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	<title> &#187; Abu Yazid</title>
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -VI-</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 22:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 4: Der Naqschibandi Glaube: Allah ist überall. Auf Seite 13 des Buches Haqiqat al-Haqqani steht: „Allah, der Allmächtige, ist überall, aber besonders in Baytullah, weil Er es Selbst das Haus Allahs genannt hat. Denn wenn es das Haus des Herrn genannt wird, muss der Herr des Hauses auch darin sein." Wir bitten hierfür, bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Punkt 4: Der Naqschibandi Glaube: Allah ist überall.</strong> Auf Seite 13 des Buches <em>Haqiqat al-Haqqani</em> steht: „Allah, der Allmächtige, ist überall, aber besonders in <em>Baytullah</em>, weil Er es Selbst das Haus Allahs genannt hat. Denn wenn es das Haus des Herrn genannt wird, muss der Herr des Hauses auch darin sein."<span id="more-650"></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir bitten hierfür, bitte Punkt drei zu lesen. Die '<em>Aqidah</em> der <em>Naqschibandi</em> ist die '<em>Aqidah</em> der <em>Ahlu</em> <em>Sunnah</em> und deren '<em>Aqidah</em> ist, dass Allah <em>ta'ala</em> erhaben ist über Ort und Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Rabbani <em>rahimahullah</em> sagt: „Es kann über das Wesen Allahs nicht die Rede sein von Zeit, Ort und Richtung. Dies sind alles Dinge, die mit der Erschaffung Allahs in die Existenz kamen. Eine Dschama'a, welche den Kern der Sache nicht begriff, sagte, dass Allah <em>ta'ala</em> über dem Thron ist und oben ist und schrieben ihm somit eine Richtung zu..." [Band 2/Brief 67]</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu muss erwähnt werden: Das Buch „<em>Haqiqat al-Haqqani</em>" ist ein unautorisiertes Buch, dass Scheich Nazim al-Kibrisi zugeschrieben wird, aber eigentlich <span style="text-decoration: underline;">über</span> Scheich Nazim in der dritten Person geschrieben wurde. Es wird vollkommen abgelehnt, dass dieses Buch von Scheich Nazim autorisiert wurde oder von irgendeinem seiner autorisierten Stellvertreter und noch kann irgendeine Information in diesem Buch Scheich Nazim zugeschrieben werden. Es ist sogar eine Tatsache, dass Scheich Nazim seinen Schülern ein Brief schrieb, indem er ihnen befahl, dieses Buch nicht zu lesen, zu verbreiten, zu verkaufen oder zu kaufen - und das schon sehr viele Jahre früher. Er befahl ebenfalls, dass eine jede Kopie zerstört wird. Dennoch haben einige übereifrigen Verehrer dies nicht akzeptiert, und behalten einige Kopien aufgrund der sensationellen Behauptungen darin.<em> [entnommen von Hisham Kabbanis - Salafi Movement Unveiled]</em> <strong>Man sollte unbedingt bemerken, dass viele der von den Salafis zitieren Aussagen aus eben diesem Buch sind in dieser angeblichen Widerlegung der Naqschibandi Tariqah. Wir werden auf keines der von diesem Buch zitierten Aussagen weiterhin eingehen - denn dieses Buch wiegt bei keinem etwas - weder bei den Naqschibandis noch bei der Tariqah des Scheich Nazim.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -V-</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 00:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 3: Der Naqschibandi Glaube: Gewisse Leute können eine Rang erreichen, der höher ist als der der Propheten und ihrer Gefährten. Auf der ersten Seite des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Unser Meister, der Schaich, sagt, dass eine Person, die es schafft, in unserer Zeit nach diesen Prinzipien zu handeln, das erreichen wird, was frühere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Punkt 3: Der Naqschibandi Glaube: Gewisse Leute können eine Rang erreichen, der höher ist als der der Propheten und ihrer Gefährten. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der ersten Seite des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Unser Meister, der Schaich, sagt, dass eine Person, die es schafft, in unserer Zeit nach diesen Prinzipien zu handeln, das erreichen wird, was frühere Generationen nicht erreichten... derjenige, der eine erhobene Stufe und einen großartigen Rang erreicht, so einen, welchen die Propheten selbst und ihre Gefährten nicht erreichen konnten."</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Seite vier des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Besonders diejenigen, die sich an der <em>Sunnah</em> des Propheten halten, werden besondere Stationen erreichen, die den früheren Leuten nicht offen waren - nicht einmal den Gefährten des Propheten."<span id="more-644"></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es muss erneut betont werden, dass die Naqschibandis keine eigenständige 'Aqidah oder Fiqh Schule sind. Sollten diese Aussagen tatsächlich so drin stehen und wortwörtlich so gemeint sein - was wir stark bezweifel -  dann sind sie zu verwerfen, unabhängig davon, wer sie gesprochen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Naqschibandiyya folgen strikt der <em>'Aqidah</em> der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em> und nichts anderem. Die Worte des obigen Buches binden die <em>Naqschibandiyya</em> nicht, sondern nur die Worte der früheren Großen, welche zu den von allen Seiten anerkannten gehören.</p>
