14Jan/114

Der Turban – Die Kopfbedeckung des Mannes

Der Turban
Die Kopfbedeckung des Mannes

Abdullah ibni Zubayr (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge, hatte am Tag von Badr Hazreti Zubayr einen gelben Turban um seinen Kopf gebunden und Dschebrail (Aleyhisselam) hatte, um ihm nachzuahmen, ebenfall einen gelben Turban umgebunden.

Ibn Abbas (Radiyallahu Anh) zufolge, waren die Zeichen der Engel die am Tag von Badr herabkamen das Ende ihres reinweißen Turbans, welches sie zwischen ihren Schulterblättern herabhängen ließen und am Tag von Khunayn die roten Turbane.

Als die Engel auf diese Weise herabkamen, indem sie sich auszeichneten mit dem Turban, sagte unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem): „Zeichnet euch aus(Bindet euch einen Turban), denn die Engel haben sich ohne Zweifel ausgezeichnet (sind mit Turban herabgekommen).“ (Ruhul Beyan: 2/90)

Ibn Abbas (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge, hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt: „Bindet euch einen Turban, damit euer Hilm sich vermehrt.“(Medschma’uz Zewaid, Libas, Babul Amaim: 5/122)

Ibni Omar (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge, hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt: „Verlasst den Turban nicht, denn er ist das Zeichen der Engel und lasst ihn zwischen euren Schulterblättern herabhängen.“ (Medschma’uz Zewaid, Libas, Babul Amaim: 5/123)

Aischa (Radiyallahu Anha) sagt folgendes: „Rasulullah(Sallallahu aleyhi we sellem) sagte, nachdem er Abdurrahman ibn Avf (Radiyallahu Anh) sein Turban gebunden hat und ihn vier Finger lang herabhängen lassen hat: „Als ich in den Himmel aufstieg sah ich die meisten der Engel mit Turban.““ (Medschma’uz Zewaid, Libas, Babul Amaim: 5/123)

Ebu Derda (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge, hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt: „Ohne Zweifel sprechen die Engel Salat über diejenigen, die am Freitag Turban binden zum Freitagsgebet.“ (Heythami, Medschma’uz Zewaid: 5/123)

Rukâne (Radiyallahu Anh) hat folgendes gesagt: Ich habe einmal gehört, dass Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) sagte: „Der Unterschied zwischen uns und den Muschrik ist der Turban, den man auf die Takke bindet (und nicht auf den nackten Kopf).“ (Tirmizi, Libas, Babul Amaim alel Kalanis 4/247-248, Nr.1784; Abu Dawud, Nr.4078, 2/452, Tabarani, Mudschemil Kebir, 5/71, Nr.4614; Ibn Saad, Tabakat, 1/374)

Barudî berichtet von Rukana in einer anderen Version: „Der Unterschied zwischen uns und den Götzendienern ist der Turban, der um die Kappen gewunden ist und für jede seiner Windungen um den Kopf wird euch am jüngsten Tage ein Licht gegeben werden.“

Amr ibn-i Umayya (Radiyallahu Anh) überliefert, dass sein Vater folgendes gesagt hat: „Es ist gerade so, als würde ich Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) auf der Kanzel sehen mit einem schwarzen Turban dessen Ende er zwischen seinen Schulterblättern hängen hat.“ (Nesei, Ziynat, Bab Irhail Imame Beynel Ketifeyn: 8/211, Tabarani)

Hazreti Dschabir (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) folgendes gesagt: „Zwei Rakah die man mit dem Turban betet ist siebzigfach höher als ein Gebet ohne Turban.“ (Deylemi, 2/265, Nr.3233)

Ibn-i Omar (Radiyallahu Anh) berichtet, daß der Prophet(Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt hat: „Ein freiwilliges oder Pflichtgebet mit Turban kommt fünfundzwanzig Gebeten ohne Turban gleich und das Freitagsgebet mit Turban kommt siebzig Freitagsgebeten ohne Turban gleich." (Ibn Asakir)

Im Kommentar zitiert Ibn Asakir Imam Malik (Rahimehullah), der gesagt hat: „Es gehört sich nicht, den Turban wegzulassen und wahrlich, ich habe Turban getragen als in meinem Gesicht noch kein Härrchen wuchs!"

