17Jan/102

Fälschung/Zensur (II) – al-Saboni

Abu Uthman al-Saboni war ein großer Asch'ari 'Alim und ein Mutasawwif. Ein Bruder hat über ein Buch vom obenerwähnten 'Alim  geforscht und kann sagen, daß es meistens in Übereinstimmung mit dem sunnitischen Glauben  geschrieben wurde.

Abu-Uthman al-Saboni war einer der Ahlu-Sunnah Gelehrten, zusammen mit Imam Al-Dschuwayni und Imam Al-Quschayri, die in der Vergangenheit verfolgt wurden. Die Verfolgung, die auch in Nischabour im heutigen Iran stattfand, und viele dazu führte, ihre Heimat zu verlassen. Er war einer der Gelehrten, die Al-Quschayris Erklärung zum Schutze der Asch'aris unterzeichneten.

16Jan/104

Fälschung/Zensur (I) – Ibn Kathir

Bismillahirrahmanirrahim,

Nahmaduhu wa nusalli 'ala rasulihil karim,

As-salamu 'alaykum,

Seit jeher ist es bekannt, dass Sekten, Fanatiker oder eben all jene, welche die Wahrheit nicht ertragen können, Zensur betrieben, Sätze aus dem Kontext rissen oder gar abänderten. Diese Fälschung ist ein Zeichen der Schwäche, ein Zeichen von Angst und mangelhafter Überzeugung in die eigene Sache. Allah allein weiß, welche Absichten dahinter stecken, aber sicherlich keine guten. Früher schon wurden Bücher verfälscht von Neidern und Sekten, wie z.B. die Bücher des Imam al-Scha'rani. Es ist weitaus bekannt, dass Imam al-Scha'rani vor Gericht gebracht wurde aufgrund einiger Inhalte in seinen Büchern, welche als Blasphemie betrachtet wurden. Imam al-Scha'rani nahm seine eigenen Handschriften der Werke mit und legte sie vor Gericht und bewies, dass diese Dinge nicht in seinen Büchern vorhanden sind und von Neidern, deren Namen ihm bekannt waren, hinzugefügt wurden.

13Jan/1013

Der Salafitische Glaube – Versteckt…

Der ‚salafitische' Glaube war der Glaube einer durch die Geschichte hindurch versteckten Randgruppe

Ibn Jibriin, bekannter ‚Salafi', gibt dies in seinem Buch zu, indem er sagt:

„Als das dritte Jahrhundert der Hidschra zu Ende ging, das Letzte der drei besten Jahrhunderten, wurden diese Bücher [also jene, die Ibn Jibriin mag][1] unglücklicherweise dem Tode überlassen und wurden zur Seite gelegt, ohne dass sie jemand bemerkte, las oder studierte, außer wenigen und dann nur im geheimen. Die Aschariitischen Schulen und die Mu'tazilitischen Schulen[2] waren fest etabliert und die Leute vertieften sich in deren Studien.[3]"

10Jan/100

Habib al-Adschami al-Farsis

Imâm Yâfiî erzählt folgendes:

[Abu Muhammad] Habib al-Adschami al-Farsis [gest.125nH] Ehefrau war eine ungeduldige und charakterlose Frau. Eines Tages sprach sie zu ihm: "Da dein Dhikr und deine Du'a uns nicht sättigen, geh und arbeite irgendwo!"

10Jan/100

Dann bin ich verloren

Es wird überliefert, dass Abu Mansur ein frommer [salih] und asketischer [zahid] Mann war. Als sich der Tod ihm näherte, fing er an viel zu weinen und er wurde gefragt: "Wieso weinst du im Augenblick des Todes?", worauf er antwortete: "Ich beschreite einen Pfad, den ich zuvor noch nie betreten habe."