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	<title> &#187; Antropomorphismus</title>
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		<title>Über Allahs mehrdeutige Eigenschaften, bildliche Interpretation, Tafwid und Al-Tahawi</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/197</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 14:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA['Aqidah]]></category>
		<category><![CDATA[Über die mehrdeutigen Ayat/Ahadith und Tafwid]]></category>
		<category><![CDATA[Abu Adam]]></category>
		<category><![CDATA[Ahlu Sunnah]]></category>
		<category><![CDATA[Antropomorphismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aqidah]]></category>
		<category><![CDATA[Attributte]]></category>
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		<description><![CDATA[Klarstellung: Wie die Ahlu Sunnah wal Dschaamah Allah die Bedeutung der Mehrdeutigen überlässt und wo der Unterschied zwischen uns und den Mutazilah sowie den Mudschassima [Vermenschlichern] ist. Von Scheich Abu Adam al-Narudschi[1] ومن وصف الله بمعنى من معاني البشر فقد كفر &#60;&#60;Wer auch immer Allah ein Attribut zuschreibt, dessen Bedeutungen eine Bedeutung beinhaltet, die auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>Klarstellung:</strong><br />
<strong>Wie die Ahlu Sunnah wal Dschaamah Allah die Bedeutung der Mehrdeutigen überlässt und wo der Unterschied zwischen uns und den Mutazilah sowie den Mudschassima</strong> <em>[Vermenschlichern]</em><strong> ist.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>Von Scheich Abu Adam al-Narudschi<a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><strong>[1]</strong></a></em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a name="_ftnref1" href="#_ftn1"><strong></strong></a></em><strong>ومن وصف الله بمعنى من معاني البشر فقد كفر</strong></p>
<p align="center"><strong>&lt;&lt;Wer auch immer Allah ein Attribut zuschreibt, dessen Bedeutungen eine Bedeutung beinhaltet, die auch auf Menschen anwendbar ist, so hat dieser Kufur begangen.&gt;&gt;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesem Satz aus dem <em>Aqidah Tahawiyyah</em> wollen wir unseren heutigen Artikel beginnen. Wir werden <em>Scheich Abu Adams</em> Kommentar dazu gleich lesen. Wichtig ist, dass ich viele Übersetzungen von <em>Aqidah Tahawiyyah</em> durchgesehen habe und keine der Übersetzer, zu deren Werken ich zugriff hatte, haben den korrekten und detaillierten Wortlaut dieses Tahawiyyah Satzes beibehalten, so wie es der Scheich Abu Adam gemacht hat. [Habe nur eine alte deutsche und mehrere englische Übersetzungen nachkontrolliert]</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Artikel wird uns aufzeigen, dass jene, die von sich behaupten den Glauben der <em>Ahlu Sunnah wal Dschaamah</em> zu folgen indem sie mit Wörtern herumwerfen, deren eigenen Bedeutung sie gar nicht richtig kennen und indem sie mit Phrasen, die sie aus den Büchern der Ulama reissen und entstellen, herumwerfen, die Köpfe der Muslime verwirren. Möge Allah uns, die Ummah Muhammed Mustafa <em>Sallallahu alayhi wa sallams, </em>rechtleiten.<span id="more-197"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Scheich Abu Adam kommentiert in Aqidah Tahawiyyah:</span></strong><em> </em></p>
<p align="center"><strong>ومن وصف الله بمعنى من معاني البشر فقد كفر</strong></p>