Yezid ibni Rukâne (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt: „Solange meine Umma fortsetzt Turban über ihre Takke zu binden, werden sie fortgehend auf ihrer Fîtra (Islamischen Anlage) bleiben.“ (Deylemi, 5/93, Nr.7569)

Ibn Abbas (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) gesagt: „Der Turban ist die Würde des Mumins, die Ehre des Arabers und wenn die Araber ihren Turban ablegen werden sie ihre Ehre abgelegt haben.“ (Deylemi, 3/88, Nr.4247)

Und in der von Murtadî überlieferten Version: „…und wenn sie die Turbane ablegen, nimmt Allah ihnen ihre Ehre.

Hazreti Ali (Radiyallahu Anh) berichtet, dass der Prophet(Sallallahu aleyhi we sellem)gesagt hat: „Die Turbane sind die Kronen der Araber und Höflichkeit ist ihre Vorsorge und für den Gläubigen ist in der Moschee zu sitzen Ribat.“(Al-Kudayi)

Halid ibn Midan (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat Rasulullah (Sallallahu aleyhi we sellem) folgendes gesagt, als ihm Kleider aus Spenden (Sadaqa) gebracht wurden und er sie verteilte unter seine Gefährten: „Bindet den Turban, unterscheidet euch von den vorherigen Ummas.“ (Suyuti und Ibn Iraq von Beyhaki, Schubul Iman: 5/176, Nr.6261)

Sultanul Ulama Aliyyul Kari (Rahimehullah) sagt in seinem „El-Mekaletul Adhba fil Imame wel Adhaba“: „Wisse als aller erstes, dass Hazreti Allahu Teala, um auf die Höhe der Stufe seines Habib aufmerksam zu machen, folgendes sagt: „(Mein Habib) Sprich: „Wenn ihr Allah liebt, so folgt mir, damit Allah euch liebt.“ (Âli Imran; 31) und damit die Wahrhaftigkeit der Liebe zu Allah und das Lieben Allahs von seinem Knecht an das Befolgen seines Gesandten bindet.“

Mewla Teala sagt in einem anderen Vers des Qurans: "In dem Gesandten Allahs habt ihr wirklich ein schönes Beispiel…“(Ahzab; 21)

Die Angelegenheiten in denen man den Propheten folgen kann, in den Ihtiyar-i Fiil, teilen sich in vier: Mubah, Mustahab, Wadschib oder Fardh.

So wie es uns die Usul Gelehrten erläutert haben ist für uns Hanafiyya die gesündeste Ansicht, dass die Taten unseres Propheten indem man ihm folgen kann jedoch nicht unter eins der vier unterteilen kann, wenigstens als Mubah geurteilt wird.

Wenn wir aber die verschiedenen Angelegenheiten betrachten, wie das unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) beim Asr Gebet nach der zweiten Rakah schon Salam gab, weil er es vergessen hat oder sein Essen, Trinken, Stehen und Angelegenheiten die er als Mensch getan hat oder dass das Tahadschud Gebet und Duha Gebet Fardh für ihn war und dass er mehr Frauen als vier heiraten durfte, werden wir folgendes verstehen: Nämlich, dass dieses nur für den Propheten allein gültig war und wir ihm darin nicht folgen. Wir folgen dem uns von der Scharia festgelegten Urteilen in diesen Angelegenheiten.

Die Angelegenheiten jedoch, die nicht für ihn allein sind, wenn man keinen Beweis dafür hat, dass es Wadschib oder Mustahab ist, muss man daran glauben, dass es mindestens Mubah ist.

Da uns von vielen Nachrichten und Werken überliefert wurde, dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) einen Turban getragen hat, ist diese Angelegenheit in seiner Bedeutung nah an dem Mutawatir Zustand gefestigt. Ebenfalls ist es berühmt und bekannt, dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) dazu aufgerufen und motiviert hat, den Turban zu tragen.

Auch wenn einige dieser Ahadith von schwachen Wegen überliefert wurden sind sie alle zusammen, wenn man sie sammelt, in solch einem Zustand, dass sie Hasan, ja sogar Sahih sind und somit ist es absolut klar, das es Sunna ist den Turban zu binden. Auch beinhaltet der Befehl Allahs: „O Kinder Adams, leget euren Schmuck an zu jeder Gebetszeit…“ (7;31) den Turban, da dieser ein Schmuck ist.

Die Überlieferungen, dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) zu manchen Zeiten nur mit Takke war, sind entweder dazu da um uns zu zeigen, dass es gut ist zwischen den Sahaba ohne Turban zu sein oder es diente dem Ausruhen im Haus oder es war wegen der starken Hitze oder anderen Notwendigen Gründen. All dies sind jedoch Zustände außerhalb des Gebetes.

