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	<title> &#187; Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen</title>
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		<title>Dhikrullah &#8211; Das Gedenken Allahs</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 11:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Der Naqschibandi Mythos - Behauptungen widerlegt!]]></category>
		<category><![CDATA[Die Meister des Tasawwuf]]></category>
		<category><![CDATA[Die Ulama über Tawassul]]></category>
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		<description><![CDATA[Dhikr ist das Mittel, mit dem die Stationen ihre Früchte ernten, bis der Sucher die göttliche Gegenwart erreicht. Auf der Reise zur göttlichen Gegenwart ist der Samen des Dhikr, das Gedenken an Allah, ins Herz gepflanzt, mit dem Wasser des Lobpreisens und der Nahrung der Verherrlichung genährt, bis der Baum des Dhikr sich tief verwurzelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: xx-small;"> </span></p>
<p>Dhikr ist das Mittel, mit dem die Stationen ihre Früchte ernten, bis der  Sucher die göttliche Gegenwart erreicht.  Auf der Reise zur göttlichen  Gegenwart ist der Samen des Dhikr, das Gedenken an Allah, ins Herz  gepflanzt, mit dem Wasser des Lobpreisens und der Nahrung der  Verherrlichung genährt, bis der Baum des Dhikr sich tief verwurzelt hat  und anfängt, Früchte zu tragen. Es ist die Macht aller Reisen und die  Basis des Erfolgs. Es ist das Auffrischungsmittel aus dem Schlaf der  Unachtsamkeit, die Brücke zu dem Einen dessen man gedenkt.<span id="more-1119"></span></p>
<p>Die Scheiche streben an, sich mit jedem Atemzug an ihren Herrn zu  erinnern, genauso, wie die Engel immer in einem Zustand des Dhikr sind,  und Allah preisen. Einer unserer Scheichs sagte: <strong>"Ich erinnerte mich  an Dich, weil ich Dich für einen Moment vergaß, und der leichteste Weg  für mich Deiner zu erinnern, ist über die Zunge."</strong> Wenn der Sucher  seinen Herren jeden Moment erwähnt, wird er Frieden und Zufriedenheit in  seinem Herzen fühlen, er wird seine Seele und seinen Geist erheben, und  er wird in der Gegenwart seines Herrn sein. Der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> erwähnte in einem authentischen Hadith in Ahmads Musnad: <strong>"Die Leute des Dhikr sind die Leute meiner Anwesenheit." </strong></p>
<p>Der [Arif] Gnostiker ist derjenige, der das Dhikr in seinem Herzen  behält und die Anhängsel des niederen weltlichen Lebens zurückläßt.</p>
<div><span style="font-size: small;"><strong>Erwähnung des Dhikr im Quran:</strong></span></div>
<p>Dhikr wurde an vielen Stellen im Quran erwähnt, und in den meisten  Versen, ist die Bedeutung von Dhikr Tasbih, Glorifizierung, Takbir,  Verherrlichung, Tahmid, Lobpreisung und Frieden und Segenswünsche auf  den Gesandten <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /></p>
<p>Allah sagt in der Sure al-Baqara im Quran Ayat 152: <strong>"So gedenkt also Meiner, damit Ich euer gedenke."</strong> [2:152]</p>
<p>Er sagt in der Sure Al-i-Imran, 41: <strong>"Und gedenke deines Herrn häufig und preise Ihn am Abend und am Morgen."</strong> [3:41] Und wieder, 191: <strong>"die Allahs gedenken im Stehen und im Sitzen und (Liegen) auf ihren Seiten.."</strong> [3:191]</p>
<p>Er sagt in Sure al-Rad, 28: <strong>"Es sind jene, die glauben und deren  Herzen Trost finden im Gedenken an Allah. Wahrlich, im Gedenken Allahs  werden die Herzen ruhig."</strong> [13:28]</p>
<p>Und Er sagt in Sure Al-Ahzab, 35:<strong> ".. die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die (Allahs häufig) gedenken..."</strong> [33:35] Und wieder ,41,42: <strong>"O ihr, die ihr glaubt! Gedenkt Allahs in häufigem Gedenken, und lobpreist Ihn morgens und abends." </strong>[33:41-42]</p>
<p>Es gibt noch sehr viele andere Verse im Quran, die das Dhikr erwähnen.</p>
<p>Imam Nawawi sagt in seinem Buch <em>"Futahat ar-Rabbani ala-l- Adhkar an-Nawawiyya"</em> Band 1, S. 106-109: <em>"Alle  Gelehrten des Islam haben einen Konsens (sind sich einig) über die  Zustimmung und Erlaubnis des Dhikr mit dem Herzen und der Zunge, für die  Erwachsenen Männer und Frauen, für die Kinder, für diejenigen mit Wudu  (Waschung), und diejenigen ohne Wude (Waschung), sogar für die Frauen  während ihrer Menstruation. Darüber hinaus ist Dhikr von allen Gelehrten  in Form von Tasbih, Tahmid, und Frieden und Segenswünschen auf den  Propheten <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> erlaubt angesehen."</em></p>
<p>Dhikr poliert das Herz und ist die Quelle des göttlichen Atems, der die  Toten wiedererweckt, indem er sie mit Segnungen von Allah füllt, sie mit  Seinen Eigenschaften ausschmückt, und sie aus einem Zustand der  Gedankenlosigkeit in einen Zustand der absoluten Wachsamkeit versetzt.  Wenn wir uns mit Dhikrullah beschäftigt halten, wird uns Frieden und  Freude gewährt. Dhikr ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, der Schlüssel  zur Freude, und der Schlüssel zur göttlichen Liebe.</p>
<div><span style="font-size: small;"><strong>Erwähnungen des Dhikr in der Sunnah:</strong></span></div>
<p>Laut Buhari, überlieferte Abu Musa al-Aschari das der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte:<strong> "Der Unterschied zwischen denen die Dhikr machen und denen die kein  Dhikr machen, ist wie der Unterschied zwischen einem Lebendigen und  einem Toten."</strong></p>
<p>Tirmidhi überlieferte von Anas <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> das der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte, <strong>"Wenn ihr an den Gärten des Paradieses vorbeigeht, bleibt dort stehen." </strong>Sie fragten: <em>"Ya Rasul-Allah, was sind die Gärten des Paradieses?"</em> Er sagte: "Die Versammlungen des Dhikr!"<br />
Buhari überliefert in seinem Buch von Abu Huraira <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" />, dass der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sage: "<strong>Allah,  Allmächtig und Erhaben, hat Engel die die Leute die Dhikr machen  suchen. Wenn sie die Leute des Dhikr finden, umfassen sie sie, bis sie  den ersten Himmel erreichen. Und Allah fragt die Engel: "Was tun meine  Diener?" Die Engel sagen: "O Allah, sie preisen Dich und verherrlichen  Dich und machen Dein Dhikr." Allah sagt: "Haben sie Mich gesehen?" Die  Engel antworten: "Nein, sie haben Dich nicht gesehen." Dann fragt Allah:  "Was wäre, wenn sie Mich gesehen hätten?" Die Engel antworten: "O  Allah, wenn sie Dich gesehen hätten, würden sie Dich noch mehr  Lobpreisen, Dich noch mehr Verherrlichen, und mehr Dein Dhikr machen."  Und Allah fragt: "Worum bitten sie?" Die Engel antworten: "Sie bitten um  Dein Paradies." Allah fragt: "Haben sie Mein Paradies gesehen?" Die  Engel antworten: "Nein, unser Herr." Allah fragt weiter: "Und wie wäre  es, wenn sie Mein Paradies gesehen hätten?" Die Engel antworten: "Sie  würden noch mehr davon angezogen sein und sich noch eifriger bemühem es  zu erreichen." Dann fragt Allah sie: "Wovor fürchten sie sich?" Und die  Engel sagen: "Sie fürchten sich, vor dem Höllenfeuer." und Allah fragt:  "Was wäre, wenn sie Mein Höllenfeuer sehen würden?" und sie antworten:  "Sie würden weiter und immer weiter davor weglaufen, und würden um mehr  und mehr Schutz davor bitten." Dann sagt Allah: "Ich mache euch zu  Zeugen darüber, das Ich ihnen alle ihre Sünden vergebe." Einer der Engel  sagt: "O unser Herr, zwischen ihnen ist einer, der nicht zu ihnen  gehört, er kam nur, um einen von ihnen um etwas zu bitten." Allah sagt:  "Das sind meine Geliebten die Mein Dhikr machen. Jedem der ihre Runde  betritt wird vergeben, und ich vergebe ihm." </strong></p>
<p>In Bukhari und Muslim wurde von Abu Huraira <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> überliefert, das der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte, dass Allah sagte: <strong>"Ich  erfülle die Erwartungen meines Dieners, die er in sich über Mich hegt.  Und Ich bin mit ihm, wenn er Meiner gedenkt, und wenn er Meiner bei sich  selbst gedenkt, gedenke Ich seiner bei Mir selbst. Und wenn er Meiner  vor einer vornehmen Schar gedenkt, gedenke Ich seiner vor einer noch  vornehmeren Schar. Und wenn er sich Mir um eine Handspanne nähert,  nähere Ich Mich ihm um eine Armlänge. Und wenn er sich Mir um eine  Armlänge nähert, nähere Ich Mich ihm um zwei Armlängen. Und wenn er zu  Mir mit gehend kommt, komme Ich zu ihm laufend."</strong></p>
<p>Tirmidhi und Ibn Madscha überlieferten von Abu Darda<img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" />, dass der Prophet<img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" />erzählte: <strong>"Wollt  ihr von mir die beste Handlung hören, die meist geehrte und gepriesene,  und geheiligte bei eurem Herren, und die am höchsten belohnt wird,  besser als Gold zu spenden und besser als euren Feind im Jihad zu  treffen und seinen Nacken dabei zu spalten?" </strong>Sie sagten: <em>"Ja, o Rasulallah."</em> Er sagte: <strong>"Dhikrullah."</strong></p>
<p>Der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte:<strong> "Es gibt für alles eine Art von Politur, und die Politur des Herzens ist Dhikrullah."</strong></p>
<p>Mu'adh bin Jabal <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> sagte: <strong>"Nichts rettet euch vor Allahs Strafe außer Dhikrullah."</strong></p>
<p>Es gibt noch viele, viele andere Hadithe über die Vorteile und Segnungen  des Dhikr, so viele das es unmöglich ist, sie alle hier aufzuzählen.</p>
<div><span style="font-size: small;"><strong>Was die Imame und Gelehrten über Dhikr sagen:</strong></span></div>
<p>Ibn Abbas <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> sagte:<strong> "Allah der Allmächtige und Erhabene, setze eine Grenze für alle  Verpflichtungen die Er den Menschen gebot, außer für Dhikr. Dafür gibt  es keine Grenze."</strong></p>
<p>Ibn Qayyim al-Dschawziyya sagte in seinem Buch <em>Al-Wabil as-Sa'ib</em> S.52 : <strong>"Es  gibt keinen Zweifel daran, das das Herz rostet, genauso wie Kupfer und  Silber rosten. Die Politur ist das Dhikr, welches es wie einen  glänzenden Spiegel hinterläßt. Das Rosten des Herzens kommt durch  Gottvergessenheit und Sünden. Das Polieren geht durch zwei Handlungen:  Reue (Tawba) und Dhikr. Wenn das Herz einer Person bewölkt ist, werden  die Reflektionen der Bilder unklar, er wird Lüge als Wahr ansehen und  Wahrheit im Bild der Lüge (batil). Wenn das Herz zu sehr mit Rost  bedeckt ist, wird das Herz dunkel, und in der Dunkelheit erscheinen die  Wahrheit und die Realität niemals. Die beste Art sein Herz vom Rost zu  befreien ist durch Dhikrullah."</strong></p>
<p>Ibn Ata'illah as-Sakandari sagte: <strong>"Beim Dhikr läßt Du  Gottvergessenheit und Vergeßlichkeit hinter dich, und du hast die  Präsenz von Allah dem Erhabenen und Allmächtigen im Herzen. Die beste  Art, sich Seiner Gegenwart zu nähern, ist, wenn man den Namen "Allah",  mit dem Herzen oder mit der Zunge rezitiert, oder einen seiner anderen  Namen rezitiert."</strong> <em>[Miftah al-Falah, S. 4]</em></p>
<p>Abul Qasim al-Quschayri sagte: <strong>"Dhikr ist die stärkste Hilfe auf dem  Weg zu Allah 'Azza wa Jall. Niemand kann die göttliche Gegenwart  erreichen ohne beständig Dhikr zu machen."</strong> [Risalat al-Qushayriyya]</p>
<p>Mulay al-Arabi ad-Darqawi sagte: <strong>"Sag nicht, "Ich bin nichts"; sag  auch nicht, "Ich bin etwas". Sag nicht, "Ich brauche diese oder jene  Sache", und auch nicht, "Ich brauche nichts". Sage nur "Allah" und du  wirst Wunder sehen." </strong>[Brief eines Sufi-Meisters]</p>
<p>Wir sehen, durch das was erwähnt wurde, das alle Führer und vollkommen Scheiche den Suchern auf Allahs Weg geraten  haben, in jeder Lebenslage beständig Dhikr zu machen, und in  Gesellschaft der Vereinigungen zu bleiben, die Dhikr machen. Wir sehen,  dass der heilige Quran, die Sunna des Propheten <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> und die Gelehrten alle in dieser Angelegenheit übereinstimmen.</p>
<div><span style="font-size: small;"><strong>Die Arten des Dhikr</strong></span></div>
