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	<title> &#187; Allah</title>
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		<title>Ibn Hadschar Asqalani über den Hadith des Nuzul in Sahih al-Bukhari</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 14:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA['Aqidah]]></category>
		<category><![CDATA[Hadith]]></category>
		<category><![CDATA[Über die mehrdeutigen Ayat/Ahadith und Tafwid]]></category>
		<category><![CDATA[Allah]]></category>
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		<description><![CDATA[Abdullah bin Maslamah berichtet von Malik, der von Ibn Shihab berichtet, der von Abu Salamah und Abdullah Algharr berichtet, welche beide von Abu Huraira Radiyallahu Anh berichten, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم gesagt hat: „Unser Herr, der Segensreiche, der Erhabene, macht jede Nacht Nuzul in den nahesten Himmel, während des letzten Drittels [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Abdullah bin Maslamah berichtet von Malik, der von Ibn Shihab berichtet, der von Abu Salamah und Abdullah Algharr berichtet, welche beide von Abu Huraira <em>Radiyallahu Anh</em> berichten, dass der Gesandte Allahs صلى الله عليه وسلم gesagt hat:</p>
<p style="text-align: justify;">„Unser Herr, der Segensreiche, der Erhabene, macht jede Nacht <em>Nuzul</em> in den nahesten Himmel, während des letzten Drittels der Nacht und sagt: „Ist hier jemand der Mich anfleht, so dass Ich sein Flehen erhöre? Ist hier jemand der Mich bittet, so dass Ich ihm seinen Wunsch gewähre? Ist hier jemand, der Meine Vergebung sucht, so dass ich Ihm vergebe?" <a name="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]<span id="more-268"></span></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ibn Hadschars Kommentare aus Fathul Bari<a name="_ftnref2" href="#_ftn2"><strong>[2]</strong></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen, die Allah <em>Subhanahu</em> eine Richtung zuschreiben, haben diesen Hadith als Beleg benutzt, dass Er in Richtung „über" oder „oben" (uluww) sei. Die große Mehrheit der Gelehrten lehnt dies ab, weil es Grenzen für Ihn aufbaut und Allah ist erhaben darüber.<br />
So gibt es Unterschiede bezüglich der Bedeutung von „<em>Nuzul</em>" nach folgenden Aussagen (der Gelehrten):</p>
<p style="text-align: justify;">1.      Von ihnen gibt es welche, die sagen, dass es in seiner Dhahir (offensichtlichen) und seiner Haqiqi (wortwörtlichen/wahrhaftigen) Bedeutung zu verstehen ist und diese sind die <em>Muschabbiha</em> (jene, die Taschbih machen, was das Vergleichen von Allah mit seiner Schöpfung ist), erhaben ist Allah über ihre Aussagen.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">2.      Einige lehnen die Gültigkeit der gesamten Ahadith in diesem Kapitel ab. Diese sind die <em>Khawaridsch</em> und <em>Mu'tazila</em> und diese Sicht ist höchst umstritten.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">3.      Einige haben sie so akzeptiert und daran geglaubt, wie sie offenbart wurden, ohne dabei ins Detail zu gehen und betonend, dass Allah über Dingen wie Modalität <em>(al-kayf)</em> und Ähnlichkeiten zur Schöpfung <em>(al-taschbih)</em> steht: Dies ist die große Mehrheit der Salaf. Diese Stellung ist überliefert von Al-Bayhaqi und anderen von den vier Imamen, Sufyan ibn 'Uyayna, Sufyan Ath-Thawri, Hammad ibn Salama, Hammad ibn Zayd, Al-Awza'i, Al-Layth, und anderen.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">4.      Einige interpretierten es auf eine Art und Weise, die passend zum sprachlichen Gebrauch der Araber ist.<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">5.      Einige haben überinterpretiert, bis zu einem Punkt an dem sie mit dem Text herumpfuschten (tahrif).<em></em></p>
<p style="text-align: justify;">6.      Manche haben zwischen einigen Interpretationen, welche möglich und existierend sind im Sprachgebrauch der Araber und welche weithergeholt und nicht benutzt werden (im Arabischen), unterschieden. Beim ersten Fall (wenn es möglich war nach dem Sprachgebrauch) interpretierten (sie) und im letztgenannten (wenn es weithergeholt war),  überliessen (sie) die Bedeutung Allah. [D.h wenn das Arabische empfindlich abgewogen ist und es mit Allahs Majestät im Einklang ist, ist es akzeptabel. Wenn jedoch der arabische Gebrauch der Majestät Allahs widerspricht, dann wird Tafwid fi Ma'ana praktiziert]. <span style="text-decoration: underline;">Dies ist überliefert von Imam Malik und zwischen den späteren Gelehrten [muta'akhkhirun] ist es ausschlaggebend bemerkt von Ibn Daqiq al-Id.</span><em></em></p>