<p align="center"><strong>&lt;&lt;Wer auch immer Allah ein Attribut zuschreibt, dass eine Bedeutung zwischen den Bedeutungen beinhaltet, die auch auf Menschen anwendbar sind, so hat dieser Kufur begangen.&gt;&gt;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Fakt, dass <em>Al-Tahawi</em> diesen Entscheid des Kufurs als einen Teil des Sunnitischen Glaubens erwähnt, ist etwas, dass jene tief nachdenken lassen sollte, die denken, dass solche Beschlüsse Rahmenthemen des Islamischen Gesetzes sind, dass es nicht notwendiges Wissen wäre oder ein Thema für die Richter. Sie basieren diese Behauptung auf blendenden Zitaten, die man in verschiedenen Gelehrtenbüchern und Briefen finden kann, ohne feste Authentizität oder lebensfähigem Beweis, außer Sachen, die Emotionen ansprechen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bemerke den entscheidenden Sinn von <strong>„eine Bedeutung"</strong> welche uns aussagt, dass dies für jede Bedeutung gilt, die auch Menschen zuschreibbar ist. Beispielsweise: <em>Aufeinanderfolgende Rede, eine Richtung, ein Körper, Veränderung [jeglicher Art] oder dergleichen. </em></p>
<p style="text-align: justify;">Bemerke ebenfalls, dass er sagt: <strong>„die Bedeutung"</strong> und nicht <strong>„Das Wort </strong>[selbst]<strong>"</strong>, denn das Wichtige ist die Bedeutung des Wortes selbst, nicht das Wort selbst. Aus diesem Grund können Gelehrte unterschiedliche Ansichten im Richtspruch über Kufur haben in Bezug auf das, was die Person wörtlich sagt oder spricht, aber nicht [wenn es um das geht] was das Wort selbst bedeutet. Letztendlich unterscheidet sich die Hauptbedeutung und die Nebenbedeutungen eines Wortes von Zeit zu Zeit und von Ort zu Ort. Das ist auch Grund, wieso eine Person, wenn sie über Allah etwas sagt, dass nur eine Bedeutung in seiner Sprache hat, verantwortlich gemacht wird für diese Bedeutung, bis die Bedeutung dieses Wortes klar gestellt wird. Wenn die Bedeutung die Bedeutung einer menschlichen Eigenschaft ist, wird der Sprecher als ein Häretiker/Ketzer verurteilt. Es macht keinen Unterschied, ob jener, der es gesagt hat, behauptet, dass er nicht diese Bedeutung gemeint hat oder nicht ernst war, denn damit hat er Allah verspottet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>[Sadrulislam Imam Abu Yusr Muhammad] al-Pazdawi</em>, der Führende Gelehrte des Glaubens und der fundamentalen Jurispudenz, sagt in seinem <em>Usul [ad-Din]</em>: <strong>„Nicht ernst zu sein </strong>[in der]<strong> Blasphemie </strong>[die man sagt] <strong>ist ebenfalls Blasphemie. Nicht, weil er die Worte, die er sprach, glaubt, oder darin ernst war, sondern wegen seiner Ernstlosigkeit...denn dies ist Respektlosigkeit gegenüber der Religion."</strong></p>
<p>Schlüsselelement in dieser Diskussion [über Allahs Attribute] ist das Element von <em>Tanzih</em>, oder auch: die Bestätigung dass Allah komplett unterschiedlich ist als seine Schöpfung.</p>
<p style="text-align: justify;">Als allererstes eine Lektion in Arabisch. Wir wissen, dass die Wörter in der arabischen Sprache tonnenweise unterschiedliche Bedeutungen haben können. Deswegen wagten es die früheren Muslime nicht über die Attribute zu sprechen, überließen ganz einfach die Wörter so, wie sie es vom Quran und der Sunnah bekommen hatten und dies nicht wegen dem Mangel an Wissen, was diese Wörter bedeuten könnten, sondern, weil sie nicht in Details und Diskussionen darüber eintauchen wollten. Daher, das Wort <strong>„Yad"</strong> als Beispiel genommen, wurde es so gelassen wie es ist, denn in der Arabischen Sprache kann <strong>„Yad"</strong> - jetzt nicht in Bezug als ein Attribut Allahs - sowohl <strong>„Hand"</strong> als auch <strong>„Macht"</strong> bedeuten. Oder das Wort <strong>„Wadsch"</strong>, welches <strong>„Angesicht"</strong> oder „<strong>Selbst"</strong> oder anderes bedeuten kann. All dies sind Bedeutungen aus der Arabischen Sprache. Nur mal um diesen Schlüsselpunkt zu verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Tafwid</em> ist ganz einfach die Bedeutung, welche wirklich gemeint ist von diesen Wörtern, Allah zu überlassen, während man ablehnt, dass sie eine Bedeutung haben könnten, die Allah mit seiner Schöpfung vergleicht (oder ähnlich stellt).</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wirklich einfach zu verstehen. Wir lesen das Wort <strong>„Yad"</strong> im Quran in Bezug auf Allah. Wir wissen, sprachgebräuchlich könnte es <em>Hand</em> bedeuten oder <em>Macht</em>. Wir wissen aber ebenfalls, dass es unmöglich ist, dass Allah eine <em>Hand</em> im Sinne eines Teiles oder Organes haben kann. <em>Tafwid</em> ist die Bestätigung, dass wir nicht wissen, was die wahre Bedeutung von <em>Yad</em> ist, während wir entschlossen sind, dass es kein Körperteil [oder Organ] bedeutet.</p>