<p>Dhikr kann sowohl laut als auch leise gemacht werden. Der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> ermutigte die Leute beide Arten zu machen. Unter den Gelehrten der  Scharia und den Sufi Scheiche bevorzugten einige das laute Dhikr, und  andere das leise Dhikr.</p>
<div><strong><span style="font-size: small;">Lautes Dhikr<br />
</span></strong></div>
<p>Bukhari überliefert von Abu Huraira <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" />, dass der Prophet<img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte, das Allah, Der Allmächtige und Hocherhabene, sagt: <strong>"Ich  erfülle die guten Erwartungen, die Mein Diener in sich über Mich hat;  und Ich bin mit ihm, wenn er Meiner gedenkt: Wenn er in seinem Herzen  Meiner gedenkt, dann gedenke auch Ich seiner bei Mir Selbst. Und wenn er  Meiner in einer Versammlung gedenkt, so gedenke auch Ich seiner in  einer Versammlung, die besser ist als jene."</strong></p>
<p><strong> </strong>Wir verstehen aus diesem Hadith, das Allah in einer Versammlung zu  gedenken auf lautes Dhikr hindeutet. Einige Gelehrte legten daraus fest,  das lautes Dhikr erlaubt ist.</p>
<p>Imam as-Suyyuti sagt bezüglich :<strong> "Und wenn er Meiner in einer  Versammlung gedenkt, so gedenke auch Ich seiner in einer Versammlung,  die besser ist als jene." Der Dikhr in einer Versammlung kann nur Laut  sein.</strong></p>
<p><strong>Denn, wenn es leise ist, dann wird es wohl zum ersten Teil der Hadith  angehören und zwar : "Wenn er in seinem Herzen Meiner gedenkt, dann  gedenke auch Ich seiner bei Mir Selbst."</strong></p>
<p><strong> </strong>Bukhari überliefert in seinem Hadith Buch, das Abu Ma'bad <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" />der freigelassene Sklave von Ibn Abbas <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> sagte: "Ibn Abbas sagte mir: <strong>"Zu Lebzeiten des Propheten <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> war es Brauch, Allahs Lobpreisungen laut nach dem Pflicht Gemeindegebeten abzuhalten."</strong> Ibn Abbas fuhr fort: "Wenn ich das Dhikr hörte, wußte ich das das Pflicht Gebet zu Ende war."</p>
<p>Imam Ahmad, Abu Dawud und Tirmidhi berichteten das as-Sa'ib <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> behauptete, dass der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte:<strong> "Dschibril kam zu mir und beauftragte mich meine Gefährten anzuweisen, ihre Stimmen beim Takbir zu erheben."</strong></p>
<p>Es wurde von Buhari und Muslim überliefert und von Dschalaluddin  as-Suyuti, in anderen Sammlungen, erwähnt, dass 'Ali bin Abi Talib <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> sagte: "Ich fragte den Propheten <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> eines Tages, <em>"O  Gesandter Allahs, zeige mir den kürzesten Weg zu Allahs Gegenwart, und  den leichtesten Weg Gottesdienst zu verrichten, und den besten Weg für  Allah den Erhabenen und Allmächtigen."</em> Der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte: <strong>"O Ali, mache ununterbrochen Dhikrullah, leise und laut." </strong>Ich antwortete:<em> "O Gesandter </em><img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /><em>, alle Menschen machen Dhikr. Gib mir etwas spezielles."</em> Der Gesandte <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte, <strong>"O  Ali, das Beste was ich und die Propheten vor mir sagten ist: la ilaha  illAllah. Wen man alle Himmel und die Erde auf die eine Seite legen  würde und la ilaha illAllah auf die andere Seite legen würde, würde la  ilaha illAllah schwerer wiegen. Der Tag des jüngsten Gerichts wird  solange es Menschen gibt die la ilaha illAllah sagen, nicht kommen."</strong> Dann sagte ich:<em> "Wie soll ich es rezitieren?"</em> Der Prophet<img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> sagte: <strong>"Schließe  Deine Augen und höre mir zu wie ich la ilaha illAllah drei mal  rezitiere. Dann sagst du es drei mal und ich werde dir zuhören."</strong> Dann, sagte Ali, rezitierte der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> es, und ich wiederholte es mit lauter Stimme."</p>
<p>In den Überlieferungen von Imam Ahmad und Tabarani wird dieses Hadith fortgesetzt, das beschreibt, wie der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> seine Gefährten <img title="Radhiyallahuanh" src="http://ahlu-sunnah.de/forum/images/sfsmilies/radhiyallahuanh.gif" border="0" alt="" /> das Dhikr beigebracht hat. "Ibada bin Samit sagte, das der Prophet<img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" />sagte:<strong> "Ist ein Fremder unter euch?"</strong> Und wir sagten: <em>"Nein, o Gesandter Allahs."</em> Er sagte: <strong>"Schließt die Tür."</strong> Dann sagte er: <strong>"Hebt eure Hand und wiederholt nach mir La ilaha illallah" </strong>Wir hoben jeweils unsere Hand und sagten<strong> La ilaha illAllah.</strong> Dann sagte der Prophet<img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" /> : "<strong>Gelobt  sei Allah das Er mich auf diese Welt mit diesem Kalimah gesendet hat,  und Er mich damit angewiesen hat, und Er mir das Paradies damit  versprochen hat, und Er ändert niemals seine Versprechen." </strong> Dann sagte der Prophet <img title="saw" src="http://www.qadimoon.com/%7Emadrasah/Media/saws.gif" border="0" alt="" />: "Freut euch, Allah hat euch vergeben."</p>
<p>Dschalaladin as-Suyuti erwähnt in einem Artikel der "Natijat al-Fikr fi  Jahri-dh-Dhikr", "der Nutzen des lauten Dhikr", fünfundzwanzig  authentische Hadithe die lautes Dhikr erwähnen.</p>
<div><span style="font-size: small;"><strong>Leises Dhikr</strong></span></div>
<p>Allah erwähnt in Sure Surat al-Araf, Ayat 205: "Und gedenke deines Herrn  in deinem Herzen in Demut und Furcht, und mit Worten - jedoch nicht zu  laut - des Morgens und des Abends; und sei nicht einer der Unachtsamen.  [7:205]</p>
<p>Imam Ahmad überliefert, "Abu Huraira berichtet vom Propheten [sallAllahu  aleyhi ve salam] das Allah sagt, "Ich bin mit meinem Diener, wenn er an  Mich denkt, und wenn sich bei seinem Gedenken seine Lippen bewegen."  Imam Nawawi kommentierte dieses Hadith so: "Allah ist mit demjenigen der  an Ihn denkt und Ihn mit seinem Herzen anruft, und Ihn mit seiner Zunge  anruft, aber wir müssen uns bewußt machen, dass das Gedenken des  Herzens vollkommener ist. Derjenige der Sein Dhikr mit der Zunge  ausführt, tut das um die Reflektion davon in seinem Herzen  hervorzurufen. Wenn die Liebe von Allah und Sein Gedenken das Herz und  den Geist überwältigen, wurde die Zunge bewegt und der Sucher wurde  näher gebracht."</p>
<p>Scheikh Amin al-Kurdi sagte in Erleuchtung des Herzens (Tanwir al-Qulub)  S.522: "Das Dhikr mit der Zunge, das Laute und Buchstaben beinhaltet,  ist nicht immer leicht auszuführen, weil kaufen und verkaufen und solche  Handlungen die Aufmerksamkeit von solchem Dhikr ablenken. Das Gegenteil  ist wahrer Dhikr mit dem Herzen, welches so genannt wird, um anzuzeigen  das es frei von Lauten und Buchstaben ist. Auf diesem Wege lenkt einen  nichts vom Dhikr ab, wie der Dichter sagt:</p>
<p>Mit dem Herzen erinnere Allah, versteckt vor der Schöpfung, Wortlos und Sprachlos.</p>
<p>Diese Erinnerung ist die Beste aller: daraus entstanden die Worte der Heiligen.</p>
<p>"Das ist der Grund, warum die Naqshibandi Meister das Dhikr des Herzens  ausgewählt haben. Darüber hinaus, ist das Herz der Ort, an dem der  Vergeber seinen Blick richtet, und der Sitz des Glaubens, und der  Behälter des Geheimnisses, und die Quelle des Lichtes. Wenn es gesund  ist, ist der gesamte Körper gesund, und wenn es ungesund ist, ist der  gesamte Körper ungesund, wie es uns klar durch den erwählten Propheten  [sallAllahu aleyhi ve salam] gesagt wurde."</p>
<p>"Etwas was bestätigt wurde durch die Erzählung von Hz. A'isha  [radiAllahu anha]: "Allah zieht leisen Dhikr lauten Dhikr vor. Am Tag  der Wiederauferstehung, wird Allah die Menschen zu ihrer Abrechnung  zurückbringen, und die Schreiberengel werden das bringen, was sie  aufgeschrieben haben, und Allah der Allmächtige wird sagen: "Schaut ob  etwas was zu meinem Diener gehört vergessen wurde?" Die Engel werden  sagen: "Wir haben nichts betreffend dem ausgelassen was wir erfuhren und  aufgezeichnet haben, ausgenommen dem, was wir nicht feststellten und  aufgeschrieben haben." Allah wird sagen: "O mein Diener, ich habe etwas  gutes von euch für das Ich alleine euch belohnen werde, es ist eure  geheimes Gedenken an mich." überliefert von Bayhaqi.</p>
<p>"Auch von A'isha [radiAllahu anha]: "Das Dhikr welches nicht von den  Schreiberengeln gehört wurde, übertrifft das Dhikr was sie hören um das  Siebzigfache." überliefert von Bayhaqi.</p>
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		<title>Die Propheten leben in ihren Gräbern</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/1138</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 09:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tasawwuf]]></category>
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		<description><![CDATA["Muhammad ist ein Mensch, aber nicht wie andere Menschen; Er ist ein Smaragd, und andere nur Steine.“ Der Glaube der Hauptströmung der Ahlul-Sunna wal Dschama’a ist, dass unser geliebter Prophet Sayyid-i Kainat Muhammad al-Mustafa [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] in seinem Grab lebt, wie auch die anderen Propheten. Dieses Leben ist physikalisch und weltlich [dunyawiyyah] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>"Muhammad ist ein Mensch, aber nicht wie andere Menschen;<br />
Er ist ein Smaragd, und andere nur Steine.“</strong></em></p>
<p>Der Glaube der Hauptströmung der Ahlul-Sunna wal Dschama’a ist, dass unser geliebter Prophet Sayyid-i Kainat Muhammad al-Mustafa <em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam]</em> in seinem Grab lebt, wie auch die anderen Propheten.</p>
<p>Dieses Leben ist physikalisch und weltlich <em>[dunyawiyyah]</em> und nicht nur ein spirituelles mit der Seele <em>[berzahiyya]</em>, wobei das Letztgenannte für die allgemeinen Menschen zutrifft. Sie [die Propheten] sind gewöhnlich dabei ihre Gebete zu verrichten und Allah zu dienen (aus ihrer eigenen Wahl hinaus, ohne dass es Pflicht ist für sie) und wir können sie normalerweise nicht sehen oder sie hören. <span id="more-1138"></span></p>
<p>Das ist die Aqidah an die die sunnitischen Muslime all die Jahrhunderte lang sich klammerten und viele Bücher im arabischen wurden über diese Thematiken geschrieben. Der große Imam Suyuti <em>[Rahmetullahi Aleyh]</em> stellte ein ganzes Werk nur über diese Thematik her welches „Inba al-Azkiya bi Hayat al-Anbiya“ [<em>Informieren der Intelligenz über das Leben der Propheten]</em> heißt, wo er viele Beweise brachte um diesen Glauben zu unterstützen. Auf gleicher Art und Weise haben andere Gelehrten wie: Imam Beyhaki, Imam Abdulwahab al-Scharani und sogar von den Salafiyya/Wahabiyya sehr geschätzte Imam Ibn al Qayyim in seinem Buch „al Ruh“ <em>[Die Seele]</em> Beweise gesammelt und aufgeschrieben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beweise dafür, dass die Propheten lebendig sind in ihren Gräbern:</span></p>
<p>Es gibt viele Beweise darüber im Quran, den Hadithen und den Aussagen der Vorgänger über das Leben des Propheten in seinem Grab. Wir wollen hier nur einige erwähnen:</p>
<p>Allah, der Allerhabene, sagt:<br />
<em>„<strong>Und frage jene Unserer Gesandten, die Wir vor dir entsandt haben: „Machten Wir etwa außer dem Allerbarmer Götter, denen man dienen soll?“</strong></em> <em>(Surah al-Zukhruf, 45)</em>.</p>
<p>Viele Mutaffsirs haben in ihren respektvollen Tafsir-Werken über den Quran gesagt, dass durch diese Ayet das Leben der Propheten beweist werden kann. <em>(Sehe: Durr al-Manthur von Suyuti, Ruh al-Ma'ani von al-Alusi and andere).</em></p>
<p>Allah, der Allerhabene, sagt:<br />
<strong><em>„Und nennt nicht diejenigen, die auf Allahs Weg getötet wurden, „Tote“. Denn sie leben, ihr aber nehmt es nicht wahr.“</em></strong> <em>(Surah al-Baqarah, 154)</em>.</p>
