Habib al-Adschami al-Farsis

Imâm Yâfiî erzählt folgendes:

[Abu Muhammad] Habib al-Adschami al-Farsis [gest.125nH] Ehefrau war eine ungeduldige und charakterlose Frau. Eines Tages sprach sie zu ihm: “Da dein Dhikr und deine Du’a uns nicht sättigen, geh und arbeite irgendwo!”Der Scheich ging aus dem Haus zur Moschee und betete dort bis zum Nachtgebet. Als er dann wieder heimkam, fragte die Frau: “Wo ist dein Lohn?” Der Scheich sagte: “Ich habe mich geschämt nach Lohn zu fragen, da diese Person, bei der ich arbeite, so huldvoll und hoch ist.” Dies ging einige Tage so weiter. Frühs betete er in der Moschee und als er dann Abends wieder heimkam, sprach er die obigen Worte, um seine Frau zu beruhigen. Die Frau, die sah, dass der Scheich nichts nach Hause brachte, sagte letztendlich: “Verlang entweder endlich den Lohn von diesem Mann oder verlasse diesen Beruf!” Der Scheich sagte, er würde nach seinem Lohn fragen und ging, wie er es gewohnt war, aus dem Haus zur Moschee und beschäftigte sich mit ‘Ibadah. Als er dann am stillen Abend auf dem Heimweg war, dachte er an das Donnerwetter, dass seine Frau veranstalten würde, wenn er kommt. Doch als er an die Tür kam, sah er, dass aus dem Ofen ein starker Rauch kam. Gleichzeitig roch er den Geruch von gebratenem und von Fett, dass die Hungrigen in Ohnmacht fallen lassen würde. Als er an der Tür klopfte, kam seine Frau voller Freude und Liebe an die Tür und begegnete ihm mit folgenden Worten: “Der Mann, bei dem du arbeitest, hat den Lohn ums vielfältige geschickt und mit solch einer Menge, dass es zu seiner Huld passt! Der Diener, der es brachte, sprach im Namen seines Herren: “Sage Habib, er soll weitermachen. Auch wenn wir seinen Lohn ein wenig verspätet haben, so liegt dies nicht daran, dass wir geizig sind oder keinen Geld haben.”, und überreichte mir eine Schüssel voller Gold und sprach weiter: “Nun sollen seine Augen damit erleuchtet sein!” wonach er ging.”

Habib, der all dies hörte, fing an zu weinen und sagte zu seiner Frau: “All dies ist nicht von einem Menschen! Das alles wurde von demjenigen, der die Himmel und die Erde in seiner Macht hält, und der aller Huldvollste ist, geschickt, von Allah!” Daraufhin bereute die Frau, machte Tawba und griff Habibs ‘Ibadah und Gehorsam nicht mehr an. [Dschaamiul Karamatil Awliya, Ismail ibn Yusuf Nabhani]

Tags »

Autor: Revan
Datum: Sonntag, 10. Januar 2010 10:51
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Zitate&Überlieferungen von 'Ulama/'Awliya

Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren.
Pingen ist momentan nicht möglich.

Kommentar abgeben