Ein Tawassul Gedicht von Ibn Hadschar Asqalani
Imam Ibn Hadschar al-Asqalani [rahimahullah] schreibt in seinem Diwan [ein original Manuskript wird in der ägyptischen Nationalbibliothek aufbewahrt]:
Am Tore deines Großmuts steht ein Sünder, verrückt vor Liebe,
O Bester der Menschheit im Glanze des Gesichtes und des Antlitzes!
Durch Dich sucht er ein Mittel [tawassala], hoffend auf Allahs Vergebung für Mißgeschicke;
Feucht sind seine Augenlider aus Ehrfurcht vor Ihm, mit strömenden Tränen.
Auch wenn ihn seine Genealogie [Abstammung/Familienname] einem Stein [Hadschar] zuweist,
wie oft sind Tränen geflossen, süßlich, rein und frisch!
Das Lob Deiner wird Dir nicht gerecht,
aber vielleicht, in der Ewigkeit, wandeln seine Verse sich zu Villen.
Mein Lob für dich möge fortbestehen solange ich lebe,
denn ich sehe nichts, das mich jemals von der Lobpreisung Deiner ablenken könnte.