<p>Über diesen Vers sagt der große Hadith Experte (Hafiz) Imam Ibn Hajar Al-Asqalani <em>[Rahmetullahi Aleyh]</em> in seiner monumentalen Auslegung des Sahih al-Buhari „Fath al-Bari“: <strong><em>Wenn das Leben der Märtyrer von dieser Ayat bewiesen wird, dann ist das Leben der Propheten aus einer analogischen Sicht ebenfalls bewiesen und die Propheten sind höhergestellt als die Märtyrer.</em> </strong><em>(Fath al-Bari, 6/379)</em>.</p>
<p>Sayyiduna Enes ibnu Malik <em>[radiyallahu ta’ala anh] </em>überliefert:</p>
<p>„<strong><em>(laylata usra bi) marartu `ala Mûsa wa huwa qâ'imun yusalli fi qabrihi“ </em></strong><br />
„ <strong>(In der Nacht von Isra), kam der Gesandte Allahs am Grab von Sayyiduna Musa (Aleyhisselam) vorbei und fand ihn betend in seinem Grab.“ </strong><em>(Eine Sahih Überlieferung von Anas und anderen in Muslim, Nesa'i und Beyhaki in seinem Dalail al-Nubuwwa und seinem Hayat. Manche erwähnen es mit der Klammer und manche ohne. Der Imam Nawawi sagt in seinem Scharh Sahih Muslim 1/73/267: „Die Taten der nächsten Welt sind Dhikr und Dua.")</em>.</p>
<p>Enes ibnu Malik [radiyallahu ta’ala anh] überliefert, dass der Gesandte Allahs <em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam]</em> gesagt hat:</p>
<p><em>„<strong>al-anbiyâ'u aayâ'un fi qubûrihim yusallûn“</strong><br />
„ <strong>Die Propheten sind lebendig in ihren Gräbern und verrichten ihr Gebet.“</strong></em><strong> </strong><em>(Sahih Überlieferung von Anas Ibn Malik in : Al-Bazzar, Musnad; Abu Yala, Musnad; Ibn Adi, al-Kamil fi al-duafa; Tammam al-Razi, al-Fawaid; el-Beyhaki, Hayat al-anbiya fi quburihim; Abu Nuaym, Akhbar Asbahan; Ibn `Asakir, Tarih Dimaschk; Ibn Hajar al-Haythami, Majma` al-zawa'id (8/211); al-Suyuti, Anbâ' al-adhkiya' bi-hayat al-anbiya' (Nr.5); al-Albani, Silsilat al-ahadith al-sahihah (Nr.621).</em>1</p>
<p>Imam Suyuti sagt dazu: <strong><em>"Das Leben des Propheten </em></strong><em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] </em><strong><em>in seinem Grab und ebenfalls der anderen Propheten ist für uns ein endgültiges Wissen.</em> </strong>(`ilman qat`iyyan)"</p>
<p>Der Hadith oben wurde von vielen Hafiz als authentisch gesehen, wie von: Ibn Hajar, Al-Haythami, Aliyyul Kari, al-Munawi al-Shawkani und viele mehr.</p>
<p>Aws ibn Aws [radiyallahu ta’ala anh] überliefert von dem Gesandten Allahs <em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam]</em>: <strong><em>„Schickt mir reichlich Grüße am Freitag, da eure Grüße mir gezeigt werden.“</em></strong> Die Gefährten erwiderten: „Wie ist es möglich das du unsere Grüße bekommst, wo doch dein Körper verrottet sein wird?“ Da sagte der Gesandte Allahs: <strong><em>„Wahrlich, Allah verbat es der Erde die Körper der Propheten zu verspeisen.“</em></strong> <em>(Überliefert von Abu Dawud, Nasa’i, Ibn Majah, Darami und andere und von vielen als authentisch gesehen, wie von Ibn al-Qayyim)</em>.</p>
<p>Abu Hurairah<em> [radiyallahu ta’ala anh] </em>überliefert, dass der Gesandte Allahs <em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] </em>gesagt hat:<br />
<strong><em>ma min aaadin yusallimu `alayya illa radda ilayy-Allahu rûhi Hatta arudda `alayhi al-salâm</em></strong><em><br />
„<strong>Keiner von euch grüßt mich außer das Allah meine Seele zurückführt, bis ich den Gruß erwidere.“</strong></em><em>(Musnad Ahmed, 2/527 and Abu Dawud, 1/279).</em></p>
<p>Imam Suyuti sagt zu dem "zurückführen": <strong><em>„radda“ bedeutet „`ala al-dawâm", das heißt permanent und nicht für eine bestimmte Zeit, in anderen Worten: Allah schickt die Seele nicht zurück und nimmt sie wieder, dann schickt er sie wieder zurück und nimmt sie wieder. Er lässt sie permanent zurück und der Prophet lebt permanent." </em></strong><em><br />
</em><br />
Sakhawi, Ibn Hajar al-Asqalanis Schüler sagte: <strong><em>„Wir (Muslime) glauben daran und bestätigen, dass er </em></strong><em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] </em><strong><em>in seinem Grab lebt.“</em> </strong><em>(al-kawl al-badi S. 161).</em></p>
<p>Enes ibnu Malik [radiyallahu ta’ala anh] überliefert, dass der Gesandte Allahs <em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] </em>gesagt hat: <strong><em>„Die Propheten werden in ihren Gräbern nicht länger als 40 Tage gehalten, aber sie verbleiben Allah anbetend bis die Trompete geblasen wird.“</em> </strong><em>(Sunan al-Bayhaqi).<br />
</em><br />
Aufgrund der Tatsache, dass es viele Überlieferungen über diese Thematik gibt <em>(von denen wir nur ein paar erwähnt haben als Beispiel)</em>, war der Imam Suyuti der Ansicht, dass die Überlieferungen den Grad der Gewissheit erreicht hat, also Tawatur, welcher höher ist als Sahih.</p>
<p>Der große Hadis Imam Ibn Hajar al-Asqalani, sagt:<br />
<strong><em>Der Tod wird über den gesegneten Gesandten Allahs niemals kommen in seinem Grab, im Gegenteil, er überlebt es aufgrund der Tatsachen, dass die Propheten leben in ihren Gräbern.</em></strong> <em>(Fath al-Bari, 17/22)</em>.</p>
<p>Ibn Hajar al-Haythami schreibt in Al-Dschewher el-Munazzam:<br />
<em>„<strong>tawâtarat al-adillatu wa al-nuqûlu bi anna al-Mustafa Hayyun Tariyyu... wa Sawmun thumma Hajjun kulla `âmin yattahhiru li al-Salâti bi mâ'i ghaythi"</strong><br />
„<strong>Die Überlieferungen und Beweise darüber, dass der Prophet am Leben ist und empfindsam ist, haben den höchsten Grad der Authentizität erreicht...das er fastet und jedes Jahr die Pilgerreise durchführt und sich mit dem Regenwasser das über sein Grab regnet reinigt."</strong></em></p>
<p>Imam al-Subki sagt:<br />
<strong>„Es gehört zu unserem Glauben, dass die Propheten in ihren Gräbern leben"</strong>. <em>(Tabqat al-Shafi'iyya al-Kubra, 6/266) </em>.</p>
<p>Der große Hanafi Jurist, Imam Ibn Abidin sagt:<br />
<em>„<strong>Die Propheten leben in ihren Gräbern, so wie es bewiesen ist in den Hadithen“</strong> </em><em>(Rasa'il von Ibn Abidin, 2/203).<br />
</em><br />
Imam al-Shawkani (auf den sich die Salafiyya/Wahabiten normalerweise beziehen) sagt:</p>
<p><strong><em>"Der Prophet </em></strong><em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] <strong>lebt in seinem Grab, wie es in dem Hadith: „Die Propheten leben in ihren Gräbern" bewiesen wurde.“</strong> </em><em>(Siehe: Nayl al-Awtar, 5/101).</em></p>
<p>Ebenfalls ist die Miradsch einer der größten Beweise, wo der Gesandte Allahs die Propheten traf und mit ihnen sprach. Er leitete ebenfalls ihr Gebet in der Mesdschidi Aqsa.</p>
<p>Wir werden jetzt Ahadith aus dem Buch von Imam Suyuti bringen, dieses Buch heißt: Alemul Kabri – besser bekannt als Scherhus-Sudur- aus dem Kapitel: „Der Körper der restlichen Menschen außer den Propheten und weiteren verrottet nicht.“:</p>
<p>Malik ibn Abdurrahman bin Ebu Sa’saa seiner Überlieferung zufolge hörte er folgendes:<br />
<strong><em>Eine Flut hatte die Gräber von Amr ibn Jamuh und Abdullah bin Amr aufgeschürft. Die Gräber waren neben einem Fluss. Beide waren Schehids von Uhud und wurden in ein Grab beerdigt. Um ihr Grab woanders hinzubringen wurde es aufgegraben und als das Grab offen war, sah man, dass ihr Körper nicht verrottet war und noch so waren, als wären sie erst gestern gestorben. Einer von ihnen war verwundet und er hatte seine Hand auf diese Wunde getan und wurde so begraben. Als man seine Hand nahm und sie seitlich herabhängen ließ, bewegte sich die Hand wieder in die ursprüngliche Position. Zwischen der Schlacht bei Uhud und diesem Tag waren 36 Jahre vergangen.</em></strong><em><br />
</em><br />
Imam Suyuti sagt weiter: Beyhaki hat dies in seinem „Delail“ anders überliefert und zu den Worten:<strong> <em>„als man seine Hand nahm...“</em></strong> folgendes mit überliefert: <strong><em>„fing Blut an zu fließen. Als die Hand wieder an die Ursprüngliche Position kam, hörte die Blutung auf.“</em></strong><em><br />
</em><br />
Am Ende der Überlieferung wird weiter gesagt: <strong><em>„Als Muawiye </em></strong><em>[radiyallahu ta’ala anh] <strong>den Brunnen Kizame zum fließen bringen wollte, hat er alle zu sich gerufen, die in Uhud tote Verwandten haben. Die Leute sind gekommen und sie sahen, dass ihre Toten lebendig waren und sich nach rechts und links drehten. Einer verletzte sich an einer Schaufel den Fuß und er fing an zu bluten“</strong><br />
</em><br />
Ebu Said el Khudri [radiyallahu ta’ala anh] sagte dazu: <strong><em>„Danach konnte kein Leugner mehr leugnen. Diese haben dauernd die Erde gegraben. Eines Tages kam aus dem Grab eine Armor Platte welche besser roch als Moschus.“</em></strong><em><br />
</em><br />
Beyhaqi, hat dies von Wakid überliefert und dieser von seine Meistern. Auch überliefert dies Ibni Ebu Scheybe in seinem Musannaf mit einem Isnadus Sahih.</p>
<p>Taberani überliefert von Sayyiduna Abdullah Ibn-i Umar [radiyallahu ta’ala anh] das Rasulullah [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam]sagte: <strong><em>„Der Muazzin der für Allah ist, ist wie ein Schehid der in seinem Blut strampelt. Wenn er stirbt, dann fressen die Würmer nicht seine Leiche.“</em><br />
</strong><br />
Ibni Mende überliefert von Dschabir ibn Abdullah [radiyallahu ta’ala anh] das Resulullah [sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] gesagt hat: <em>„<strong>Wenn der Hamilul Kuran stirbt, dann gibt Allah der Erde eine Wahiy, dass er seinen Körper nicht aufessen soll. Die Erde sagt dann: „Ya Rabbi! Wie könnte ich jemand verspeisen in dessen Brust deine Worte sind?“</strong><br />
</em><br />
Ibni Mende sagt weiter: Über diese Thematik gibt es auch eine Überlieferung von Abu Hurayra und Abdullah bin Mesud - [radiyallahu ta’ala anhum]</p>
<p>Merwizi überliefert von Katade [radiyallahu ta’ala anh]:<strong> <em>„Ich hörte, dass die Erde denjenigen nicht verspeist, der keine Fehler tut.“</em></strong><em> </em><em>(Imam Suyuti; Kabir Alemi, Kahraman Yayinlari; Seite.534)</em></p>
<p>Der Imam Ghazali überliefert in seinem Buch: <em>„Der Tod und das danach“</em> im Kapitel <em>„Sayyiduna Uthman sein Tot“</em> folgendes Geschehnis:</p>
<p><strong><em>Folgender Hadith ist ein sehr berühmter und bekannter Hadith: „Abdullah bin Selam </em></strong><em>[radiyallahu ta’ala anh]<strong> sagt: „Ich habe Rasulullah in der Nacht am Fenster von Hadhrat-i Uthman gesehen. Ich bin am nächsten Tag gegangen um meinem Bruder Hadhrat-i Uthman ein Salam zu geben. Er war eingeschlossen. Ich bin zu ihm rein und er sagte zu mir: „Oh mein Bruder! Willkommen bist du! Ich habe heute den Gesandten Allahs an diesem Fenster gesehen! Er sagte zu mir: „Ya Uthman! Haben sie dich eingesperrt?“ und ich sagte: „Ja!“ als er fragte: „Haben sie dich durstig gelassen?“ sagte ich: „Ja!“ Daraufhin reichte er mir eine Schüssel mit Wasser. Ich trank daraus bis mein Durst gestillt war. Ich spüre seine Kühle und den Geschmack immer noch in meiner Brust und am ganzen Körper. Dann sagte er zu mir: „Wenn du willst, dann wirst du gegen deine Gegner siegen. Aber wenn du willst, kannst du auch dein Fasten mit mir brechen.“ Ich wählte das Fasten brechen bei Rasulullah.“ Abdullah bin Salam sagt weiter: „An diesem Tag starb Hadhrat-i Uthman.“</strong></em></p>
<p>Seyf bin Amr at Temimi und Ibn Aziz überliefern das dies Sahih ist und sehr weit verbreitet und auch in sehr vielen Geschichtsbüchern enthalten.</p>
<p>Der Imam Ghazali sagt:<br />
<strong>„Die vierte Art sind als Besondere die Propheten und die Günstlinge; ihnen steht es zu, sich etwas auszuwählen. Und so wählt sich der oder jener von ihnen die Erde aus damit er auf ihr umhergehe, bis die „Stunde“ ersteht. Man sieht sie auch oft in Träume und ich glaube, As Siddiq und Al Faruq </strong>[radiyallahu ta’ala anhum]<strong> gehören zu ihnen. Dem Gesandten </strong><em>[radiyallahu ta’ala anh]</em><strong>, steht es frei, in allen drei Welten umzugehen. In diesem Sinne sagte er, indem er hierauf aufmerksam machte und hinwies: „Wahrlich, ich bin zu geehrt bei Allah, als dass er mich auf der Erde mehr als drei zurückließe.“. Es waren auch „drei“ Jahrzehnte, daß Al-Hussain </strong><em>[radiyallahu ta’ala anh] </em><strong>zu Anfang der dreißig Jahre getötet wurde. Da ergrimmte Er </strong><em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] </em><strong>über die Bewohner der Erde und stieg zum Himmel auf. Einer der Frommen sah ihn im Traum und sagte: „Oh Gesandter Allahs! Du bist mir wie Vater und Mutter, was denkst du über die Unruhen in deinem Volke?“ Er erwiderte: „Allah vermehre die Unruhen bei ihnen; sie haben Al-Husain getötet und dabei keine Rücksicht auf mich genommen….“ </strong><em>(Die Kostbare Perle im Wissen des Jenseits; Abu Hamid al Ghazali; S. 44)</em></p>