<p style="text-align: justify;">So wie Imam Rabbani es in seinem 100. Brief, Band 1 in <em>Maktubat</em> sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">„...Ob derjenige, der es sagt, nun der Scheich 'Abd al-Kabir aus Jemen oder der Scheich al-Akbar (Muhyi al-Din ibn 'Arabi) aus <em>Scham</em> ist [...]Wir haben es nicht nötig den Worten Muhyi al-Din ibn 'Arabis, Sadruddin al-Qunawis und 'Abd al-Razzaq Kaschis zu folgen, sondern (wir haben es nötig) einzig und allein Muhammad al-'Arabis <em>sallallahu 'alayhi wa sallam </em>Wörtern zu folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir krallen uns an <em>Nusus </em>[Qur'an und Sunnah], nicht an <em>Fusus</em> [al-Hikam, Werk des Muhyi al-Din ibn 'Arabis.] <em>Futuhat al-Madaniyyah</em> [die Offenbarungen Madinas] erklärten uns frei von <em>Futuhat al-Makkiyah</em> [Werk des Ibn 'Arabi] ..."</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Thema dieses Briefes nicht zu dem Thema hier passt, so verdeutlicht doch diese Aussage die Verbundenheit der <em>Naqschibandiyya</em> mit dem Qur'an und der Sunnah und zeigt auf, dass wir die Aussage keiner Person akzeptieren, wenn sie nicht mit der '<em>Aqidah</em> der Ahlu Sunnah wal Dschama'a übereinstimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">So sagt der große Imam Rabbani an einer anderen Stelle:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wisse: Die stabile '<em>Aqidah</em> welche die Gelehrten der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em> aus dem Qur'an, der <em>Sunnah</em> und den Werken der <em>Salaf</em> hervorholten, ist das notwendigste was der Reisende auf seinem Weg benötigt. Es ist unausweichlich dem Verständnis von <em>Ahl al-Haqq</em> - das heißt der <em>Ahlu Sunnah</em> -  in der Deutung des <em>Qur</em>'<em>ans</em> und der <em>Sunnah</em> wiederum mit dem <em>Qur'an</em> und der <em>Sunnah</em> zu folgen und sie gemäß dieser zu deuten. Wenn z.B. durch spirituelle Entschleierung [<em>al-kaschf</em>] und Inspiration [<em>ilham</em>] etwas diesen Bedeutungen widerspricht, dann darf man darauf kein Acht geben und Zuflucht bei Allah <em>ta'ala</em> davor suchen." [Band 1/Brief 286]</p>
<p style="text-align: justify;">Nun zum eigentlichen Thema: Auch hier werden wir Imam Rabbani, der unangefochtenen Autorität der <em>Naqschibandiyya</em> zitieren und widerlegen, was in diesem Buch steht:</p>
<p style="text-align: justify;">„...Keiner, der einem Propheten Gefolgschaft leistet - auch wenn er dem höchsten Propheten folgt - kann auch nur eine einzige Stufe des niedrigsten Propheten erreichen. Aufgrund dessen ist der Kopf des höchsten Menschen nach den Propheten, Abu Bakr al-Siddiq <em>radiyallahu 'anh</em>, immer unter den Füßen des niedrigsten Propheten..." [Band 1/Brief 248]</p>
<p style="text-align: justify;">„...die Stufe, welche die Gefährten des Propheten bei der ersten Unterhaltung <em>[suhba]</em> erreichten, ist eine Stufe, von der die anderen 'Awliya - die auf die letzten Stufen kamen -  nur einen Hauch bekommen. Deswegen ist der Mörder Sayyiduna Hamzas <em>radiyallahu 'anh</em>, Wahschi <em>radiyallahu 'anh</em>, höher als der Beste der <em>Tabi'in</em>, Uways al-Karani <em>radiyallahu 'anh</em>..." [Band 1/Brief 66]</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus geht nun klar hervor, dass die Naqschibandiyya fern von diesen Beschuldigungen sind und die Worte einer jeden Person nur sich selbst bindet, weswegen die Aussagen aus dem obigen Buch keine Beweiskraft bilden und sogar wenn, nicht in Anbetracht der Worte einer der größten Naqschibandis Imam Rabbani Ahmad Faruq nicht standhalten können.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Nachfrage bei dem geehrten Bruder 'Abd al-Hafidh Wentzel bezüglich diesem Zitat, was wiederum aus einem Buch der <em>Tariqah</em> des Scheich Nazim entnommen wurde [wie alle Zitate aus dem Artikel], antwortete er wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Deine aktuelle Frage bezieht sich auf den Punkt 3 in dem Machwerk der Pseudo-Salafis, wo es heißt: „<em>Der islamische Glaube: Niemand kann den Rang der Propheten oder ihrer Gefährten erlangen ..."</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das erste Problem ist die Definition von „Rang", die schlauerweise im Dunkeln bleibt, um demjenigen, den man kritisiert, etwas unterzuschieben, was er nicht gesagt oder gemeint hat.</p>
<p style="text-align: justify;">1.  Die Naqschibandis im Allgemeinen, und Scheikh 'Abdullah und Scheikh Nazim im Speziellen, sind <em>Ahlu Sunnah</em> in ihrer '<em>Aqida</em> - zum überwiegenden Teil Maturidis - und vertreten als solche, wie aus zahllosen ihrer Äußerungen hervorgeht, die Position, dass der Prophet Muhammad - Allah segne ihn und schenke ihm Frieden - der Beste aller Geschöpfe ist und dass seine Gefährten - möge Allah mit ihnen zufrieden sein - die Vorzüglichsten dieser Umma sind, allen voran Abu Bakr, 'Umar, 'Uthman und 'Ali sowie die Restlichen derjenigen, denen zu Lebzeiten das Paradies verkündet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Die Erwiderung auf die falsche Behauptung, die Naqschibandis folgten einer anderen 'Aqida findet sich in den Worten des Propheten - <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>. Bei den hier in falschem Zusammenhang (nämlich so, als handele es sich um '<em>Aqida</em>-Grundsätze) zitierten Aussagen der Scheikhs handelt es sich nämlich um nichts anderes als die Wiedergabe des Inhalts allgemein bekannter Aussagen des Gesandten Allahs - Segen und Friede seien auf ihm - von denen ich Dir hier einige als Beispiele geben möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Diese Aussagen gehören in die Bereiche <em>Fada'il al-'Amal</em> und/oder Prophezeiungen über die Endzeit etc. und sind sicher nicht als einschränkende oder im Widerspruch stehende Aussagen zur '<em>Aqida</em>, speziell zur Vorzüglichkeit des/der Propheten und seiner Gefährten - Allah segne ihn und sie und schenke ihnen allen Frieden -, zu verstehen:</p>