<p style="text-align: justify;">Bemerke, dass es einen zulässigen Tafwid und einen verbotenen Tafwid gibt. Die Frage um die Erlaubnis der Anwendung dieser Wörter, dreht sich um die physikalischen Hinweise welche diese bestimmten Wörter haben, wenn sie auf Allah angewandt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nehmen wir als Beispiel <strong>„Yad"</strong>. Wenn jemand sagt, dass er glaubt, dass das Wort <strong>„Yad"</strong> in Bezug auf Allah die Bedeutung <em>Hand</em> haben kann, dann ist dies ganz klar unzulässig/verboten, denn andererseits würden wir gegen den Quran sprechen, der da klar sagt: <strong>„Es gibt nichts das wie er ist/Es gibts nichts, dass ihm ähnelt."</strong> Verbotener <em>Tafwid</em> ist, dass wir bezeugen, dass es möglich ist, dass das Wort <em>Yad</em> alles bedeuten kann, einschließlich der physikalischen <strong>„Hand"</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn jemand aber sagt, dass er die Bedeutung von <em>Yad</em> Allah überlassen will, während er die physikalische Bedeutungen des Wortes ablehnt, dann ist dies der <em>Tafwid</em>, der gestattet/erlaubt ist. Die Bedeutung <strong>„Hand"</strong> (als eines der Bedeutungen von <strong>Yad</strong>) abzulehen ist <strong>AUF GAR KEINEN FALL</strong> das gleiche wie das Ablehnen des Attributes <em>„<strong>Yad"</strong></em> selbst. [So wie es die Wahabiten den Aschariis/Maturidis vorwerfen]. Das Ablehnen einer möglichen Bedeutung beinhaltet nicht die Ablehnung des Attributes selber, insbesonders, wenn diese Ablehnung sich auf eine andere Aussage im Quran stützt. Die Ablehnung ist sehr wichtig, denn Allah ähnelt eindeutig NICHT irgendetwas, wie er es selbst sagt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nehmen wir aber die Möglichkeit an, dass man die Bedeutung <strong>„Hand"</strong> für <strong>„Yad"</strong> akzeptiert. So sagt also jemand: <strong>„Ich glaube dass „Yad" die Bedeutung „Hand" hat. Denn Allah sagt, er hat ein „Yad", dies bedeutet, er hat eine „Hand".  Jedoch glaube ich ebenfalls, dass Allah absolut anders ist als seine Schöpfung."</strong> Wenn jemand das sagt, dann ist er in die <strong>GLEICHE</strong> Falle gefallen, in die die Christen gefallen sind. Denn genauso wie die Christen eine ‚logische' Unmöglichkeit bestätigen (nämlich 3=1), hat diese Person eine logische Unmöglichkeit bestätigt, nämlich, dass Allah eine <strong>„Hand"</strong> hat, aber dennoch total anders ist als seine Schöpfung. Wie in der Welt kann etwas absolut anders sein zu seiner Schöpfung, wenn es ebenfalls eine Hand besitzt? Eine Hand ist die Eigenschaft der Schöpfung. Eine Hand ist erschaffen. Wenn jemand sagt, dass Allah eine Hand hat, dann hat er ihm etwas zugeschrieben, dass eine Eigenschaft der Schöpfung ist. (Auch wenn er sagt, Allah hat eine Hand aber anders als die Hand seiner Geschöpfe, denn das würde genauso sein, wenn jemand sagt: „Zayd hat eine Hand aber anders als die Hände der Tiere." Dies schließt nicht aus, dass Zayd eine Hand hat, die ein Körperteil etc. ist und die Eigenschaften der Hand hat. Wenn man sagt, eine Hand ohne all die Eigenschaften einer Hand, dann spricht man nicht mehr über eine Hand, sondern über ein inhaltsloses Wort). Also, wenn die Zuschreibung von etwas widersprüchlich ist, muss die Ablehnung/Abschreibung dessen der richtige Weg sein.<a name="_ftnref2" href="#_ftn2">[2]</a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf diesem Wege verstehen wir, dass die Ablehnung einer physikalischen Bedeutung den <em>Tafwid</em> begleiten muss.</p>