<p>Imam Takiuddin as-Subki beantwortet die Zweifel über das Leben des Propheten in seinem Schifa as-Sikam wie folgt:<br />
<strong><br />
</strong>Der Quran spricht über seinen Tod (Du wirst sterben und sie werden sterben)<br />
Und Er <em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] </em>sagte: <em>„Ich werde zurückgezogen."</em><br />
Und as-Siddiq <em>[radiyallahu ta’ala anh] </em>sagte: <em>„...wahrlich Muhammed ist gestorben."<br />
</em><br />
Und alle Muslime stimmen diesem zu, dass Resulullah <em>[sallallahu ta’ala alayhi wa sallam] </em>gestorben ist.</p>
<p>Dann beantwortet er die Zweifel über das weitere Leben wie folgt:<br />
Es soll gesagt werden: <em>„<strong>Sein Tod war ein zeitlicher Tod und er lebt nach seinem Tod."</strong><br />
</em><br />
Die oben erwähnten Beweise von dem Quran und den Ahadith und den Vorgängern sind genug um zu beweisen, dass die Propheten in ihren Gräbern leben, nachdem sie diese Welt verlassen haben. Es gibt noch viele weitere Beweise darüber welche wir nicht erwähnt haben. Das ist der Grund warum dies die Aqidah von der Hauptströmung der Ahlul Sunna wal Dschama’a all die Jahrhunderte war und ist. Es ist erst kürzlich aufgetreten, dass dies von manchen geleugnet wird.</p>
<p>Für mehr Details über dieses Thema leiten wir euch weiter zu Imam Suyuti's 'al-Inba' und Imam al-Bayhaqi's 'Hayat al-Anbiya'.</p>
<p>Möge Allah uns alle auf Siratul Mustaqim führen (Amin).</p>
<p>1.        Al-Bayhaqi hat ein geniales Buch bezüglich des Leben der Propheten in ihren Gräbern zusammengefasst zu welchen er den Hadith von Enes [radiyallahu ta’ala anh] in Erwähnung bringt, „Die Propheten sind lebendig betend in ihren Gräbern“, welches er mit der Überlieferungskette von Yahya Ibn Abu Katheer, der eine präzise bewahrheitender Übermittler ist, im Namen von Al-Mustalim Ibn Sa'eed, wem Ahmad und Ibn Hibban für vertrauenswürdig erachten, in der Verantwortung von Al-Hajjaj Al-Aswad (a.k.a. Ibn Abu Ziyad Al-Basri), wem Ahmad und Ibn Ma'een als vertrauenswürdig einschätzten, im Namen von Thabit, Abu Ya'la, der es außerdem auch in seinem Musnad von dieser Tatsache berichtet. Al Bazzar übermittelt es, aber es erscheint ihm als Fehler, aufgrund der Verlässlichkeit von Hajjaj Al-Sawwaf. Al-Hajjaj Al-Aswad ist der richtige Name, wie es deutlich in der Erzählung von Al-Bayhaqi erwähnt ist, der ein präzise bewahrheitender Übermittler ist.</p>
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		<title>Das Besuchen der Grabstätte des Propheten &#8211; Habib &#8216;Ali Dschifri salamullah</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 07:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hvrgnJG3nEE&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/hvrgnJG3nEE&amp;feature"></embed></object></p>
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		<title>Bezüglich Halladsch-i Mansur</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 13:25:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
				<category><![CDATA['Aqidah]]></category>
		<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Meister des Tasawwuf]]></category>
		<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Islamische Geschichte/Tarikh]]></category>
		<category><![CDATA[Tasawwuf]]></category>
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		<category><![CDATA[Zitate&Überlieferungen von 'Ulama/'Awliya]]></category>

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		<description><![CDATA[Halladsch sagte, nachdem er den Schlussgruß des Gebetes gesprochen hatte: „O Du, welchen der Scharfsinn keines tief Schürfenden erreichen kann: Ich bitte Dich beim Licht Deines Angesichtes, durch welches die Herzen der Erkennenden erleuchtet werden, und bei Deiner Heiligkeit, durch welche Du spezialisiert bist gegenüber jedem anderen als Dir und isoliert bist von dem, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Halladsch sagte, nachdem er den Schlussgruß des Gebetes gesprochen hatte:</p>
<p>„<strong>O Du, welchen der Scharfsinn keines tief Schürfenden erreichen kann:  Ich bitte Dich beim Licht Deines Angesichtes, durch welches die Herzen  der Erkennenden erleuchtet werden, und bei Deiner Heiligkeit, durch  welche Du spezialisiert bist gegenüber jedem anderen als Dir und  isoliert bist von dem, der außer Dir ist: dass Du mich nicht umherirren  lässt in den Weiten der Verwirrung und mich rettest vor den Abgründen  des Denkens und mich entfremdest der Welt und mich mit Dir vertraut  machst mit dem innigen Gespräch!</strong>"</p>
<p>Dann schwieg er eine Weile und sang vor sich hin und erhob seine Stimme in jenem Singen und sprach:</p>
<p>„<strong>O Du, in dem die Liebenden vernichtet werden: Nicht erreichen die  Vorstellungen der Menschen die Tiefe Deines Wesens, und nicht gelangen  die Bewohner des Landes zum äußersten Ende Deiner Kenntnis. Es gibt  keinen Unter-schied zwischen Dir und mir ...</strong>"<span id="more-1089"></span></p>
<p>Aus seinen Augen tropfte Blut, während er sprach. Und er redete weiter:</p>
<p>„<strong>Du kennst und wirst nicht gekannt; Du siehst und wirst nicht  gesehen; Du hast Kenntnis von den Winkeln der tiefsten inneren  Empfindungen.</strong></p>
<p><strong>Ich aber, da ich den Lufthauch Deiner Liebe und den Dufthauch Deiner  Nähe gefunden habe, sehe die fest gegründeten Gebirge für niedrig an und  halte Himmel und Erden für gering. Bei Deiner Wahrheit: Wenn Du mir das  Paradies verkaufen wolltest für einen Moment meiner Entrückung oder für  einen Nu meiner heißesten Atemzüge – ich würde es nicht kaufen. Und  wenn Du vor mich das Höllenfeuer stelltest, voll mit allen Arten der  Strafe, würde ich es für leicht halten gegenüber dem Zustand, in dem ich  mich befinde, wenn Du Dich verhüllst. Verzeih Deinen Geschöpfen und  verzeih mir nicht; sei ihnen barmherzig und sei mir nicht barmherzig.  Ich disputiere mit Dir nicht um meinetwillen, und ich bitte Dich nicht  um meines Rechtes willen – so tu mit mir, was Du willst.</strong>"</p>
<p>Bezüglich Halladsch-i Mansur Hz. haben sich die Ulama in vier Gruppen geteilt:</p>
<p>Die erste Gruppe hat Halladsch Recht gegeben, verteidigt und seine Ansichten geteilt. Dazu gehört <strong>Imam Abu Bakr Asch-Schibli, Ibn Ata, Ibn Khafif</strong> und <strong>Faris</strong> [qaddasallahu Asrarahum]</p>
<p>Auch die Späteren, wie <strong>Imam Ghazali, Nasrabazi, Sulami, Abu Nasr  Serradsch, Kalabazi, Quschayri, Scheichulislam Hadsche Abdullah Harawi,  Hudschwiri, Abu Said Abul Khayr, Abdulkadir Geylani </strong>[qaddasallahu Asrarahum] waren der Ansicht, dass er ein Awliya ist und haben sich den  Beschuldigungen ihm gegenüber nicht angeschlossen.</p>
<p><strong>Mewlana Dschelaladdini Rumi, Muhyiddin Arabi, Aynul Qudat  al-Hamadani, Ahmad al-Ghazali, Ruzbihani Bakli, Senai, Attar, Scheichul  Turkistan Ahmed-i Yasawi</strong> und <strong>Kutbul Aktab Imam Rabbani Ahmed Faruk As-Sarhandi Mudschaddidi Alfi Thani </strong>[qaddasallahu Asrarahum] gehören zu dieser Gruppe.</p>
<p>Von denen, die ihn Verteidigt haben, gehört auch <strong>Fakhraddin Razi, Suhrawardi, Ibni Tufayl, Molla Sadra und Scheichulislam Kemalpaschazade.</strong></p>
<p>Die zweite Gruppe hat Halladsch als Kafir beschuldigt und ihn geleugnet. Dazu gehört <strong>Ibn Dschawzi, Dhahabi, Ibn Taymiyyah und Ibn Qayyim.<br />
</strong></p>
<p><strong>Scheichulislam Ebussuud Efendi</strong> gehört zu denen, die das Todesurteil als gerecht sahen.</p>
<p>Die dritte Gruppe sieht ihn als Unschuldig und hat Mitleid mit ihm.</p>
<p>Die vierte Gruppe hat nichts über ihn gesagt und zogen es vor, seinen Zustand Allah zu überlassen. Dazu gehört <strong>Abul Wafa ibni Aqil, Ibni Buhlul, Ibn Suraydsch, Ibni Hadschar und Suyuti.</strong></p>
<p>Der einzige Grund für das Todesurteil bezüglich Halladsch vor dem  Scharia Gericht scheint nicht nur die Aussage "Anal Hakk" zu sein. Denn  Beyazid-i Bestami und viele Andere Mutasawwuf [Sufis], die im 3.  Jahrhundert der Hidschra lebten, haben ebenfalls Aussagen der gleichen  Art, wurden jedoch nicht mit der Todesstrafe konfrontiert.</p>
<p>So sagte Bayazid-i Bastami: " Subhani ma adhimusch-schani"- <em>'Preis sei mir! Wie hoch ist doch meine Würde!'</em> oder "Mafi Dschubbabi ill Allah" - <em>'Unter dieser Dschubba befindet sich niemand außer Allah'</em></p>
<p>Doch wir wissen, dass Bayazid dennoch von allen Gelehrten akzeptiert und  geliebt wird und er nicht der Todesstrafe ausgesetzt wurde.</p>
<p>Man sieht, dass der Grund seiner Tötung nicht seine ausgesprochenen  Aussagen waren. Die Fatwa für seinen Tod scheint nicht rein religiös,  sondern viel mehr politisch zu sein.</p>
<p>Es heißt, dass Halladsch mit den Karmatis zusammen gearbeitet hat,  welche für die Abbasiden einen Plage waren und den schwarzen Sklaven  Unterstützung geboten hat in ihrer Rebellion.</p>
<p>Dazu gibt es auch noch eine große Gruppe, die zu seiner Lebenszeit sich  ihm angeschlossen hatten und diese Gruppe, haben seine Ansichten  übertrieben und aus dem Rahmen fallen lassen und die Aqidah des Volkes  zerstört.</p>
<p>Auch war Halladschs Scheich, Amr ibn Osman al-Makki nicht gut zu sprechen mit einigen Sufis, wie z.b mit Dschunayd-i Baghdadi.</p>
<p>So sieht man, dass das Volk und auch die Gelehrten wegen Halladsch in eine Unordnung und Fitne geraten.</p>
<p>Dass dann auch noch derartige Aussagen kamen, waren wohl die Tropfen, die dass Fass zum überlaufen brachten.</p>
<p>Wie ja auch Imam Schibli sagte: "Halladsch und ich waren eins. Er jedoch hat  einige seiner Zustände frei gegeben, ich jedoch habe sie geheim  gehalten." Als Halladsch aufgehängt wurde, kam er zu ihm und fragte:  "Ewelem nen Haka anil Alamin?" - "Haben wir dich nicht gewarnt vor den  Welten?"</p>
<p>Aus all diesem verstehen wir, dass all diese Dinge eine falsche Ansicht  über Halladsch gebildet haben und es das Tor zum Todesurteil öffnete.</p>
<p>Siehe: Khatibi Baghdadi, Tarikhu Baghdad, 8/112; Ibn Dschawzi, al  Muntazam, 8/28; Dhahabi, Siyeru Alamin Nubala 14/313; Ibn Hadscher,  Lisanul Mizan, 2/314; Ibn Imad, Scherezatudh Dhahab, 4/41.</p>
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		<title>Schiitische Behauptung: Tahrif [Manipulation] des Verses 33;33</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2010 01:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>E. Dānā</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jede Bid'a ist Irreleitung...]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfälschung klassischer Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate&Überlieferungen von 'Ulama/'Awliya]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schia behaupten die Madhab der Ahlu Bayt zu sein und das Zentrum ihrer Religiösen Sekte ist der Glaube an die von Gott bestimmten 12 Imame der Ahlu Bayt. Jedoch können die Schiiten keinen einzigen Vers aus dem Quran zitieren, der irgendeinen der 12 Imame der Ahlu Bayt erwähnt. Fakt ist aber, dass die Bezeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schia behaupten die Madhab der Ahlu Bayt zu sein und das Zentrum  ihrer Religiösen Sekte ist der Glaube an die von Gott bestimmten 12  Imame der Ahlu Bayt. Jedoch können die Schiiten keinen einzigen Vers aus  dem Quran zitieren, der irgendeinen der 12 Imame der Ahlu Bayt erwähnt.  Fakt ist aber, dass die Bezeichnung <em>„Ahlu Bayt“</em> zweimal im Quran vorkommt und wie ironisch ist es doch, dass beide male es sich auf die Frauen des Mannes bezieht.</p>
<p>Der Quran bezeichnet eindeutig die Frauen des Propheten als Ahlu Bayt;  dies ist die gleiche Gruppe, welche die Schiiten verabscheuen und  verfluchen! Wie können die Schiiten behaupten, die Liebhaber der Ahlu  Bayt zu sein, wo hingegen sie die Frau des Propheten als Mörder, Fasiq  und Häretikerin bezeichnen?<span id="more-1079"></span></p>