Deswegen sagt auch Hazreti Imam Ghazalî, dass es darin kein Schaden gibt, wenn man den Turban beim Warten auf das Gebet in heißen Tagen ablegt.

Dass zu unserer Zeit die Faqihs mit einem großen Turban in die Moschee kommen, dieses dann abnehmen und ohne Turban beten, ist eins der höchsten Mekruh.

Einige Hanefi Ulama haben gesagt, der Turban den unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) getragen hat, war ca. 4,76 Meter lang und bei Iyd oder beim Freitag trug er einen 8,16 Meter langen Turban. So sagt auch Dschezeri in „Tas’hihul Mesabih“ : „Ich habe viele Sira Bücher und Geschichtsbücher durchgeschaut um die Länge des Turbans von unserem Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) herauszufinden, bin jedoch auf nichts gestoßen. Später sagte mir jemand, dem ich vertraue, dass Scheich Muhyiddin Newewi gesagt hat, dass der kurze Turban 4,76 Meter und der lange 8,16 Meter ist.“

Es ist auch wichtig zu wissen, dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) manchmal das Ende des Turbans zwischen seinen Schulterblättern baumeln ließ, manchmal voll band, manchmal um sein Kinn das Ende des Turbans gebunden hat, manchmal ohne Takke gebunden hat und manchmal ohne Takke Turban gebunden hat, meistens jedoch das Ende seines Turbans zwischen seinen Schulterblättern baumeln ließ.

Imam Newewi (Rahimehullah) sagt in „Scharchi Muhazzab“: „Den Turban voll zu binden oder das Ende baumeln zu lassen zwischen den Schulterblättern ist beides gut und keins von beiden ist verpönt.“

Zu unserer heutigen Zeit behaupten einige Menschen, dass das Turban tragen eine Tradition wie das Essen war und nicht von der Din ist. Diese haben den Turban verlassen und abgelegt und diese Wörter quellen wegen ihrem Taqlid an falsche Personen.

Wenn wir uns ihren Worten anschließen würden und sagen würden, dass der Turban nur eine Tradition ist, so ist er die ehrenvollste Tradition, denn es ist die Tradition des Menschen der am meisten Segen hatte, die wertvolle Tradition unseres Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem).

Wie es ja auch heißt: „Adetus-saadati saadatul adeti – Die Tradition des Herren ist der Herr der Traditionen.“

Die Wahrheit jedoch ist, dass wir nach den Ahadith die wir geschrieben haben, verstehen, dass der Turban eins der Zeichen des Din-i Mubin Islam ist und die Sunna aller Propheten und Rasuls. Dass Dschibril (Aleyhisselam) mit einem Turban herabkam, ist ein Beweis genug, wie Tugendvoll der Turban ist.

Auch dass unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem), als er Abdurrahman ibn Awf den Turban gebunden hatte mit seinen eigenen gesegneten Händen, sagte: „Binde den Turban so, denn so ist es viel schöner.“ (Ettadsch, El-Dschamiu lil Usul: 1/170) ist als Beweis genug für die Schönheit des Turbans.

Der Zweck des Turbans

1- Schutz des Körpers
Es ist so, dass der Turban in heißen Gegenden vor der starken Sonneneinstrahlung bewahrt und in kalten Gegenden den Mensche vor der Kälte schützt. Speziell wenn ein teil des Turbans um das Kinn gebunden wird und die Ohren mit eingebunden werden, zeigt sich dieser Schutz viel stärker.

2- Als Schmuck
Dies ist etwas, was immer und zu jederzeit Sunna ist. Wie ja auch Tabarani in seinem Mudschem-i Kabir von Aischa (Radiyallahu Anha) folgendes überliefert: „Als unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) zu seinen Gefährten hinausging schaute er in das Wasser und richtete sein Bart und sein Turban.“ Sich mit dem Turban zu schmücken erhöht den Lohn speziell im Gebet, da es zu Mewla Tealas befehlen gehört.

Die Wichtigkeit der Unterscheidung von den Feinden des Islams

Wenn man die Ahadith betrachtet, die den Turban befehlen, werden wir sehen, dass Rasulullah aussagt, dass man damit den Muschriks nicht ähneln soll. So sehen wir auch, dass er in vielen Ahadith befiehlt, sich von den Feueranbetern, Christen und Juden zu unterscheiden.

