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	<title> &#187; Fiqh</title>
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		<title>Einführung in Hanafi Fiqh</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 17:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<title>Der Turban &#8211; Die Kopfbedeckung des Mannes</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 06:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Meister des Tasawwuf]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ulama über Tawassul]]></category>
		<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Fiqh]]></category>
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		<category><![CDATA[Islamische Geschichte/Tarikh]]></category>
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		<category><![CDATA[Tropfen der Weisheit]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate&Überlieferungen von 'Ulama/'Awliya]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Turban Die Kopfbedeckung des Mannes Abdullah ibni Zubayr (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge, hatte am Tag von Badr Hazreti Zubayr einen gelben Turban um seinen Kopf gebunden und Dschebrail (Aleyhisselam) hatte, um ihm nachzuahmen, ebenfall einen gelben Turban umgebunden. Ibn Abbas (Radiyallahu Anh) zufolge, waren die Zeichen der Engel die am Tag von Badr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-large;">Der Turban<br />
Die Kopfbedeckung des Mannes</span></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Abdullah ibni Zubayr <em>(Radiyallahu Anh)</em> seiner Überlieferung zufolge, hatte am Tag von Badr Hazreti Zubayr einen gelben Turban um seinen Kopf gebunden und Dschebrail <em>(Aleyhisselam)</em> hatte, um ihm nachzuahmen, ebenfall einen gelben Turban umgebunden.</p>
<p>Ibn Abbas <em>(Radiyallahu Anh)</em> zufolge, waren die Zeichen der Engel  die am Tag von Badr herabkamen das Ende ihres reinweißen Turbans,  welches sie zwischen ihren Schulterblättern herabhängen ließen und am  Tag von Khunayn die roten Turbane.</p>
<p>Als die Engel auf diese Weise herabkamen, indem sie sich auszeichneten mit dem Turban, sagte unser Prophet<em> (Sallallahu aleyhi we sellem)</em>: „<strong>Zeichnet euch aus</strong><em><strong>(Bindet euch einen Turban)</strong></em>,<strong> denn die Engel haben sich ohne Zweifel ausgezeichnet</strong> <strong><em>(sind mit Turban herabgekommen)</em></strong>.“ <em>(Ruhul Beyan: 2/90)</em><span id="more-1123"></span></p>
<p>Ibn Abbas <em>(Radiyallahu Anh)</em> seiner Überlieferung zufolge, hat Rasulullah <em>(Sallallahu aleyhi we sellem)</em> gesagt: <em><strong>„Bindet euch einen Turban, damit euer Hilm  sich vermehrt.“</strong></em><em>(Medschma’uz Zewaid, Libas, Babul Amaim: 5/122)</em></p>
<p>Ibni Omar <em>(Radiyallahu Anh)</em> seiner Überlieferung zufolge, hat Rasulullah<em> (Sallallahu aleyhi we sellem)</em> gesagt: <strong>„Verlasst den Turban nicht, denn er ist das Zeichen der Engel und lasst ihn zwischen euren Schulterblättern herabhängen.“</strong><em> (Medschma’uz Zewaid, Libas, Babul Amaim: 5/123)</em></p>
<p>Aischa <em>(Radiyallahu Anha)</em> sagt folgendes: „<strong>Rasulullah</strong><em>(Sallallahu aleyhi we sellem)</em> <strong>sagte, nachdem er Abdurrahman ibn Avf </strong><em>(Radiyallahu Anh)</em> <strong>sein Turban  gebunden hat und ihn vier Finger lang herabhängen lassen hat: „Als ich  in den Himmel aufstieg sah ich die meisten der Engel mit Turban.““</strong> <em>(Medschma’uz Zewaid, Libas, Babul Amaim: 5/123) </em></p>
<p>Ebu Derda <em>(Radiyallahu Anh)</em> seiner Überlieferung zufolge, hat Rasulullah<em> (Sallallahu aleyhi we sellem)</em> gesagt: <strong>„Ohne Zweifel sprechen die Engel Salat  über diejenigen, die am Freitag Turban binden zum Freitagsgebet.“</strong> <em>(Heythami, Medschma’uz Zewaid: 5/123)</em></p>
<p>Rukâne <em>(Radiyallahu Anh)</em> hat folgendes gesagt: Ich habe einmal gehört, dass Rasulullah <em>(Sallallahu aleyhi we sellem)</em> sagte: „<strong>Der Unterschied zwischen uns und den Muschrik ist der Turban, den man auf die Takke bindet</strong> (und nicht auf den nackten Kopf).“ <em>(Tirmizi,  Libas, Babul Amaim alel Kalanis 4/247-248, Nr.1784; Abu Dawud, Nr.4078,  2/452, Tabarani, Mudschemil Kebir, 5/71, Nr.4614; Ibn Saad, Tabakat,  1/374)</em></p>
<p>Barudî berichtet von Rukana in einer anderen Version: <strong>„Der Unterschied zwischen uns und den Götzendienern ist der Turban, der um die Kappen gewunden ist und für jede seiner Windungen um den Kopf wird euch am jüngsten Tage ein Licht gegeben werden.“</strong></p>
<p>Amr ibn-i Umayya <em>(Radiyallahu Anh)</em> überliefert, dass sein Vater folgendes gesagt hat: <strong>„Es ist gerade so, als würde ich Rasulullah</strong> (Sallallahu aleyhi we sellem) <strong>auf der Kanzel sehen mit einem schwarzen Turban dessen Ende er zwischen seinen Schulterblättern hängen hat.“ </strong><em>(Nesei, Ziynat, Bab Irhail Imame Beynel Ketifeyn: 8/211, Tabarani)</em></p>
<p>Hazreti Dschabir (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat  unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) folgendes gesagt: <strong>„Zwei Rakah die man mit dem Turban betet ist siebzigfach höher als ein Gebet ohne Turban.“ </strong><em>(Deylemi, 2/265, Nr.3233) </em></p>
<p>Ibn-i Omar (Radiyallahu Anh) berichtet, daß der Prophet(Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt hat: <strong>„Ein freiwilliges oder Pflichtgebet mit Turban kommt fünfundzwanzig Gebeten ohne Turban gleich und das Freitagsgebet mit Turban kommt siebzig Freitagsgebeten ohne Turban gleich."</strong><em> (Ibn Asakir)</em></p>
<p>Im Kommentar zitiert Ibn Asakir Imam Malik (Rahimehullah), der gesagt hat: <strong>„Es gehört sich nicht, den Turban wegzulassen und wahrlich, ich habe Turban getragen als in meinem Gesicht noch kein Härrchen wuchs!"</strong></p>
<p>Yezid ibni Rukâne (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt: <strong>„Solange meine Umma fortsetzt Turban über ihre Takke zu binden, werden sie fortgehend auf ihrer Fîtra (Islamischen Anlage) bleiben.“</strong> <em>(Deylemi, 5/93, Nr.7569)</em></p>
<p>Ibn Abbas (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt: <strong>„Der Turban ist die Würde des Mumins, die Ehre des Arabers und wenn die Araber ihren Turban ablegen werden sie ihre Ehre abgelegt haben.“ </strong><em>(Deylemi, 3/88, Nr.4247)</em></p>
<p>Und in der von Murtadî überlieferten Version: „<strong>…und wenn sie die Turbane ablegen, nimmt Allah ihnen ihre Ehre.</strong>“</p>
<p>Hazreti Ali (Radiyallahu Anh) berichtet, dass der Prophet(Sallallahu aleyhi we sellem)gesagt hat: <strong>„Die  Turbane sind die Kronen der Araber und Höflichkeit ist ihre Vorsorge  und für den Gläubigen ist in der Moschee zu sitzen Ribat.“</strong><em>(Al-Kudayi)</em></p>
<p>Halid ibn Midan (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat  Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) folgendes gesagt, als ihm  Kleider aus Spenden (Sadaqa) gebracht wurden und er sie verteilte unter  seine Gefährten:<strong> „Bindet den Turban, unterscheidet euch von den vorherigen Ummas.“ </strong><em>(Suyuti und Ibn Iraq von Beyhaki, Schubul Iman: 5/176, Nr.6261)</em></p>
<p>Sultanul Ulama Aliyyul Kari (Rahimehullah) sagt in seinem <strong>„El-Mekaletul Adhba fil Imame wel Adhaba“</strong>: <strong>„Wisse als aller erstes, dass Hazreti Allahu Teala, um auf die Höhe der Stufe seines Habib aufmerksam zu machen, folgendes sagt:</strong> <em><strong>„(Mein Habib) Sprich: „Wenn ihr Allah liebt, so folgt mir, damit Allah euch liebt.“ </strong></em><em>(Âli Imran; 31)</em> <strong>und  damit die Wahrhaftigkeit der Liebe zu Allah und das Lieben Allahs von  seinem Knecht an das Befolgen seines Gesandten bindet.“</strong></p>
<p><strong>Mewla Teala sagt in einem anderen Vers des Qurans: <strong>"In dem Gesandten Allahs habt ihr wirklich ein schönes Beispiel…“</strong>(Ahzab; 21)</strong></p>
<p><strong>Die Angelegenheiten in denen man den Propheten folgen kann, in den  Ihtiyar-i Fiil, teilen sich in vier: Mubah, Mustahab, Wadschib oder  Fardh.</strong></p>
<p><strong>So wie es uns die Usul Gelehrten erläutert haben ist für uns Hanafiyya  die gesündeste Ansicht, dass die Taten unseres Propheten indem man ihm  folgen kann jedoch nicht unter eins der vier unterteilen kann,  wenigstens als Mubah geurteilt wird.</strong></p>
<p><strong>Wenn wir aber die verschiedenen Angelegenheiten betrachten, wie das  unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) beim Asr Gebet nach der  zweiten Rakah schon Salam gab, weil er es vergessen hat oder sein Essen,  Trinken, Stehen und Angelegenheiten die er als Mensch getan hat oder  dass das Tahadschud Gebet und Duha Gebet Fardh für ihn war und dass er  mehr Frauen als vier heiraten durfte, werden wir folgendes verstehen:  Nämlich, dass dieses nur für den Propheten allein gültig war und wir ihm  darin nicht folgen. Wir folgen dem uns von der Scharia festgelegten  Urteilen in diesen Angelegenheiten.</strong></p>
<p><strong>Die Angelegenheiten jedoch, die nicht für ihn allein sind, wenn man  keinen Beweis dafür hat, dass es Wadschib oder Mustahab ist, muss man  daran glauben, dass es mindestens Mubah ist.</strong></p>
<p><strong>Da uns von vielen Nachrichten und Werken überliefert wurde, dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) einen Turban  getragen hat, ist diese Angelegenheit in seiner Bedeutung nah an dem  Mutawatir  Zustand gefestigt. Ebenfalls ist es berühmt und bekannt, dass  unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) dazu aufgerufen und  motiviert hat, den Turban zu tragen.</strong></p>