<p>Fakt ist, dass die Ahlu Sunnah wal Dschaamah eindeutig jene sind, welche  die Ahlu Bayt lieben und nicht die Schia. Die Sunniten sind es, welche  die wahren Liebenden der Ahlu Bayt sind, denn wir lieben die Frauen des  Propheten.</p>
<p>Der am meisten wiederholte Quranische Vers in der Schiitischen Literatur  ist 33;33, welche die Schiiten immer und immer wieder zitieren. Die  Wichtigkeit dieses Verses für den Schiitischen Glauben  kann man nicht  in übertreibenden Worten beschreiben; ein einziger kurzer Einblick in  Schiitische Texte bestätigen, dass dieser Vers nicht nur dauernd  wiederholt wird, sonder er ebenfalls als eine Basis und Gerechtfertigung  für die Schiitische Sekte benutzt wird.</p>
<p>Was letztendlich interessant ist, dass der Schiitische Laie nur die  Hälfte dieses Verses gehört hat; sie denken, der Vers sei ganz einfach  nur: <strong>„Allah will nur jegliches Übel von euch verschwinden lassen, ihr  Leute des Hauses [Ahlu Bayt], und euch stets in vollkommener Weise rein  halten.“ </strong>[33:33]</p>
<p>Doch wenige von ihnen wissen, dass dies nur zur Hälfte zitiert wird; die ganze Passage ist: <span style="color: darkorange;"><strong><em>„O Frauen des Propheten,</em></strong></span> <strong>ihr  seid nicht wie andere Frauen! Wenn ihr rechtschaffen seid, dann seid  nicht geziert im Reden, damit nicht der, in dessen Herzen Krankheit ist,  Erwartungen hege, sondern redet in geziemenden Worten.</strong><br />
<strong>Bleibt in euren Häusern, (es sei denn, ihr geht zu einem von Gott  erlaubten Zweck) und putzt euch nicht heraus, wie es in der Zeit der  Unwissenheit üblich war! Verrichtet das Gebet, entrichtet die  Zakat-Abgaben und gehorcht Gott und Seinem Gesandten! <span style="color: darkorange;"><em>Hierdurch will Gott von euch, ihr Angehörigen des Hauses, die Unreinheit fernhalten und euch die höchste Reinheit gewähren. </em></span>Und  gedenket der Zeichen Allahs und der Worte der Weisheit, die in euren  Häusern verlesen werden; denn Allah ist gütig, allwissend.“ </strong>(Quran, 33:32-34)</p>
<p>Tatsache ist: Allah bezeichnet die Frauen des Propheten als Ahlu Bayt. Dies schließt sicherlich Aischa, Tochter von Abu Bakr und Hafsa, Tochter von Umar ein. Jetzt sehen wir aber, dass die Schiiten einen immensen Hass Aischa  und Hafsa gegenüber pflegen und deswegen sagen wir Sunniten, dass die  Schiiten die Ahlu Bayt nicht lieben, wie sie es behaupten.</p>
<p>Im Gegenteil, die Schiiten sind die feurigsten Feinde und Opponenten der  Ahlu Bayt. Niemand kann leugnen, dass, wenn Allah der Allmächtige die  Frauen des Propheten als Ahlu Bayt bezeichnet, niemand – weder ein  Ayatollah noch irgendein Propagandist – etwas anderes behaupten kann.  Wahrhaftig, wir sehen Allahs Wörter höher an, als die Worte irgendeines  Schiiten.</p>
<div><span style="font-size: medium;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Manipulation</strong></span><br />
</span></div>
<p>Auf diesem Fundament haben die klassischen Schiitischen Gelehrten  behauptet, dass der Quran manipuliert wurde [tahrif]. Sie behaupteten,  dass die „bösen“ Sahaba den Quran verändert haben und dass der Mushaf,  den wir heute haben, nicht der wahre Quran ist. [jedenfalls nicht die  unveränderte Form ist]. Gegenwärte Schiitische Gelehrten jedoch leugnen  komplett, dass sie an Tahrif glauben und dass dies jemals der Glaube  ihrer Sekte war. Trotz dieser Verleugnung glauben viele Gelehrten der  Schia an <em>Tahrif bit-Tartib</em> [Die Reihenfolge der Verse des Qurans  so ändern, dass die Bedeutung verändert wird]. Viele Schiitische  Gelehrten behaupten, dass der Vers 33:33 auf solch eine Art verändert  wurde.</p>
<p>Schiiten stützen sich stark auf den Tafsiri Farman Ali. Es ist eine  Übersetzung des Qurans zusammen mit den Kommentaren des Farman Ali.  Dieses Buch wird benutzt von „Answering-Ansar“ und daher sollte es  keinen Zweifel über seine Authenzität geben in den Augen der Schiiten.  Im Kommentar zum Vers 33;33, steht in diesem Schiiten Tafsir:</p>
<p><img src="http://img174.imageshack.us/img174/3279/farmanali1vi6.jpg" border="0" alt="" /><a href="http://img174.imageshack.us/img174/5963/farmanali2ra4.jpg" target="_blank"><img src="http://img174.imageshack.us/img174/5963/farmanali2ra4.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Übersetzung: <em>„Wenn wir diesen Vers [der Reinigung] aus der Mitte  rausnehmen und dann den Vers lesen, [der die Frauen anspricht] vom  Anfang bis zum Ende, dann finden wir keinen Fehler in ihm und so sieht  es besser aus. Daraus sehen wir, das es klar ist, dass dieser Vers [der  Reinigung] nicht hier hin gehört und er mit Absicht dort hineingefügt  wurde, aus speziellen Gründen.“</em><span style="font-size: xx-small;">(Quelle: Tafsiri Farman Ali, Kommentar bzgl. Vers 33:33)</span></p>
<p>Der Schiitische Gelehrte, Sayyid Mudschtaba Musawi Lari, zitiert in  dem Schiiten Buch „Imamat and Leadership“  Allamah Scharaf al-Din (<span style="font-size: xx-small;">Kalimat al-Ghurra’, S.213)</span> wie folgt:</p>
<p><em>“Obwohl wir überzeugt sind, dass keine Verzerrung in den Noblen  Versen des Qurans geschah und unser himmlisches Buch in keinsterweise  manipuliert wurde, ist es durch keinen Weg klar, wie präzise die  Reihenfolge und Rezension der Verse ist, die uns übermittelt wurden.  Denn es ist sehr möglich, dass „der Reinheits Vers“ bezüglich den Leuten  des Hauses [Ahlu Bayt] separat offenbart wurde und dann, als die Verse  des Qurans gesammelt wurden, in die Mitte der Verse hineingefügt wurden,  welche die Frauen des Propheten ansprechen, entweder Fehlerhaft oder  durch Absicht.“ </em><span style="font-size: xx-small;">(Al-Islam.org, Lesson 19, <a href="http://www.al-islam.org/leadership/%29" target="_blank">http://www.al-islam.org/leadership/)</a></span></p>
<p>Man sollte verstehen, dass die Verzichtserklärung des Allamahs, dass die  Schia nicht in Tahrif glauben, unaufrichtig ist, wie jemand der sagt:  „Ich bin ja kein Rassist, aber...“ Was auch immer nach dieser Aussage  kommt, ist Rassismus! Allamah Scharaf al-Din sagt ganz einfach: Wir  glauben nicht in Tahrif, aber hier kann Tahrif geschehen sein.  Vollkommen Absurd! Die Schiiten geben Lippenbekenntiss darüber ab, dass  sie nicht an die Manipulation des Qurans glauben und bringen daraufhin  verschiedenen Hypothesen hervor, welches eine Manipulation des Textes  akzeptiert in einem dramatischen Teil.</p>
<p>Der „Khatim al-Muhhadithin” [Siegel der Hadithgelehrten] al-Madschlissi sagt etwas ähnliches in „Bihar al-Anwar”:</p>
<div><strong><span style="font-size: medium;">فلعل آية التطهير أيضا وضعوها في موضع زعموا أنها تناسبه ، أو أدخلوها في سياق مخاطبة الزوجات لبعض مصالحهم الدنيوية<br />
</span></strong><br />
<span style="font-size: medium;"><strong>ولو سلم عدم التغيير في الترتيب فنقول : سيأتي أخبار  مستفيضة بأنه سقط من القرآن آيات كثيره ، فلعله سقط مما قبل الآية وما  بعدها آيات لو ثبتت لم يفت الربط الظاهري بينها<br />
</strong></span></div>
<p>Übersetzung: <em>„Es ist möglich, dass der Reinigungsvers hinzugefügt  wurde [von den Gefährten] in diesem Teil [des Verses], indem sie  behaupten, dass dies die Frauen des Propheten anspricht, oder sie fügten  diesen Versen die Ansprechung der Propheten Frauen hinzu, um ihre  Religiösen Ansichten passend zu machen....Sogar wenn wir akzeptieren,  dass keine Manipulation geschehen ist [durch die Gefährten] in der  Reihenfolge der Verse, dann sagen wir, dass es viele Überlieferungen  gibt, welche die Aufhebung von Quranversen sprechen. [Vielleicht gab es  Verse vor und nach dem Reinigungsvers und sie wurden entfernt]; Wenn es  nicht so wäre, würden wir eine offensichtliche Verbindung zwischen ihnen  sehen.“</em> <span style="font-size: xx-small;">(Quelle: Bihar al-Anwar, S.234-235, <a href="http://www.yazahra.net/ara/html/4/behar43/index.html%29" target="_blank">http://www.yazahra.net/ara/html/4/behar43/index.html)</a></span></p>
<p>Der große Schia Mufassir, Tabatabai, schreibt:</p>
<div><strong><span style="font-size: medium;">فالآية لم تكن بحسب النزول جزء اً من  آيات نساء النبي ولا متَّصلة بها و إنما وضعت بينها إمّا بأمرٍ من النبي  أو عند التأليف بعد الرحلة</p>
<p></span></strong></div>
<p><em>„Der Reinigungsvers, in Übereinstimmung [mit der  Reihenfolge] der Offenbarungen, war anfänglich nicht Teil des Verses  über die Propheten Frauen und hatte keine Verbindung mit diesen Versen,  eher ist es so, dass diese später hinzugefügt wurden, entweder durch den  Propheten oder nach seinem Tod, wenn der Quran zusammengefasst wurde.“</em><span style="font-size: xx-small;">(Quelle: al-Mizan, Band 16, S.321, <a href="http://www.ahl-ul-bait.com/newlib/Quran/almizan/almizan16/f7-16.htm%29" target="_blank">http://www.ahl-ul-bait.com/newlib/Quran/almizan/almizan16/f7-16.htm)</a></span></p>
<div><span style="font-size: small;"><span style="text-decoration: underline;"><strong><br />
<span style="font-size: medium;"><br />
FAZIT<br />
</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p></span></span></div>
<p>Ist es nicht Interessant, dass der berühmteste  Vers für die Schiiten ihnen soviele Sorgen bereiten? Verschiedenen  Schiitische Gelehrte werden völlig durcheinander, wenn sie den  kompletten Vers in seinem Kontext lesen und deswegen müssen sie einige  verschiedene plausible Erklärungen erfinden, irgend etwas, um ein  aufklappendes Loch in ihrem Glauben „hinweg zu erklären“, nämlich, dass  Allah selbst die Frauen des Propheten als Ahlu Bayt bezeichnet hat,  genau jene Gruppe, welche die Schiitischen Schreiber verderbliches  zuschreiben und über die sie mit den hässlichsten Wörtern schreiben!</p>
<p>Das absolute Chaos der Schiitischen Gelehrten ist bewiesen durch die  bunten Erklärungen, die sie hervorbringen. Sie versuchen irgendwie zu  erklären, dass der Reinigungsvers der Ahlu Bayt nicht in Bezug zu den  Frauen des Propheten steht. Wir sagten dies schonmal und werden es immer  und immer wieder sagen: Schiitentum kann nirgends im Quran gefunden  werden, eher müssen sie bestimmte Verse nehmen, sie zerstückeln,  verzerren, ihre eigenen Kommentare hinzufügen und erfundene Hadithe  hinzumischen. Wenn wir irgendeinen Schiitischen Text nehmen, werden wir  den wiederholten Hinweis auf die Ahlu Bayt finden, aber wen wir den  Quran öffnen,  finden wir nicht solch ein Tremor und sogar wenn wir nach  den Wörtern Ahlu Bayt suchen, finden wir, dass damit die Frauen des  Propheten bezeichnet werden!</p>
<p>Die Methodologie der Hauptströmung der Muslime ist es, dass sie erst den  Quran lesen und dann ihre Gedanken und Vorstellungen aufbauen, auf dem,  was der Quran sagt. Derweil war es schon immer die Methodologie der  Ahlu Bida wal Dalalah [Das Volk der Erneuerung und Irreleitung, hier die  Schia], das sie erst ihre Gedanken und Vorstellungen aufbauen und dann,  mit diesen Gedanken, an den Quran gehen und versuchen „Beweise“ und  „Hinweise“ für ihren voreigenommenen Glauben zu finden, indem sie Verse  manipulieren und verdrehen, um sie genau das Aussagen zu lassen, was sie  wollen, dass sie aussagen.<br />
<img src="http://img404.imageshack.us/img404/6026/saqqaf1li9.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p><img src="http://img404.imageshack.us/img404/2249/saqqaf2be4.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Übersetzung:"…… es kann ebenfalls analysiert werden, dass in Sura Ahzab  die Fortsetzung des Verses 28 zu Vers 34, der Reinigungsvers wie  hineingeflickt aussieht. Die Verse davor und danach sind über die Frauen  des Propheten, wobei der Reingungsvers über Ali, Fatima, Hasan und  Hussain ist. Und was wäre der Nutzen dieser Einfügung, außer zu  behaupten, dass die Frauen ebenfalls in diesen Reinigungsvers  hineingehören?” [Buch: Scheich Saqifah, Autor: Ali Akbar Schach]</p>
<p>Möge Allah uns befreien von jenen, die den Quran zerstückeln wollen mit ihren Lügen!</p>
<p><em><strong>Möge Allah barmherzig sein mit jenen, die zu dieser Dua Amin sagen! </strong></em></p>
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		<title>Vorwurf: Al-Ghazalis &#8220;Buch des Todes&#8221;</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/943</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>