<p style="text-align: justify;">ʿAbd Allāh ibn ʿUmar - möge Allāh mit ihnen beiden zufrieden sein - berichtete, dass Allāhs Gesandter - Segen und Friede seien auf ihm - sagte: „Wahrlich, unter den Dienern Allāhs gibt es jene, die weder Propheten noch Märtyrer sind, und doch werden die Märtyrer und Propheten sie am Tag der Auferstehung wegen ihrer Nähe zu Allāh, dem Erhabenen, und ihrer Stellung bei Ihm beneiden." Da fiel ein Wüstenaraber auf die Knie und sagte: „O Gesandter Allāhs, beschreibe sie uns und ihre Eigenschaften!" Er sagte: „Es sind Leute, die sich von den anderen Menschen auszeichnen, einige wenige Auserwählte, die sich von ihren Stämmen unterscheiden, die um Allāhs willen wahrhaftige Freunde sind und einander nur um Seinetwillen lieben. Allāh, der in Majestät Erhabene, wird ihnen am Tag der Auferstehung Podeste von Licht errichten; und wenn die Menschen von Furcht überwältigt sind, werden sie sich nicht fürchten. Sie sind die vertrauten Freunde Allāhs, des in Majestät Erhabenen, {<em>keine Furcht wird sie überkommen, noch werden sie traurig sein</em>}."</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in al-Ḥakims <em>Mustadrak </em>- und er erklärte die Überliefererkette dieses Berichts für zweifelsfrei zuverlässig [<em>ṣ</em><em>a</em><em>ḥ</em><em>ī</em><em>ḥ</em>] -, sowie mit anderer Überliefererkette in <em>Musnad A</em><em>ḥ</em><em>mad</em>. Die letzten Worte entstammen einem Qur'ānvers, in dem es heißt: {<em>Fürwahr, die vertrauten Freunde Allāhs </em>[<em>auliyā' Allāh</em>] <em>wird keine Furcht überkommen, noch werden sie traurig sein.</em>}  (Qur'ān, 10:62)</p>
<p style="text-align: justify;">Von Abū Hurayra - möge Allāh mit ihm zufrieden sein - wird überliefert, der Prophet - Allāh segne ihn und schenke ihm Frieden - habe gesagt: „Wer meine <em>Sunna </em>wiederbelebt, wenn meine Gemeinschaft verderbt ist, dem wird der Lohn eines Märtyrers zuteil!" In einer anderen Version heißt es: „Wer an meiner <em>Sunna </em>festhält, wenn meine Gemeinschaft verderbt ist, dem wird der Lohn von einhundert Märtyrern zuteil!"</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in al-Bayhaqīs <em>Zuhd al-Kabīr</em>, von Ibn ʿAdī in <em>al-Kāmil </em>und Abū al-Qāsim ibn Bischrān in seinem <em>Amālī</em>, und zitiert von Abū Nuʿaym in <em>Ḥ</em><em>ilyat al-Auliyā'</em>; außerdem von al-Suyūṭī in <em>Miftā</em><em>ḥ</em><em> al-Janna</em>, al-Mundhirī in <em>al-Targhīb wa l-Tarhīb </em>und al-Qāsimī in <em>Qawā'id al-Ta</em><em>ḥ</em><em>dīth</em>. In einer weiteren Version heißt es „siebzig Märtyrer"; und die Überliefererketten beider Versionen gelten als schwach [<em>ḍ</em><em>a</em>ʿ<em>īf</em>].</p>
<p style="text-align: justify;">Al-Tirmidhī überliefert von Abū Umayya al-Schaʿbānī, dass dieser sagte: „Ich kam zu Abū Thaʿlaba al-Khuschanī und fragte ihn: ‚Was fängst du mit diesem Qur'ānvers an?' Er sagte: ‚Welchen Vers meinst du?', und ich antwortete: ‚Die Worte des Erhabenen: {<em>O ihr, die ihr glaubt, kümmert euch um euch selbst! Euch wird nicht schaden, wer irregeht, wenn ihr selbst rechtgeleitet seid!</em>}' Da sagte er: ‚In der Tat hast du denjenigen danach gefragt, der es genau weiß! Denn ich habe den Gesandten Allahs - Segen und Friede seien auf ihm - danach gefragt, worauf er sagte: ‚Ihr werdet solange das Gute gebieten und das Schlechte verwehren, bis du sehen kannst, wie der Habsucht gehorcht und eitlen Wünschen gefolgt wird, und das Diesseits [<em>al-dunya</em>] alles bestimmt, und jeder Besitzer einer Meinung sich etwas auf seine Meinung einbildet. Dann kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten und halte dich fern von den gewöhnlichen Leuten, denn wahrlich, euch stehen Tage bevor, in denen eine Standhaftigkeit notwendig ist, als müsste man glühende Kohlen festhalten; und demjenigen, der in jenen Tagen (rechtschaffen) handelt, wird der Lohn von fünfzig Männern zuteil, die so handeln wie ihr!' ' "</p>
<p style="text-align: justify;">ʿAbd Allah ibn al-Mubārak fügte hinzu, dass ihm berichtet wurde: „Es wurde gefragt: ‚O Gesandter Allahs, fünfzig Männer von uns (d.h. von den Prophetengefährten) oder von ihnen?', und der Prophet - Allah segne ihn und schenke ihm Frieden - sagte: ‚Nein, der Lohn von fünfzig von euch!' "</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in <em>Sunan al-Tirmidhī </em>und mit geringen Abweichungen im Wortlaut in <em>Sunan Abī Dāwūd </em>und <em>Sunan Ibn Mājah</em>, sowie in al-Ḥākims <em>Mustadrak </em>und al-Bayhaqīs <em>Schu</em>ʿ<em>ab al-Īmān</em>; und Imām al-Tirmidhī erklärte: „Dies ist ein authentischer, nur auf einem Überlieferungsweg überlieferter Bericht [<em>hadhā </em><em>ḥ</em><em>adīth </em><em>ḥ</em><em>asan gharīb</em>]."</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Berichte und noch einige weitere finden sich in  "Über die Zeichen der Endzeit" auf S. 114 ff." [Ende der Worte 'Abd al-Hafidhs <em>hafizahullah</em>]</p>
<p style="text-align: justify;">Wo anders fand ich folgende Information: „Der zitierte Text befindet sich auf Seite 14 der normalen Ausgabe des Buches „The Naqshbandi Way: A Guidebook for Spiritual Progress". Was die Angreifer nicht erwähnen ist, dass genau bei dieser Passage eine Fußnote ist, welche über ganze vier Seiten in kleiner Schrift geht und diese Aussage ausführlich erklärt! Sogar ein Kind, das diese Erklärung liest, würde den Unterschied zwischen der Aussage im Buch und der Behauptung der Angreifer verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das einzige Ziel derer, die dies zitierten, ist <em>Fitna</em> und Unterstellung." [<em>Salafis Unveiled</em> - Hischam Kabbani]</p>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -IV- das &#8216;Kun&#8217; der &#8216;Awliya</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 11:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 2: Der Naqschibandi Glaube: Der Schaich hat Anteil an den Befehlen Allahs. Auf Seite 33 des Buches „Mercy Oceans - Teil 1" steht: „Die Macht des Wali ist so, dass er nur Kun [sei] sagen muss, und es wird sein." Das obige ist ein weiteres Beispiel des Schirks hinsichtlich der Herrschaft Allahs. Der islamische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Punkt 2: Der Naqschibandi Glaube: Der Schaich hat Anteil an den Befehlen Allahs.</strong></p>
<p>Auf Seite 33 des Buches „Mercy Oceans - Teil 1" steht:</p>
<p>„Die Macht des <em>Wali</em> ist so, dass er nur <em>Kun</em> [sei] sagen muss, und es wird sein."</p>