<p style="text-align: justify;">Al-Bayhaqi sagt: „Die sicherste Methode ist, daran zu glauben ohne ein Wie (bila Kayf) und sich davor zu hüten, [darüber zu forschen] was damit gemeint ist, außer es ist übermittelt vom Propheten selbst, worin man ihm dann in diesem Fall folgt." Der Beweis für diese Aussage ist die Übereinstimmung der Gelehrten, dass die spezifische Interpretationen nicht verpflichtend sind und das somit die Zuschreibung der Bedeutung zu Allah (tafwid) der sicherste Weg ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Ende)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nun lieber Leser sollte man sich fragen, zu welcher Gruppe will man gehören? Zu jenen, die sagen, man nimmt die Wörter nach dem Dhahir und nach ihrer Haqiqi Bedeutung und überlässt die Art und Weise, also den Kayf, die Modaliät Allah oder gehört man zu der Erretteten Gruppe, die es so akzeptiert haben wie es kam und ohne in das Detail zu gehen es angenommen haben, aber Allah vollkommen von einem <em>Kayf</em> und der Ähnlichkeit zur Schöpfung als erhaben ansahen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wie lässt sich das mit der falschen Form des Tafwid vereinbaren?</p>
<p style="text-align: justify;">Und man bedenke, dass die Worte Ibn Hadschar Asqalanis auch durch seine eigenen Worte besser erklärt werden. Er beschreibt den 3. Punkt ein wenig so, dass fast die Muschabbiha meinen könnten, er bestätigt sie. Doch beim genauen lesen wird man sehen, er unterscheidet zwischen Punkt 1 und Punkt 3 und sagt, dass sie ohne Kayf an Allah glaubten. Die letzte Aussage des Imam al-Bayhaqi, die Ibn Hadschar hier wiedergibt, erklärt die Ansicht der Salaf vom 3. Punkt nochmal viel besser, weil es sowieso auch Bayhaqi im gleichen Satz erwähnt wird wie die anderen der Salaf und seine Ansicht wird gleichgestellt mit der Ansicht der Salaf.</p>
<p style="text-align: justify;">Wem Allah das Augenlicht genommen hat, kann die klare Sonne am Firmament nicht sehen. Allah soll uns davor bewahren, Amin.</p>
<hr style="text-align: justify;" size="1" />
<p style="text-align: justify;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1] http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><a name="_ftn2" href="#_ftnref2">[2] http://hadith.al-islam.com/display/Display.asp?hnum=1077&amp;doc=0</a></p>
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		<title>„Salla allahu alayhi wa sallam“ nicht verkürzen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 01:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiqh]]></category>
		<category><![CDATA[Tasawwuf]]></category>
		<category><![CDATA[Abkürzung]]></category>
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		<category><![CDATA[salla allahu alayhi wa sallam]]></category>
		<category><![CDATA[Verehrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Imam Ibn Dschamaa [rahimuAllah] sagte in seinem Werk "Tadhkirat as-sami wa al Mutakkallim": Jedes Mal wenn man den Namen des Propheten [salla allahu alayhi wa sallam] schreibt muss man den Friedengruß dahinter schreiben, und gleichzeitig die Sallat auf ihn aussprechen. Die Salaf und ihre Nachfolger schrieben immer „salla allahu alayhi wa sallam“ um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Imam Ibn Dschamaa [rahimuAllah] sagte in seinem Werk "Tadhkirat as-sami wa al Mutakkallim":</p>
<p>Jedes Mal wenn man den Namen des Propheten [salla allahu alayhi wa sallam] schreibt muss man den Friedengruß dahinter schreiben, und gleichzeitig die Sallat auf ihn aussprechen.</p>
<p>Die Salaf und ihre Nachfolger schrieben immer „salla allahu alayhi wa sallam“ um den Vers [spricht den Friedengruß auf ihm] zu befolgen. Man darf den Friedengruß nicht verkürzen auch wenn sein Name mehrmals im selben Satz auftaucht wie manche Armseligen es tun, indem sie [sl] oder [salm] oder [sl'm] schreiben. All diese Abkürzungen sind dem Rang des Propheten [salla allahu alayhi wa sallam] nicht würdig.<span id="more-240"></span></p>
<p>Imam An-Nawawi [rahimuAllah] sagte in der Einleitung von seinem Kommentar [Scharh] zu Sahih Muslim:</p>
<p>Es ist empfohlen für den Schreiber des Hadith, wenn er Allah ta’ala erwähnt, hinter seinen Namen [ Azza wa dschall] oder [ta'ala], [subhahu wa ta'ala] , [tabaraka wa ta'ala], [dschalla dikhruh] , [tabaraka Ismuh] ,[dschallat adamatuh] oder etwas in der Art zu schreiben. Bei dem Propheten [salla allahu alayhi wa sallam], <strong>muss er „salla allahu alayhi wa sallam“ vollständig schreiben und nicht nur ein Symbol oder eine Abkürzung.</strong></p>