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		<description><![CDATA[As-Salamu 'alaykum, Ein Bruder Namens Ibn Rainer stellte auf einem bekannten Forum fest, dass wir trotz Erinnerung und Kritik nicht den Artikel "Buch des Todes" von al-Ghazali verbessert haben, obwohl wir es sagten.Ich würde gerne darauf antworten: 1. Der Bruder hätte mich gerne noch einmal daran erinnern können, denn nicht nur der al-Ghazali Text auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">As-Salamu 'alaykum,</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Bruder Namens Ibn Rainer stellte auf einem bekannten Forum fest, dass wir trotz Erinnerung und Kritik nicht den Artikel "Buch des Todes" von al-Ghazali verbessert haben, obwohl wir es sagten.<span id="more-943"></span>Ich würde gerne darauf antworten:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Der Bruder hätte mich gerne noch einmal daran erinnern können, denn nicht nur der al-Ghazali Text auf der Hauptseite muss korrigiert werden, sondern noch weitaus mehr Texte und Artikel - ob nun Rechtschreibung oder Grammatik, oder Umschrift und Formatierung. Inhaltlich jedoch sind alle Artikel zu 95% akkurat, eine 100% akkurate Übersetzung existiert nicht! Stellen, die abgekürzt sind oder nicht, sind als solche gekennzeichnet. Der Bruder Ibn Rainer beschwert sich in diesem Forum, dass trotz der Erinnerung und Kritik, wir diesen Artikel nicht verbessert hätten. Es stimmt, das haben wir nicht getan, weil wir einfach keine Zeit dazu finden uns mit dem was schon da ist, noch einmal erneut auseinanderzusetzen. Jeder weiß, dass es noch sehr viele Artikel vom alten Forum gibt, welche noch immer nicht veröffentlicht sind - denn wir kommen mit Privatleben, neuen und aktuellen Artikeln sowie Artikel auf Anfragen nicht hinterher.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Im von uns veröffentlichen Buch des al-Ghazali gibt es keine Kommentare - weder von mir, der die Übersetzung mit zwei alten türkischen abglich und sie an einigen Stellen verbesserte, noch von dem Orientalisten, der die Übersetzung machte. Es ist der volle Text des Imams, jedoch ist der Text von Punkt 2  [Überlange Vorausplanungen....] bis "Teil zwei des Buches...." ABGEKÜRZT.  Das steht aber auch unter dem zweiten Punkt: [folgende Kapitel sind nur in Auszügen].</p>
<p style="text-align: justify;">Ab Teil zwei des Buches jedoch ist alles 1:1 wie al-Ghazali es schrieb, ohne Abkürzung oder Hinzufügung. Wo ich behauptet hätte oder zugestimmt hätte, dass es eine "Übersetzung einer kommentierten Verkürzung" sei, frage ich mich ernsthaft und klage ich als eine Verleumdung an.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier mein Brief in voller Länge, indem ich das Gleiche auch schon schrieb:</p>
<blockquote>
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<p><!--[endif]-->Der Text wurde von mir (Revan) damals mit den zwei unterschiedlichen türkischen Übersetzungen, die ich habe, abgeglichen.</p>
<p>Ich kann mich nur erinnern, dass dieser Text eine alte Orientalistische Übersetzung ist, von wem jedoch, ist mir leider unbekannt, weswegen dort Wörter wie Gnostiker, Kalimität etc. auftauchen.</p>
<p>Die verkürzte Fassung des ersten Kapitels steht ja da, aber eine Anmerkung wäre sicherlich angebracht. Es ist klar das Imam Ghazali nicht auf dieser Art geschrieben hat.</p>
<p>Der erste Teil, nämlich „Vor dem Tod“, ist zusammengefasst, jedoch ist der zweite Teil, die Beschreibung des Jenseits etc. nicht zusammengefasst und in voller Länge.</p>
<p class="MsoNormal">Ich habe eine Zeit lang daran gearbeitet, diesen zusammen gefassten Teil selber zu übersetzen und vollständig anzubieten, aber habe leider wie bei vielen Dingen, die ich vor hatte, nicht die Zeit dazu gefunden.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Und den ersten Kapitel des ersten Teiles habe ich auch selber übersetzt und eingefügt. Restliche Verbesserungen kann ich gerne dem Bruder überlassen, wenn er sich bereit erklärt nichts am Text außer Fachwörter zu arabisieren verändert und es in eine gute Form bringt, das alles hätte man sich auch ersparen können mit einer erneuten Erinnerung an die Verbesserung, welches ich bei Allah schon lange vergaß.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Dann von darauf auf andere Dinge mit einer Lüge, es handele sich um eine verkürzte Zusammenfassung zu behaupten, wir würden auch das Gleiche mit anderen Artikeln machen, ist ungeheurlich und eine Verleumdung. Wer meint, dies würde stimmen, soll bitte alle Artikel auf Genauigkeit und Richtigkeit überprüfen und dann seine Beweise vorbringen - Jazakallahu Khayran.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
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		<title>Auszüge aus Ibn Kathirs Tafsir -I-</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 15:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA['Aqidah]]></category>
		<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate&Überlieferungen von 'Ulama/'Awliya]]></category>
		<category><![CDATA[Über die mehrdeutigen Ayat/Ahadith und Tafwid]]></category>

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		<description><![CDATA[Ibn Kathir hat in seinem Tafsir viele Dinge, welche viele ungelehrten Salafis schockieren wird. Man findet in seinem Tafsir nicht ein einziges Mal antropomorphistische Tendenzen oder Erläuterungen, die in diese Richtung gehen. Wir wollen hier in dieser Reihe einige Erläuterungen zeigen, die im vollen Einklang sind mit den maturidischen und asch'aritischen Methoden der Qur'anerläuterung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ibn Kathir hat in seinem Tafsir viele Dinge, welche viele ungelehrten Salafis schockieren wird. Man findet in seinem Tafsir nicht ein einziges Mal antropomorphistische Tendenzen oder Erläuterungen, die in diese Richtung gehen. Wir wollen hier in dieser Reihe einige Erläuterungen zeigen, die im vollen Einklang sind mit den maturidischen und asch'aritischen Methoden der Qur'anerläuterung und deren 'Aqidah, welche die 'Aqidah der Ahlu Sunnah darstellt.<span id="more-866"></span> <strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Sura 5 Ayat 64</span></strong></p>
<div>
<p>وَقَالَتِ الْيَهُودُ يَدُ اللَّهِ مَغْلُولَةٌ غُلَّتْ أَيْدِيهِمْ  وَلُعِنُوا بِمَا قَالُوا بَلْ يَدَاهُ مَبْسُوطَتَانِ يُنْفِقُ كَيْفَ  يَشَاءُ</p></div>
<p style="text-align: justify;">„Und die Juden sagen: „Die Hand [Yad] Allahs ist gefesselt.“ Ihre  Hände sollen gefesselt sein, und sie sollen verflucht sein um  dessentwillen, was sie da sprechen. Nein, Seine Hände [yadahu] sind weit offen;  Er spendet, wie Er will.“</p>
<p>Tafsīr Ibn Kathīr:</p>
<div>ثم قال تعالى " بل يداه مبسوطتان ينفق كيف يشاء " أي بل  هو الواهب الفضل الجزيل العطاء الذي ما من شيء إلا عنده خزائنه وهو الذي  ما بخلقه من نعمة فمنه وهو لا شريك له الذي خلق لنا كل شيء مما نحتاج إليه  في ليلنا ونهارنا وحضرنا وسفرنا وفي جميع أحوالنا كما قال " وآتاكم من كل  ما سألتموه وإن تعدوا نعمة الله لا تحصوها إن الإنسان لظلوم كفار"</div>
<p style="text-align: justify;">
„Er sagt dann: „Nein, Seine Hände sind weit offen; Er spendet, wie Er  will.“ Dies bedeutet: „viel mehr ist er der Großzügige, der  Beschenkende, der Opulente, der Gebende, da es nichts gibt, was er in  seinen nicht Schätzen besitzt." [in Bezug auf Verse 21 Sura 15] Welche  Wohltaten die Schöpfung auch genießt, sie ist von Ihm und er ist derjenige,  der für uns alles nützliche erschaffen hat in der Nacht und im Tage, im  Aufenthalt und in der Reise und in allen Situationen, wie er auch sagt: „Und  Er gab euch alles, was ihr von Ihm begehrtet; und wenn ihr Allahs  Wohltaten aufzählen wolltet, würdet ihr sie nicht vollständig erfassen  können. Siehe, der Mensch ist wahrlich frevelhaft, undankbar.“(14;34)"</p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Sura 48 Ayat 10</strong></span></p>
<div>
(إِنَّ الَّذِينَ يُبَايِعُونَكَ إِنَّمَا يُبَايِعُونَ اللَّهَ يَدُ  اللَّهِ فَوْقَ أَيْدِيهِمْ فَمَنْ نَكَثَ فَإِنَّمَا يَنْكُثُ عَلَى  نَفْسِهِ وَمَنْ أَوْفَى بِمَا عَاهَدَ عَلَيْهُ اللَّهَ فَسَيُؤْتِيهِ  أَجْرًا عَظِيمًا)</p>
<p>قال الامام ابن كثير: ( " يَد اللَّه فَوْق أَيْدِيهمْ " أَيْ هُوَ حَاضِر  مَعَهُمْ يَسْمَع أَقْوَالهمْ وَيَرَى مَكَانهمْ وَيَعْلَم ضَمَائِرهمْ  وَظَوَاهِرهمْ فَهُوَ تَعَالَى هُوَ الْمُبَايِع بِوَاسِطَةِ رَسُول اللَّه  صَلَّى اللَّه عَلَيْهِ وَسَلَّمَ كَقَوْلِهِ تَعَالَى " إِنَّ اللَّه  اِشْتَرَى مِنْ الْمُؤْمِنِينَ أَنْفُسهمْ وَأَمْوَالَهُمْ بِأَنَّ لَهُمْ  الْجَنَّة يُقَاتِلُونَ فِي سَبِيل اللَّه فَيَقْتُلُونَ وَيُقْتَلُونَ  وَعْدًا عَلَيْهِ حَقًّا فِي التَّوْرَاة وَالْإِنْجِيل وَالْقُرْآن وَمَنْ  أَوْفَى بِعَهْدِهِ مِنْ اللَّه فَاسْتَبْشِرُوا بِبَيْعِكُمْ الَّذِي  بَايَعْتُمْ بِهِ وَذَلِكَ هُوَ الْفَوْز الْعَظِيم " )</p></div>
<p style="text-align: justify;">
Ibn Kathir sagt in seinem Tefsir über Vers 10 in Sura 48:</p>
<p style="text-align: justify;">
Allah sagt daraufhin:</p>
<div>[يَدُ اللَّهِ فَوْقَ أَيْدِيهِمْ]</div>
<p style="text-align: justify;">„Die Yad  Allahs ist über ihren Händen.“</p>
<p>Bedeutet: „Er ist mit ihnen, er hört ihre Aussagen und bezeugt ihren  Standpunkt und hat vollkommenes Wissen über sie, innerlich und  äußerlich. Das heißt, Allah der Erhabene hat wahrlich ihren Eid durch  den Gesandten Allahs angenommen und deswegen sagt er: …“</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Sura 6 Ayat 18</span></strong></p>
<div>
<p>(وَهُوَ الْقَاهِرُ فَوْقَ عِبَادِهِ وَهُوَ الْحَكِيمُ الْخَبِيرُ)</p>
<p>قال الامام ابن كثير: ( " وَهُوَ الْقَاهِر فَوْق عِبَاده " أَيْ هُوَ  الَّذِي خَضَعَتْ لَهُ الرِّقَاب وَذَلَّتْ لَهُ الْجَبَابِرَة وَعَنَتْ  لَهُ الْوُجُوه وَقَهَرَ كُلّ شَيْء وَدَانَتْ لَهُ الْخَلَائِق  وَتَوَاضَعَتْ لِعَظَمَةِ جَلَاله وَكِبْرِيَائِهِ وَعَظَمَته وَعُلُوّهُ  وَقُدْرَته عَلَى الْأَشْيَاء وَاسْتَكَانَتْ وَتَضَاءَلَتْ بَيْن يَدَيْهِ  وَتَحْت قَهْره وَحُكْمه )</p></div>
<p style="text-align: justify;">
Ibn Kathir sagt in seinem Tafsir zur Ayat 18 Sura 6:</p>
<p>[وَهُوَ الْقَاهِر فَوْق عِبَاده] – „Er ist der Höchste über Seine  Diener“</p>
<p>Dies bedeutet: „Ihm sind die Nacken untergeordnet, die Tyrannen  demütigen sich vor ihm und er hat komplette Kontrolle über allen Dingen.  Die Schöpfung hat sich Allah unterworfen und sich erniedrigt vor seiner  Hoheit, Ehre, Stolz, Größe, Höhe und Macht über allen Dingen. Die  Kreaturen sind vor ihm Bedeutungslos, denn alle sind unter seiner  unwiderstehlichen Entscheidung und Macht.“</p>
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		<title>Jede Bid&#8217;a ist Irreleitung -IV-</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 00:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antworten/Widerlegungen/Aufklärungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jede Bid'a ist Irreleitung...]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies war ein Schreiben in einem Forum: Seine Argumentation baut auf verschiedenen Dingen auf- ich werde nicht auf alles eingehen: 1. Kullu muhdathatin...Er behauptet das Wort "Kull" bezieht sich allgemein auf JEDE bid'a. Al-Sayyid 'Ali ibn Muhammad Ba 'Alawi sagt in seinem Vorwort zu al-Haddads al-Sunna wal-Bid'a: "...Jene wie er [Muhammad al-Schuqayri al-Salafi], der Autor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Dies war ein Schreiben in einem Forum: </strong>Seine Argumentation baut auf verschiedenen Dingen auf- ich werde nicht  auf alles eingehen: 1. <em>Kullu muhdathatin</em>...Er behauptet das Wort "Kull" bezieht sich  allgemein auf JEDE bid'a. Al-Sayyid 'Ali ibn Muhammad Ba 'Alawi sagt in seinem Vorwort zu  al-Haddads <em>al-Sunna wal-Bid'a</em>: "...Jene wie er [Muhammad  al-Schuqayri al-Salafi], der Autor des <em>al-Sunan wal Mubtada'at</em> -  ihr Wissen ist beschränkt auf die Buchstaben des <em>Hadith </em>allein:  "Jede Neuerung ist eine Bid'a."... wobei mit dem <em>Hadith </em>jene  Erneuerung gemeint ist, welche den Texten des Gesetzes widerspricht.  Das, <strong>und nur das<em>, </em></strong>ist die Erneuerung der Irreleitung." <span id="more-696"></span>Er <em>rahimahullah</em> geht dann weiter und sagt klar aus, dass im  arabischen <em>kull</em> nicht "alles ohne Ausnahme" bedeuten muss,  sondern "viel" oder "sehr viel" bedeuten kann. Er zitiert Qur'an Ayat,  welche "kull" benutzen und lexikalisch "alles" meinen, aber bei denen  man Ausnahmen machen kann.<br />