<p>Das obige ist ein weiteres Beispiel des Schirks hinsichtlich der Herrschaft Allahs. Der islamische Grundsatz der Herrschaft Allahs sagt aus, dass kein erschaffenes Wesen Anteil an Allahs Attributen und grenzenlosen, gewaltigen Qualitäten haben kann. Jeder Versuch, der Schöpfung göttliche Attribute zu geben, bedeutet <em>Schirk</em> - der Gegensatz zu <em>Tawhid</em>.<span id="more-639"></span></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir mit der Antwort beginnen, wollen wir erwähnen, dass dieses obige Zitat nicht gefunden wurde in „Mercy Oceans - Teil 1". Es wurde nach geschaut in der ersten Ausgabe des Buches. [Man sollte bemerken, dass wir in dieser Widerlegung auf die Schüler des Scheich Nazim zurückgingen und einen Austausch an Informationen durchführten - da die Zitate aus den Büchern der <em>Tariqah</em> des Scheich Nazims entnommen wurden und wir somit auf die Quelle zurück gehen wollten und auf deren Erklärungen]</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort darauf könnte man lange ausführen, doch ich sehe keinen Nutzen darin, denn die Sache kann mit einigen Zitaten geklärt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die grundlegende Sache, die man hier verstehen muss, ist, dass der <em>Waliyullah</em> niemals irgend etwas tun kann - wie ein jeder Mensch - ohne die Erlaubnis Allahs. Die <em>Karamah</em> des <em>Wali</em> ist wahr gemäß der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em>. So wie die Wunder des Propheten <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em> nicht die Produkte seiner „eigenen Macht" waren, so ist dies auch nicht der Fall bei den <em>'Awliya</em>. Allah <em>subhanahu</em> gibt diesen frommen Dienern die Fähigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">So heißt es in 'Aqida al-Nasafi, des großen Hanafi Scheichs Abu Hafs 'Umar ibn Muhammad al-Nasafi <em>rahimahullahi ta'ala</em>:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die <em>Karamah</em> [Bezeichnung für die Wunder der '<em>Awliya</em>] ist <em>Haqq</em> [Wahr]. Die <em>Karamah</em> taucht für den <em>Wali</em> so auf, dass er Dinge, die zur Gewohnheit geworden sind, aufhebt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Zum Beispiel:</span> Lange Strecken in kurzer Zeit zu überbrücken; dass in der Zeit der Not Essen, Trinken und Kleidung auftaucht; auf dem Wasser oder in der Luft zu laufen; dass bewegungsunfähige, leblose Körper oder dem Sprechen unfähige Körper anfangen zu sprechen.</p>
<p>Das Auftauchen der <em>Karamah</em> ist eine <em>Mu'dschiza</em> des Propheten, da diese <em>Karamah</em> für einen in seiner <em>Ummah</em> aufgetaucht ist. Durch diese <em>Karamah</em> versteht man, dass diese Person ein <em>Wali</em> ist. Damit zusammen, kann diese Person nur mit dieser Bedingung ein <em>Wali</em> sein: dass er mit seinem Glauben [<em>Diyanat</em>], die Walischaft verdient hat. Dieses [<em>Diyanat</em>] ist, die Prophetenschaft des Propheten zu akzeptieren."</p>
<p style="text-align: justify;">Dies kurz gesagt, zeigen wir die <em>Fatwa</em> des Scheich Ibn Taymiyyahs:</p>
<p align="right">وأما النفع المتعدي والنفع للخلق وتدبير العالم فقد قالوا : هم تجري أرزاق العباد على أيديهم وينزلون بالعلم والوحي ويحفظون ويمسكون وغير ذلك من أفعال الملائكة<em> .<br />
</em>والجواب : أن صالح البشر لهم مثل ذلك وأكثر منه ويكفيك من ذلك شفاعة الشافع المشفع فى المذنبين وشفاعته فى البشر كى يحاسبوا وشفاعته فى أهل الجنة حتى يدخلوا ثم بعد ذلك تقع شفاعة الملائكة . وأين هم من قوله : (وما أرسلناك إلا رحمة للعالمين )وأين هم من الذين ((يؤثرون على أنفسهم ولو كان بهم خصاصة)) ، وأين هـم ممن يدعون إلى الهدى ودين الحق ، ومن سن سنة حسنة ، وأين هم من قوله صلى الله عليه وسلم : ( إن من أمتى من يشفع فى أكثر من ربيعة ومضر ) ، وأين هم من الأقطاب والأوتاد والأغواث والأبدال والنجباء؟<em>)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Taymiyyah verteidigt hier in dieser <em>Fatwa</em> die Meinung, die sagt, fromme Muslime seien besser als Engel. Und er antwortet auf diejenigen, die sagen: „Ja, aber Engel können die Versorgung verteilen, die Schöpfung nutzen [<em>naf</em>'], das Universum verwalten und Offenbarungen bringen, sowie Leute beschützen und bewahren." Er sagt darauf: „<strong>...die frommen Menschen haben auch so etwas und sogar mehr..." </strong>Dann fragt er, wie man die Engel mit den Aqtab, Awtad, Aghwat und Abdal vergleichen könne.</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt, Ibn Taymiyyah <em>rahimahullah</em> sagt hier konkret, dass die '<em>Awliya</em> nicht nur die Schöpfung nutzen, das Universum <em>[tadbir]</em> verwalten, die Versorgung verteilen, Leute beschützen und bewahren wie die Engel, sondern noch weitaus mehr können. Und sind diese Dinge nicht ebenfalls „nur" in der Befehlsgewalt Allahs? Die <em>Ayat</em> sollte richtig verstanden werden...</p>
<p style="text-align: justify;">Bemerke auch, wie er die Stufen der '<em>Awliya</em>, die sogenannte „Hierarchie" der 'Awliya - nur von <em>Salafiyya</em> kritisiert - bestätigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt kommen wir zum Kernstück der <em>Fatwa</em>, das uns eigentlich interessiert:</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Taymiyyah bestätigt die Überlieferung, die sagt, dass Allah Diener besitzt, die wenn sie etwas von ihm schwörend verlangen, dann Er das für sie verwirklicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann überliefert er einen Hadith al-Qudsi, in dem es heißt: „O mein Diener! Ich sage <em>Kun</em> und es wird, und wenn du mir gehorchst, <strong>dann gebe ich dir Fähigkeit des </strong><strong><em>Kun</em></strong><strong> und es wird."