<p>Für einen Sahabi schreibt er „radiyya allahu 'anh“ , und für einen Sohn eines Sahabi schreibt er auch „radiyya allahu 'anh“ . „Radiyya allahu 'anh“ kann man auch für alle Gelehrten und Frommen Leute schreiben. Er muss diese Formel immer scheiben auch wenn er von einem Text kopiert wo dies nicht steht, denn sie sind keine Überlieferung sondern bittgebete. Und wenn jemand aus einem Text liest, wo diese Formeln nicht stehen, dann muss er sie trotzdem aussprechen und er darf sich nie langweilen deswegen, denn wer so etwas ignoriert, verpasst eine große Belohnung.</p>
<p>Erachtet nicht den Ruf des Gesandten unter euch gleich dem Ruf des einen von euch nach dem andern. 24:63</p>
<p>Ibn Kathir [rahimuAllah] schreibt in seinem Tafsir :</p>
<p>Ad-dahhak [radiyya allahu 'anh] überlieferte von Ibn Abbas [radiyya allahu 'anh] :</p>
<p>Man sagte „Oh Muhhamed“, und „Oh Aba Al Qassim“, aber dann hat Allah ihnen das verboten, als Verehrung seines Propheten [sallah allahu alayhi wa sallam]. Man muss sagen „Oh Prophet Allahs“,oder „Oh Gesandter Allahs“ [Rasulullah, sallah allahu alayhi wa sallam].</p>
<p>Das Selbe sagte Mudschahid [radiyya allahu 'anh] und Sa'id b. Dschubayr [radiyya allahu 'anh].</p>
<p>Qatada [radiyya allahu 'anh] sagte : Allah hat befohlen, dass man seinen Prophten [sallah allahu alayhi wa sallam] fürchtet, ihn verehrt und verherrlicht und als Sayyid sieht.</p>
<p>Muqattil [radiyya allahu 'anh] sagte bezüglich diesem Vers:<br />
Nennt ihn nicht wenn ihr ihn ruft : „O Muhammed“ oder „Oh Sohn von Abd allah“ sondern verehrt ihn und sagt : „Oh Prophet Allahs“, „Oh Gesandter Allahs“.</p>
<p>Imam Malik [radiyya allahu 'anh] überlieferte von Zayd b. Aslam [radiyya allahu 'anh der Diener von Umar b. Al Khattab und einer der besten Kenner des Koran unter den Leuten von Medina], dass er sagte : „Gott hat ihnen befohlen Ihn [sallah allahu alayhi wa sallam] zu verehren.“</p>
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		<title>Ibn Taymiyyah über Fana</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/209</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 18:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Perlen von Ibn Taymiyya & Ibn Qayyim]]></category>
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		<description><![CDATA[Im 2. Band des „Madschmu'a Fatawi Ibn Taymiyya", Dar ar-Rahmah, Kairo (S. 396-397) schreibt Imam Ibn Taymiyya über „Fana" (Im Sufismus auch bekannt als „die Vernichtung" [des Egos]): „Dieser Zustand der Liebe ist der Zustand vieler Leute, die Aufgrund der Liebe zu Allah Azza wa Dschalla bekannt sind. Sie sind die Leute der Liebe Allahs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im 2. Band des <em>„Madschmu'a Fatawi Ibn Taymiyya"</em>, Dar ar-Rahmah, Kairo (S. 396-397) schreibt Imam Ibn Taymiyya über „Fana" (Im Sufismus auch bekannt als „die Vernichtung" [des Egos]):</p>
<p style="text-align: justify;">„Dieser Zustand der Liebe ist der Zustand vieler Leute, die Aufgrund der Liebe zu Allah Azza wa Dschalla bekannt sind. Sie sind die Leute der Liebe Allahs und die Leute des Willen (al-irada) Allahs. Er (dieser Zustand) ist typisch für die Leute, die Allah lieben und ihn suchen, weil diese Person (im Zustand des „Fana" seins) aufgegangen (verschwunden, ausgelöscht) ist in seinem Geliebten, in Allah Azza wa Dschalla, durch die Intensität der Liebe, weil er aufgegangen ist in Allahs Liebe und nicht in der Liebe seines Egos. <span id="more-209"></span>So wird er Allah gedenken ohne sich selbst zu gedenken, er wird sich an Allah erinnern und sich selbst vergessen, sich Allah vorstellen (yastaschhid) ohne sich selbst zu sehen und in Allah existieren und nicht in seiner selbst. Wenn er diesen Zustand erreicht; wird er sagen <em>„Ana al-Haqq"</em> (Ich bin die absolute Wahrheit) oder <em>„Subhanii"</em> (Lob sei mir) und er wird sagen <em>„maa fil dschubba ill-Allah"</em> (in diesem Mantel ist nichts außer Allah), weil er betäubt (betrunken) ist in der Liebe Allahs und dies ist eine Freunde und Glückseeligkeit, die er nicht mehr kontrollieren kann."</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin sagt Ibn Taymiyyah:</p>
