] sagte in der Einleitung von seinem Kommentar [Scharh] zu Sahih Muslim:</p>
<p>Es ist empfohlen für den Schreiber des Hadith, wenn er Allah ta’ala erwähnt, hinter seinen Namen [ Azza wa dschall] oder [ta'ala], [subhahu wa ta'ala] , [tabaraka wa ta'ala], [dschalla dikhruh] , [tabaraka Ismuh] ,[dschallat adamatuh] oder etwas in der Art zu schreiben. Bei dem Propheten [salla allahu alayhi wa sallam], <strong>muss er „salla allahu alayhi wa sallam“ vollständig schreiben und nicht nur ein Symbol oder eine Abkürzung.</strong></p>
<p>Für einen Sahabi schreibt er „radiyya allahu 'anh“ , und für einen Sohn eines Sahabi schreibt er auch „radiyya allahu 'anh“ . „Radiyya allahu 'anh“ kann man auch für alle Gelehrten und Frommen Leute schreiben. Er muss diese Formel immer scheiben auch wenn er von einem Text kopiert wo dies nicht steht, denn sie sind keine Überlieferung sondern bittgebete. Und wenn jemand aus einem Text liest, wo diese Formeln nicht stehen, dann muss er sie trotzdem aussprechen und er darf sich nie langweilen deswegen, denn wer so etwas ignoriert, verpasst eine große Belohnung.</p>
<p>Erachtet nicht den Ruf des Gesandten unter euch gleich dem Ruf des einen von euch nach dem andern. 24:63</p>
<p>Ibn Kathir [rahimuAllah] schreibt in seinem Tafsir :</p>
<p>Ad-dahhak [radiyya allahu 'anh] überlieferte von Ibn Abbas [radiyya allahu 'anh] :</p>
<p>Man sagte „Oh Muhhamed“, und „Oh Aba Al Qassim“, aber dann hat Allah ihnen das verboten, als Verehrung seines Propheten [sallah allahu alayhi wa sallam]. Man muss sagen „Oh Prophet Allahs“,oder „Oh Gesandter Allahs“ [Rasulullah, sallah allahu alayhi wa sallam].</p>
<p>Das Selbe sagte Mudschahid [radiyya allahu 'anh] und Sa'id b. Dschubayr [radiyya allahu 'anh].</p>
<p>Qatada [radiyya allahu 'anh] sagte : Allah hat befohlen, dass man seinen Prophten [sallah allahu alayhi wa sallam] fürchtet, ihn verehrt und verherrlicht und als Sayyid sieht.</p>
<p>Muqattil [radiyya allahu 'anh] sagte bezüglich diesem Vers:<br />
Nennt ihn nicht wenn ihr ihn ruft : „O Muhammed“ oder „Oh Sohn von Abd allah“ sondern verehrt ihn und sagt : „Oh Prophet Allahs“, „Oh Gesandter Allahs“.</p>
<p>Imam Malik [radiyya allahu 'anh] überlieferte von Zayd b. Aslam [radiyya allahu 'anh der Diener von Umar b. Al Khattab und einer der besten Kenner des Koran unter den Leuten von Medina], dass er sagte : „Gott hat ihnen befohlen Ihn [sallah allahu alayhi wa sallam] zu verehren.“</p>
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