<p>Die Ablehnung der physikalischen Bedeutung, im Gegensatz zu der heutigen populären Ansicht, ist präsent zwischen den Salaf. Die <em>Tahawiyyah</em> sagt ja klar aus:</p>
<p align="center"><strong><em>Wa la yaschbihuhul anam</em></strong> -</p>
<p align="center"><strong>Und Menschen ähneln Ihm nicht</strong></p>
<p align="center">UND<br />
<strong><em>Wa man wasafa Allaha bi ma'nan min ma'ani al baschar faqad kafar</em></strong><em> -</em></p>
<p align="center"><strong>Wer auch immer Allah ein Attribut zuschreibt, dessen Bedeutungen eine Bedeutung beinhaltet, die auch auf Menschen anwendbar ist, so hat dieser Kufur begangen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Deswegen, das Überlassen der Bedeutung einer Eigenschaft von Allah und die Ablehnung der physikalischen Bedeutung ist von den Salaf. Wenn <em>Al-Tahawi</em> nicht von den Salaf ist, dann weiß ich nicht wer es ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt lasst uns versuchen zu verstehen, was überhaupt <em>Ta'wil [Intepretation des Mehrdeutigen]</em> ist. [<em>Tawil</em> wird oft angeprangert von denen, die sich als die "wahren" Salaf Anhänger sehen, während sie fern davon sind]. <em>Ta'wil</em> ist ganz einfach die Zuschreibung einer Bedeutung zu einem Wort, wenn andere mögliche Bedeutungen existieren. (Man sagt also, dass von den vielen Bedeutungen diese Bedeutung auf dieses Wort zutrifft.)</p>
<p style="text-align: justify;">Deswegen, zu sagen, dass Allah eine Hand hat, ist von daher <em>Ta'wil</em>, denn man hat die Bedeutung des Wortes <strong>„Yad"</strong> auf <strong>„Hand"</strong> beschränkt. Das gleiche gilt auch für das Wort <strong>„Macht"</strong>. Wenn jemand sagt, dass <strong>„Yad"</strong> die Bedeutung <strong>„Macht"</strong> hat, hat er ebenfalls <em>Ta'wil</em> gemacht. Genauso wie <em>Tafwid</em>, teilt sich <em>Ta'wil </em>in zulässig und unzulässig.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Unzulässige <em>Ta'wil</em> ist, wo:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Jemand physikalische Bedeutungen des Wortes bestätigt [wie die <em>Mudschassimma/Haschawiyyah</em> - sie sagen, dass Yad ausschließlich Hand bedeutet] oder</p>
<p style="text-align: justify;">2. Jemand eine nicht-physikalische Bedeutung des Wortes bestätigt und seine Bestätigung nur auf diese Bedeutung ohne ausreichende Beweise beschränkt. [Wie es der Fall bei den <em>Mutazilah</em> ist - sie sagen, dass Yad ausschließlich Macht oder Wohltat bedeuten kann.]</p>
<p style="text-align: justify;">Der Erlaubte <em>Ta'wil</em> ist, wo jemand eine nicht-physikalische Bedeutung des Wortes bestätigt, jedoch ebenfalls die Möglichkeit der anderen nicht-physikalischen Bedeutung des Wortes bestätigt und bestätigt, dass Allah auch diesem Wort eine Bedeutung zugeschrieben hat, von der die meisten Menschen keine Kenntnis haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schlüssel ist die interne Folgerichtigkeit. Wir können nicht zwei widersprüchliche Glauben zur gleichen Zeit haben. Ob wir nun <em>Tafwid</em> oder <em>Tawil</em> machen, es muss innerlich folgerichtig sein. [Das bedeutet, es darf sich letztendlich nicht im gesamten Widersprechen] Deswegen ist dies ein Grund, wieso <em>Tanzih</em> ein extrem wichtiges Prinzip ist. Wenn die <em>Karamiyyah</em> oder die <em>Mudschassimah</em> nicht ihre ekelerregenden Köpfe innerhalb der Islamischen Geschichte aufgebäumt hätten, wäre nichts von dem oberen nötig gewesen und wir hätten so wie die früheren Muslime gelebt.</p>