<p style="text-align: justify;">„Dieses Thema beinhaltet Haqq und Batil (Wahrheit und Unwahrheit). Aber wenn jemand einen Zustand erreicht, mit eifriger intensiver Liebe (ischq) zu Allah, wird er einen Zustand von Zerstreutheit betreten und wenn er diesen Zustand betritt, wird er das Gefühl haben, dass er einen Zustand der „Einheit" (ittidhad) erreicht hat. Ich halte dies für keine Sünde. Weil diese Person entschuldigt ist und keiner darf ihn dafür bestrafen, weil er sich nicht bewusst ist, was er tut. Denn die Feder verdammt nicht die Verrückten, ausser wenn sie wieder bei Sinnen sind. Und wenn man in diesem Zustand ist, und etwas falsches gesagt (oder getan) hat, so ist er von Allah erwähnt: <em>Rabbana laa tu'akhidhna in-nasina aw akhta'na", </em><strong>„Unser Herr, mache uns nicht zum Vorwurf, wenn wir (etwas) vergessen oder Fehler begehen."</strong>[2:286]</p>
<p style="text-align: justify;">Und Allah sagt in einem anderen Vers: <em>„wa laa dschunaaha 'alaykum fimaa akhtaatum bihi."</em><br />
<strong>„Keine Schuld ist auf euch, wenn ihr unabsichtlich einen Fehler macht."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf Seite 339 schreibt Ibn Taymiyya:</p>
<p style="text-align: justify;">„Es gibt eine Geschichte von zwei Männern, die sehr respektvoll miteinander waren und einander sehr liebten. Einer der beiden fiel ins Wasser (das Meer) und sofort sprang der Andere hinterher. Daraufhin sagte der Erste (der bereits unterging): „Warum hast du dich hinterher geworfen?" Worauf der Andere antwortete: „Ich ging in dir auf und als ich in dir aufging, dachte ich, du wärst ich und ich wäre du."</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Taymiyya schreibt weiter:</p>
<p style="text-align: justify;">„Solange es nicht durch etwas Verbotenes ist, ist es in Ordnung, aber wenn es etwas Verbotenes (gemeint ist eine böse Absicht) wäre , dann gäbe es keine Entschuldigung. Und deswegen ist es so, dass viele der Awliya , wie Abdul Qadir Dscheylani eine Entschuldigung haben, denn sie waren im Zustand der Liebe (ischq)."</p>
<p style="text-align: justify;">Das Thema wird recht detailliert in einem Kapitel behandelt, dass von Seite 337 bis 343 geht. Und es heisst: <em>„al-fana alladhi yudschad fi kalam-sufiyya yuffassar bi thalathat umur" </em>(Das Wort "Fana" [Vernichtung] im Sufismus auf 3 Arten erklärt)</p>
<p style="text-align: justify;">In einem anderen Werk, nämlich in seinem Werk <em>‚al-Ubudiyyah'</em> sagt er:</p>
<p style="text-align: justify;">[...] Ein Beispiel für dies ist das Konzept des Fana. Fana ist in 3 Arten aufgeteilt:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Das Fana der Propheten (a.s) und der Awliya die die Perfektion erlangten.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Das Fana der Awliya und Salih Personen die auf dem richtigen Weg gehen, auch wenn sie noch nicht perfekt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Das Fana der Munafiqin und Ketzer, die Allah mit seiner Schöpfung vergleichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das erste Typ des Fana bedeutet das Auslöschen der Gelüste für alles außer Allah, dermaßen, dass eine Person niemanden oder nichts liebt außer Allah, er betet nichts an außer ihm, das er sich auf niemanden verlässt außer Allah und das er von niemanden bittet außer Ihm. Dies ist der Sinn den man aus den Wörtern von <strong>Scheich Abu Yazid [al-Bistami] (rahimahullah):</strong><br />
<em>„Ich will nichts wollen außer was Er will, was nur dem einen Geliebten [d.h Allah] gefällt." </em><br />
verstehen sollte. Dies ist was gemeint wird mit dem Religiösen Willen von Allah. Perfektion bedeutet das ein Mann nichts will, liebt oder mag außer was Allah will, liebt und mag, welches ist das was er Befohlen hat und Wadschib und Mustahab machte. Er liebt nur die die Allah liebt, so wie die Engel, Propheten und Salih Personen. Dies ist was mit der Aya:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Sondern nur der (gerettet wird), der mit reinem Herzen zu Allah kommt." [Al-Shuara, 26:89]</em><br />
gemeint ist. Sie sagen: Es ist sicher und errettet von allem außer ein Sklave Allah´s zu sein, oder alles außer was zu wollen was Allah will, oder alles außer Allah zu lieben. Die Bedeutung ist der gleiche und egal ob es Fana genannt wird oder nicht, <strong>es ist der Beginn und Ende des Islams, das Fokus der Vollkommenen Religion. </strong>[Ende des Zitats]</p>