<p><strong>Auch wenn einige dieser Ahadith von schwachen Wegen überliefert wurden  sind sie alle zusammen, wenn man sie sammelt, in solch einem Zustand,  dass sie Hasan, ja sogar Sahih sind und somit ist es absolut klar, das  es Sunna ist den Turban zu binden. Auch beinhaltet der Befehl Allahs: „O Kinder Adams, leget euren Schmuck an zu jeder Gebetszeit…“ (7;31) den Turban, da dieser ein Schmuck ist.</strong></p>
<p><strong>Die Überlieferungen, dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) zu  manchen Zeiten nur mit Takke war, sind entweder dazu da um uns zu  zeigen, dass es gut ist zwischen den Sahaba ohne Turban  zu sein oder es diente dem Ausruhen im Haus oder es war wegen der  starken Hitze oder anderen Notwendigen Gründen. All dies sind jedoch  Zustände außerhalb des Gebetes.</strong></p>
<p><strong>Deswegen sagt auch Hazreti Imam Ghazalî, dass es darin kein Schaden gibt, wenn man den Turban beim Warten auf das Gebet in heißen Tagen ablegt.</strong></p>
<p><strong>Dass zu unserer Zeit die Faqihs mit einem großen Turban in die Moschee kommen, dieses dann abnehmen und ohne Turban beten, ist eins der höchsten Mekruh.</strong></p>
<p>Einige Hanefi Ulama haben gesagt, der Turban  den unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) getragen hat, war ca.  4,76 Meter lang und bei Iyd oder beim Freitag trug er einen 8,16 Meter  langen Turban. So sagt auch Dschezeri in  „Tas’hihul Mesabih“ : „Ich habe viele Sira Bücher und Geschichtsbücher  durchgeschaut um die Länge des Turbans von unserem Propheten (Sallallahu  aleyhi we sellem) herauszufinden, bin jedoch auf nichts gestoßen.  Später sagte mir jemand, dem ich vertraue, dass Scheich Muhyiddin Newewi  gesagt hat, dass der kurze Turban 4,76 Meter und der lange 8,16 Meter ist.“</p>
<p>Es ist auch wichtig zu wissen, dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we  sellem) manchmal das Ende des Turbans zwischen seinen Schulterblättern  baumeln ließ, manchmal voll band, manchmal um sein Kinn das Ende des  Turbans gebunden hat, manchmal ohne Takke gebunden hat und manchmal ohne  Takke Turban gebunden hat, meistens jedoch das Ende seines Turbans zwischen seinen Schulterblättern baumeln ließ.</p>
<p>Imam Newewi (Rahimehullah) sagt in „Scharchi Muhazzab“: „Den Turban voll zu binden oder das Ende baumeln zu lassen zwischen den Schulterblättern ist beides gut und keins von beiden ist verpönt.“</p>
<p>Zu unserer heutigen Zeit behaupten einige Menschen, dass das Turban tragen eine Tradition wie das Essen war und nicht von der Din ist. Diese haben den Turban verlassen und abgelegt und diese Wörter quellen wegen ihrem Taqlid an falsche Personen.</p>
<p>Wenn wir uns ihren Worten anschließen würden und sagen würden, dass der Turban  nur eine Tradition ist, so ist er die ehrenvollste Tradition, denn es  ist die Tradition des Menschen der am meisten Segen hatte, die wertvolle  Tradition unseres Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem).</p>
<p>Wie es ja auch heißt: „Adetus-saadati saadatul adeti – Die Tradition des Herren ist der Herr der Traditionen.“</p>
<p>Die Wahrheit jedoch ist, dass wir nach den Ahadith die wir geschrieben haben, verstehen, dass der Turban eins der Zeichen des Din-i Mubin Islam ist und die Sunna aller Propheten und Rasuls. Dass Dschibril (Aleyhisselam) mit einem Turban herabkam, ist ein Beweis genug, wie Tugendvoll der Turban ist.</p>
<p>Auch dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem), als er Abdurrahman ibn Awf den Turban gebunden hatte mit seinen eigenen gesegneten Händen, sagte: „Binde den Turban so, denn so ist es viel schöner.“ (Ettadsch, El-Dschamiu lil Usul: 1/170) ist als Beweis genug für die Schönheit des Turbans.</p>
<div><strong>Der Zweck des Turbans</strong></div>
<p>1-	Schutz des Körpers<br />
Es ist so, dass der Turban in heißen  Gegenden vor der starken Sonneneinstrahlung bewahrt und in kalten  Gegenden den Mensche vor der Kälte schützt. Speziell wenn ein teil des  Turbans um das Kinn gebunden wird und die Ohren mit eingebunden werden,  zeigt sich dieser Schutz viel stärker.</p>
<p>2-	Als Schmuck<br />
Dies ist etwas, was immer und zu jederzeit Sunna ist. Wie ja auch  Tabarani in seinem Mudschem-i Kabir von Aischa (Radiyallahu Anha)  folgendes überliefert: „Als unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem)  zu seinen Gefährten hinausging schaute er in das Wasser und richtete  sein Bart und sein Turban.“ Sich mit dem Turban zu schmücken erhöht den Lohn speziell im Gebet, da es zu Mewla Tealas befehlen gehört.</p>
<div><strong>Die Wichtigkeit der Unterscheidung von den Feinden des Islams</strong></div>
<p>Wenn man die Ahadith betrachtet, die den Turban  befehlen, werden wir sehen, dass Rasulullah aussagt, dass man damit den  Muschriks nicht ähneln soll. So sehen wir auch, dass er in vielen  Ahadith befiehlt, sich von den Feueranbetern, Christen und Juden zu  unterscheiden.</p>
<p>Amr ibn Schuayb überliefert von seinem Vater und dieser von seinem Opa  (Radiyallahu Anhum), dass der Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem)  sagte: <strong>„Wer anders ausschaut als wir, ist nicht von uns. Ähnelt nicht den Christen und Juden.“ </strong>(Tirmizi, Isti’dhan: 7, Nr.2965, 5/56)</p>
<p>So ist es in der Scharia eine fest befohlene Angelegenheit nicht den  Feinden des Islams zu ähneln. Der Din-i Mubin Islam hat für seine  Anhänger, damit sie nicht gleich dem Salz im Wasser zwischen ihren  Feinden verschmelzen und sich überall von ihren Feinden unterscheiden  eine bestimmte Alamat-i Farika (Zeichen der Unterscheidung) festgelegt.</p>
<p>Genauso wie die Muslime in ihren Herzens Taten sich unterscheiden von  den Feinden, also in der Aqidah, so müssen sie sich in ihren äußerlichen  Taten, in ihrem Aussehen und ihrer Kleidung sich von den Feinden des  Islams unterscheiden, äußerlich und innerlich. Die Liebe im Herzen  nötigt, dass man sich im äußeren so zeigt und das man sich im äußeren  auf eine bestimmte Art kleidet und zeigt, bringt im Herzen Liebe und  Vertrautheit. Dies ist eine Tatsache die niemand leugnen kann jedoch  auch nicht gleich verstehen kann. Sich äußerlich auf eine Art zu zeigen,  weckt Liebe dazu im Herzen und nach einer Zeit wird die Person dieser  Tat dies auch bei sich sehen.</p>
<p>Der Historiker Tartuschî berichtet, dass Abdurrahman ibn Ghanam sagte:  „Als Omar ibn Khattab mit den Christen in Syrien Frieden schloss,  mussten wir (die Christen) schwören, daß wir ...... (unter anderem) sie  (die Muslime) in keiner Weise in ihrer Kleidung, weder der Kappe, dem Turban oder den Sandalen noch in der Art das Haar zu scheiteln imitieren würden."</p>
<p>Scheichulislam Es-Seyyid Husayin Ahmed Al-Medeni (Rahimehullah) schreibt  in seinem Buch bezüglich dem Zweck des Bartes, dass die Muslime für  sich spezielle Alamat-i Farika haben müssen: Wir wissen ohne Zweifel und  sehen es mit unseren Augen dass jeder Staat und jede Regierung für die  verschiedenen Aufgaben ihrer Beamten, jedem eine für sich bestimmte  Uniform gibt damit man unter ihnen unterscheiden kann.</p>
<p>Die Polizei auf dem Lande hat ihre eigene Uniform und die Armee die im  Krieg ist, hat auch ihre eigene Uniform deren Farbe sich von den anderen  unterscheidet. So sind sogar die Soldaten auf dem Meer anders gekleidet  als die Soldaten auf dem Land.</p>
<p>So sind die Uniformen die Zeichen und der Schmuck dieser Beamten. Es  langt nicht, dass der Staat auch noch diese Uniformen festsetzt, sondern  jeder der auch noch anders gekleidet kommt und nicht sich an diese  Kleidungsvorschriften haltet, wird bestraft und kann sogar von seiner  Position enthoben werden.</p>
<p>Auch können wir beobachten, dass jedes Volk, jede Gemeinschaft, Staat  und Regierung sich von anderen unterscheidet, indem sie spezielle Dinge  als Eigen nennen. Das sieht man speziell an den Flaggen und Bannern mit  denen man im Krieg Feind und Freund unterscheidet. Wenn dies nicht wäre,  würde das Kriegssystem zerfallen und verbündete Soldaten würden  einander bekämpfen.</p>
<p>Zum Beispiel: Durch das Ablegen der Uniform oder Dienstzeichen eines  bestimmten Landes, gilt der Soldat als Landesverräter und ihm wird eine  starke Strafe zuteil.  Auch wenn die Geschichte vor unsere Augen nehmen  werden wir sehen, dass die Gruppen die ihre speziellen Anzeichen  abgelegt haben, am Ende keine Freiheit mehr hatten und letztendlich den  Gruppen, denen sie ähneln, sich fügen mussten.</p>
<p>Schauen wir uns nur die Bewohner von Indien an. Die Hindus dort haben  ihre eigene Kleidung und ihr eigenes aussehen. (dies zeigt uns) dass  eine Gruppe, die ihre Kleidung und die spezielle Anzeichen bewahrt,  werden sie eine freie Existenz führen und eine speziellen (ausgewählte)  Gruppe bleiben.</p>
<p>So sind die Franzosen, die aus ihrem Land gekommen sind und ihre  Kleidung und Aussehen bewahrt haben zu unterscheiden und zu erkennen und  können unmöglich als Hindus bezeichnet werden.</p>
<p>So sehen wir bei den Hinduistischen Götzendienern die Gruppe der Sikh,  welche einen speziellen Status haben, weil sie ihre Haare, Schnurbärte  und Bärte nie schneiden. Wäre dies nicht, dann hätten man die Sikh nicht  von den Hindus unterscheiden können. Obwohl sie eine starke Minderheit  sind, haben sie in Indien eine freie Existenz.</p>
<p>Die Muslime die aus verschiedenen Ländern nach Indien kamen und viele  Menschen zum Islam einladeten und viele dieser Einladung folge  leisteten, haben in den Städten und Dörfern der Muschriks vollkommene  Akzeptanz von jeden weil sie ihrer Religion treu waren und der Sunna  ihres Propheten einschließlich seines Aussehens vollkommen folgten.</p>