Amr ibn Schuayb überliefert von seinem Vater und dieser von seinem Opa (Radiyallahu Anhum), dass der Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) sagte: „Wer anders ausschaut als wir, ist nicht von uns. Ähnelt nicht den Christen und Juden.“ (Tirmizi, Isti’dhan: 7, Nr.2965, 5/56)

So ist es in der Scharia eine fest befohlene Angelegenheit nicht den Feinden des Islams zu ähneln. Der Din-i Mubin Islam hat für seine Anhänger, damit sie nicht gleich dem Salz im Wasser zwischen ihren Feinden verschmelzen und sich überall von ihren Feinden unterscheiden eine bestimmte Alamat-i Farika (Zeichen der Unterscheidung) festgelegt.

Genauso wie die Muslime in ihren Herzens Taten sich unterscheiden von den Feinden, also in der Aqidah, so müssen sie sich in ihren äußerlichen Taten, in ihrem Aussehen und ihrer Kleidung sich von den Feinden des Islams unterscheiden, äußerlich und innerlich. Die Liebe im Herzen nötigt, dass man sich im äußeren so zeigt und das man sich im äußeren auf eine bestimmte Art kleidet und zeigt, bringt im Herzen Liebe und Vertrautheit. Dies ist eine Tatsache die niemand leugnen kann jedoch auch nicht gleich verstehen kann. Sich äußerlich auf eine Art zu zeigen, weckt Liebe dazu im Herzen und nach einer Zeit wird die Person dieser Tat dies auch bei sich sehen.

Der Historiker Tartuschî berichtet, dass Abdurrahman ibn Ghanam sagte: „Als Omar ibn Khattab mit den Christen in Syrien Frieden schloss, mussten wir (die Christen) schwören, daß wir ...... (unter anderem) sie (die Muslime) in keiner Weise in ihrer Kleidung, weder der Kappe, dem Turban oder den Sandalen noch in der Art das Haar zu scheiteln imitieren würden."

Scheichulislam Es-Seyyid Husayin Ahmed Al-Medeni (Rahimehullah) schreibt in seinem Buch bezüglich dem Zweck des Bartes, dass die Muslime für sich spezielle Alamat-i Farika haben müssen: Wir wissen ohne Zweifel und sehen es mit unseren Augen dass jeder Staat und jede Regierung für die verschiedenen Aufgaben ihrer Beamten, jedem eine für sich bestimmte Uniform gibt damit man unter ihnen unterscheiden kann.

Die Polizei auf dem Lande hat ihre eigene Uniform und die Armee die im Krieg ist, hat auch ihre eigene Uniform deren Farbe sich von den anderen unterscheidet. So sind sogar die Soldaten auf dem Meer anders gekleidet als die Soldaten auf dem Land.

So sind die Uniformen die Zeichen und der Schmuck dieser Beamten. Es langt nicht, dass der Staat auch noch diese Uniformen festsetzt, sondern jeder der auch noch anders gekleidet kommt und nicht sich an diese Kleidungsvorschriften haltet, wird bestraft und kann sogar von seiner Position enthoben werden.

Auch können wir beobachten, dass jedes Volk, jede Gemeinschaft, Staat und Regierung sich von anderen unterscheidet, indem sie spezielle Dinge als Eigen nennen. Das sieht man speziell an den Flaggen und Bannern mit denen man im Krieg Feind und Freund unterscheidet. Wenn dies nicht wäre, würde das Kriegssystem zerfallen und verbündete Soldaten würden einander bekämpfen.

Zum Beispiel: Durch das Ablegen der Uniform oder Dienstzeichen eines bestimmten Landes, gilt der Soldat als Landesverräter und ihm wird eine starke Strafe zuteil. Auch wenn die Geschichte vor unsere Augen nehmen werden wir sehen, dass die Gruppen die ihre speziellen Anzeichen abgelegt haben, am Ende keine Freiheit mehr hatten und letztendlich den Gruppen, denen sie ähneln, sich fügen mussten.

Schauen wir uns nur die Bewohner von Indien an. Die Hindus dort haben ihre eigene Kleidung und ihr eigenes aussehen. (dies zeigt uns) dass eine Gruppe, die ihre Kleidung und die spezielle Anzeichen bewahrt, werden sie eine freie Existenz führen und eine speziellen (ausgewählte) Gruppe bleiben.

So sind die Franzosen, die aus ihrem Land gekommen sind und ihre Kleidung und Aussehen bewahrt haben zu unterscheiden und zu erkennen und können unmöglich als Hindus bezeichnet werden.