<p style="text-align: justify;">Nun soll man vergleichen was die heißblütigen Verfechter von Ibn Taymiyyah über Fana denken. Bilal Phillips schreibt in seinem Buch Tawhid abartige Dinge über Fana und vergleicht es mit dem Hinduismus etc. War also für ihn auch Ibn Taymiyyah ein Anhänger von Hinduistischen Praktiken oder Glaubensinhalten?</p>
<p style="text-align: justify;">Nein! Fanafillah bedeutet nichts anderes, als dass der gesamte Wille des Menschen sich auflöst und nichts mehr außer dem Willen von Allah bleibt und jegliche Existenz außerhalb Allahs nicht mehr wahrgenommen wird. Das man vollkommen eins wird mit dem, was der Wille von Allah ist. Ibn Taymiyyah beschreibt diesen Zustand wahrhaftig wunderschön und ist im absoluten Einklang mit dem, was Ahlu Tasawwuf sagt.</p>
<p style="text-align: justify;">Möge Allah uns zu den Einsichtigen gehören lassen!</p>
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		<title>Die Yad Allahs nach wahhabitischer Auslegung</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/129</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 08:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abu_Bilal</dc:creator>
				<category><![CDATA['Aqidah]]></category>
		<category><![CDATA[Über die mehrdeutigen Ayat/Ahadith und Tafwid]]></category>
		<category><![CDATA[Allah]]></category>
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		<category><![CDATA[Aschari]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf einem Wahhabi-Forum gab es eine Diskussion über den Begriff Yad in Zusammenhang mit Allah. Ich will in diesem Beitrag nicht auf die unterschiedlichen Erklärungen, welche die Gelehrten der Ahlu Sunna für diesen Begriff gaben, eingehen, sondern ich möchte paar Texte von Wahhabitischen Quellen hier zitieren, damit dem Lesen ihre Irrlehren offenkundig werden.

Oft wird von dieser Sekte behauptet, dass sie "Nur" das bestätigen, was im Koran und in der Sunna steht, nichts mehr und nichts weniger.

Al-Harrās schreibt über die Verse 55:27 und 28:88:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf einem Wahhabi-Forum gab es eine Diskussion über den Begriff Yad in Zusammenhang mit Allah. Ich will in diesem Beitrag nicht auf die unterschiedlichen Erklärungen, welche die Gelehrten der Ahlu Sunna für diesen Begriff gaben, eingehen, sondern ich möchte paar Texte von Wahhabitischen Quellen hier zitieren, damit dem Lesen ihre Irrlehren offenkundig werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Oft wird von dieser Sekte behauptet, dass sie "Nur" das bestätigen, was im Koran und in der Sunna steht, nichts mehr und nichts weniger.</p>
<p style="text-align: justify;">Al-Harrās schreibt über die Verse 55:27 und 28:88:</p>
<p style="text-align: center;">1تَضَمَّنَتْ هَاتَانِ الْآيَتَانِ إِثْبَاتَ الْيَدَيْنِ صِفَةً حَقِيقِيَّةً لَهُ سُبْحَانَهُ عَلَى مَا يَلِيقُ بِهِ</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-129"></span>Die Aussage Gottes: (Was hinderte dich daran etc.) diese zwei Verse beinhalten die wirkliche (wortwörtliche) Bestätigung von zwei Händen im Bezug auf Allah als Attribut, wie es ihm gebührt.1</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wo steht im Koran oder in der Sunna das Wort "die wirkliche" حقيقية oder "in der Wortwörtlichen Sinne" حقيقة. Diese Zufügung gibt es weder im Koran noch in der Sunna, warum erlauben sich die Wahhabis denn diese Zufügung, die jegliche andere Erklärung des Begriffes Yad ausschließt, obwohl der Begriff Yad ein mehrdeutiges Wort auf arabisch ist, welches je nach Zusammenhang mehr als 25 Bedeutungen haben kann, wie Imam Ibn Hajjar in Fath Al-Bari erklärt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer noch Zweifel hat, dass die Wahhabis keine wirkliche Hand wie wir es kennen, Allah zuschreiben, dann soll er das lesen, in einer anderen Stelle sagt al-Haras:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">وَكَيْفَ يَتَأَتَّى حَمْلُ الْيَدِ عَلَى الْقُدْرَةِ أَوِ النِّعْمَةِ مَعَ مَا وَرَدَ مِنْ إِثْبَاتِ الْكَفِّ وَالْأَصَابِعِ وَالْيَمِينِ وَالشِّمَالِ وَالْقَبْضِ وَالْبَسْطِ وَغَيْرِ ذَلِكَ مِمَّا لَا يَكُونُ إِلَّا لِلْيَدِ الْحَقِيقِيَّةِ2</p>