<p>Wenn die Muslime ihre Spezialitäten nicht bewahrt hätten, wären sie ohne  Zweifel gleich den Götzendienern geworden und ihr einziger Anteil vom  Islam wäre die Bezeichnung Muslim geworden. Von dem was nun erzählt  wird, versteht man offensichtlich, dass die Existenz eines Volkes oder  Madhab nur möglich ist, wenn sie sich an ihre eigene Kleidungsart,  Aussehen und speziellen Gottesdienst und Lebensweise halten.</p>
<p>Es ist jedem bekannt, dass Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) zu  den Arabern und Nichtarabern, sprich zu allen Menschen und Dschinn  gesandt wurde. So sind alle Menschen und Dschinn von seiner Umma.  Diejenigen die seiner Einladung folgen, nennt man „Ummat-i Idschabat“  und diejenigen die nicht der Einladung folgen „Ummat-i Dawat“.</p>
<p>Bevor unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) geschickt wurde, war  das Angesicht der Erde voll mit Schirk, Kufur, Rebellion und schlechten  Menschen. Er hat die Menschen zum Tewhid Allahs, zu guten Taten,  Gerechtigkeit und Gottesfurcht (Takwa) eingeladen. So ist jedem, der ihm  folgt, seine Aussage und Lebensweise vollkommen ein Gegenpol zu den  Muschriks und Kafirs.</p>
<p>Um Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) haben sich viele Menschen  gesammelt und sind scharenweise in die Din Allahs zurückgekehrt.  Daraufhin hat Allahu Teala, weil er sie als eine besondere Gemeinde  auserwählt hat befohlen äußerlich und innerlich, im Aussehen und im  Kleiden, in der Tradition und in allem Angelegenheiten dem Propheten  (Sallallahu aleyhi we sellem) seiner Sunna zu folgen.</p>
<p>So hat Allah diese Wahrheit mit: „In dem Gesandten Allahs habt ihr  wirklich ein schönes Beispiel..“ (33; 21) bestätigt. Deswegen haben die  Muslime im Äußeren und Inneren den Weg ihres Nebis gefolgt, in jedem  Zustand und in jeder Bewegung überall und zu jederzeit sich den Werken  ihres Rasuls untergeben und sich somit von Muschriks, Kafirs, Juden und  Christen unterschieden.</p>
<p>Um die Wichtigkeit dessen zum Ausdruck zu bringen, dass die Muslime ihre  speziellen Angewohnheiten bewahren, sagt Rasulallah (Sallallahu aleyhi  we sellem) in einem Hadith, überliefert von Ibn-i Omar: „Wer einem Volk  ähnelt, gehört auch zu ihnen.“ (Abu Dawud, Nr.4031, 2/441; Ahmed Ibn  Hanbal, Nr.5115, 2/310)</p>
<p>In einem Hadith von Ibn Rukâne sagt Rasulallah (Sallallahu aleyhi we  sellem) „Der Unterschied zwischen uns und den Muschrik ist der Turban,  den man auf die Takke bindet (und nicht auf den nackten Kopf).“ So hat  Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) befohlen in der Kleidung und im  Aussehen nicht den Juden, Christen und Muschriks folge zu leisten. Ja,  sogar damit die Muslime sich von den stolzen und arroganten Leuten zu  unterscheiden, wurden sie davor gewarnt ihre Antari über die Knöchel  hängen zu lassen.</p>
<p>Letztendlich verstehen wir, dass jedes Volk eine Alamat-i Farika hat.  Auch wir haben Alamat-i Farika die wir von unserem Propheten gelernt  haben, zu denen „den Bart wachsen lassen und den Schnurbart kürzen“  gehört, wie auch der Turban.</p>
<p>Von dem was uns die Quellen Aussagen, sind alle Kleidungsstücke – mit  einer Ausnahme – nicht vom Islam entwickelt wurden sondern wurden auch  davor schon als normale Kleidung angelegt.   So wurden die Kamis, Izâr,  Dschubba, Hulle und Naleyn vor dem Islam von den Hanifs, Muschriks und  Nichtmuslimen getragen. Dies sind dann Kleidungsstücke geworden, die im  Islam weiter getragen wurden.</p>
<p>Das einzige was unser Prophet neu brachte, zeigte sich in der Kopfbedeckung. Dies ist der Turban. Der Turban  wird nicht direkt an den Kopf gebunden; davor wird etwas angezogen und  dann drum herum gebunden. In den Ahadith wird dies „Kalansuwa“  genannt.  Der Turban wurde nicht als ein  notwendiges Kleidungsstück getragen sondern als etwas, das dazu gehört.  So wird man auch den Hadith: „Der Unterschied zwischen uns und den  Muschrik ist der Turban, den man auf die Takke bindet (und nicht auf den nackten Kopf).“, besser verstehen. So erkennen wir, dass der Prophet den Turban als eine Alamat-i Farika festgesetzt hat.</p>
<p>Deswegen müssen wir um bei Allah und seinem Gesandten, bei Freund und  bei Feind, als Muslim anerkannt zu werden und erkannt zu werden, mit  unseren Herzen und Organen die Zeichen des Islams an uns tragen und  bewahren.</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass derjenige der liebt, das Aussehen, die  Kleidung, die Art und Weise dieser Person ebenfalls liebt. Dies kann  keiner mit gesundem Menschenverstand leugnen. So sehen wir auch, dass  jede Partei und Gemeinschaft das Aussehen und die Kleidung des Führers  lieben und versuchen ihnen zu ähneln.</p>
<p>So ist es unsere Aufgabe uns von der Dienerschaft an Europa und Amerika  zu lösen und von dem Befolgen der Idioten und niederträchtigen Menschen  uns zu befreien und dem Herren der gekommenen und kommenden Rasulallah  (Sallallahu aleyhi we sellem), den Allah uns geschenkt hat, seiner Sunna  und somit seiner Ehre folge zu leisten.</p>
<p>Wir hoffen, dass die Wichtigkeit dieser Thematik verstanden wird und die  Muslime aufhören sich zu schämen, dass sie Muslime sind und aus Angst  vor den Worten und Schmähungen der Nichtmuslime ihren Turban zuhause lassen. Wären wir Muslime alle gemeinsam stark und würden wir alle den Turban  tragen, dann würden die Nichtmuslime akzeptieren, dass es die Kleidung  der Muslime ist und nicht die Kleidung der  extremistischen/fundamentalistischen Muslime (wobei jedem Muslim klar  sein sollte, dass so etwas im Islam gar nicht gibt), mit denen die  Medien der Bevölkerung Angst machen wollen.</p>
<p>Natürlich ist es schwer, doch man bedenke folgenden Ahadith: Abu Hurayra  (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat Rasulallah  (Sallallahu Aleyhi ve Sellem) folgendes gesagt: „In der Fesad (Komplott,  Aufruhr, Hetze, Zwietracht) Zeit meiner Umma, kriegt derjenige, welcher  sich an meine Sunna krallt, den verdienst des Schehid“ (El-Mutteki,  Kenzu’l-Ummal:7/317, Nr:19055)</p>
<p>Je schwerer es ist, einer Sunna zu folgen, desto mehr Lohn gibt es bei  Allahu Teala. Wir Muslime müssen uns nicht schämen für das was wir sind,  wir haben eine glorreiche Geschichte und eine glorreiche Zukunft, die  Europäer und Amerikaner haben ihr Wissen und ihr Fundament vom Islam  genommen.</p>
<p>Wir finden es ebenfalls angebracht zu erwähnen, dass die damaligen  Franzosen es als Mode hatten, sich so zu kleiden wie die Muslime, bis  das Osmanische Reich sie aufforderte sofort damit aufzuhören, denn diese  Kleidung gebühre nur den Muslimen und Frankreich vor Furcht erzitterte  und diese Mode absetzte.</p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Bezüglich des Hände Küssen</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/1049</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 23:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hadith]]></category>
		<category><![CDATA[Islamische Geschichte/Tarikh]]></category>
		<category><![CDATA[Tasawwuf]]></category>
		<category><![CDATA[Tropfen der Weisheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bezüglich Hände Küssen und Füße: 972 - Ibn Umar sagte: ".......Der Prophet kam zum Fadschr Gebet und wir sagten: "Wir sind diejenigen, die geflohen sind." Wir küssten seine Hand. Er sagte: "Ich bin euer Führer, dem ihr euch angeschlossen habt." 973 - Abdurrahman b. Razin sagte: Wir kamen an Ar-Rabdha vorbei und man sagte uns: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bezüglich Hände Küssen und Füße:</p>
<p>972 - Ibn Umar sagte: ".......Der Prophet kam zum Fadschr Gebet und wir sagten: "Wir sind diejenigen, die geflohen sind." Wir küssten seine Hand. Er sagte: "Ich bin euer Führer, dem ihr euch angeschlossen habt."</p>
<p>973 - Abdurrahman b. Razin sagte: Wir kamen an Ar-Rabdha vorbei und man sagte uns: "Da ist Salama b. al-Akwa." Wir gingen zu ihm und grüßten ihn. Dann hat er seine Hände ausgestreckt und sagte: "Mit diesen Händen habe ich dem Propheten s.a.w. den Treueeid geleistet." Er streckte seine Handfläche aus - welche so groß war wie die eines Kamels - und wir standen auf und küssten sie."<span id="more-1049"></span></p>
<p>974 - Thabit sagte zu Anas: "Hast du den Propheten s.a.w. mit deinen Händen angefasst?" Er sagte: "Ja." Alsdann küsste Er (Thabit) sie.</p>
<p>975 - Al Wazi b. Amr sagt: "Wir kamen und man sagte uns: "Dies ist der Gesandte Allahs." Wir nahmen seine Hände und Füße und küssten sie."</p>
<p>976 - [Athar 224] Suhayb sagte: "Ich sah Ali die Hände und Füße von seinem Onkel Abbas küssen</p>
<p>."</p>
<p>- Al-Adab al-Mufrad von Imam Buhari Seite 194</p>
<p>Imam Buhari erwähnt es in seinem Buch al-Adab al-Mufrad, worin er die Anstandsregeln der Sahaba und Tabiin und Tebe Tabiin erwähnt. Er erwähnt es unter dem Kapitel: "Das Küssen der Hände" - daraus sehen wir, dass dies eigentlich gar nicht so "fremd" ist und zu der Adab gehört.</p>
<p>Aus diesem Athar: 976 - [Athar 224] Suhayb sagte: "Ich sah Ali die Hände und Füße von seinem Onkel Abbas küssen."</p>
<p>Sehen wir, dass das Hände und Füße küssen der Älteren zu Anstand und Sitte gehört. In den großen Adab Büchern der Ulama können wir solch eine Handlung als Mustahab sehen. Siehe Imam Nawawi. Desweiteren:</p>
<p>1) Bint al-Wazza' sagte mein Vater sagte: Als wir nach Medina kamen, stiegen wir eilig aus unseren Reittieren aus und gingen zum Propheten und küssten ihm die Hand und die Füße. (1)</p>
