Der Rat Abdulhalik al-Gudschduwanis an seine Schüler
Der große Awliya, das zehnte Kettenglied im goldenen Stamm der Naqschibandi Tariqat, der Faqih, der spirituelle Scheich des Hadscha Muhammad Bahauddin Schah-i Naqschibandi, die Nische der Lichter und der Rechtleitung, Abdulhalik Gudschduwani, schreibt in seinem berühmten Testament nicht viel, aber genug, um etwas zu sein, dass wir überall hin mitnehmen sollten und in unserem Herzen tragen sollten. Dieser Auszug aus seinem Testament [Wasiyatnama] wird uns inschaAllah helfen, uns mehr auf dem Weg Allahs anzustrengen.
Die dünne Präsenz der Heuchelei
Der Scheich des Islams, der große Gelehrte, Imam [Muhyiddin] al-Nawawi sagt in seinem Buch „Bustanul Arifin fi Zuhd wal Tasawwuf" [Der Garten der, die Allah erkannt haben, im Asketentum und der Selbstreinigung], Seite 53-54:
Ich werde in diesem Buch ein Kapitel erwähnen, wenn Allah will, in dem du verschiedene Arten der Wunder sehen wirst, die deine Augen kühlen werden. Um die Größe der Verborgenheit der Heuchelei aufzuzeigen, müssen wir nur folgendes von dem Lehrer und Imam Abul Kasim al-Quschayri -möge Allah barmherzig sein mit ihm - mit folgender Überlieferungskette.
O Ibn Khafif! Wie leer bist du nur?
Imam Ghazali - möge Allah barmherzig mit ihm sein - überliefert folgende Begebenheit in seinem Kimya-i Saadat [Elixier der Glückseligkeit]:
Abdullah ibn Khafif - möge Allah barmherzig mit ihm sein - sagte: „Man sagte, dass in der Stadt Surr ein junger Mann und ein älterer Mann sich dauernd in Muraqaba [Bewachung des Herzens, damit keine Gedanken außer Allah hinein finden] befinden.
Das wahre Wesen des Menschen ändert sich 40x am Tag
Imam Nawawi -Möge Allah barmherzig sein mit ihnen- sagt in seinem Madschmu Scharh al-Muhassab: "Abul Qasim al-Dschunayd al-Bagdadi [der Meister der Sufis] -möge Allah barmherzig sein mit ihm - sagt: "Eine aufrichtige Person ändert sich 40 Mal am Tag, ein heuchlerischer Angeber aber, bleibt wie er ist, für 40 jahre."Die Bedeutung dessen ist, dass eine aufrichtige Person sich mit den Dingen bewegt, was Richtig ist, wo auch immer es ihn hinführen mag.
Almosen und Spenden im Osmanischen Reich
Aus "Umrisse der Türkei in 1831 und 1832" [Sketches of Turkey in 1831 and 1832] von James Ellsworth De Kay, worin er die 5 Säulen des Islams seinen christlichen Gefährten des 19.Jahrhunderts erklärt:
"Almosen. Das Türkische Sprichwort: "Alles was du geben wirst, wirst du mit dir tragen." drückt wunderschön ihren Glauben in die Wichtigkeit der Abgaben von Almosen aus.