<hr size="1" /><a name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> Scheich Abū Ādam al-Narūdschī konvertierte vom Christentum zum Islam, als er in China lebte. Er hat seitdem studiert und viele Idschazah empfangen in verschiedenen Werken der Hanafi Fiqh und Aschari Aqidah von den Maschaikh aus Damaskus und Kuwait, einschließlich:<br />
Al-Shaykh Muhammad Tāhir Al-Afghānī (Abu Al-Hasan)<br />
Al-Shaykh Mustafā Chebaro (ein Student von Al-Shaykh 'AbdurRazzāq Al-Halabī)<br />
Al-Shaykh Imād Nahlāwī<br />
Al-Shaykh Ahmad Al-Shāmī (Shihāb Al-Dīn Abu 'Amr)<br />
Al-Shaykh Ahmad Hajī Al-Kurdī<br />
Shaykh Muhammad Jumu'ah (einer der prominenten Studenten von Mawlānā Al-Shaykh 'AbdurRazzāq Al-Halabī).</p>
<p><a name="_ftn2" href="#_ftnref2">[2]</a> Logische Unmöglichkeit: Beispiel wäre ein viereckiger Kreis.</p>
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		<title>Ibn Hadschar Asqalani über den Hadith des Nuzul in Sahih al-Bukhari</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/268</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 14:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA['Aqidah]]></category>
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		<category><![CDATA[Über die mehrdeutigen Ayat/Ahadith und Tafwid]]></category>
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		<description><![CDATA[Abdullah bin Maslamah berichtet von Malik, der von Ibn Shihab berichtet, der von Abu Salamah und Abdullah Algharr berichtet, welche beide von Abu Huraira Radiyallahu Anh berichten, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم gesagt hat: „Unser Herr, der Segensreiche, der Erhabene, macht jede Nacht Nuzul in den nahesten Himmel, während des letzten Drittels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Abdullah bin Maslamah berichtet von Malik, der von Ibn Shihab berichtet, der von Abu Salamah und Abdullah Algharr berichtet, welche beide von Abu Huraira <em>Radiyallahu Anh</em> berichten, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم gesagt hat:</p>
<p style="text-align: justify;">„Unser Herr, der Segensreiche, der Erhabene, macht jede Nacht <em>Nuzul</em> in den nahesten Himmel, während des letzten Drittels der Nacht und sagt: „Ist hier jemand der Mich anfleht, so dass Ich sein Flehen erhöre? Ist hier jemand der Mich bittet, so dass Ich ihm seinen Wunsch gewähre? Ist hier jemand, der Meine Vergebung sucht, so dass ich Ihm vergebe?" <a name="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]<span id="more-268"></span></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ibn Hadschars Kommentare aus Fathul Bari<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><strong>[2]</strong></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen, die Allah <em>Subhanahu</em> eine Richtung zuschreiben, haben diesen Hadith als Beleg benutzt, dass Er in Richtung „über" oder „oben" (uluww) sei. Die große Mehrheit der Gelehrten lehnt dies ab, weil es Grenzen für Ihn aufbaut und Allah ist erhaben darüber.<br />
So gibt es Unterschiede bezüglich der Bedeutung von „<em>Nuzul</em>" nach folgenden Aussagen (der Gelehrten):</p>
<p style="text-align: justify;">1.      Von ihnen gibt es welche, die sagen, dass es in seiner Dhahir (offensichtlichen) und seiner Haqiqi (wortwörtlichen/wahrhaftigen) Bedeutung zu verstehen ist und diese sind die <em>Muschabbiha</em> (jene, die Taschbih machen, was das Vergleichen von Allah mit seiner Schöpfung ist), erhaben ist Allah über ihre Aussagen.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">2.      Einige lehnen die Gültigkeit der gesamten Ahadith in diesem Kapitel ab. Diese sind die <em>Khawaridsch</em> und <em>Mu'tazila</em> und diese Sicht ist höchst umstritten.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">3.      