<p>2) Immer als der Kalif Umar nach Sham (Syrien) kam, empfing ihn Ubayda ibn al Dscharrah und küsste ihm die Hand.(2)</p>
<p>3) Abd allah ibn Umar erzählte eine Geschichte über den Propheten und sagte dabei: "Und wir kamen ihm näher und küssten ihm die Hand."(3)</p>
<p>4) In einem langen Hadith sagte der Prophet zu den Juden: "Und für euch speziell: Ihr müsst samstags nicht unrecht tun", so küssten sie ihm die Hand, und sagten: "Wir bezeugen, dass du ein Prophet bist", er sagte: "Warum wollt ihr keine Muslime werden?" ...(4)</p>
<p>Sufyan ibn 'unayha sagte: "Das Küssen von der Hand eines Gerechten Imam ist eine Sunna." (5)</p>
<p>Ibn Ja'dan sagte zu dem Sahabi Anas ibn Malik: "Hast du die Hand des Gesandten Allahs angefasst?". Der Sahabi sagte "Ja". So sagte der Tabi'i "Gib mir deine Hand um sie zu küssen." (6)</p>
<p>Sahib überlieferte, dass Ali die Hand von al 'abaas küsste, und ihm sagte: "O Onkel, sei zufrieden mit mir."(7)</p>
<p>Ibn Hajjar sagt im Kommentar zum Sahih al bukhari: "Al Imam an-Nawawi sagte:</p>
<p>'Über das Küssen der Hand eines Mannes, weil er ein Asket oder ein frommer oder Gelehrter oder Sharif oder sowas in der Art ist, wird nicht gesagt, dass es unbeliebt ist, sondern es ist empfehlenswert.'" (8)</p>
<p>(1) Imam Bayhaqi, Shu'ab al Iman (2) Imam Bayhaqi, Shu'ab al Iman (3) Sunan Abi Dawud Kapitel von Handkuss (4) Musnad al Imam Ahmad in Musnad al Kufiyyin / al Hakim in Al Mustadraq Kapitel über Iman (5) Zadan ibn Al Muqri, Ar-rukhsa fi taqbili al yad (6 )ibid. (7) ibid. (8) Ibn Hajra al Askalani , Fath al Bari, Kapitel das Nehmen von Händen.</p>
<p>Ibn Abidin [rahimuAllah] sagt in Reddul Muhtar [5:244-246]: "Es liegt kein Schaden darin, die Hand der Gelehrten und Evliya zu küssen, um dadurch Segen zu erhalten und es ist Sunna. Den Kopf der Gelehrten und Evliya zu küssen ist besser. Die Hand eines Freundes beim Treffen [bei der Begrüssung] zu küssen ist mekruh nach idschma. Das Küssen des Bodens vor den Ulema oder den Würdenträgern ist verboten [Haram], und beide, der es tut und der, der es zulässt, begehen eine Sünde, da dies den [Handlungen der] Muschrik ähnelt.</p>
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		<title>Takbir Morgen bis 3. Tag &#8216;Id/Bayram nicht vergessen!</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 21:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiqh]]></category>

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		<description><![CDATA[Bismillahirrahmanirrahim, walhamdulillahi rabbil alamin. Allahumma salli 'ala sayydina muhammadin wa 'ala alihi wa sahbihi wa sallim. Allah, der Allerhabene, gebietet im Qur'an: "Gedenke Allahs an den festgesetzten Tagen." [2:203] Die Mufassirin sagen, dass sich dies auf die Takbir an den Tagen des 9. Dhul Hiddscha [ab Frühgebet] - 13. Dhulhiddscha [einschließlich Nachmittagsgebet] bezieht. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bismillahirrahmanirrahim,</p>
<p>walhamdulillahi rabbil alamin.</p>
<p>Allahumma salli 'ala sayydina muhammadin wa 'ala alihi wa sahbihi wa sallim.</p>
<p>Allah, der Allerhabene, gebietet im Qur'an: "Gedenke Allahs an den festgesetzten Tagen." [2:203] Die Mufassirin sagen, dass sich dies auf die Takbir an den Tagen des 9. Dhul Hiddscha [ab Frühgebet] - 13. Dhulhiddscha [einschließlich Nachmittagsgebet] bezieht.</p>
<p>Es gibt viele Ahadith diesbezüglich, wie es der große Hanafi Hadith Experte [und Lehrer des Ibn Hadschar al-Asqalani], Dschamal al-Din al-Zayla'i in seinem Nasb al-Raya erwähnte. [2/266-269]<span id="more-1023"></span>Dies wurde durch 'Idschma/Konsens der Gefährten des Geliebten Allahs, dem Propheten sallallahu alayhi wa sallam festgelegt. [Mawaffaq Ibn Qudama,  al-Mughni 2.126 #1431]</p>
<p>Das Fiqhi Urteil - das gesetzliche Urteil:</p>
<p>"Es ist verpflichtend [wadschib] für jeden Muslim [Mann oder Frau, ob in der Gemeinschaft betend oder nicht] folgende Takbir [die Verkündung der Größe Allahs] sofort nach jedem Pflichtgebet [fardh] zu sprechen.</p>
<p>Die Zeit:</p>
<p>Ab dem Frühgebet des 9. Dhulhiddscha [15.11.2010], dem Tag von 'Arafah</p>
<p>Bis zum Nachmittagsgebet ['asr] des 13. Dhul Hiddscha [19.11.2010] [nach dem Nachmittagsgebet auch noch]</p>
<p>Somit gehen diese Takbir 5 Tage und 23 Gebete.</p>
<p>Der Takbir:</p>
<p>Allahu Akbar, Allahu Akbar, La ilaha illa Llahu.</p>
<p>Wa Llahu Akbar, Allahu Akbar wa lillahi Lhamd.</p>
<p>Die Gesetzgebung diesbezüglich:</p>
<p>1. Wadschib ist es, diese Takbir nur einmal zu sprechen. Macht man es öfter, ist es gut. [Haskafi, Durr, 'Ayni zitierend]</p>
<p>2. Die obrige Ansicht, dass es Wadschib ist für die 23 Gebete, ob in der Gemeinschaft oder nicht, für jeden Muslim, ist die Ansicht der Studenten Abu Hanifas, Abu Yusuf und Muhammad ibn al-Hasan, und dies ist die Ansicht, nach der man handelt und gemäß der man Fatwa gibt, aufgrund ihrer starken Beweise und der vererbten Praktik, und weil es vorsichtiger ist. [Durr und Ibn Abidin, Radd al-Muhtar; Fatawa al-Hindiyya, al-Zahidi zitierend] Abu Hanifas Ansicht, dass es nur 8 Gebete lang geht, und diese ist auch bewiesen und schließt die Praktik mancher größer Gefährten wie Ibn Mas'ud an und wurde auch von einigen großen Hanafi Imamen als ihre Ansicht erachtet, auch wenn es die Minderheit war, wie Ibn al-Hummam in seinem Fath al-Qadir</p>
<p>3. Es ist nicht falsch [eher ist es empfohlen] es ebenfalls nach dem Festtagsgebet zu tun, denn die Muslime haben dies Generationen nach Generationen getan, so ist es richtig, dass man ihrer vererbten Tat folgt [denn es wurde Generationen für Generationen von Gelehrten akzeptiert.] [Durr und Radd al-Muhtar]</p>
<p>4.  Die Dschama'at muss es tun, auch wenn es der Imam vernachlässigt.[Durr]<br />
5. Nachzügler [welche eine Rak'ah des Gemeinschaftgebets verpasst haben] müssen es ebenfalls tun, aber erst nach dem sie ihr eigenes Gebet beendet haben.<br />
6. Es ist eine Pflicht für die Gemeinschaft, dies laut auszusprechen. [Ibn Abidin, Radd al-Muhtar, Quhustani zitierend]<br />
7.  Es ist notwendig, die Takbirs direkt nach dem Salam zu sprechen. Wenn jemand danach spricht, seine Waschung verliert oder andere, dem Gebet fremde Dinge tut, hat man ein Wadschib ausgelassen. [al-Fatawa al-Hindiyya, Durr]</p>
<p>Und Allah allein gibt erfolg.</p>
<p>[Quelle: sunnipath.com]</p>
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		<title>Die Belebung der Nacht und der 15. Schaban</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/981</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 01:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Fiqh]]></category>
		<category><![CDATA[Hadith]]></category>
		<category><![CDATA[Tasawwuf]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate&Überlieferungen von 'Ulama/'Awliya]]></category>

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		<description><![CDATA[Haskafis rahimahullah Originaltext in Durr al-Mukhtar Die Nächte des 'Iyd, die Nacht in der Mitte des Scha'ban, die letzten zehn Nächte von Ramadan und die ersten 10 Tage von Dhul Hiddscha zu beleben ist bei Allah geliebt [mandub]. Die Belebung der Nacht bedeutet, die gesamte Nacht oder den größeren Anteil der Nacht mit allgemeinen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Haskafis rahimahullah Originaltext in Durr al-Mukhtar<br />
</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Nächte des 'Iyd, die Nacht in der Mitte des Scha'ban, die letzten zehn Nächte von Ramadan und die ersten 10 Tage von Dhul Hiddscha zu beleben ist bei Allah geliebt [mandub]. Die Belebung der Nacht bedeutet, die gesamte Nacht oder den größeren Anteil der Nacht mit allgemeinen und gleichwertigen 'Ibadat zu verbringen. Mandub ist auch das Istikhara Gebet mit zwei Rak'ah.</p>
<p style="text-align: center;"><span id="more-981"></span><strong>Erläuterung des Ibn 'Abidin in Radd al-Mukhtar<ins datetime="2010-07-26T02:59" cite="mailto:Muhammed%20Fehmi"> </ins></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schurunbulali listete in seinem Werk „Imdad" die Ahadith über die Tugenden dieser Nacht auf. Schlage dort nach!</p>
<p style="text-align: justify;">Von einen der Vorherigen - es wird gesagt von Abu Dscha'far Muhammad ibn 'Ali - heißt es, er habe die „Belebung" der Nacht als „die Hälfte der Nacht mit 'Ibadat zu verbringen" gedeutet und gesagt: „Wer die Hälfte der Nacht belebt, ist so, als hätte er die gesamte Nacht belebt." In Hilya heißt es: „Wenn auf das wörtliche der Ahadith geachtet wird, muss die 'Ibadat die gesamte Nacht einschließen." Doch in Sahih Muslim wird von Sayyida 'A'ischa radiyallahu 'anha überliefert: „Ich kenne keine einzige Nacht, die der Prophet sallallahu 'alayhi wa sallam vollkommen mit 'Ibadat verbracht hätte." Deswegen wird bevorzugt, dass damit mehr als die Hälfte oder die Hälfte der Nacht gemeint ist. Doch mehr als die Hälfte ist näher zur Wahrheit. Außer es findet sich ein Grund, um die Hälfte zu bevorzugen.</p>
<p style="text-align: justify;">Imdad zufolge, ist mit der Belebung der Nacht gemeint, ohne eine bestimmte festgelegte Anzahl festgelegt, freiwillige Gebete zu verrichten, Qur'an und Ahadith zu lesen, zuzuhören, Tasbih, Lobpreisungen und Salawat zu bringen. Dies muss mehr als die Hälfte der Nacht umfassen. Einige sagten, dass eine Stunde (dschuz'un) ebenfalls ausreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ibn 'Abbas radiyallahu 'anh seiner Überlieferung zufolge, muss man viel Anstrengung darin zeigen, das Nachtgebet und Frühgebet in der Gemeinschaft zu verrichten. Das Gleiche haben die 'Ulama auch bei der Belebung der Festnächte ['Iyd] gesagt. Im Sahih des Muslims gibt es folgenden Hadith: „Rasulullah sallallahu 'alayhi wa sallam sprach: „Wer das Nachtgebet in der Gemeinschaft verrichtet, ist so, als hätte er die Hälfte der Nacht wiederbelebt. Wer jedoch das Frühgebet in der Gemeinschaft verrichtet, ist so, als hätte er die gesamte Nacht gebetet."</p>