So sehen wir bei den Hinduistischen Götzendienern die Gruppe der Sikh, welche einen speziellen Status haben, weil sie ihre Haare, Schnurbärte und Bärte nie schneiden. Wäre dies nicht, dann hätten man die Sikh nicht von den Hindus unterscheiden können. Obwohl sie eine starke Minderheit sind, haben sie in Indien eine freie Existenz.

Die Muslime die aus verschiedenen Ländern nach Indien kamen und viele Menschen zum Islam einladeten und viele dieser Einladung folge leisteten, haben in den Städten und Dörfern der Muschriks vollkommene Akzeptanz von jeden weil sie ihrer Religion treu waren und der Sunna ihres Propheten einschließlich seines Aussehens vollkommen folgten.

Wenn die Muslime ihre Spezialitäten nicht bewahrt hätten, wären sie ohne Zweifel gleich den Götzendienern geworden und ihr einziger Anteil vom Islam wäre die Bezeichnung Muslim geworden. Von dem was nun erzählt wird, versteht man offensichtlich, dass die Existenz eines Volkes oder Madhab nur möglich ist, wenn sie sich an ihre eigene Kleidungsart, Aussehen und speziellen Gottesdienst und Lebensweise halten.

Es ist jedem bekannt, dass Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) zu den Arabern und Nichtarabern, sprich zu allen Menschen und Dschinn gesandt wurde. So sind alle Menschen und Dschinn von seiner Umma. Diejenigen die seiner Einladung folgen, nennt man „Ummat-i Idschabat“ und diejenigen die nicht der Einladung folgen „Ummat-i Dawat“.

Bevor unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) geschickt wurde, war das Angesicht der Erde voll mit Schirk, Kufur, Rebellion und schlechten Menschen. Er hat die Menschen zum Tewhid Allahs, zu guten Taten, Gerechtigkeit und Gottesfurcht (Takwa) eingeladen. So ist jedem, der ihm folgt, seine Aussage und Lebensweise vollkommen ein Gegenpol zu den Muschriks und Kafirs.

Um Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) haben sich viele Menschen gesammelt und sind scharenweise in die Din Allahs zurückgekehrt. Daraufhin hat Allahu Teala, weil er sie als eine besondere Gemeinde auserwählt hat befohlen äußerlich und innerlich, im Aussehen und im Kleiden, in der Tradition und in allem Angelegenheiten dem Propheten (Sallallahu aleyhi we sellem) seiner Sunna zu folgen.

So hat Allah diese Wahrheit mit: „In dem Gesandten Allahs habt ihr wirklich ein schönes Beispiel..“ (33; 21) bestätigt. Deswegen haben die Muslime im Äußeren und Inneren den Weg ihres Nebis gefolgt, in jedem Zustand und in jeder Bewegung überall und zu jederzeit sich den Werken ihres Rasuls untergeben und sich somit von Muschriks, Kafirs, Juden und Christen unterschieden.

Um die Wichtigkeit dessen zum Ausdruck zu bringen, dass die Muslime ihre speziellen Angewohnheiten bewahren, sagt Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) in einem Hadith, überliefert von Ibn-i Omar: „Wer einem Volk ähnelt, gehört auch zu ihnen.“ (Abu Dawud, Nr.4031, 2/441; Ahmed Ibn Hanbal, Nr.5115, 2/310)

In einem Hadith von Ibn Rukâne sagt Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) „Der Unterschied zwischen uns und den Muschrik ist der Turban, den man auf die Takke bindet (und nicht auf den nackten Kopf).“ So hat Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem) befohlen in der Kleidung und im Aussehen nicht den Juden, Christen und Muschriks folge zu leisten. Ja, sogar damit die Muslime sich von den stolzen und arroganten Leuten zu unterscheiden, wurden sie davor gewarnt ihre Antari über die Knöchel hängen zu lassen.

Letztendlich verstehen wir, dass jedes Volk eine Alamat-i Farika hat. Auch wir haben Alamat-i Farika die wir von unserem Propheten gelernt haben, zu denen „den Bart wachsen lassen und den Schnurbart kürzen“ gehört, wie auch der Turban.

Von dem was uns die Quellen Aussagen, sind alle Kleidungsstücke – mit einer Ausnahme – nicht vom Islam entwickelt wurden sondern wurden auch davor schon als normale Kleidung angelegt. So wurden die Kamis, Izâr, Dschubba, Hulle und Naleyn vor dem Islam von den Hanifs, Muschriks und Nichtmuslimen getragen. Dies sind dann Kleidungsstücke geworden, die im Islam weiter getragen wurden.