<strong><br />
"Wir öffneten für sie die Türre aller [kull] Dinge."</strong> [6:44], außer die  Tür zur göttlichen Barmherzigkeit.</p>
<p><strong>"Alles [Kull] mit dem Befehl seines Herrn zerstörend."</strong> [46:25], außer  den Behausungen, Bergen, Himmeln und der Erde.</p>
<p><strong>"Und ihr wurde aller [kull] Reichtum gegeben.."</strong> [27:23] außer dem Throne  Sulaymans.</p>
<p><strong>"Und dass der Mensch nur Lohn für das bekommt was er selber tut." </strong>[53:39], jedoch gibt es Beweise welche die Stufe des <em>tawatur ma'nawi</em> erreichen, in denen es heißt, dass die Muslime durch die Taten anderer  ihrer Geschwister oder durch die Bittgebete der Engel etc. Lohn bekommen  können, wie es al-Dschamal in seinem Scharch des Tafsir al-Dschalalayn  von Ibn Taymiyyah zitiert, der 20 Ahadith als beweis aufführt.<br />
<strong><br />
"Ihr Götzendiener und jenes, was ihr neben Allah anbetet, werden im  Feuer sein." </strong>[21:98], jedoch werden 'Isa, seine Mutter und die Engel  nicht gemeint.</p>
<p>Kommen wir nun zum <em>usul</em> - die Gelehrten sagen "das Allgemeine wird im  Sinne des spezifischen Verstanden." [al-'umum bi ma'na al-khusus].<br />
So heißt es: <strong>"Wahrlich, der Schwarzkümmel ist eine Heilung für jede  [kull] Krankheit außer dem Tode."</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Konsens der Kommentatoren des  Ahadith besagt, dass das Allgemeine hier im Sinne des spezifischen  gemeint ist, also das es heißt, dass viele Krankheiten geheilt werden  durch den Schwarzkümmel und nicht alle Krankheiten - obwohl <em>kull</em> benutzt wird. etc.</p>
<p>So sagte auch Nawawi, dass der <em>Hadith </em>mit <em>kull </em>und <em>bid'a</em> eingeschränkt wird durch den anderen Hadith mit "man sanna fil islami  sunnatan."</p>
<p style="text-align: justify;">Kommen wir jetzt zu diesem Hadith. Der Vorredner wiederholte hier auch  erneut die Argumente der Salafiyya, die bar jeglicher Usul sind.</p>
<p>1. Die Bedeutung von "sanna" in diesem Hadith ist eine Tat zu beginnen,  ohne ein vorheriges Beispiel zu haben - wie es bewiesen ist durch die  Ahadith des Khubayb, den zwei von Mu'adh und Mas'ud welche "eine Sunna  für dich anfingen" und der Überlieferung in al-Bukhari und Muslim,  welche Aussagen, dass der Sohn Adams der erste war, welcher den Mord  begann [awwalu man sanna al-qatl].</p>
<p>Man hört den Widerspruch: "Der Kontext, seh den Kontext!". Ja, es  stimmt, aber das ist irrelevant für die Beweiskraft dieses Hadith in  diesem Falle, wie die Gelehrten des <em>Usul </em>einstimmig sind über die  Maxime in <em>tafsir </em>und in <em>hadith</em>, dass: "Der Hinweis des  Beweises bezieht sich auf die Allgemeinheit, und ist nicht beschränkt  auf den Kontext." [al-'ibratu lil 'umum la li asbab al-wurud].  Andererweise würden soviele Quran und Ahadith für uns irrelevant sein.</p>
<p>Es stimmt, wie schon oben gezeigt, dass ein Hadith bzw seine beweiskraft  beschränkt werden kann, jedoch müssen dafür zwei Dinge sein:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Explizite Worte für die Einschränkung im Beweis selbst,<br />
2. das Verständnis der Gelehrten darüber.</p>
<p style="text-align: justify;">Beides ist nicht vorhanden in dem von uns hier besprochenen Hadith.<br />
Sogar wenn es bewiesen wäre, dann würde der <em>Hadith</em> eine  ausreichende Beweiskraft sein, dass die Erneuerung in <em>sadaqa</em> -  eine Form der 'Ibadah - gut ist. Anderweise muss eine jeder Person,  welche behauptet dieser hadith wäre beschränkt auf <em>sadaqah</em>, einen  klaren und expliziten Beweisfür dies bringen - und keiner der 'Ulama  tat dies.</p>
<p>Wer sagt, dass die eien Darstellung einer vorherig existierenden Sunna  sei, dann ist dies nichts anderes als <em>ta'til</em> der bedeutung des  Hadith des Propheten, in dem <em>sanna</em> bedeutet: "etwas neues  hervorbringen", wie ich weitaus klarer, vielfältiger und ausführlicher  erklären könnte, doch für den intelligenten genügen Hinweise.</p>
<p>Die Behauptung der Verleugner: "Damit ist die Wiederbelebung der Sunna  gemeint!", ist falsch. Sie sprechen nicht nur ohne Beweise, sondern  verändernd und verfälschen die Worte des besten aller Geschöpfe <em>sallallahu  'alayhi wa sallam</em> und stellen ihn so da, als wäre er unfähig sich  klar auszudrücken in der simpelsten Angelegenheit - weswegen jemand 1400  Jahre danach kommen muss und seine Worte klar stellen muss! Wir haben  schon kurz bewiesen gehabt, dass <em>sanna</em> in diesem Hadith bedeutet:  "eine Tat ohne vorheriges beispiel" zu tun. Wenn der Prophet die  Wiederbelebung gemeint hätte, dann hätte der Prophet <em>sallallahu  'alayhi wa sallam</em> das ganz klar gesagt, wie er es auch oftmals wo  anders sagte! Wenn wir dann dieser Fehlinterpretation des Hadith folgen,  kommen wir zu einem verherenden Schluss, nämlich dass die zweite Hälfte  ebenfalls die Wiederbelebung meint, aber nicht einer guten <em>Sunnah</em>,  sondern einrr schlechten <em>sunnah</em> und das heißt dann: "wer auch  immer eine schlechte Sunnah im Islam wiederbelebt..." Nun fragen wir, gibt es auch schlechte Sunnahs?</p>
<p>Man kann dies sehr sehr viel ausführlicher besprechen, doch ich sehe  darin keinen Nutzen.</p>
<p>Ich habe große 'Ulama zitiert, und ich führe noch einige an, worauf dann  diese Diskussion für mich beendet wäre, denn ich bin kein Gelehrter und  nicht fähig auf jede Sache eines Mubtad'i einzugehen - die Gelehrten  haben klar gesprochen und keiner hier hat eien Autorität, dem Imam  al-Nawawi, Ibn Hadschar, Imam Suyuti etc. zu widersprechen.</p>
<p>Die späteren Autoritäten der Schulen:</p>
<p>1. al-Kirmani, Ibn 'Abidin, al-Turkmani, al-'Ayni, Ibrahim al-Halabi und  al-Tahanawi der Hanafi Schule und viel mehr.<br />
2. al-Turtushi, Ibn al-Haddsch, al-Qarafi und al-Zarqani und auch  al-Ghumari der Malikis.<br />
3. Es herrscht ein absoluter Konsens hierein bei den Schafi'is.<br />
4. Die Hanbalis der späteren Zeit akzeptierten es widerwillig. Ibn  Taymiyyah, Ibn Rajab und leider auch Ibn Kathir - der eigentlich ein  Schafi'i ist - widersprachen, indem sie sagten, damit sei nur Bid'a  gemeint im sprachlichen Sinne aber nicht im terminologischen Sinne - ein  Widerspruch zu der Mehrheit der Gelehrten, welche diese Sache anders  sahen.</p>
<p>Die Masse der Gelehrten waren alle der Einsicht, dass es Unterteilung in  Bid'a gibt.</p>
<p>Der Hadith mit der Gruppe ist etwas anderes als das, was es zu sein  scheint, denn diese Sahaba haben etwas sich als Pflicht erklärt, was  Allah ihnen nicht als Pflicht erklärte und verbaten sich dinge, die  Allah nicht verboten hat. Du kannst diesen Hadith nicht als Beweis für  diesen Punkt bringen, denn der Hadith spricht weder im generellen noch  im spezifischen über das, was behandelt wurde.</p>
<p>Lese bitte Schaykh 'Abd al-Hayy al-Lucknawis "Iqamat al-Huddscha" mitdem  Kommentar des Schaykh 'Abd al-Fattah Abu Gudda.</p>
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -VI-</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 22:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 4: Der Naqschibandi Glaube: Allah ist überall. Auf Seite 13 des Buches Haqiqat al-Haqqani steht: „Allah, der Allmächtige, ist überall, aber besonders in Baytullah, weil Er es Selbst das Haus Allahs genannt hat. Denn wenn es das Haus des Herrn genannt wird, muss der Herr des Hauses auch darin sein." Wir bitten hierfür, bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Punkt 4: Der Naqschibandi Glaube: Allah ist überall.</strong> Auf Seite 13 des Buches <em>Haqiqat al-Haqqani</em> steht: „Allah, der Allmächtige, ist überall, aber besonders in <em>Baytullah</em>, weil Er es Selbst das Haus Allahs genannt hat. Denn wenn es das Haus des Herrn genannt wird, muss der Herr des Hauses auch darin sein."<span id="more-650"></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Wir bitten hierfür, bitte Punkt drei zu lesen. Die '<em>Aqidah</em> der <em>Naqschibandi</em> ist die '<em>Aqidah</em> der <em>Ahlu</em> <em>Sunnah</em> und deren '<em>Aqidah</em> ist, dass Allah <em>ta'ala</em> erhaben ist über Ort und Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Imam Rabbani <em>rahimahullah</em> sagt: „Es kann über das Wesen Allahs nicht die Rede sein von Zeit, Ort und Richtung. Dies sind alles Dinge, die mit der Erschaffung Allahs in die Existenz kamen. Eine Dschama'a, welche den Kern der Sache nicht begriff, sagte, dass Allah <em>ta'ala</em> über dem Thron ist und oben ist und schrieben ihm somit eine Richtung zu..." [Band 2/Brief 67]</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu muss erwähnt werden: Das Buch „<em>Haqiqat al-Haqqani</em>" ist ein unautorisiertes Buch, dass Scheich Nazim al-Kibrisi zugeschrieben wird, aber eigentlich <span style="text-decoration: underline;">über</span> Scheich Nazim in der dritten Person geschrieben wurde. Es wird vollkommen abgelehnt, dass dieses Buch von Scheich Nazim autorisiert wurde oder von irgendeinem seiner autorisierten Stellvertreter und noch kann irgendeine Information in diesem Buch Scheich Nazim zugeschrieben werden. Es ist sogar eine Tatsache, dass Scheich Nazim seinen Schülern ein Brief schrieb, indem er ihnen befahl, dieses Buch nicht zu lesen, zu verbreiten, zu verkaufen oder zu kaufen - und das schon sehr viele Jahre früher. Er befahl ebenfalls, dass eine jede Kopie zerstört wird. Dennoch haben einige übereifrigen Verehrer dies nicht akzeptiert, und behalten einige Kopien aufgrund der sensationellen Behauptungen darin.<em> [entnommen von Hisham Kabbanis - Salafi Movement Unveiled]</em> <strong>Man sollte unbedingt bemerken, dass viele der von den Salafis zitieren Aussagen aus eben diesem Buch sind in dieser angeblichen Widerlegung der Naqschibandi Tariqah. Wir werden auf keines der von diesem Buch zitierten Aussagen weiterhin eingehen - denn dieses Buch wiegt bei keinem etwas - weder bei den Naqschibandis noch bei der Tariqah des Scheich Nazim.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Der Naqschibandi Mythos -V-</title>
		<link>http://blog.ahlu-sunnah.de/archives/644</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 00:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Revan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Punkt 3: Der Naqschibandi Glaube: Gewisse Leute können eine Rang erreichen, der höher ist als der der Propheten und ihrer Gefährten. Auf der ersten Seite des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Unser Meister, der Schaich, sagt, dass eine Person, die es schafft, in unserer Zeit nach diesen Prinzipien zu handeln, das erreichen wird, was frühere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Punkt 3: Der Naqschibandi Glaube: Gewisse Leute können eine Rang erreichen, der höher ist als der der Propheten und ihrer Gefährten. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der ersten Seite des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Unser Meister, der Schaich, sagt, dass eine Person, die es schafft, in unserer Zeit nach diesen Prinzipien zu handeln, das erreichen wird, was frühere Generationen nicht erreichten... derjenige, der eine erhobene Stufe und einen großartigen Rang erreicht, so einen, welchen die Propheten selbst und ihre Gefährten nicht erreichen konnten."</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Seite vier des Buches ‚Der Naqschibandi Weg' steht: „Besonders diejenigen, die sich an der <em>Sunnah</em> des Propheten halten, werden besondere Stationen erreichen, die den früheren Leuten nicht offen waren - nicht einmal den Gefährten des Propheten."<span id="more-644"></span></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">Es muss erneut betont werden, dass die Naqschibandis keine eigenständige 'Aqidah oder Fiqh Schule sind. Sollten diese Aussagen tatsächlich so drin stehen und wortwörtlich so gemeint sein - was wir stark bezweifel -  dann sind sie zu verwerfen, unabhängig davon, wer sie gesprochen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Naqschibandiyya folgen strikt der <em>'Aqidah</em> der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em> und nichts anderem. Die Worte des obigen Buches binden die <em>Naqschibandiyya</em> nicht, sondern nur die Worte der früheren Großen, welche zu den von allen Seiten anerkannten gehören.</p>