<p style="text-align: justify;">Notiz [Ahmad Dawudoglu des türkischen Faqih und Übersetzers]: Der Autor des „Imdad" deute mit seinen Worten: „alleine seine freiwilligen Gebete zu verrichten.", auf einen Satz in weiteren Verlauf seines Buches hin und zwar auf: „für die Belebung dieser Nächte sich in den Moscheen zu versammeln ist Makruh." Das Ganze befindet sich in seiner Erläuterung.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in „Al-Hawi al-Qudsi" wurde dargelegt, dass dies Makruh ist und es wurde gesagt: „Die Gebete, deren Verrichtung überliefert wurde, werden alle alleine verrichtet außer dem Tarawih Gebet."</p>
<p>Der Autor des Bahir sagt: „Daraus verstehen wir, dass die Verrichtung des Raghaib Gebetes in der ersten Freitagsnacht des Radschab in einer Gemeinschaft Makruh ist; dies ist eine Bid'a..."</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die 15. Nacht des Scha'ban [14. auf 15. Schaban]</strong></span></h2>
<p style="text-align: justify;">Die Nacht von Baraat ist eine gesegnete Nacht und die Salaf, 'Arifin, 'Ulama und 'Awliya verbrachten sie mit Gebet, Dhikr, Salawat und dem Rezitieren des Qur'ans.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich zitiere Fakhraddin al-Razi, der in seinem Mafatih al-Ghayb sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">Weil Allah Subhanahu einen Erlass niederschreibt für die Muslime, wie es der Steuereintreiber tut, wenn er von Schiffsbesitzern bspw. die Steuer eingetrieben hat, wurde diese Nacht al-Laylatul Bara'at [die Nacht des Erlasses] oder al-Laylatul Sakk genannt. Es heißt, dass dieser Nacht diese fünf Besonderheiten gegeben wurden:</p>
<p style="text-align: justify;">1) In dieser Nacht werden alle "weisen Angelegenheiten" bestimmt. So gebietet Allah subhanahu: "Eine jede weise Angelegeneit wird mit einem Befehl von uns in dieser Nacht getrennt", bestimmt, hervorgebracht, festgelegt..."</p>
<p style="text-align: justify;">2) 'Ibadat in dieser Nacht haben viel Fadail [Nutzen, Tugenden]. So sagte unser Prophet "Wer in dieser Nacht 100 Rak'ah betet, Allah wird ihm 100 Engel schicken, von denen ihm 30 die frohe Botschaft des Dschannat; 30 ihm die Garantie vor der Strafe des Dschahannam geben werden; von denen 30 die Heimsuchungen der Dunya entfernen und von denen 10 ihn vor den Fallen des Schaytans beschützen werden."</p>
<p style="text-align: justify;">3) In dieser Nacht steigt die göttliche Barmherzigkeit herab. So sagte unser Prophet : "Allah subhanau vergibt dieser Nacht von meiner Ummah eine Anzahl wie die rothaarigen Kamele (? keine 100% Genauigkeit dieser Übersetzung!)des Stammes der Söhne Kalbs.</p>
<p style="text-align: justify;">4. In dieser Nacht verwirklicht sich die Vergebung. So sagte unser Prophet "Allah vergibt allen Muslimen in dieser Nacht, außer jenen, die Wahrsagerei betreiben, in ihrer Feindschaft übertreiben, die Alkohol trinken, ihren Eltern rebellieren und auf der Unzucht beharren."</p>
<p style="text-align: justify;">5. Allah gab in dieser Nacht seinem Propheten die vollkommene Erlaubnis für die Fürsprache. Denn unser Prophet verlangte am 13. des Monats Schaban die Erlaubnis für die Fürsorache, und ihm wurde die Erlaubnis für einen Drittel gewährt. In der vierzehnten Nacht fragte er nach dem Gleichen, und ihm wurde 2/3 gewährt. In der 15. Nacht fragte er wieder nach dem Gleichen und ihm wurde die vollkommene Erlaubnis gewährt. Ich (al-Razi) überliefere das von al-Kaschschaf." [Sura Duhan, ersten Ayat]</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ebenfalls in den Fiqh Büchern der Madhahib erwähnt, dass es empfohlen ist, in dieser Nacht 'Ibadah zu machen. Sogar Ibn Taymiyyah sagt das.</p>
<p style="text-align: justify;">1. Ibn Taymiyyah wurde gefragt über das Gebet vom 15. Scha'ban [in der Nacht vom 15.] und er antwortete: "Wenn eine Person diese Nacht alleine betet, oder in einer ausgewählten Gemeinschaft, wie es viele Gruppen (tawaif) der früheren Muslime taten, dann ist dies sehr gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Sammeln in der Moschee jedoch für ein bestimmtes festes Gebet, wie das Versammeln für 100 Rak'ah, in denen jedesmal 1000 Ikhlas gelesen werden, ist eine schlechte Bid'a, die keiner der Imame erlaubt hat. [Ibn Taymiyya, al-Fatawa al-Kubra, 2; 222-138]</p>
<p style="text-align: justify;">2. Dies entspricht auch dem, was Imam al-Nawawi in seinem Madschmu' erwähnt, worin er ebenfalls Imam asch-Schafi'i zitiert und zwar aus dessem Buch al-Umm, dass ihm rahimahullah erreichte, es gäbe 5 Nächte, in denen die Du'a angenommen werden und eine davon sei die 15. Nacht von Schaban.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist die Nacht von Montag auf Dienstag und sie fängt ab dem Abendgebet an.</p>
<p style="text-align: justify;">Möge Allah subhanahu unsere Nächte segnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Achja: Es herrscht ein allgemeiner Konsens, dass schwache Ahadith benutzt werden dürfen bei tugendhaften Taten wie freiwilliges Fasten oder Beten, solange diese Ahadith nicht extrem schwach sind, sich auf einem allgemeinen Fundament der Schari'a beruht und solange jemand nicht davon überzeugt ist, dass es vom Propheten ausdrücklich vorgeschrieben ist.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong></strong></span></h2>
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		<title>Haltung der Hände im Gebet: &#8216;Allamah Ibn Taymiyyah</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 16:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiqh]]></category>
		<category><![CDATA[Hadith]]></category>
		<category><![CDATA[Perlen von Ibn Taymiyya & Ibn Qayyim]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin auf eine interessante Diskussion gestoßen, in der es darum ging, wohin die Hände während des Gebets platziert werden sollten. Ich las dies in 'Allamah Ibn Taymiyyahs Kommentar zu Imam Ibn al-Qudamas Hanbali Fiqh Matn namens „Al-Umdah". Ich dachte zurück und fragte mich, wie wunderbar es gewesen wäre, hätten wir damals, 1990, auf dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich bin auf eine interessante Diskussion gestoßen, in der es darum ging, wohin die Hände während des Gebets platziert werden sollten. Ich las dies in 'Allamah Ibn Taymiyyahs Kommentar zu Imam Ibn al-Qudamas Hanbali Fiqh Matn namens „Al-Umdah". Ich dachte zurück und fragte mich, wie wunderbar es gewesen wäre, hätten wir damals, 1990, auf dieses Schriftstück Zugriff gehabt, als wir verzweifelt nach Beweisen für die Hanafi Meinung, nämlich das Platzieren der Hände unterhalb des Bauchnabels, suchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich war mir nicht sicher wie ich den letzten Abschnitt der Diskussion übersetzen solle, deswegen habe ich ihn ausgespart, es ändert jedoch überhaupt nichts an der Bedeutung des Abschnitts an sich. Auch ein Druckfehler war, soweit ich dies zu beurteilen vermag, enthalten, welchen ich beim Übersetzen ausmerzte.<span id="more-868"></span><strong>'Allamah Ibn Taymiyyah sagt auf Seite 67 ff. folgendes:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Und er platziert sie beide unterhalb seines Bauchnabels, oder unterhalb seiner Brust ohne dass eines von beiden verpönt wäre.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Erstere (d.h. das Platzieren der Hände unterhalb des Bauchnabels) ist vorzuziehen laut einer der Überlieferungen von ihm (Imam Ahmad), dies war die Ansicht von al-Khiraqi, Al-Qadi und Anderen. Es wird überliefert von Ahmad, Abu Dawud und al-Darqutni von Abu Dschuhayfa. dass er sagte: „´Ali radiyallahu ´anhu sagte: „Es ist von der Sunnah. die eine Hand über die Andere unterhalb des Bauchnabels zu platzieren."" Und dies (das Legen der rechten Hand über die Linke) wird erwähnt im Hadith von Ibn Mas'ud vom Propheten sallallahu 'alayhi wa sallam, und Imam Ahmad stütze sich auf diese Überlieferung.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Ibn Battah überliefert von Abu Hurayra radiyallahu ´anhu, dass er sagte: „Es ist von der Sunnah die rechte über die linke Hand zu legen und unterhalb des Bauchnabels zu platzieren." Und wenn ein Gefährte sagt „Es ist von der Sunnah..." so wird dies der Sunnah des Propheten sallallahu 'alayhi wa sallam zugeschrieben. Und dies ist fern davon, die Hände auf der Brust zu verschränken [takfir], was verpönt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Und die andere (Überlieferung), dass die Hände unterhalb der Brust zu binden sind, sie wurde von einem Teil unserer Gefährten vorgezogen, da von Dscharir al-Dabbi folgendes überliefert wird: „Ich sah ´Ali seine linke Hand mit der Rechten am Handgelenk greifen, und sie sodann oberhalb seines Bauchnabels platzieren." Dies wird überliefert von Abu Dawud. Und Qubaysah bin Hulb überliefert von seinem Vater, dass er sagte: „Ich sah den Propheten sallallahu 'alayhi wa sallam seine Hände auf der Brust verschränken." Und von Imam Ahmad wird überliefert, dass Yahya ibn Sa'id seine „Rechte Hand über die Linken oberhalb des Bauchnabels (?)" platzierte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dritte Überlieferung: Sie sind sich beide gleichermaßen empfehlenswert. Dieser Meinung war Ibn Abi Musa und andere aufgrund der widersprüchlichen Überlieferungen</p>