<p style="text-align: justify;">Wie kann man Yad als Macht oder Gabe interpretieren? Es wurden (Ahādīth) überliefert, welche Handfläche, Finger, rechte und linke Hand, das Greifen sowie das Ausbreiten (Allah) zuschreiben, was nur eine richtige Hand (besitzt).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die anthropomorphistische Auslegung des Begriffes Yad wird auch durch die Aussage gemildert "Allah hat eine Hand aber nicht wie die Hände." Einerseits schreibt man Allah eine Hand zu, aber anderseits negiert man die Ähnlichkeit seiner Hand mit den Händen der Geschöpfe. So wird aber die Bedeutung des Wortes selbst negiert, nachdem man es bestätigt hat. Die wortwörtliche Bedeutung von Yad ist die Gliedmaße, wenn man es  Allah zuschreibt, dann soll man auch zugeben, dass es eine Gliedmaße ist. Wenn man es nicht tut, dann widerspricht man der Behauptung, dass man diese Begriffe wortwörtlich verstehen will.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ibn Uthaymin schreibt in seinem Kommentar zu al-Aqida al-Wasitiyya:</p>
<p style="text-align: center;">مذهب أهل السنة والجماعة أن لله تعالى يدين، اثنتين، مبسوطتين بالعطاء والنعم. وهما من صفاته الذاتية الثابتة له حقيقة على الوجه اللائق به.3</p>
<p style="text-align: justify;">Die vertretene Meinung bei "Ahlu-Sunna wa-l-dschamaa‛a" ist dass Allah zwei Hände hat, Zwei, die ausgestreckt sind mit den Gaben und Geschenken. Und sie sind zwei Attribute des Wesens, welche ihm in der Wirklichkeit "Haqiqatan" !! zugeschrieben werden, in einer Art, die ihm gebührt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Hier wieder schreibt ein Wahhabi Scheikh "in der Wirklichkeit". Eine wirkliche Hand ist dieses Teil vom Körper, welches aus Fingern, Knochen und Fleisch besteht. Die Wahhabis sagen, wir wissen aber nicht das "Wie". Als ob Allah ein "wie" hätte. Astaghfirullah. Mit "Wie" meint man die Größe, die Farbe, die Kraft, das Aussehen und das sind alle Eigenschaften von den Körpern. Wenn der Wahhabi sagt, Allah hat eine Hand aber nicht wie die Hände der Geschöpfe, dann kann das nur heißen, die Größe und das Aussehen dieser Hand ist anders, sonst eine Hand als Gliedmaße negiert er nicht. Wenn man Ihnen aber sagt: "Ihr seid 'Mushabihha' (Anthropomorphisten/Vermenschlicher), dann sagen sie "Nein, wir bestätigen was Allah für sich selbst bestätigt hat." Das ist eine Behauptung ohne Beweis, denn sie verharren auf zusammenhanglosen wortwörtlichen Erklärungen von den mehrdeutigen Stellen im Koran.</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Uthaymin meint mit "seiner" Ahlu-Sunna wa-l-dschamaa‛a die Wahhabis und ihre Vorgänger unter den Sekten von al-Mushabihha und Karaamiyya, da nur diese Sekten Allah eine wirkliche Hand zugeschrieben haben. Die wirklichen Ahlu-Sunna wa-l-dschamaa haben so eine häretische Auslegung abgelehnt. Sonst bringt uns nur einen einzigen Gelehrten, sei er von den Salaf oder von den Khalaf, der behauptet hat, Allah würde zwei Hände in der Wirklichkeit besitzen, und welcher nicht die offenkündige Bedeutung negiert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">1- al-Harrās, Muhammed khalīl,. Šarh al-‛Aqīda al-Wāsitiyya,. 4. Medina: Die Islamische Universität von Medina, 2001. S.47</p>
<p style="text-align: justify;">2- a.a.O. S.48</p>
<p style="text-align: justify;">3- Ibn Uthaymin, Fath Rab al-Bariyya fi-Talkhiis al-Hamawiyya, in : Madschmu‛ Fatawii Ibn Uthaymiin, Dar al-Watan, 1413, Band 4 S.56</p>
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		<title>Die Wunder unseres Propheten -I-</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 19:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Gelehrten haben gesagt: "Jedes Wunder oder jede Tugend, die einem Propheten gegeben wurde, wurde auch ohne Zweifel, entweder auf die gleiche Art oder auf einer höheren Form, unserem Propheten Sallallahu alayhi wa sallam gegeben." Der Prophet Sallallahu alayhi wa sallam ist jener, für den Allah Subhanahu wa Taa'ala überhaupt alles erschaffen hat. Unser Prophet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Unsere Gelehrten haben gesagt: <strong>"Jedes Wunder oder jede Tugend, die einem Propheten gegeben wurde, wurde auch ohne Zweifel, entweder auf die gleiche Art oder auf einer höheren Form, unserem Propheten </strong><em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> <strong>gegeben."</strong> Der Prophet <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> ist jener, für den Allah <em>Subhanahu wa Taa'ala</em> überhaupt alles erschaffen hat.<span id="more-109"></span> Unser Prophet <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> ist der allerhöchste Prophet und seine Ummah ist die gesegneteste und beste Ummah.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>InschaAllah</em> werde ich hier auf meinem Blog immer wieder einige Beispiele anführen aus dem Buch des <em>Imam Dschalaladdin as-Suyuti </em> - dem großen Gelehrten, <em>Hafiz</em> im Hadith, <em>Faqih</em>, <em>Awliya,</em> dessen gleichen man vergeblich suchen wird - um die Liebe zu unserem Prophet <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> dadurch zu verbreiten und auch den Rang unseres Propheten zu verdeutlichen. Möge Allah uns nicht von seiner <em>Schafaat </em>- Fürsprache -  enthalten! Amin!</p>