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Man sieht ganz klar, dass Ibn Taymiyyah diese <em>Karamah</em> des <em>Kun</em> akzeptiert. All dies ist hier nachzulesen (auf Arabisch): <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://ahlu-sunnah.de/ibntaymiyya/B4.pdf">http://ahlu-sunnah.de/ibntaymiyya/B4.pdf</a></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dies steht alles in seinem <em>Madschmu'a al-Fatawa, Band 4, S. 230 - 232</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehe auch was der unangefochtene Scheich, dessen Person nur die Unwissenden attackieren, dessen <em>Wilayah</em> unangezweifelt ist von einer jeden Gruppe, Scheich 'Abd al-Qadir al-Dschilani [Geylani; Jilani etc.] <em>rahimahullahu ta'ala </em>in seinem Futh al-Ghayb  - wozu Ibn Taymiyyah sogar eine Erläuterung schrieb - sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Wahrheit Seiner Worte - Allmächtig und gepriesen ist Er - „Wenn jemand so beschäftigt ist mit meinem <em>Dhikr</em>, dass er vergisst Mich nach etwas zu fragen, dann gebe Ich ihm das Allerbeste was ich jenen gebe, die nach etwas fragen.", ist jetzt bestätigt. Dies ist der Zustand der Vernichtung [al-fana'], welches der höchste Zustand der '<em>Awliya</em> und der <em>Abdal</em> ist. Auf dieser Stufe wird er beschenkt mit er kreativen Macht und was auch immer er benötigt wird kommen durch Allahs Erlaubnis. Es ist, wie er sagte - gepriesen und erhaben ist Er - in einem seiner Bücher: „O Sohn Adams! Ich bin Allah und es gibt keine Gottheit außer Mir! Ich sage zu einer Sache „Sei" und es wird. <em>[Kun faya kun]</em> Gehorche Mir, so dass ich dich zu einer Sache sagen lasse: „Sei" [kun] und es wird sein."</p>
<p style="text-align: justify;">Somit ist nun klar, auf was wir hinaus wollten. Die Antworten, welche die <em>Salafiyya</em> von uns erwarten bezüglich der <em>Kun-</em>Akzeptanz der <em>Naqschibandiyya</em>, sind die gleichen, welche sie für Ibn Taymiyyah vorlegen würden.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -III-</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 16:03:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Darauf antworten wir mit zwei Punkten: 1. Der Zustand Abu Yazid al-Bistamis wird von Scheich Ibn Taymiyyah, dem Imam der Salafiyyah, ihr geschätzter und geliebter Scheichulislam, der weitaus fern war von ihren Ansichten bezüglich Tasawwuf, erklärt: [Der Leser, der den Blog verfolgt, kennt diesen Eintrag des Ibn Taymiyyah schon.] Im 2. Band des „Madschmu'a Fatawi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Darauf antworten wir mit zwei Punkten:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Der Zustand Abu Yazid al-Bistamis wird von Scheich Ibn Taymiyyah, dem Imam der <em>Salafiyyah</em>, ihr geschätzter und geliebter Scheichulislam, der weitaus fern war von ihren Ansichten bezüglich <em>Tasawwuf</em>, erklärt:</strong><span id="more-634"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">[Der Leser, der den Blog verfolgt, kennt diesen Eintrag des Ibn Taymiyyah schon.] </span>Im 2. Band des <em>„Madschmu'a Fatawi Ibn Taymiyya"</em>, Dar ar-Rahmah, Kairo (S. 396-397) schreibt Imam Ibn Taymiyyah über „<em>Fana</em>" (Im Sufismus auch bekannt als „die Vernichtung [des Egos]"):</p>
<p style="text-align: justify;">„Dieser Zustand der Liebe ist der Zustand vieler Leute, die Aufgrund der Liebe zu Allah<em> Azza wa Dschalla</em> bekannt sind. Sie sind die Leute der Liebe Allahs und die Leute des Willen <em>(al-irada)</em> Allahs. Er (dieser Zustand) ist typisch für die Leute, die Allah lieben und ihn suchen, weil diese Person (im Zustand des „<em>Fana</em>" seins) aufgegangen [verschwunden, ausgelöscht] ist in seinem Geliebten, in Allah <em>Azza wa Dschalla</em>, durch die Intensität der Liebe, weil er aufgegangen ist in Allahs Liebe und nicht in der Liebe seines Egos. So wird er Allah gedenken, ohne sich selbst zu gedenken, er wird sich an Allah erinnern und sich selbst vergessen, sich Allah vorstellen (<em>yastaschhid</em>) ohne sich selbst zu sehen und in Allah existieren und nicht in seiner selbst. Wenn er diesen Zustand erreicht; wird er sagen <em>„Ana al-Haqq"</em> (Ich bin die absolute Wahrheit) oder <em>„Subhanii"</em> (Lob sei mir) und er wird sagen <em>„maa fil dschubba ill-Allah"</em> (in diesem Mantel ist nichts außer Allah), weil er betäubt (betrunken) ist in der Liebe Allahs und dies ist eine Freude und Glückseligkeit, die er nicht mehr kontrollieren kann."</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin sagt Ibn Taymiyyah:</p>
<p style="text-align: justify;">„Dieses Thema beinhaltet <em>Haqq</em> und <em>Batil</em> (Wahrheit und Unwahrheit). Aber wenn jemand einen Zustand erreicht, mit eifriger intensiver Liebe (<em>ischq</em>) zu Allah, wird er einen Zustand von Zerstreutheit betreten und wenn er diesen Zustand betritt, wird er das Gefühl haben, dass er einen Zustand der „Einheit" (<em>ittidhad</em>) erreicht hat. Ich halte dies für keine Sünde. Weil diese Person entschuldigt ist und keiner darf ihn dafür bestrafen, weil er sich nicht bewusst ist, was er tut. Denn die Feder verdammt nicht die Verrückten, außer wenn sie wieder bei Sinnen sind. Und wenn man in diesem Zustand ist, und etwas falsches gesagt (oder getan) hat, so ist er von Allah erwähnt:</p>
<p style="text-align: justify;">رَبَّنَا لَا تُؤَاخِذۡنَآ إِن نَّسِينَآ أَوۡ أَخۡطَأۡنَا‌ۚ</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Unser Herr, mache uns nicht zum Vorwurf, wenn wir (etwas) vergessen oder Fehler begehen." </strong>[2:286]</p>
<p style="text-align: justify;">Und Allah sagt in einem anderen Vers: <strong>„Keine Schuld ist auf euch, wenn ihr unabsichtlich einen Fehler macht."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf Seite 339 schreibt Ibn Taymiyyah:</p>
<p style="text-align: justify;">„Es gibt eine Geschichte von zwei Männern, die sehr respektvoll miteinander waren und einander sehr liebten. Einer der beiden fiel ins Wasser (das Meer) und sofort sprang der Andere hinterher. Daraufhin sagte der Erste (der bereits unterging): „Warum hast du dich hinterher geworfen?" Worauf der Andere antwortete: „Ich ging in dir auf und als ich in dir aufging, dachte ich, du wärst ich und ich wäre du."</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn Taymiyyah schreibt weiter:</p>