<p style="text-align: justify;">Beide Hände jedoch über der Brust zu verschränken, ist verpönt, wie bereits gesagt wurde. Abi Ayyub überliefert von Abi Mashar dass jener sagte: „Es ist verpönt im Gebet takfir zu machen" und er sagte: „Takfir bedeutet, die rechte Hand über die Linke zu legen und beide während des Gebets auf der Brust zu verschränken." ..."</p>
<p style="text-align: justify;">[entnommen von daralhadith.org.uk, al-kakazai]</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Besuch der Gräber -I-</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/853</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 13:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Fiqh]]></category>
		<category><![CDATA[Hadith]]></category>

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		<description><![CDATA[Dawud Ibn Salih (der Herrscher von Madina) berichtete: „Marwan [Ibn al-Hakam] sah eines Tages einen Mann, der sein Gesicht auf das Grab des Propheten legte. Er sagte: „Weißt du, was du da tust?'' Als er sich ihm näherte, realisierte er, dass es Abu Ayyub al-Ansari (Radiyallahu 'Anh) war, der daraufhin sagte: „Ja, ich kam zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dawud Ibn Salih (der Herrscher von Madina) berichtete: „Marwan [Ibn al-Hakam] sah eines Tages einen Mann, der sein Gesicht auf das Grab des Propheten legte. Er sagte: „Weißt du, was du da tust?'' Als er sich ihm näherte, realisierte er, dass es Abu Ayyub al-Ansari <em>(Radiyallahu 'Anh)</em> war, der daraufhin sagte: <strong>„Ja, ich kam zum Propheten und nicht zu einem Stein.</strong>"</p>
<p><span id="more-853"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert von Ibn Hibban in seinem <em>Sahih</em>, Ahmad <em>(5:422)</em>, Al-Tabarani in seinem <em>Mu'dscham Al-Kabir(4:189) </em>und seinem <em>Awsat</em> entsprechend zu Haythami in Al-Zawa'id <em>(5:245 und 5:441 #5845 Buch über Hadsch, Im Abschnitt über die Ehre, erwiesen an die Bewohner von Medina im Kapitel: „Das Gesicht gegen das Grab des Propheten zu legen'' und im Buch über das Kalifat # 9252 und im Kapitel über die Führerschaft von jenen, die dafür nicht geeignet sind'')</em>. Al-Hakim in seinem <em>Mustadrak (4:515)</em>; die beiden zuletzt genannten und Al-Dhahabi sagten, dass es Sahih ist. Es wird außerdem bei Al-Subki in <em>Schifa' Al-Siqam</em> <em>(S. 126)</em> zitiert, sowie bei Ibn Taymiyya in <em>Al-Muntaqa</em> <em>(2:261ff)</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich Imam Schafi'i in Bagdad befand, besuchte er immer wieder Abu Hanifas Grab. Als Grund dafür gab er folgendes an: „Wann immer ich einen Wunsch habe, besuche ich Abu Hanifas Grab und verrichte ein Gebet mit zwei Rak'ah für Allahs Wohlgefallen und mache dort mein Bittgebet. So half Allah Ta'ala mir schnell und mein Wunsch wurde erfüllt."</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Nawawi überliefert in seinem „al-Minhadsch" wie einige andere Mutakallimun ebenfalls, dass Imam Schafi'i Abu Hanifas Grab besucht hat und neben dem Grab das Frühgebet verrichtet hat, aber kein Kunut gelesen hat. Man fragte Imam Schafi'i: „Warum hast du Qunut ausgelassen?" Als Antwort gab er: "Aufgrund meiner Hochachtung gegenüber dem Besitzer dieses Grabes ließ ich Qunut aus." [Bei den Hanafis wird kein Qunut im Frühgebet gelesen].</p>
<p style="text-align: justify;">'Abdullah ibn al-Mubarak weinte beim Besuch von Abu Hanifas Grab und sagte: „Ibrahim al-Nakhai und Hammad ibn Sulayman sind gestorben und haben dich als Nachfolger für uns gelassen. Allah sei barmherzig mit dir! Nach dir konnte keiner dein Nachfolger sein!"<br />
Ibn al-Mubarak sagte dies und weinte dabei bitterlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Hasan bin Umâre (Richter von Bagdad - beim Besuch des Haythuran-Friedhofes) an Abu Hanifas Grab kam, sagte er: „Der Nachfolger, den die Salaf uns ließen, warst wahrlich du. Diejenigen, die du uns als Nachfolger gelassen hast, sogar wenn sie im Wissen deine Nachfolger sind, so sind sie es im Zuhd und in der Taqwa nicht, außer Allah macht sie erfolgreich."</p>
<p>Ibn Hadschar zitierte in <em>Fath al-Bari</em> Imam al-Hakim al-Naysaburi, der im Tarikh Naysabur erzählte, dass eine Gruppe von Scheichs nach Tus [heutiges Iran] reiste, um das Grab von Ali al-Rida, unserem Führer, zu besuchen. Unter ihnen war der große Hadith Imam, Ibn Kuzayma. Als sie die Stelle erreichten, fiel der letzte in so einen Emotionalen und Traurigen Zustand, dass der Erzähler sagte:<em> „Wir waren extrem verwirrt, aber als wir ihn (Ibn Kuzayma) fragten was los sei, antwortete er: </em><strong>‚Lasst mich allein mit dem, was meine Seele gegenüber Ali al-Rida fühlt´</strong><em>.</em></p>
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		<title>Das Folgen einer Madhab ist Wadschib!</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 22:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Madhab verlassen wenn Hadith Sahih?]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate&Überlieferungen von 'Ulama/'Awliya]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem unserer Artikel auf der Hauptseite, nämlich in Taqlid - Blindes Befolgen? , wurde der Rechtsurteil bezüglich dem Folgen einer Madhab erwähnt. Das Urteil ist, dass es für den Laien Wadschib ist, einer Madhhab zu folgen. Wir haben dort in der Fußnote die Gelehrten erwähnt, welche diese Ansicht vertraten und ich wollte ihre Aussagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einem unserer Artikel auf der Hauptseite, nämlich in <a href="http://www.ahlu-sunnah.de/artikel/fiqh/277-taqlid-bedingungen-und-sein-rechtsspruch">Taqlid - Blindes Befolgen? </a>, wurde der Rechtsurteil bezüglich dem Folgen einer Madhab erwähnt. Das Urteil ist, dass es für den Laien Wadschib ist, einer Madhhab zu folgen. Wir haben dort in der Fußnote die Gelehrten erwähnt, welche diese Ansicht vertraten und ich wollte ihre Aussagen hier in voller Länge präsentieren.<span id="more-719"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Imam Ibn al-Hummam, Author von vielen einzigartigen Werken der Fiqh  und ‘Aqidah, führt die Meinung der Hanafi Gelehrten über Taqlid eines  einzigen Mudschtahids in der Erläuterung von al-Hidayah, <em>“Fath al-Qadir”,</em> auf:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>“(Was den Laien betrifft) so ist es verpflichtend  für ihn (al-wadschib 'alayh) Taqlid eines einzigen Mudschtahids zu machen… Die  Rechtsgelehrten haben angegeben, dass derjenige, der von einem Madhab  zum anderen nach seinem Idschtihad und seinen Beweisen wechselt, bestraft  zu werden verdient und sündhaft ist. Dementsprechend, derjenige der so ohne Idschtihad  oder Beweise handelt hat es noch mehr verdient.”</strong> <em>[Band 6,  Seite 360]</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Imam Nawawi schreibt in <em>“Al-Madschmu’ Scharh Al-Muhadhdhab”</em>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>“Die zweite Meinung ist, dass es für ihn  verpflichtend (yalzimuhu) ist einer bestimmten Schule zu folgen und das  war die eindeutige Stellung in Beachtung von Imam Abul-Hassan (der Vater  von Imam al-Haramayn Al-Dschuwayni). Und dies gilt für alle, die nicht die  Stufe des Idschtihads der Rechtsgelehrten und Gelehrten anderer  Disziplinen erreicht haben. Die Begründung für diesen Spruch ist, dass,  wenn es erlaubt wäre, irgendeiner gewünschten Schule zu folgen, würde es  zum Auswählen der Befreiungen der Schulen, dem Folgen der Begierden,  führen. Er würde Wählen zwischen Halal und Haram und zwischen  verpflichtend und erlaubt. Letztendlich, würde das dazu führen sich  selber von der Last der Verantwortung zu entledigen. Dies ist nicht  dasselbe wie während den ersten Generationen, denn die Schulen, die im  Sinne von Regelungen für neuere Angelegenheiten ausreichend waren, waren  weder festgeschrieben noch wurden sie bekannt. Folglich ist es auf  dieser Grundlage verpflichtend für eine Person sich darin zu bemühen  eine Madhab auszuwählen, der man allein folgt.”</strong> <em>[Band 1,  Seite 93]</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Imam Scha'rani, eine unbestrittene Autorität in der Schafi'i Rechtsschule,  schreibt in <em>“Al-Mizan al-Kubra”</em>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“… Du (O’ Schüler) hast keine Ausrede dafür, dass du keinen Taqlid bei irgendeiner von dir gewünschten Madhab von den Schulen der vier  Imame machst, denn sie sind alle Wege zum Paradies…”</strong> <em>[Band  1, Seite 55]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Sheikh Salih al-Sunusi schreibt in “Fath al-’Ali al-Malik fil-Fatwa  ‘ala Madhab al-Imam Malik”:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“Was den Gelehrten, der nicht die Stufe von  Idschtihad erreicht hat, und den nicht-Gelehrten angeht, so müssen sie  Taqlid des Mudschtahids machen… Und die korrekteste Auffassung ist, dass es  verpflichtend (wadschib) ist an einer bestimmten Schule der vier Schulen  festzuhalten…”</strong> <em>[Abschnitt über Usul al-Fiqh, Seite 40-41]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">In <em>“Tuhfa al-Muhtadsch fi Scharh al-Minhadsch”</em> schreibt Scheich  al-Islam Ahmad Ibn Hadschar al-Haytami:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>“Die Behauptung, der Laie habe keinen Madhab, ist  verpönt, vielmehr ist es für ihn notwendig (yalzamuhu) Taqlid einer  anerkannten Schule zu machen. (Was die Behauptung angeht, dass Gelehrte  es nicht verpflichtet haben einer Schule zu folgen,) so war das vor der  Aufzeichnung der Schulen und ihrer Etablierung.”