<p style="text-align: justify;">So wie Imam Rabbani es in seinem 100. Brief, Band 1 in <em>Maktubat</em> sagt:</p>
<p style="text-align: justify;">„...Ob derjenige, der es sagt, nun der Scheich 'Abd al-Kabir aus Jemen oder der Scheich al-Akbar (Muhyi al-Din ibn 'Arabi) aus <em>Scham</em> ist [...]Wir haben es nicht nötig den Worten Muhyi al-Din ibn 'Arabis, Sadruddin al-Qunawis und 'Abd al-Razzaq Kaschis zu folgen, sondern (wir haben es nötig) einzig und allein Muhammad al-'Arabis <em>sallallahu 'alayhi wa sallam </em>Wörtern zu folgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir krallen uns an <em>Nusus </em>[Qur'an und Sunnah], nicht an <em>Fusus</em> [al-Hikam, Werk des Muhyi al-Din ibn 'Arabis.] <em>Futuhat al-Madaniyyah</em> [die Offenbarungen Madinas] erklärten uns frei von <em>Futuhat al-Makkiyah</em> [Werk des Ibn 'Arabi] ..."</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Thema dieses Briefes nicht zu dem Thema hier passt, so verdeutlicht doch diese Aussage die Verbundenheit der <em>Naqschibandiyya</em> mit dem Qur'an und der Sunnah und zeigt auf, dass wir die Aussage keiner Person akzeptieren, wenn sie nicht mit der '<em>Aqidah</em> der Ahlu Sunnah wal Dschama'a übereinstimmen.</p>
<p style="text-align: justify;">So sagt der große Imam Rabbani an einer anderen Stelle:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wisse: Die stabile '<em>Aqidah</em> welche die Gelehrten der <em>Ahlu Sunnah wal Dschama'a</em> aus dem Qur'an, der <em>Sunnah</em> und den Werken der <em>Salaf</em> hervorholten, ist das notwendigste was der Reisende auf seinem Weg benötigt. Es ist unausweichlich dem Verständnis von <em>Ahl al-Haqq</em> - das heißt der <em>Ahlu Sunnah</em> -  in der Deutung des <em>Qur</em>'<em>ans</em> und der <em>Sunnah</em> wiederum mit dem <em>Qur'an</em> und der <em>Sunnah</em> zu folgen und sie gemäß dieser zu deuten. Wenn z.B. durch spirituelle Entschleierung [<em>al-kaschf</em>] und Inspiration [<em>ilham</em>] etwas diesen Bedeutungen widerspricht, dann darf man darauf kein Acht geben und Zuflucht bei Allah <em>ta'ala</em> davor suchen." [Band 1/Brief 286]</p>
<p style="text-align: justify;">Nun zum eigentlichen Thema: Auch hier werden wir Imam Rabbani, der unangefochtenen Autorität der <em>Naqschibandiyya</em> zitieren und widerlegen, was in diesem Buch steht:</p>
<p style="text-align: justify;">„...Keiner, der einem Propheten Gefolgschaft leistet - auch wenn er dem höchsten Propheten folgt - kann auch nur eine einzige Stufe des niedrigsten Propheten erreichen. Aufgrund dessen ist der Kopf des höchsten Menschen nach den Propheten, Abu Bakr al-Siddiq <em>radiyallahu 'anh</em>, immer unter den Füßen des niedrigsten Propheten..." [Band 1/Brief 248]</p>
<p style="text-align: justify;">„...die Stufe, welche die Gefährten des Propheten bei der ersten Unterhaltung <em>[suhba]</em> erreichten, ist eine Stufe, von der die anderen 'Awliya - die auf die letzten Stufen kamen -  nur einen Hauch bekommen. Deswegen ist der Mörder Sayyiduna Hamzas <em>radiyallahu 'anh</em>, Wahschi <em>radiyallahu 'anh</em>, höher als der Beste der <em>Tabi'in</em>, Uways al-Karani <em>radiyallahu 'anh</em>..." [Band 1/Brief 66]</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus geht nun klar hervor, dass die Naqschibandiyya fern von diesen Beschuldigungen sind und die Worte einer jeden Person nur sich selbst bindet, weswegen die Aussagen aus dem obigen Buch keine Beweiskraft bilden und sogar wenn, nicht in Anbetracht der Worte einer der größten Naqschibandis Imam Rabbani Ahmad Faruq nicht standhalten können.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Nachfrage bei dem geehrten Bruder 'Abd al-Hafidh Wentzel bezüglich diesem Zitat, was wiederum aus einem Buch der <em>Tariqah</em> des Scheich Nazim entnommen wurde [wie alle Zitate aus dem Artikel], antwortete er wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify;">„Deine aktuelle Frage bezieht sich auf den Punkt 3 in dem Machwerk der Pseudo-Salafis, wo es heißt: „<em>Der islamische Glaube: Niemand kann den Rang der Propheten oder ihrer Gefährten erlangen ..."</em></p>
<p style="text-align: justify;">Das erste Problem ist die Definition von „Rang", die schlauerweise im Dunkeln bleibt, um demjenigen, den man kritisiert, etwas unterzuschieben, was er nicht gesagt oder gemeint hat.</p>
<p style="text-align: justify;">1.  Die Naqschibandis im Allgemeinen, und Scheikh 'Abdullah und Scheikh Nazim im Speziellen, sind <em>Ahlu Sunnah</em> in ihrer '<em>Aqida</em> - zum überwiegenden Teil Maturidis - und vertreten als solche, wie aus zahllosen ihrer Äußerungen hervorgeht, die Position, dass der Prophet Muhammad - Allah segne ihn und schenke ihm Frieden - der Beste aller Geschöpfe ist und dass seine Gefährten - möge Allah mit ihnen zufrieden sein - die Vorzüglichsten dieser Umma sind, allen voran Abu Bakr, 'Umar, 'Uthman und 'Ali sowie die Restlichen derjenigen, denen zu Lebzeiten das Paradies verkündet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">2. Die Erwiderung auf die falsche Behauptung, die Naqschibandis folgten einer anderen 'Aqida findet sich in den Worten des Propheten - <em>sallallahu 'alayhi wa sallam</em>. Bei den hier in falschem Zusammenhang (nämlich so, als handele es sich um '<em>Aqida</em>-Grundsätze) zitierten Aussagen der Scheikhs handelt es sich nämlich um nichts anderes als die Wiedergabe des Inhalts allgemein bekannter Aussagen des Gesandten Allahs - Segen und Friede seien auf ihm - von denen ich Dir hier einige als Beispiele geben möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Diese Aussagen gehören in die Bereiche <em>Fada'il al-'Amal</em> und/oder Prophezeiungen über die Endzeit etc. und sind sicher nicht als einschränkende oder im Widerspruch stehende Aussagen zur '<em>Aqida</em>, speziell zur Vorzüglichkeit des/der Propheten und seiner Gefährten - Allah segne ihn und sie und schenke ihnen allen Frieden -, zu verstehen:</p>
<p style="text-align: justify;">ʿAbd Allāh ibn ʿUmar - möge Allāh mit ihnen beiden zufrieden sein - berichtete, dass Allāhs Gesandter - Segen und Friede seien auf ihm - sagte: „Wahrlich, unter den Dienern Allāhs gibt es jene, die weder Propheten noch Märtyrer sind, und doch werden die Märtyrer und Propheten sie am Tag der Auferstehung wegen ihrer Nähe zu Allāh, dem Erhabenen, und ihrer Stellung bei Ihm beneiden." Da fiel ein Wüstenaraber auf die Knie und sagte: „O Gesandter Allāhs, beschreibe sie uns und ihre Eigenschaften!" Er sagte: „Es sind Leute, die sich von den anderen Menschen auszeichnen, einige wenige Auserwählte, die sich von ihren Stämmen unterscheiden, die um Allāhs willen wahrhaftige Freunde sind und einander nur um Seinetwillen lieben. Allāh, der in Majestät Erhabene, wird ihnen am Tag der Auferstehung Podeste von Licht errichten; und wenn die Menschen von Furcht überwältigt sind, werden sie sich nicht fürchten. Sie sind die vertrauten Freunde Allāhs, des in Majestät Erhabenen, {<em>keine Furcht wird sie überkommen, noch werden sie traurig sein</em>}."</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in al-Ḥakims <em>Mustadrak </em>- und er erklärte die Überliefererkette dieses Berichts für zweifelsfrei zuverlässig [<em>ṣ</em><em>a</em><em>ḥ</em><em>ī</em><em>ḥ</em>] -, sowie mit anderer Überliefererkette in <em>Musnad A</em><em>ḥ</em><em>mad</em>. Die letzten Worte entstammen einem Qur'ānvers, in dem es heißt: {<em>Fürwahr, die vertrauten Freunde Allāhs </em>[<em>auliyā' Allāh</em>] <em>wird keine Furcht überkommen, noch werden sie traurig sein.</em>}  (Qur'ān, 10:62)</p>
<p style="text-align: justify;">Von Abū Hurayra - möge Allāh mit ihm zufrieden sein - wird überliefert, der Prophet - Allāh segne ihn und schenke ihm Frieden - habe gesagt: „Wer meine <em>Sunna </em>wiederbelebt, wenn meine Gemeinschaft verderbt ist, dem wird der Lohn eines Märtyrers zuteil!" In einer anderen Version heißt es: „Wer an meiner <em>Sunna </em>festhält, wenn meine Gemeinschaft verderbt ist, dem wird der Lohn von einhundert Märtyrern zuteil!"</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in al-Bayhaqīs <em>Zuhd al-Kabīr</em>, von Ibn ʿAdī in <em>al-Kāmil </em>und Abū al-Qāsim ibn Bischrān in seinem <em>Amālī</em>, und zitiert von Abū Nuʿaym in <em>Ḥ</em><em>ilyat al-Auliyā'</em>; außerdem von al-Suyūṭī in <em>Miftā</em><em>ḥ</em><em> al-Janna</em>, al-Mundhirī in <em>al-Targhīb wa l-Tarhīb </em>und al-Qāsimī in <em>Qawā'id al-Ta</em><em>ḥ</em><em>dīth</em>. In einer weiteren Version heißt es „siebzig Märtyrer"; und die Überliefererketten beider Versionen gelten als schwach [<em>ḍ</em><em>a</em>ʿ<em>īf</em>].</p>
<p style="text-align: justify;">Al-Tirmidhī überliefert von Abū Umayya al-Schaʿbānī, dass dieser sagte: „Ich kam zu Abū Thaʿlaba al-Khuschanī und fragte ihn: ‚Was fängst du mit diesem Qur'ānvers an?' Er sagte: ‚Welchen Vers meinst du?', und ich antwortete: ‚Die Worte des Erhabenen: {<em>O ihr, die ihr glaubt, kümmert euch um euch selbst! Euch wird nicht schaden, wer irregeht, wenn ihr selbst rechtgeleitet seid!</em>}' Da sagte er: ‚In der Tat hast du denjenigen danach gefragt, der es genau weiß! Denn ich habe den Gesandten Allahs - Segen und Friede seien auf ihm - danach gefragt, worauf er sagte: ‚Ihr werdet solange das Gute gebieten und das Schlechte verwehren, bis du sehen kannst, wie der Habsucht gehorcht und eitlen Wünschen gefolgt wird, und das Diesseits [<em>al-dunya</em>] alles bestimmt, und jeder Besitzer einer Meinung sich etwas auf seine Meinung einbildet. Dann kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten und halte dich fern von den gewöhnlichen Leuten, denn wahrlich, euch stehen Tage bevor, in denen eine Standhaftigkeit notwendig ist, als müsste man glühende Kohlen festhalten; und demjenigen, der in jenen Tagen (rechtschaffen) handelt, wird der Lohn von fünfzig Männern zuteil, die so handeln wie ihr!' ' "</p>
<p style="text-align: justify;">ʿAbd Allah ibn al-Mubārak fügte hinzu, dass ihm berichtet wurde: „Es wurde gefragt: ‚O Gesandter Allahs, fünfzig Männer von uns (d.h. von den Prophetengefährten) oder von ihnen?', und der Prophet - Allah segne ihn und schenke ihm Frieden - sagte: ‚Nein, der Lohn von fünfzig von euch!' "</p>
<p style="text-align: justify;">Überliefert in <em>Sunan al-Tirmidhī </em>und mit geringen Abweichungen im Wortlaut in <em>Sunan Abī Dāwūd </em>und <em>Sunan Ibn Mājah</em>, sowie in al-Ḥākims <em>Mustadrak </em>und al-Bayhaqīs <em>Schu</em>ʿ<em>ab al-Īmān</em>; und Imām al-Tirmidhī erklärte: „Dies ist ein authentischer, nur auf einem Überlieferungsweg überlieferter Bericht [<em>hadhā </em><em>ḥ</em><em>adīth </em><em>ḥ</em><em>asan gharīb</em>]."</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Berichte und noch einige weitere finden sich in  "Über die Zeichen der Endzeit" auf S. 114 ff." [Ende der Worte 'Abd al-Hafidhs <em>hafizahullah</em>]</p>
<p style="text-align: justify;">Wo anders fand ich folgende Information: „Der zitierte Text befindet sich auf Seite 14 der normalen Ausgabe des Buches „The Naqshbandi Way: A Guidebook for Spiritual Progress". Was die Angreifer nicht erwähnen ist, dass genau bei dieser Passage eine Fußnote ist, welche über ganze vier Seiten in kleiner Schrift geht und diese Aussage ausführlich erklärt! Sogar ein Kind, das diese Erklärung liest, würde den Unterschied zwischen der Aussage im Buch und der Behauptung der Angreifer verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das einzige Ziel derer, die dies zitierten, ist <em>Fitna</em> und Unterstellung." [<em>Salafis Unveiled</em> - Hischam Kabbani]</p>
<p style="text-align: justify;">
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