Ein Beispiel für die Liebe zum Gesandten Allahs Sallallahu alayhi wa sallam

Hafidhul Islam wa Imamul Aimmatul Islam Schamsuddin Muhammad ibni Ahmad al-Dhahabi [Rahimahullah] sprach:  “Auch wenn von Ibn Omar  überliefert wurde, dass er es als Makruh sah, seine Hände am Grab des Propheten  zu streichen, so hat er dies nur als Makruh gesehen, weil er es als eine Respektlosigkeit akzeptiert hatte.

Imam Ahmad ibn Hanbal aber, als er gefragt wurde über das “Küssen und anfassen des Prophetengrabes”, sagte, dass darin kein Schaden liege. Diese Ansicht hat auch sein Sohn Abdullah ibni Ahmad von ihm überliefert.

Wenn man hier fragt: “Wieso haben die Gefährten solches nicht gemacht?” dann wird diesem so eine Antwort gegeben: “Denn die Gefährten des Propheten sahen ihn am Leben, küssten seine Hand, haben sich fast Gegenseitig umgebracht für das Wasser nach der Waschung und haben sich am Hadschi Akbar seine Haare geteilt.

Da wir aber von diesem großen nie Anteil hatten, werfen wir uns mit Respekt und ehrfurcht auf sein Grab. Siehst du nicht was Sabit-i Bannai gemacht hat? Er streichte seine Hand auf Anas ibn Maliks Gesicht indem er sagte: “Das ist die Hand, welche Rasulullahs Hand berührte!”

Dies alles zeugt aus einer übermäßigen Liebe des Muslims dem Gesandten Allahs gegenüber. Denn der Mumin ist damit beauftragt, Allah und seinen Gesandten mehr zu lieben als sein eigenes Leben, als sein Gut, seine Tochter und sein Sohn, mehr als alle Menschen, ja sogar mehr als das Dschannah und mehr als die Huris im Dschannah.

Es gab von den Mumin sogar solche, die Abu Bakr und Omar mehr als ihr Leben geliebt haben. So hat Dschandar sein Schwert gezogen und unverzüglich einem Mann den Kopf abgeschlagen, als er hörte, wie dieser über Abu Bakr as-Siddiq schimpfte. Jedoch hätte diese Person [Dschandar] das Blut dieser Person nicht als Mubah gesehen, wenn er gehört hätte, wie er auf seine Mutter oder auf seinen Vater flucht.

Hast du denn nie gesehen, dass die Gefährten des Propheten, aufgrund ihrer starken Liebe fragten: “Dürfen wir uns denn nicht vor dir niederwerfen?”

Hätte er ihnen die Erlaubnis gegeben, wahrlich sie hätten es nicht mit der Absicht der Ibadah gemacht, sondern aus Respekt und Ehrfurcht. Genauso wie die Brüder von Yusuf Alayhissalam sich vor ihm niedergeworfen haben; wie es in Sura Yusuf berichtet wird.

So darf ein Muslim, der aus Respekt sich vor dem Grab des Propheten niederwirft [Sadschda], nicht als Kafir bezeichnet[Takfir], sondern man muss ihn über den Verbot dieser Angelegenheit berichten. Dies ist auch das Urteil bezüglich dem Gebet in Richtung des gesegneten Grabes. [Dhahabi, Mudschamusch-Schuyukh, 1/73-74]

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Autor: Revan
Datum: Montag, 13. Juli 2009 23:34
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