18Jul/101

Schia-Gelehrter hinterfragt ihre Lehre

„Das die Gefährten Fasiq seien ist eine stumpfsinnige Ansicht die zurückzuweisen ist“

Zubdetu’t-Tafkîr fî Rafdi’s-Sabbi wa’t-Takfîr – so heißt das Buch von einem der Schia Gelehrten in Libanon und der Mufti des Region Tyros, Dr. Ali al-Amin. Das Buch weißt in aller Entschiedenheit die Gepflogenheit der Schia zurück die Ahlu-Sunnah des Unglaubens zu bezichtigen. Unter anderem auch die schiitische Lehre Takfir auf jenen zu machen die nicht an die Imamah Sayyidina Ali’s glauben. Der Autor betont die Doktrin der Schia; insbesondere die Glaube dass man in Dschanna nur kommt wenn man an die Imame glaubt – aber auch andere Zwickmühlen der schiitischen Doktrin legt er offen und ehrlich auf den Tisch. In der islamischen Wissenschaft ist dies ein großer Schritt in die richtige Richtung. Er sagt das die Lehren einige Schia Ulama bezüglich der Sahaba sei absolut falsch und unterstreicht dass dies den wahren Geist der Schia nicht repräsentiert.

Dr. Ali al-Amin sagt das das eine stumpfsinnigen Lehre ist große Sahaba wie Sayyidina Abu Bakr und Sayyidina Umar als Irrgegangen und als Fasiq zu bezeichnen.

„Die Takfiri-Lehren von Khomaini und Sistani müssen zurückgewiesen werden“

Al-Amin erklärt dies folgendermaßen: „Diese Takfiri-Lehre von Sistani und Khomaini nämlich diejenigen die nicht an die Imamah Ali‘s nach den Ableben des Propheten glauben Kafir seien ist zurückzuweisen. Denn jeder der an Allah, seinen Rasul und die Akhira glaubt ist ein Muslim und ein Mumin.

Manchen Fuqaha in der Dschafariyya ist der Glaube an das Imamah [Isnaa Ascheriyya]Bestandteil des Iman’s. Aber nach unserer Auffassung ist dies nicht möglich und außerdem widerspricht das gegen den Quran. Diese Lehre ist viel später entstanden. Es ist ein irrgegangener Weg. Denn was wäre denn mit jenen die vor Rasulallahs Ableben gestorben sind?

Die wahre Bedeutung des Iman wird im Quran erwähnt – der Glaube an Allah, an die Propheten, an seine Engel, an die Bücher … - und dem entsprechend zu handeln. In folgedessen ist die Lehre der Isnaa Ascheriyya ohne jegliche Grundlage.

Der Autor weisst auch in aller Entschiedenheit die Ansicht eines der führenden Gelehrten der Schia al-Mufid zurück. Er sagte einst „Die drei Kalifen vor Imam Ali sind Fasiq, Dhalim und auf immer und ewig in der Hölle“.

Auch der Kritik seitens des Autors an Sistani und die Klarstellung das man auch einem autoritären wie Sistani nicht folgen muss bezüglich seiner Takfiri-Lehre ist im Buch erwähnt. Desweiteren muss laut Autor die „Ahlu-Bayt Dogma“ der Schia wieder islamwissenschaftlich geprüft werden.

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Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. As-salâmu ´alaikum wr wb.

    Als ich einmal einen Blick auf Sistanis (arabische) Website warf, fand ich dort die Frage jemandes nach der Begründung dafür, warum der Genuß von Hasenfleisch verboten sei. Die Antwort: So ist es von unseren Imamen überliefert.

    Bei uns Sunniten ist in einem authentischen Hadîth überliefert, daß Allahs Gesandter – Allah segne ihn und seine Familie und schenke ihnen Heil – Hasenfleisch aß. Einer meiner Bekannten verglich einmal den Unterschied zwischen Sunna und Schi´a mit demjenigen zwischen Christen und Mormonen. Je mehr ich mich mit der Schi´a beschäftige und darüber nachdenke, komme ich zu dem Schluß, daß er damit Recht hat.
    Die Mormonen waren ursprünglich Christen, bis im 19. Jh. in den USA der Landwirtschaftsgehilfe Joseph Smith das “Buch Mormon” als angeblich göttliche Offenbarung brachte und als “Prophet” auftrat. Ähnlich haben die Schi´iten mit den ihren Imamen zugeschriebenen Äußerungen neben dem Qur’ân und der Sunna praktisch eine dritte Quelle der Offenbarung hinzugefügt, indem sie ihren Imamen mit deren angeblicher Unfehlbarkeit eine Stellung zugeschrieben haben, wie sie selbst der Prophet Muhammad – Friede sei auf ihm – nicht hat. Ebenso wenig, wie es für den göttlichen Ursprung des Buches Mormon irgendeinen Beweis gibt, genauso gibt es auch keinen Beweis für die Authentizität der den Imamen zugeschriebenen Äußerungen.


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