<p style="text-align: justify;">بسم الله لرحمن لرحيم</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Musa </span></strong><em><span style="text-decoration: underline;">Alayhissalam</span></em><strong><span style="text-decoration: underline;"> und seine Wunder<br />
bei unserem Propheten </span></strong><em><span style="text-decoration: underline;">Sallallahu alayhi wa sallam</span></em></p>
<p style="text-align: justify;">Musa <em>Alayhissalam</em> wurde das Wunder gegeben, dass er aus dem Felsen Wasser hervor sprudeln ließ. Dies geschah auch für unseren Propheten <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em>. Es ist auch bekannt, dass aus den Fingern unseres geliebten Propheten <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> Wasser hervor sprudelte. Abu Nuaym sagt: <strong><em>"Dieses Wunder unseres Propheten </em></strong><em>Sallallahu alayhi wa sallam<strong> ist größer als das Wunder Musa </strong>Alayhissalams<strong>...denn das aus einem Fels Wasser hervorkommt, ist Brauch und Gewohnheit.  Das aber aus der Hand des Menschen (welches aus Fleisch, Knochen und Blut besteht) Wasser zum vorschein kommt, ist eine noch nie da gewesene Erscheinung."</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">So gibt es auch zwischen den Wundern Musa <em>Alayhissalams</em> die Wolke, die ihn beschattet hat. Wir erwähnten schon einige Ahadith davor, die Aussagen, dass dies bei unserem Propheten <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> ebenfalls der Fall war...Ebenfalls wurde Musa <em>Alayhissalam </em>das Wunder des Stabes gegeben. So wurde unserem Propheten das Wunder gegeben, dass der ausgetrocknete Baum um ihn geweint hat, weil der Prophet ihn verließ. Musa <em>Alayhissalam</em> wurde auch das Wunder gegeben, dass sein Stab sich in einen Drachen verwandelt und unserem Propheten <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> wurde das Wunder eines wilden Kamels gegeben, dass <em>Abu Dschahil</em> aus Furcht erzittern ließ. Auch wurde Musa <em>Alayhissalam</em> das Wunder <em>Yad-i Baydha</em> gegeben, so dass, wenn er seine Hand in seinen Kragen hineinsteckte und hinausholte, seine Hand strahlend weiß leuchtete. Gleichfalls wurde dem Gefährten unseres Propheten <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em>, nämlich <em>Tufayl</em>, für die Hochachtung unseren Propheten, ein strahlendes Licht in seinem Angesicht gegeben. Er hatte Angst, dass die Leute es falsch verstehen, und hat <em>Dua</em> gemacht, so dass dieses Licht sich in seine Hand begab. Dies wurde schon im Kapitel seiner Revertierung zum Islam erzählt. Eines der Wunder Musa <em>Alayhissalam</em>s ist auch, dass das Meer sich für ihn geteilt hat und das Manna und gebratene Wachteln für ihn herabregneten. Für unseren Propheten <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> wurde für das Erstere die <em>Miradsch </em>gegeben, nämlich, dass sich Himmeln und Erden für ihn spalten. Das andere ist, dass er Kriegsbeute auf dem Weg Allahs behalten darf und sehr viel davon nahm.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Musa <em>Alayhissalam</em>s Volk nicht horchen wollte, hat er eine Verwünschung über sie gesprochen und die Sintflut, Heuschreckenplage, Froschplage, Blut und verschiedene andere Plagen erwünscht, um sie zu erziehen. Etwas gleiches ist die Verwünschung unseres Propheten, dass sein Volk eine Dürrezeit wie das Volk von Yusuf <em>Alayhissalams</em> erlebt. Musa <em>Alayhissalam </em>sprach in seinem Gebet zu seinem Herren: <strong>„...ich bin zu Dir geeilt, mein Herr, damit Du wohl zufrieden bist."</strong>[20;84]</p>
<p style="text-align: justify;">Für Muhammad Mustafa <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> gebietet Allah: <strong>„Mein Habib! Sei nicht traurig! Dein Herr wird dir geben und du wirst zufrieden sein."</strong> [Duha;5]</p>
<p style="text-align: justify;">In einer anderen Ayat heißt es: <strong>„So werden Wir dich gewiß eine Gebetsrichtung einnehmen lassen, an der du Wohlgefallen findest."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der erhabene Allah sprach zu Musa <em>Alayhissalam</em>: <strong>„Ich habe dir meine Liebe erwiesen und dich unter Meiner Aufsicht heranwachsen lassen."</strong> [20;39]</p>