</strong> <em>[Band 12,  Seite 491 - Kitab al-Zakah] </em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">In der berühmten 12 Bänder Maliki Sammlung von Fatawa <em>“Al-Mi’yar  al-Mu’rib an Fataawa ahl al-Ifriqiyya wa al-Andalus wa al-Maghrib”</em> führt Imam Ahmad al-Wanshirisi die Fatwa über Taqlid auf:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“Es ist nicht erlaubt (la yadschoozu) für den Folger  eines Gelehrten sich das Angenehmste für sich in den Schulen und eins  was am meisten mit ihm übereinstimmt auszusuchen. Es ist seine Aufgabe  Taqlid des Imams zu machen, dessen Schule er im Vergleich zu den anderen  Schulen für richtig hält.”</strong> <em>[Band 11, Seite 163-164]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die große Autorität in Usul, Imam Aamidi, schreibt in <em>“Al-Ihkam fi  Usul al-Ahkam”</em>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>“Der Laie und jeder, der nicht fähig ist Idschtihad  zu machen, sogar wenn er sich herrausragendes Können einiger Disziplinen  ('Ulum) bezüglich Idschtihad angeeignet hat, ist verpflichtet (yalzimuh)  den Stellungen der Mudschtahid Imamen zu folgen und seine Rechtssprüche zu  nehmen und dies ist die Auffassung der Experten von den Gelehrten der  Prinzipien (Al-Muhaqqiqin min al-Usulyyin). Es waren die Mu'tazila von  Baghdad, die das verboten haben, außer, wenn die Zuverlässigkeit seines  Idschtihads zu ihm deutlich wurde.”</strong> <em>[Band 4, Seite 278]</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Imam Zahid al-Kawthari – Hanafi Rechtsgelehrter und leitender  Gesetzratgeber des letzten Scheich al-Islam des Osmanischen Reiches –  schrieb in einem leidenschaftlichem Artikel gegen den wachsenden  modernen Trend von nicht-Madhabismus  betitelt als “Al-Laa Madhabiyya  Qantara al-Laa Diniyya” (“Madhablosigkeit ist eine Brücke zu  Religionslosigkeit”):</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“Die, die breite Masse dazu aufrufen das  Festhalten eines Madhabs von den Madhabs der gefolgten Imame, deren  Leben wir im Vorherigen kurz erwähnt haben, weg zuwerfen sind zweierlei  Gruppen: Diejenigen, die alle abgeleiteten Meinungen des Mudschtahids als  richtig betrachten, so dass es für den Laien erlaubt sei, jeglicher  Meinung jeglichen Mudschtahids zu folgen, ohne sich selber dabei auf die  Meinungen eines einzigen Mudschtahids, den er auswählt zu folgen, zu  beschränken. Solch eine Denkweise gehört zu den Mu'tazila. Die (zweite  Gruppe) sind die Sufis, die alle Mudschtahidin in dem Sinne als richtig  betrachten, dass sie sich die härtesten Meinungen von ihren Stellungen  raussuchen, ohne sich darauf zu begrenzen, einen Mudschtahid zu folgen.”</strong> <em>[Veröffentlicht in "Maqalaat al-Kawthari", Seiten 224-225]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Imam Al-Dschalal Schams al-Din al-Muhalli schreibt in der Erläuterung des  Schafi’ Texts <em>“Dscham’ al-Dschawami”</em>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>“Und die kräftigste Position (wal-asahh) ist die,  dass das Festhalten einer bestimmten Schule von den Madhabs der  Mudschtahidin Imame (iltizam madhab muayyan min madaahib al-mudschtahidin),  die er für angemessener als eine andere Schule oder gleichwertig hält,  für den nicht-Gelehrten/Laien und außer ihm für diejenigen, die die  Stufe des Idschtihad nicht erreicht haben, verpflichtend ist (yadschibu).”</strong> <em>[Kitab al-Idschtihad, Seite 93]</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Imam Raschid Ahmad Gangohi – der Faqih des 19. Jahrhunderts – schreibt  in <em>“Fataawa Raschidyya”</em>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“Wenn das Verderbnis, das von unspezifischem  Taqlid kommt, offensichtlich ist und - vorausgesetzt, man ist gerecht -  niemand dieses leugnet, und dann spezifisches Taqlid als verpflichtend  wegen etwas anderes als es selbst (wadschib li-ghayrihi) benannt wird und  unspezifisches Taqlid als unerlaubt benannet wird, ist dieses nicht bloß  durch Meinung, sondern durch den Befehl des Gesandten Allahs صلى الله  عليه وسلم. Denn er befahl, dass das Beseitigen von Verderbnis eine  Pflicht jedes Einzelnen ist.”</strong> <em>[Seite 205]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Imam 'Abd al-Hay al-Lakhnawi schreibt in seinem <em>“Madschmuat  al-Fataawa”</em>, nachdem Erwähnen von verschiedenen Meinungen der  Gelehrten über Taqlid:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“In dieser Sache ist die kräftigste Auffassung,  dass die Laien am Auswählen von verschiedenen Meinungen gehindert  werden, insbesondere die Leute dieser Zeiten, für die es keine andere  Heilung gibt als das Folgen eines bestimmten Madhabs. Wenn es diesen  Leuten erlaubt wäre, zwischen ihrem Madhab und einem anderen zu wählen,  würde es großartige Widerwärtigkeiten hervorrufen.”</strong> <em>[Band  3, Seite 195]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Imam Radschab al-Hanbali schreibt in seinem Buch <em>“Widerlegung jener,  die einer/m außer den vier Schulen folgen”</em>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“…das ist der Mudschtahid - sein Dasein angenommen. Seine Pflicht (Farduhu) ist es zu folgen, was ihm als die Wahrheit  erscheint. Was den nicht-Mudschtahid betrifft, so ist seine Pflicht  Taqlid.”</strong> <em>[Seite 6]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">In dem wohlbekannten Maliki Text <em>“Maraqi al-Saud”</em> ist  geschrieben:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“(Taqlid) ist notwendig (yalzimuhu) außer für  den, der die Stufe des absoluten Idschtihads erreicht hat. Selbst wenn er  ein begrenzter (Mudschtahid) ist, der nicht fähig ist (absoluten Idschtihad zu  vollziehen).”</strong> <em>[Punkt 957, Seite 39]</em> Er schreibt  weiter: <strong>“Jede Schule von den Schule der (vier) Mudschtahidin ist  ein Mittel, das dich zum Paradies bringt.”</strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">In einem der meist autoritären juristischen Erläuterungen des  Heiligen Qur’ans <em>“Al-Dschami’ li Ahkam il-Qur’an”</em> des Gelehrten  Imam Qurtubi schreibt er zur Erläuterung des Vers 7 in Surah Anbiya:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“Die Gelehrten waren sich nicht uneinig, dass es  für die nicht-Gelehrten (al-’Aamah) verpflichtend ist Taqlid ihrer  Gelehrten zu machen und sie sind gemeint in dem Vers: "Fragt die Leute  der Erinnerung, wenn ihr nicht wisst." Und die Gelehrten haben mit  Konsens (Adschma’u) verkündet, dass es für denjenigen, der nicht sehen  kann, notwendig ist (laa budda) jemanden Taqlid zu machen, der ihm  die Richtung der Qiblah zeigt, wenn es schwierig wird für ihn.  Gleichermaßen, wenn jemand nicht über das Wissen oder die Einsicht  verfügt, was der Din lehrt, ist es dann für ihn notwendig (laa budda)  Taqlid eines Gelehrten zu machen, der darüber verfügt.”</strong><em> [Band 11, Seite 181]</em><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Der international angesehene Gelehrte Mufti Taqi Usmani schreibt in  seiner Erläuterung zu dem Buch <em>“Al-Misbah fi Rasm al-Mufti wa  Manaahidsch al-Ifta”</em>:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><strong>“Die kräftige Auffassung und derer der Mehrheit  der Gelehrten ist, das es für alle, die nicht die Stufe von Idschtihad  erreicht haben, Pflicht ist (Yadschibu) an einer bestimmten Schule der vier  wohl bekannten, festgeschriebenen und definitiv übermittelten Schulen  fest zuhalten. Dies ist zwecks der Ordnung der Taten einer Person und  Kontrollieren seiner weltlichen Umgänge auf eine Weise, die ihn vor  Verwirrungen und Fehlern beschützt und die zwingende Notwendigkeit  erfüllt.”</strong> <em>[Band 1, Seiten 251-252]</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Scheich Salih bin al-Uthaymin schreibt in seinem Buch <em>“Al-Usul min  ‘ilm al-Usul”</em> in dem Kapitel über Taqlid:</p>
<blockquote style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>“Taqlid findet an zwei Stellen statt: Die Erste  ist, in der die Person, die Taqlid macht, ein Laie – unfähig die  Rechtssprüche selber festzustellen -  ist, also ist es seine Pflicht  (Farduhu) aufgrund Allah Subhanahu wa Ta’alas Aussage “Frag die  Leute der Erinnerung, wenn ihr nicht wisst” Taqlid zu machen.”</strong> <em>[Seite  68]</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Entnommen von <a href="http://siratalmustaqim.wordpress.com/2009/06/15/taqlid-amp-die-falschung-von-islamischer-geschichte/">Sirat al-Mustaqim Blog</a><br />
</em></p>
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		<title>&#8220;Jede Bid&#8217;a ist Irreleitung&#8221; &#8211; II-</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 09:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Imam Schafi' i sagte: "Es gibt 2 Arten der Bid’a: “Bid’a’atun Mahmuda [lobenswerte Bid'a] und Bid’a’atun Madhuma [schlechte/verdorbene Bid'a].“ dies ist authentisch überliefert von al-Schafi'i durch zwei seiner angesehentesten Studenten in den letzten Jahren, dem ägyptischen Hadithmeister Harmala ibn Yahya al-Tudschaybi und al-Rabi'i ibn Sulayman al-Muradi. Die Überlieferung geht weiter und macht klar, was Sache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Imam Schafi' i sagte: "Es gibt 2 Arten der Bid’a: “Bid’a’atun Mahmuda [lobenswerte Bid'a] und Bid’a’atun Madhuma [schlechte/verdorbene Bid'a].“ dies ist authentisch überliefert von al-Schafi'i durch zwei seiner angesehentesten Studenten in den letzten Jahren, dem ägyptischen Hadithmeister Harmala ibn Yahya al-Tudschaybi und al-Rabi'i ibn Sulayman al-Muradi.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-622"></span>Die Überlieferung geht weiter und macht klar, was Sache ist:<br />