<p style="text-align: justify;">„Solange es nicht durch etwas Verbotenes ist, ist es in Ordnung, aber wenn es etwas Verbotenes (gemeint ist eine böse Absicht) wäre, dann gäbe es keine Entschuldigung. Und deswegen ist es so, dass viele der 'Awliya, wie 'Abd al-Qadir Dschilani eine Entschuldigung haben, denn sie waren im Zustand der Liebe (<em>ischq</em>)."</p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint, als hätte Ibn Taymiyyah Halladsch nicht als jemanden gesehen, der zu den entschuldigten gehörte, denn er verurteilte ihn mit <em>Kufr</em>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Bezüglich al-Halladsch müssen einige Dinge klargestellt werden:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die '<em>Ulama</em> teilten sich bezüglich Halladsch in vier Gruppen:</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Gruppe gab Halladsch Recht, verteidigte ihn und seine Ansichten. Dazu gehören von den <em>Salaf </em>Imam Abu Bakr al-Schibli, Ibn 'Ata, Ibn Khafif und Faris <em>rahimahumullah</em>. Von den späteren Gelehrten [<em>khalaf</em>] verteidigten seine Ansicht, sahen ihn als einen der '<em>Awliya</em> und akzeptierten die Beschuldigungen über seine Person nicht:</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Ghazali, Nasrabazi, Sulami, Abu Nasr Sarradsch, Kalabazi, al-Quschayri, Scheichulislam 'Abdullah al-Harawi, al-Hudschwiri, Abu Sa'id Abul Khayr, 'Abd al-Qadir al-Dschilani, Mawlana Dschalaladdin al-Rumi, Muhyi al-Din 'Arabi, Ayn al-Qudat al-Hamadani, Ahmad al-Ghazali, Ruzbihan al-Baki, Sana'i, Attar, Scheich al-Turkistan Ahmad al-Yasawi und Imam Rabbani Ahmad Faruq as-Sarhandi <em>rahimahumullahu ta'ala</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Jene, die ihn verteidigten, waren auch al-Fakhr al-Din al-Razi, al-Suhrawardi, Ibn Tufayl, Mulla Sadra und Scheichulislam Ibn Kamal Baschazada.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zweite Gruppe, welche Halladsch als Kafir beschuldigten und leugneten, beinhalten Ibn al-Dschawzi, Dhahabi, Ibn al-Qayyim, Ibn Taymiyyah und Scheichulislam Abu Su'ud Efendi - der das Todesurteil als gerechtfertigt sah.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gab eine dritte Gruppe, die ihn als unschuldig sah und Mitleid mit ihm hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vierte Gruppe, welche nichts über ihn sagte und es vorzog, seinen Zustand Allah zu überlassen, beinhaltet Abu al-Wafa ibn Aqil, Ibn al-Buhlul, Ibn Suraydsch, Ibn Hadschar und Imam Suyuti.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraufhin: Der einzige Grund für das Todesurteil Halladschs scheint nicht nur die Aussage <em>„Ana al-Haqq"</em> zu sein. Viele <em>Mutasawwif</em>, die im 3. Jahrhundert der Hidschra lebten, haben ebenfalls Aussagen der gleichen Art gesprochen, wurden aber nicht mit der Todesstrafe konfrontiert, wie Abu Yazid al-Bistami.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir wissen aber, dass die Sufis von den '<em>Ulama</em> respektiert und geliebt sind. So sieht man, dass der Grund seiner Exekution nicht allein seine ausgesprochenen Aussagen waren. Die <em>Fatwa</em> für seine Exekution scheint nicht auf rein religiöser Basis zu sein, sondern vielmehr politisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Es heißt, al-Halladsch habe zusammen mit den <em>Karamatiyyah</em> gearbeitet, welche für die Abbasiden eine Plage waren und er solle den schwarzen Sklaven seine Hilfe zur Rebellion gegen diese angeboten haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzukommt, dass eine große Gruppe sich zu seiner Lebzeit ihm anschloss und seine Ansichten übertrieben wiedergaben und aus dem Rahmen fielen ließen und die '<em>Aqidah</em> des Volkes zerstörten.</p>
<p style="text-align: justify;">So war auch der Scheich al-Halladschs, 'Amr ibn 'Uthman al-Makki, nicht gut zu sprechen auf einige Sufis, wie z.B. auf al-Dschunayd al-Bagdadi.</p>
<p style="text-align: justify;">So sieht man, dass das Volk und auch die Gelehrten aufgrund Halladsch in eine Unordnung und <em>Fitna</em> fielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass dann auch noch derartige Aussagen kamen, waren wohl die Tropfen, die das Fass zum überlaufen brachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ja auch Schibli sagte: „Halladsch und ich waren eins. Er jedoch hat einige seiner Zustände frei gegeben, ich jedoch habe sie geheim gehalten." Als Halladsch aufgehängt wurde, kam er zu ihm und fragte: <em>„Awalamnan Haqqa anil 'Alamin?"</em> - „Haben wir dich nicht bezüglichen den Welten gewarnt?"</p>
<p style="text-align: justify;">Aus all diesem verstehen wir, dass all diese Dinge dazu führten, dass eine falsche Ansicht über Halladsch gebildet wurde und das Tor zum Todesurteil geöffnet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>[Siehe auch: al-Khatib al-Baghdadi, Tarikh al-Baghdad, 8/112; Ibn Dschawzi, al-Muntazam, 8/28; Dhahabi, Siyar al-'Alamin al-Nubala, 14/313; Ibn Hadschar al-Asqalani, Lisan al-Mizan, 2/314; Ibn 'Imad, Scharazatudh Dhahab, 4/41]</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erwähnen sollte man auch, dass es nicht stimmt, dass al-Dschunayd das Todesurteil des Halladsch unterzeichnet habe.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In al-Fasl al-Hitab heißt es: „Alle Überlieferungen, dass al-Dschunayd die Fatwa bezüglich Halladsch unterzeichnet habe, sind erlogen. Dass diese Worte vollkommen erlogen sind, geht ganz klar in der Sicht der Historiker hervor. Sayyid al-Ta'ifa Dschunayd starb 11 Jahre vor dem Märtyrertum [der Autor ist einer derer, die nicht gegen ihn waren] des al-Halladsch. Husayn al-Mansur trank den Wein des Märtyrertums 309 n.H. in Bagdad, beim Bab al-Ta'ka am 24 Dhulqada, Dienstag. Dschunayd al-Bagdadi jedoch verstarb 297 n.H., einem Samstag, in Niruz Kalifa." [Entnommen aus <em>al-Nafahat al-Uns</em>, 'Abd al-Rahman al-Dschami'i]</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Die Behauptung, Abu Yazid al-Bistami hätte <em>Ana al-Haqq</em> gesagt wurde widerlegt.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Andere Aussagen des Abu Yazid al-Bistami wurden von Scheich Ibn Taymiyyah erklärt, weswegen er nicht zu beschuldigen sei.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Wir haben aufgezeigt, dass die Bezeichnung als <em>al-Haqq</em> nicht Schirk ist, wie es die <em>Salafiyyah</em> behauptet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">4. Auch haben wir einiges über Halladsch klar gemacht, dass seine Sache viele Ansichten mit sich führte und es Verteidiger und Liebhaber gab, weswegen man weder die Verteidiger noch jene, die gegen ihn waren, für ihre Haltung tadeln kann. Entgegen der Behauptung, dass al-Halladsch angeblich aufgrund seiner Aussage exekutiert wurde, haben wir ebenfalls Details gebracht, die mehr Licht in die Sache bringen als der Autor des Textes - welchen wir widerlegen - aufbrachte.</p>