Einige haben sie so akzeptiert und daran geglaubt, wie sie offenbart wurden, ohne dabei ins Detail zu gehen und betonend, dass Allah über Dingen wie Modalität <em>(al-kayf)</em> und Ähnlichkeiten zur Schöpfung <em>(al-taschbih)</em> steht: Dies ist die große Mehrheit der Salaf. Diese Stellung ist überliefert von Al-Bayhaqi und anderen von den vier Imamen, Sufyan ibn 'Uyayna, Sufyan Ath-Thawri, Hammad ibn Salama, Hammad ibn Zayd, Al-Awza'i, Al-Layth, und anderen.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">4.      Einige interpretierten es auf eine Art und Weise, die passend zum sprachlichen Gebrauch der Araber ist.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">5.      Einige haben überinterpretiert, bis zu einem Punkt an dem sie mit dem Text herumpfuschten (tahrif).<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">6.      Manche haben zwischen einigen Interpretationen, welche möglich und existierend sind im Sprachgebrauch der Araber und welche weithergeholt und nicht benutzt werden (im Arabischen), unterschieden. Beim ersten Fall (wenn es möglich war nach dem Sprachgebrauch) interpretierten (sie) und im letztgenannten (wenn es weithergeholt war),  überliessen (sie) die Bedeutung Allah. [D.h wenn das Arabische empfindlich abgewogen ist und es mit Allahs Majestät im Einklang ist, ist es akzeptabel. Wenn jedoch der arabische Gebrauch der Majestät Allahs widerspricht, dann wird Tafwid fi Ma'ana praktiziert]. <span style="text-decoration: underline;">Dies ist überliefert von Imam Malik und zwischen den späteren Gelehrten [muta'akhkhirun] ist es ausschlaggebend bemerkt von Ibn Daqiq al-Id.</span><em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Al-Bayhaqi sagt: „Die sicherste Methode ist, daran zu glauben ohne ein Wie (bila Kayf) und sich davor zu hüten, [darüber zu forschen] was damit gemeint ist, außer es ist übermittelt vom Propheten selbst, worin man ihm dann in diesem Fall folgt." Der Beweis für diese Aussage ist die Übereinstimmung der Gelehrten, dass die spezifische Interpretationen nicht verpflichtend sind und das somit die Zuschreibung der Bedeutung zu Allah (tafwid) der sicherste Weg ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Ende)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nun lieber Leser sollte man sich fragen, zu welcher Gruppe will man gehören? Zu jenen, die sagen, man nimmt die Wörter nach dem Dhahir und nach ihrer Haqiqi Bedeutung und überlässt die Art und Weise, also den Kayf, die Modaliät Allah oder gehört man zu der Erretteten Gruppe, die es so akzeptiert haben wie es kam und ohne in das Detail zu gehen es angenommen haben, aber Allah vollkommen von einem <em>Kayf</em> und der Ähnlichkeit zur Schöpfung als erhaben ansahen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wie lässt sich das mit der falschen Form des Tafwid vereinbaren?</p>
<p style="text-align: justify;">Und man bedenke, dass die Worte Ibn Hadschar Asqalanis auch durch seine eigenen Worte besser erklärt werden. Er beschreibt den 3. Punkt ein wenig so, dass fast die Muschabbiha meinen könnten, er bestätigt sie. Doch beim genauen lesen wird man sehen, er unterscheidet zwischen Punkt 1 und Punkt 3 und sagt, dass sie ohne Kayf an Allah glaubten. Die letzte Aussage des Imam al-Bayhaqi, die Ibn Hadschar hier wiedergibt, erklärt die Ansicht der Salaf vom 3. Punkt nochmal viel besser, weil es sowieso auch Bayhaqi im gleichen Satz erwähnt wird wie die anderen der Salaf und seine Ansicht wird gleichgestellt mit der Ansicht der Salaf.</p>
<p style="text-align: justify;">Wem Allah das Augenlicht genommen hat, kann die klare Sonne am Firmament nicht sehen. Allah soll uns davor bewahren, Amin.</p>
<hr style="text-align: justify;" size="1" />
<p style="text-align: justify;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1] http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2">[2] http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0</a></p>
]]></content:encoded>
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