Harmala sagte: "Ich hörte al-Schafi'i sagen: 'Es gibt zwei Arten der Bid'a (al-bid`atu bid`atân): lobenswerte Bid'a [bid'a mahmûda] und schlechte/verdorbene Bid'a. Was auch immer gemäß der Sunna ist, ist eine lobenswerte Bid'a. Was jedoch der Sunna widerspricht, ist eine verabscheungswürdige[I]Bid'a[I].'"</p>
<p style="text-align: justify;">Noch ausführlicher als dies ist die Aussage des al-Rabi'i rahimahullah:<br />
"Al-Schafi'i sagte zu uns: "Erneuertes sind zwei Arten (al-muhdathâtu min al-umûri darbân): Eine ist eine Erneuerung, welche etwas widerspricht (mâ uhditha yukhâlifu) was im Qur'an, der Sunna, dem Bericht eines Sahaba (athar) oder etwas im Konsens (idschma') widerspricht: dies ist die Bid'a der Irreleitung (fahâdhihi al-bid`atu dalâla).</p>
<p style="text-align: justify;">Die andere Art der Erneuerung ist alles andere und alles Gute (mâ uhditha min al-khayr), was dem obigen nicht widerspricht. Dies ist eine tadellose Bid'a.(wahâdhihi muhdathatun ghayru madhmûma)</p>
<p style="text-align: justify;">`Umar radiyallahu 'anh sagte, bezüglich dem Gebet des Ramadan: "Welch schöne Bid'a ist dies!", was bedeutet, dass es neu eingeführt wurde, bevor es zuvor existierte - ohne jedoch dem obigen zu widersprechen."</p>
<p style="text-align: justify;">Überlieferung zu finden: al-Rabi` in al-Bayhaqis Madkhal und Manâqib al-Schafi`i (1:469) mit einer sahih Kette, wie es bestätigt wurde von Ibn Taymiyyah in seinem Dar' Ta'arud al-'Aql wa al-Naql (s. 171) und durch al-Bayhaqi in Ibn 'Asakir in Tabyin Kadhib al-Muftari (Kawthari Edition, S. 97) Zitiert von al-Dhahabi in seinem Siyar (8:408), Ibn Radschab in Dschami' al-'Ulum wa al-Hikam (S.267 = Zuhayli Edition; 2:52-53=Arnawut Ed., 2:131 Sahih) und letztendlich Ibn Hadschar in Fath al-Bari (1959 ed. 13:253)</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Schafi'i legte somit ganz klar die Fundamente für das korrekte Verständnis einer Bid'a. Er sagt ganz klar, dass es zwei Arten von Bid'a gibt und dass nicht eine jede Bid'a direkt schlecht sein muss - wie es heute von vielen unwissenden Gruppierungen dargestellt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">So sagt auch Ibn Hadschar al-Haythami:<br />
"Bid`a in der Fachsprache des Fiqh ist alles erneuerte, was den Befehlen des Gesetzgebers widerspricht, ob nun spezifischen und allgemeinen beweisen." [al-Tabyin fi Scharh al-Arba'in, S. 36]</p>
<p style="text-align: justify;">al-Qadi ibn 'Arabi al-Maliki sagt: "Nur die Bid'a, welcher der Sunna widerspricht, ist tadelnswert." ['Aridat al-Ahwadhi 10:147]</p>
<p style="text-align: justify;">al-Lacknawi al-Hanafi sagt: "“Bid'a ist alles, was nicht in den erten drei Generationen existierte und wofür es keine Basis gibt zwischen den vier Quellen des islamischen Rechts: Qur'an, Sunna, Idschma und Qiyas." [Iqâmat al-Huddscha, s.12]</p>
<p style="text-align: justify;">Das heißt also, eine Sache muss der Religion widersprechen, damit sie eine Bid'a ist - ein Beispiel hierfür wären neue Bewegungen in das Gebet z.B. oder alles, was den obigen widerspricht. Doch was dem obigen nicht widerspricht, eine Basis hat worauf es baut, dann ist darin nichts verwerfliches.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Menge der Beweise ist unglaublich viel - sie alle hier aufzulisten, sowie das korrekte Verständnis für "kullu Bid'atin dalala" ist nicht möglich, da die Zeit momentan dafür fehlt.</p>
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		<title>&#8220;Jede Bid&#8217;a ist Irreleitung&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/611</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Imam Nawawi  rahimahullah sagte: قَوْله صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : ( وَكُلّ بِدْعَة ضَلَالَة ) Bezüglich der Aussage des Propheten Heil und Segen auf ihm: "Und jede Bid'a ist Dalala." [Irreleitung] هَذَا عَامّ مَخْصُوص ، وَالْمُرَاد غَالِب الْبِدَع . Das ist eine allgemeine Aussage, welche beschränkt ist: ['Amun makhsus.] Und damit ist die Mehrheit [der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Imam Nawawi  rahimahullah sagte:</p>
<p style="text-align: right;">قَوْله صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ : ( وَكُلّ بِدْعَة ضَلَالَة )</p>
<p style="text-align: justify;">Bezüglich der Aussage des Propheten Heil und Segen auf ihm: "Und jede  Bid'a ist Dalala." [Irreleitung]<span id="more-611"></span></p>
<p style="text-align: right;">هَذَا عَامّ مَخْصُوص ، وَالْمُرَاد غَالِب الْبِدَع .</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eine allgemeine Aussage, welche beschränkt ist: ['Amun makhsus.]  Und damit ist die Mehrheit [der Bidah] gemeint.</p>
<p style="text-align: right;">قَالَ أَهْل اللُّغَة : هِيَ كُلّ شَيْء عُمِلَ عَلَى غَيْر مِثَال سَابِق .</p>
<p style="text-align: justify;">Die Philologen [jene, die sich mit der Sprache auseinandersetzten]  sagten: "Al Bid'ah ist jede Sache, die ohne voriges Beispiel erfunden  ist."</p>
<p style="text-align: justify;">[Die Bidah jedoch unterteilen sich nach der Mehrheit der Sunnitischen  Gelehrten und somit der Übereinstimmung der vier Rechtsschulen in fünf  Kategorien]:</p>
<p style="text-align: right;">قَالَ الْعُلَمَاء : الْبِدْعَة خَمْسَة أَقْسَام : وَاجِبَة ،  وَمَنْدُوبَة وَمُحَرَّمَة ، وَمَكْرُوهَة ، وَمُبَاحَة</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gelehrten sagten : "Al-Bid'a ist in fünf Kategorien zu teilen: "Ein  Plicht-Bid'a, ein empfohlene Bid'a, eine Verbotene, eine unbeliebte und  eine Erlaubte Bid'a." [Imam An-Nawawi in Scharchul Muslim Band 2 Seite  460 [Al Maktaba al Assriya];Kommentar zu Hadith Nummer 867/in anderen  Auflagen Nummer 1435, Kapitel von Salat al Dschumu'a (Freitagsgebet)]</p>
<p style="text-align: justify;">Scheichulislam Ibn Hadschar al Asqalani sagt in seinem Meisterwerk Fath  Al Bari:</p>
<p style="text-align: right;">وَقَالَ اِبْن عَبْد السَّلَام :فِي أَوَاخِر " الْقَوَاعِد " الْبِدْعَة  خَمْسَة</p>
<p style="text-align: right;">أَقْسَام "</p>
<p style="text-align: justify;">Sultan al-'Ulama Al-'Izz Ibn 'Abd As-salam sagte am Ende des Buch: Al-Qawa'id: Die Bid'a ist nach  fünf Kategorien zu teilen</p>
<p style="text-align: right;">فَالْوَاجِبَة " كَالِاشْتِغَالِ بِالنَّحْوِ الَّذِي يُفْهَم بِهِ كَلَام  اللَّه وَرَسُوله لِأَنَّ حِفْظ الشَّرِيعَة وَاجِب ، وَلَا يَتَأَتَّى  إِلَّا بِذَلِكَ فَيَكُون مِنْ مُقَدَّمَة الْوَاجِب ، وَكَذَا شَرْح  الْغَرِيب وَتَدْوِين أُصُول الْفِقْه وَالتَّوَصُّل إِلَى تَمْيِيز  الصَّحِيح وَالسَّقِيم "</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pflicht-Bid'a ist z.B das Erlernen der arabischen Grammatik, durch  sie man die Worte Allahs und seines Propheten verstehen kann. Denn die  Bewahrung der Schari'a ist Pflicht und nur damit (mit dem Beherrschen der  arabischen Grammatik) kann man das erreichen, deswegen ist es Pflicht.  Sowie z.B die Erklärung von schweren Wörtern und die Verfassung von Usul  al-Fiqh und die Unterscheidung zwischen dem Sahih und Nicht-Sahih.</p>
<p style="text-align: right;">وَالْمُحَرَّمَة " مَا رَتَّبَهُ مَنْ خَالَفَ السُّنَّة مِنْ  الْقَدَرِيَّة وَالْمُرْجِئَة وَالْمُشَبِّهَة"</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verbotene Bid'a ist z.B was die Qadariyya die Murdschi'a  [verschiedene Sekten] oder die Antropomorphisten verfassten, was ja die  Sunna widerspricht.</p>
<p style="text-align: right;">وَالْمَنْدُوبَة " كُلّ إِحْسَان لَمْ يُعْهَد عَيْنُهُ فِي الْعَهْد  النَّبَوِيّ كَالِاجْتِمَاعِ عَلَى التَّرَاوِيح وَبِنَاء الْمَدَارِس  وَالرُّبَط وَالْكَلَام فِي التَّصَوُّف الْمَحْمُود وَعَقْد مَجَالِس  الْمُنَاظَرَة إِنْ أُرِيدَ بِذَلِكَ وَجْه اللَّه "</p>
<p style="text-align: justify;">Die Empfehlenswerte ist alles was Gut ist und nicht in der Zeit des  Propheten bi 'aynihi [in dieser Form]  verrichtet wurde wie z.B das Verrichten des Tarawih in Gemeinschaft, oder das Bauen von Schulen und Ribatat  [Khanqa] oder  über den gelobten Tasawwuf reden, oder die Organisation von Debatten wenn man damit Allah Angesicht  bestrebt.</p>
<p style="text-align: right;">وَالْمُبَاحَة " كَالْمُصَافَحَةِ عَقِب صَلَاة الصُّبْح وَالْعَصْر ،  وَالتَّوَسُّع فِي الْمُسْتَلَذَّات مِنْ أَكْل وَشُرْب وَمَلْبَس  وَمَسْكَن . وَقَدْ يَكُون بَعْض ذَلِكَ مَكْرُوهًا أَوْ خِلَاف الْأَوْلَى  وَاللَّهُ أَعْلَمُ.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erlaubte Bid'a ist z.B das Begrüßen nach dem Salah von <em>Fadschr</em> und  'Asr, oder dass man die Gaben Allahs mehr [als früher] genießt wie das Essen,  die Bekleidung  und Wohnen. Aber es kann vorkommen, dass paar davon unbeliebt sein können. Und Allah weiß am Besten. [Fath Al Bari Sharh Sahih Al Bukhari : Band 20  Seite 330 (Ashamila) Kommentar zum Hadith Nummer 6735 Kapitel : Al I'tisamu bi al kitab wa  sunna]</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Schafii [rahimahullah] sagte:<br />
“Es gibt 2 Arten der Bid'a: "Bid'a’atun Mahmuda [lobenswerte Bid'a] und  Bid'a’atun Madhuma [schlechte/verdorbene Bid'a].“</p>
<p>[Abu Nu’aym’s Al-Hilya, Ibn Radschab’s Dschaami’ Al-’Ulum wal Hikam  (Arnaa’ut schrieb “Sahih” in seiner Ausgabe), Ibn Hadschar in Fathul  Baari, Schawkaani in Qawl Al Mufid]<br />
Qadi Ibn al-Arabi [rahimahullah] sagte: „Nur die Bid'a, welche der Sunnah widerspricht, ist schlecht.“ [Aridhat al-Ahwadhi]</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr wird folgen, inschaAllah Ta'ala...</p>
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