Haltung der Hände im Gebet: ‘Allamah Ibn Taymiyyah
Ich bin auf eine interessante Diskussion gestoßen, in der es darum ging, wohin die Hände während des Gebets platziert werden sollten. Ich las dies in 'Allamah Ibn Taymiyyahs Kommentar zu Imam Ibn al-Qudamas Hanbali Fiqh Matn namens „Al-Umdah". Ich dachte zurück und fragte mich, wie wunderbar es gewesen wäre, hätten wir damals, 1990, auf dieses Schriftstück Zugriff gehabt, als wir verzweifelt nach Beweisen für die Hanafi Meinung, nämlich das Platzieren der Hände unterhalb des Bauchnabels, suchten.
Ich war mir nicht sicher wie ich den letzten Abschnitt der Diskussion übersetzen solle, deswegen habe ich ihn ausgespart, es ändert jedoch überhaupt nichts an der Bedeutung des Abschnitts an sich. Auch ein Druckfehler war, soweit ich dies zu beurteilen vermag, enthalten, welchen ich beim Übersetzen ausmerzte.
Ibn Taymiyyah über die Bewegung beim Dhikr
Ibn Taymiyyah rahimahullah sagt in seinem Fatawa, 1:221 und Ibn Qayyim in seinem Madaridsch as-Salikin: "Was in den Sitzungen des Dhikr oder Sama' geschieht, wie das Beben des Herzen, das Weinen, das Zittern und das Schaukeln des Körpers - dies sind die besten Zustände, die im Qur'an [39:23] erwähnt wurden.
Der Naqschibandi Mythos -IV- das ‘Kun’ der ‘Awliya
Punkt 2: Der Naqschibandi Glaube: Der Schaich hat Anteil an den Befehlen Allahs.
Auf Seite 33 des Buches „Mercy Oceans - Teil 1" steht:
„Die Macht des Wali ist so, dass er nur Kun [sei] sagen muss, und es wird sein."
Das obige ist ein weiteres Beispiel des Schirks hinsichtlich der Herrschaft Allahs. Der islamische Grundsatz der Herrschaft Allahs sagt aus, dass kein erschaffenes Wesen Anteil an Allahs Attributen und grenzenlosen, gewaltigen Qualitäten haben kann. Jeder Versuch, der Schöpfung göttliche Attribute zu geben, bedeutet Schirk - der Gegensatz zu Tawhid.
Tawassul Überlieferung und Ibn Taymiyyahs Worte
Ibn Abi Dunya überliefert in seinem Buch Mudschabi ad-Dua, dass eine Person kam, um Abdulmalik bin Said bin Abdschar zu sehen. Abdulmalik drückte dessen Bauch und sagte ihm dann, dass er an einer unheilbaren Krankheit litt.
Ibn Taymiyyah über Fana
Im 2. Band des „Madschmu'a Fatawi Ibn Taymiyya", Dar ar-Rahmah, Kairo (S. 396-397) schreibt Imam Ibn Taymiyya über „Fana" (Im Sufismus auch bekannt als „die Vernichtung" [des Egos]):
„Dieser Zustand der Liebe ist der Zustand vieler Leute, die Aufgrund der Liebe zu Allah Azza wa Dschalla bekannt sind. Sie sind die Leute der Liebe Allahs und die Leute des Willen (al-irada) Allahs. Er (dieser Zustand) ist typisch für die Leute, die Allah lieben und ihn suchen, weil diese Person (im Zustand des „Fana" seins) aufgegangen (verschwunden, ausgelöscht) ist in seinem Geliebten, in Allah Azza wa Dschalla, durch die Intensität der Liebe, weil er aufgegangen ist in Allahs Liebe und nicht in der Liebe seines Egos.