<p style="text-align: justify;">Bezüglich unseren Propheten <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> sagt Allah jedoch: <strong>„Sprich: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir, damit Allah euch liebt."</strong> [3;31]</p>
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		<title>Tue diese Dinge, wenn du Glückseligkeit erwünscht</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 19:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahb ìbn Munabbih sagte: "In der Thora steht geschrieben, "Jener, der in dieser Welt Vorbereitungen (für das Jenseits) trifft, wird am Tage des Gerichts vom Zorn Allāhs verschont sein; jener, der dem Hass entsagt, wird am Tage des Gerichts vor der ganzen Schöpfung Anerkennung erhalten; jener, der der Liebe zur Herrschaft entsagt, wird am Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahb ìbn Munabbih sagte: "In der Thora steht geschrieben, "Jener, der in dieser Welt Vorbereitungen (für das Jenseits) trifft, wird am Tage des Gerichts vom Zorn Allāhs verschont sein; jener, der dem Hass entsagt, wird am Tage des Gerichts vor der ganzen Schöpfung Anerkennung erhalten; jener, der der Liebe zur Herrschaft entsagt, wird am Tage des Gerichts vor dem Allmächtigen König geehrt; <span id="more-105"></span> jener, der dem Übermaß der Dunyā entsagt, wird (am Tage des Gerichts) glückselig unter den Rechtschaffenen sein; jener, der den Streitereien in dieser Welt entsagt, wird am Tage des Gerichts unter den Gewinnern sein; jener, der dem Geiz in dieser Welt entsagt, wird am Tage des Gerichts vor der ganzen Schöpfung erwähnt; jener, der der Entspannung in dieser Welt entsagt, wird glücklich sein am Tage des Gerichts; jener, der dem Verbotenen in dieser Welt entsagt, wird am Tage des Gerichts unter den Propheten sein; jener, der dem Schauen von Verbotenem in dieser Welt entsagt, dessen Augen wird Allāh am Tage des jüngsten Gerichts erfreuen; jener, der dem Besitz entsagt und Armut in dieser Welt wählt, den wird Allāh am Tage des jüngsten Gerichts zu den Auserwählten und den Propheten Allāhs erheben; jener, der anderen beim Erreichen ihrer Bedürfnisse hilft, den wird Allāh von allen Bedürfnissen befreien, in dieser Welt und in der nächsten; jener, der sich im Grab eine gute Geselligkeit anstatt der Einsamkeit wünscht, sollte in der Dunkelheit der Nacht aufstehen und beten; jener, der wünscht unter dem Schatten des Thrones des Gnädigen zu stehen, sollte ein Asket werden; jener, der eine leichte Abrechung (am Tage des Gerichts) wünscht, sollte sich selbst und andere (zum Guten) anraten; jener, der wünscht, dass die Engel seine Gäste werden, sollte gottesfürchtig werden; jener, der wünscht in der Freude des Paradieses zu leben, sollte Allāhs gedenken am Tage und in der Nacht; jener, der ohne eine Abrechnung in das Paradies eingehen will, sollte mit einer aufrichtigen Reue bei Allāh bereuen; jener, der wünscht, reich zu sein, sollte zufrieden werden mit dem, das Allāh der Erhabene ihm zugeteilt hat; jener der wünscht, vor Allāh ein Mensch des Verständnises zu sein, sollte Furcht vor Allāh haben; jener, der wünscht, weise zu sein, sollte nach Wissen suchen; jener, der wünscht sicher vor den Leuten zu sein, sollte niemanden erwähnen außer im Guten, sich selbst ein gutes Beispiel sein und überlegen warum und aus was er erschaffen wurde; jener, der Ehre und Respekt in beiden, der Dunyā und dem Jenseits (al-´ākhira), möchte, sollte dem Jenseits den Vorrang zur Dunyā geben; jener, der sich den höchstmöglichen Rang im Paradies (al-firdaws) und unendliche Freude wünscht, sollte nicht sein Leben mit den Verderbnissen der Dunyā verschwenden; jener, der das Paradies in dieser Welt und in der nächsten wünscht, sollte die Weg der Großzügigkeit erhalten, denn ein jemand, der großzügig ist, ist nahe am Paradies und fern von der Hölle; jener, der wünscht, dass sein Herz mit vollständigem Licht erleuchtet sein möge, sollte den Weg des Gedenkens erhalten und (aus dem Leben und der Schöpfung) eine Lehre ziehen; jener, der sich einen geduldig, (Mühsal) ertragenden Körper, eine stetig Allāh erwähnende Zunge und ein (vor Allāh) furchtvolles Herz wünscht, sollte den Weg des Ersuchens um Vergebung für die Gläubigen -Mann und Frau- und für die Muslime -Mann und Frau-erhalten."</p>
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