<p style="text-align: justify;">- Fortsetzung folgt -</p>
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -II-</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 00:20:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 1: „Der Naqschibandi Glaube: Abu Yazid al-Bistami ist die Wahrheit [al-Haqq]." Angeblich soll in dem Buche "Der Naqschibandi Weg", stehen: „...und er wird die Stufe Abu Yazid al-Bistamis, dem Imam des Ordens, erreichen, der sagte: „Ana al-Haqq - Ich bin die Wahrheit."" Erst stellt sich die Frage, wie das Buch: „Der Naqschibandi Weg" als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Punkt 1: „Der Naqschibandi Glaube: Abu Yazid al-Bistami ist die Wahrheit<em> [al-Haqq]</em>."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Angeblich soll in dem Buche "Der Naqschibandi Weg", stehen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">„...und er wird die Stufe Abu Yazid al-Bistamis, dem Imam des Ordens, erreichen, der sagte: <em>„Ana al-Haqq - Ich bin die Wahrheit."</em>"<span id="more-628"></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Erst stellt sich die Frage, wie das Buch: „Der Naqschibandi Weg" als eine authentische Quelle der <em>Naqschibandiyya</em> gesehen wird? Der Autor des Textes verräter weder den Autor des Buches "Der Naqschibandi Weg" noch sonst irgendetwas. Ob dies überhaupt in diesem Buch drin steht, ist fraglich, doch dazu erst später etwas. Ich will nicht an Autoren und Büchern hängen bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Aussage - sollte sie denn wirklich in diesem Buch wortwörtlich so drin stehen - wird von jedem Anfänger als falsch erkannt, denn nicht Abu Yazid al-Bistami sagte: „Ana al-Haqq", sondern dies sagte al-Halladsch ibn Mansur. Doch dies nur nebenbei erwähnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die vermeintliche Widerlegung sagt nun:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;">‚„Ich bin die Wahrheit' ist ein klares Beispiel von Schirk hinsichtlich der Namen und Attribute Allahs, denn al-Haqq in der bestimmten Form, ist eines von Allahs einzigartigen Attributen und wird von keinen geschaffenen Wesen geteilt, es sei denn durch das Präfix ‚'Abd', was soviel wie „Sklave von" oder „Diener von" bedeutet. (In der Tat wurde der Mystiker al-Halladsch als ein Abtrünniger hingerichtet, da er es in seiner berüchtigen Verkündigung „Ana al-Haqq" offen wagte, von sich Göttlichkeit zu behaupten.)"</p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir werden nun einzeln, Stück für Stück auf die Behauptungen innerhalb dieses Absatzes eingehen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Bemerke, wie sie ebenfalls wissen, </strong>dass es al-Halladsch war, nicht Abu Yazid al-Bistami, und immer noch nicht an der Autorität des Textes zweifeln. Da diese Aussage nicht von Abu Yazid al-Bistami <em>rahimahullahu ta'ala</em> gesprochen wurde, wird sich die Widerlegung auch nicht auf Abu Yazid al-Bistami konzentrieren. Er ist erhaben über die Verleumdungen und Lügen über ihn, und wie sollte dies auch nicht sein, wobei er doch der Imam der Gottbewussten unter den <em>Salaf</em> ist und dessen Lob man in allen Büchern der Imame des <em>Fiqh</em>, <em>Ahadith</em> und <em>Tasawwuf</em> finden kann. So sagte<span style="text-decoration: underline;"><strong> Imam al-Nawawi</strong></span> sogar über ihn in <em>al-Bustan al-'Airifn</em>: <span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>„Wäre es erlaubt, dann würde ich seine Aussagen den <em>Ahadith</em> gleichstellen."</strong></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Die Behauptung, die Bezeichnung als „<em>al-Haqq</em>" sei Schirk.</strong> Dies ist erneut eines der merkwürdigen Urteile der <em>Salafiyya</em>.</p>
<p>Die Widerlegung dieser Behauptung ist Allahs eigene Aussage:</p>
<p style="text-align: right;">وَقُلۡ جَآءَ ٱلۡحَقُّ وَزَهَقَ ٱلۡبَـٰطِلُ‌ۚ إِنَّ ٱلۡبَـٰطِلَ كَانَ زَهُوقً۬ا</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Und sprich: „Gekommen ist die Wahrheit <em>[al-Haqq]</em> und dahingeschwunden ist die Falschheit; wahrlich, das Falsche verschwindet bestimmt."" </strong>[17:81]</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Bedeutung des Verses ist genug aufzuzeigen, dass entgegen ihrer Behauptung, dass die Benutzung des Namens al-Haqq <em>Schirk</em> sei, Allah <em>ta'ala</em> selbst etwas anderes als sich selber als <em>al-Haqq</em> bezeichnet, nämlich den Qur'an und den Propheten Muhammad Mustafa <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Imam und Hafidh al-Suyuti <em>rahimahullahu ta'ala</em> sagt in seinem al-Riyad al-Aniqa [S.143 - 144]:</p>
<p style="text-align: justify;">„Eines der Namen und Eigenschaften des Propheten ist: <em>Al-Haqq</em>. Dies wurde erwähnt von al-Qadi 'Iyad und Ibn Dihya. Allah, der Allerhabene, gebietet:</p>
<p align="right">قُلۡ يَـٰٓأَيُّہَا ٱلنَّاسُ قَدۡ جَآءَڪُمُ ٱلۡحَقُّ مِن رَّبِّكُمۡ‌ۖ</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Sprich: „O ihr Menschen, nun ist die Wahrheit von eurem Herrn zu euch gekommen.""</strong> [10:108]</p>
<p align="right">بَلۡ مَتَّعۡتُ هَـٰٓؤُلَآءِ وَءَابَآءَهُمۡ حَتَّىٰ جَآءَهُمُ ٱلۡحَقُّ وَرَسُولٌ۬ مُّبِينٌ۬</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Nein, aber Ich ließ sie und ihre Väter in Fülle leben, bis die Wahrheit und ein deutlicher Gesandter zu ihnen kamen."</strong> [43:29]</p>
<p align="right">فَقَدۡ كَذَّبُواْ بِٱلۡحَقِّ لَمَّا جَآءَهُمۡ‌ۖ</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„So haben sie die Wahrheit für Lüge erklärt, als sie zu ihnen kam;..."</strong> [6:5]</p>
