31Jan/110

Achte auf deine Zunge – Scheich Ninowy

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22Jan/110

Dhikrullah – Das Gedenken Allahs

Dhikr ist das Mittel, mit dem die Stationen ihre Früchte ernten, bis der Sucher die göttliche Gegenwart erreicht. Auf der Reise zur göttlichen Gegenwart ist der Samen des Dhikr, das Gedenken an Allah, ins Herz gepflanzt, mit dem Wasser des Lobpreisens und der Nahrung der Verherrlichung genährt, bis der Baum des Dhikr sich tief verwurzelt hat und anfängt, Früchte zu tragen. Es ist die Macht aller Reisen und die Basis des Erfolgs. Es ist das Auffrischungsmittel aus dem Schlaf der Unachtsamkeit, die Brücke zu dem Einen dessen man gedenkt.

20Jan/110

Die Propheten leben in ihren Gräbern

"Muhammad ist ein Mensch, aber nicht wie andere Menschen;
Er ist ein Smaragd, und andere nur Steine.“

Der Glaube der Hauptströmung der Ahlul-Sunna wal Dschama’a ist, dass unser geliebter Prophet Sayyid-i Kainat Muhammad al-Mustafa [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] in seinem Grab lebt, wie auch die anderen Propheten.

Dieses Leben ist physikalisch und weltlich [dunyawiyyah] und nicht nur ein spirituelles mit der Seele [berzahiyya], wobei das Letztgenannte für die allgemeinen Menschen zutrifft. Sie [die Propheten] sind gewöhnlich dabei ihre Gebete zu verrichten und Allah zu dienen (aus ihrer eigenen Wahl hinaus, ohne dass es Pflicht ist für sie) und wir können sie normalerweise nicht sehen oder sie hören.

14Jan/114

Der Turban – Die Kopfbedeckung des Mannes

Der Turban
Die Kopfbedeckung des Mannes

Abdullah ibni Zubayr (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge, hatte am Tag von Badr Hazreti Zubayr einen gelben Turban um seinen Kopf gebunden und Dschebrail (Aleyhisselam) hatte, um ihm nachzuahmen, ebenfall einen gelben Turban umgebunden.

Ibn Abbas (Radiyallahu Anh) zufolge, waren die Zeichen der Engel die am Tag von Badr herabkamen das Ende ihres reinweißen Turbans, welches sie zwischen ihren Schulterblättern herabhängen ließen und am Tag von Khunayn die roten Turbane.

Als die Engel auf diese Weise herabkamen, indem sie sich auszeichneten mit dem Turban, sagte unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem): „Zeichnet euch aus(Bindet euch einen Turban), denn die Engel haben sich ohne Zweifel ausgezeichnet (sind mit Turban herabgekommen).“ (Ruhul Beyan: 2/90)

23Dez/105

Bezüglich Halladsch-i Mansur

Halladsch sagte, nachdem er den Schlussgruß des Gebetes gesprochen hatte:

O Du, welchen der Scharfsinn keines tief Schürfenden erreichen kann: Ich bitte Dich beim Licht Deines Angesichtes, durch welches die Herzen der Erkennenden erleuchtet werden, und bei Deiner Heiligkeit, durch welche Du spezialisiert bist gegenüber jedem anderen als Dir und isoliert bist von dem, der außer Dir ist: dass Du mich nicht umherirren lässt in den Weiten der Verwirrung und mich rettest vor den Abgründen des Denkens und mich entfremdest der Welt und mich mit Dir vertraut machst mit dem innigen Gespräch!"

Dann schwieg er eine Weile und sang vor sich hin und erhob seine Stimme in jenem Singen und sprach:

O Du, in dem die Liebenden vernichtet werden: Nicht erreichen die Vorstellungen der Menschen die Tiefe Deines Wesens, und nicht gelangen die Bewohner des Landes zum äußersten Ende Deiner Kenntnis. Es gibt keinen Unter-schied zwischen Dir und mir ..."