15Feb/110

Das Verhalten des Rufenden zu Allah – al-Buti

[…] Zwischen jenen, deren Aufgabe es ist das Volk zu erziehen und sie auf den Weg Allahs zu rufen und denen, welche Sitzen um dem Volk Halal und Haram zu lehren, muss ein Unterschied herrschen.

Die Arbeit des Da’i - des Rufenden zu Allah – hat ein sehr großes übergreifendes Ziel und dies zeigt sich in der Leitung des Verstandes zur Wahrheit und dem Binden der Herzen zu einem selbst. Die Bindung zu den Gesetzen der Schari’a jedoch ist nur ein kleiner Teil innerhalb dieses großen Zieles.

31Jan/110

Strebe nach Wissen – Scheich Faraz Rabbani

22Jan/110

Dhikrullah – Das Gedenken Allahs

Dhikr ist das Mittel, mit dem die Stationen ihre Früchte ernten, bis der Sucher die göttliche Gegenwart erreicht. Auf der Reise zur göttlichen Gegenwart ist der Samen des Dhikr, das Gedenken an Allah, ins Herz gepflanzt, mit dem Wasser des Lobpreisens und der Nahrung der Verherrlichung genährt, bis der Baum des Dhikr sich tief verwurzelt hat und anfängt, Früchte zu tragen. Es ist die Macht aller Reisen und die Basis des Erfolgs. Es ist das Auffrischungsmittel aus dem Schlaf der Unachtsamkeit, die Brücke zu dem Einen dessen man gedenkt.

14Jan/114

Der Turban – Die Kopfbedeckung des Mannes

Der Turban
Die Kopfbedeckung des Mannes

Abdullah ibni Zubayr (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge, hatte am Tag von Badr Hazreti Zubayr einen gelben Turban um seinen Kopf gebunden und Dschebrail (Aleyhisselam) hatte, um ihm nachzuahmen, ebenfall einen gelben Turban umgebunden.

Ibn Abbas (Radiyallahu Anh) zufolge, waren die Zeichen der Engel die am Tag von Badr herabkamen das Ende ihres reinweißen Turbans, welches sie zwischen ihren Schulterblättern herabhängen ließen und am Tag von Khunayn die roten Turbane.

Als die Engel auf diese Weise herabkamen, indem sie sich auszeichneten mit dem Turban, sagte unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem): „Zeichnet euch aus(Bindet euch einen Turban), denn die Engel haben sich ohne Zweifel ausgezeichnet (sind mit Turban herabgekommen).“ (Ruhul Beyan: 2/90)

23Dez/105

Bezüglich Halladsch-i Mansur

Halladsch sagte, nachdem er den Schlussgruß des Gebetes gesprochen hatte:

O Du, welchen der Scharfsinn keines tief Schürfenden erreichen kann: Ich bitte Dich beim Licht Deines Angesichtes, durch welches die Herzen der Erkennenden erleuchtet werden, und bei Deiner Heiligkeit, durch welche Du spezialisiert bist gegenüber jedem anderen als Dir und isoliert bist von dem, der außer Dir ist: dass Du mich nicht umherirren lässt in den Weiten der Verwirrung und mich rettest vor den Abgründen des Denkens und mich entfremdest der Welt und mich mit Dir vertraut machst mit dem innigen Gespräch!"

Dann schwieg er eine Weile und sang vor sich hin und erhob seine Stimme in jenem Singen und sprach:

O Du, in dem die Liebenden vernichtet werden: Nicht erreichen die Vorstellungen der Menschen die Tiefe Deines Wesens, und nicht gelangen die Bewohner des Landes zum äußersten Ende Deiner Kenntnis. Es gibt keinen Unter-schied zwischen Dir und mir ..."