<p style="text-align: justify;">Eine von zwei Ansichten ist: <em>al-Haqq</em> bedeutet hier Muhammad <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>, die andere Ansicht ist, dass damit der Qur'an gemeint ist. Allah gebietet ebenfalls:</p>
<p align="right">كَيۡفَ يَهۡدِى ٱللَّهُ قَوۡمً۬ا ڪَفَرُواْ بَعۡدَ إِيمَـٰنِہِمۡ وَشَهِدُوٓاْ أَنَّ ٱلرَّسُولَ حَقٌّ۬</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„...Und die bezeugen, dass der Gesandte die Wahrheit ist..."</strong> [3:86],</p>
<p style="text-align: justify;">und im <em>Hadith</em> in <em>Bukhari</em> heißt es<strong>: „...und Muhammad ist die Wahrheit</strong> [<em>al-Haqq</em>].<strong>"</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Somit wäre erst einmal der Punkt klargestellt, dass die Bezeichnung als <em>al-Haqq</em> nicht <em>Schirk</em> ist. Bemerken soll man bitte, dass wir hier nur prinzipiell die Bezeichnung als <em>al-Haqq</em> verteidigen und aussagen, dass sie nicht Schirk ist, aber nicht die Aussage <em>Ana al-Haqq</em>, denn darauf werden wir erst weiter unten eingehen wie auch auf die Person des Halladsch.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt jedoch kann vielleicht einer kommen und sagen: „Ja, es stimmt, dass Abu Yazid al-Bistami nicht sagte: <em>„Ana al-Haqq"</em>, doch sagte er etwas gleiches, wie: „<em>Subhani</em>... Erhaben bin ich/Lob sei mir!..." und „<em>Ma fi al-dschubba illa Allah</em> - unter diesem Mantel ist nichts außer Allah..." Wie wollt ihr dies verteidigen? Und wenn ihr die Aussagen des al-Halladsch nicht akzeptiert, wieso dann die des Abu Yazid, während diese schlimmer sind?!</p>
<p style="text-align: justify;">- Fortsetzung folgt -</p>
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		<title>Feinfühligkeit der Awliya</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/258</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 15:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem Wissen zufolge, das uns erreichte, sagte einst Imam Zaynalabidin zu seinem Sohn: „Mein Sohn! Besorge mir eine Kleidung die ich tragen kann, während ich meine Notdurft erledige und die ich danach ablegen kann um zu beten, denn ich sehe wie die Fliegen sich erst auf das Ausgeschiedenen setzen und danach auf meine Kleidung.", worauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem Wissen zufolge, das uns erreichte, sagte einst Imam Zaynalabidin zu seinem Sohn:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Mein Sohn! Besorge mir eine Kleidung die ich tragen kann, während ich meine Notdurft erledige und die ich danach ablegen kann um zu beten, denn ich sehe wie die Fliegen sich erst auf das Ausgeschiedenen setzen und danach auf meine Kleidung."</strong>, worauf sein Sohn widersprach und sagte: <strong>„Rasulullah <em>Sallallahu alayhi wa sallam</em> hatte keine solche separate Kleidungsstücke, er hatte die gleiche Kleidung während dem Gebet und dem Stuhlgang an."</strong> Daraufhin hat sich der Imam umentschieden.<span id="more-258"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich (Abdulwahab asch-Scharani) sage: Es ist niedergeschrieben in den überlieferten Berichten, dass die Fliegen sich auf den Gesandten Allahs Sallallahu alayhi wa sallam nicht gesetzt haben. Deswegen ist die obrige Überlieferung nicht als Dalil ausreichend. Es sei denn sein Sohn hätte gesagt: „Der Gesandte Allahs hat niemanden solch ein Befehl gegeben." Deswegen bedenke dieses Thema auch von dieser Hinsicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erläuterung von Abu Yazid (Bayazid) al-Bistamis Fall, dass seine Kleidung für die Toilette und die Kleidung für das Gebet verschieden waren, ist anders. Denn al-Bistami hat sich nicht unterschiedliche Kleidung angelegt, weil sich die Fliegen auf die Kleidung setzen. Er hat sich diesem Punkt von der Seite des Adab (Anstand/Benehmen) genähert und war der Meinung, dass es gegen die Adab ist, eine Kleidung die man für die Toilette benutzt hat auch für das Gebet zu benutzen. Dies ähnelt fast dem Thema, dass es Haram ist seine Notdurf in Richtung Qibla zu verrichten oder sein Rücken vollkommen dabei in Richtung Qibla zu drehen, denn der Besitzer der Scharia wollte nicht, dass die Richtung des Gebet s gleich ist mit der Richtung der Notdurft. Verstehe dieses Detail.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Bruder! Deine Aufgabe ist es in allen Taten, Worten und Glaubensinhalten Muhammed Mustafa Sallallahu alayhi wa sallams Sunnah zu folgen. Versuche nicht irgendetwas zutun ohne im Einklang mit Quran und Sunnah zu sein. Ich sage es indem ich schwöre: Jene die sagen: „Der Weg der Ahlu Tasawwuf ist Bida'" haben gelogen und sprechen Verleumdungen. Wenn eine Person, die bis aufs letzte fürchtet eine Tat gegen die Scharia zu begehen und sich nicht auf etwas einlässt ohne zu wissen, ob es im Einklang mit der Scharia ist, ein Mubtadi ist, dann glaube ich dass auf dem Angesicht der Erde wohl kein einziger Sunni mehr existiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Alhamdulillahi rabbil Alamin.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>(Tanbihul Mughtarin, Bedir Yayinevi, S.25)</em></p>
<p style="text-align: justify;">Nun bedenke man den Mangel unseres Anstandes gegenüber dem Herrn der Welten, der Alles aus dem Nichts erschuf, erhaben ist über jegliche Ähnlichkeit mit seiner Schöpfung und erhaben ist über jegliche Mängel! Wir sind sogar soweit gekommen, dass wir nicht einmal mehr wirklich fähig sind die Feinfühligkeit der Awliya wirklich zu begreifen, geschweige denn sie in unserem Leben einzuschließen. Wie weit sind wir von dem, was wir gerne wären, nämlich perfekte Muminun und wie weit sind wir von unserem Ziel, nämlich Allahs Wohlgefallen. Wenn wir uns nicht so schnell wie möglich am Riemen reissen und unsere Pfade ändern, wer weiss wie wir zu Allah Subhanahu wa Taala kommen werden? Allah Subhanahu soll uns allen helfen...</p>
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