Das einzige was unser Prophet neu brachte, zeigte sich in der Kopfbedeckung. Dies ist der Turban. Der Turban wird nicht direkt an den Kopf gebunden; davor wird etwas angezogen und dann drum herum gebunden. In den Ahadith wird dies „Kalansuwa“ genannt. Der Turban wurde nicht als ein notwendiges Kleidungsstück getragen sondern als etwas, das dazu gehört. So wird man auch den Hadith: „Der Unterschied zwischen uns und den Muschrik ist der Turban, den man auf die Takke bindet (und nicht auf den nackten Kopf).“, besser verstehen. So erkennen wir, dass der Prophet den Turban als eine Alamat-i Farika festgesetzt hat.

Deswegen müssen wir um bei Allah und seinem Gesandten, bei Freund und bei Feind, als Muslim anerkannt zu werden und erkannt zu werden, mit unseren Herzen und Organen die Zeichen des Islams an uns tragen und bewahren.

Es ist offensichtlich, dass derjenige der liebt, das Aussehen, die Kleidung, die Art und Weise dieser Person ebenfalls liebt. Dies kann keiner mit gesundem Menschenverstand leugnen. So sehen wir auch, dass jede Partei und Gemeinschaft das Aussehen und die Kleidung des Führers lieben und versuchen ihnen zu ähneln.

So ist es unsere Aufgabe uns von der Dienerschaft an Europa und Amerika zu lösen und von dem Befolgen der Idioten und niederträchtigen Menschen uns zu befreien und dem Herren der gekommenen und kommenden Rasulallah (Sallallahu aleyhi we sellem), den Allah uns geschenkt hat, seiner Sunna und somit seiner Ehre folge zu leisten.

Wir hoffen, dass die Wichtigkeit dieser Thematik verstanden wird und die Muslime aufhören sich zu schämen, dass sie Muslime sind und aus Angst vor den Worten und Schmähungen der Nichtmuslime ihren Turban zuhause lassen. Wären wir Muslime alle gemeinsam stark und würden wir alle den Turban tragen, dann würden die Nichtmuslime akzeptieren, dass es die Kleidung der Muslime ist und nicht die Kleidung der extremistischen/fundamentalistischen Muslime (wobei jedem Muslim klar sein sollte, dass so etwas im Islam gar nicht gibt), mit denen die Medien der Bevölkerung Angst machen wollen.

Natürlich ist es schwer, doch man bedenke folgenden Ahadith: Abu Hurayra (Radiyallahu Anh) seiner Überlieferung zufolge hat Rasulallah (Sallallahu Aleyhi ve Sellem) folgendes gesagt: „In der Fesad (Komplott, Aufruhr, Hetze, Zwietracht) Zeit meiner Umma, kriegt derjenige, welcher sich an meine Sunna krallt, den verdienst des Schehid“ (El-Mutteki, Kenzu’l-Ummal:7/317, Nr:19055)

Je schwerer es ist, einer Sunna zu folgen, desto mehr Lohn gibt es bei Allahu Teala. Wir Muslime müssen uns nicht schämen für das was wir sind, wir haben eine glorreiche Geschichte und eine glorreiche Zukunft, die Europäer und Amerikaner haben ihr Wissen und ihr Fundament vom Islam genommen.

Wir finden es ebenfalls angebracht zu erwähnen, dass die damaligen Franzosen es als Mode hatten, sich so zu kleiden wie die Muslime, bis das Osmanische Reich sie aufforderte sofort damit aufzuhören, denn diese Kleidung gebühre nur den Muslimen und Frankreich vor Furcht erzitterte und diese Mode absetzte.


Kommentare (4) Trackbacks (0)
  1. maschaAllah vielen Dank für die Erstellung dieses Artikels. Allah razi olsun :)

    ist es eigentlich schlimm (Bidah) .. wenn man den Turban sehr klein bindet?

    also zum Beispiel nur zwei bis 3 Windungen? Gibt es da Regelungen?

  2. Wie breit war denn der Turban des Propheten, gibt es da auch Infos, wenn schon die Ulema die Länge kennen?
    Zitat: “Einige Hanefi Ulama haben gesagt, der Turban den unser Prophet (Sallallahu aleyhi we sellem) getragen hat, war ca. 4,76 Meter lang und bei Iyd oder beim Freitag trug er einen 8,16 Meter langen Turban.”

  3. subhan Allah,wie schööööönnnnnnnn

  4. asalam alejkum
    An alle Moslems die das lesen.Wir dürfen die Ungläubigen in garnichts ähneln und garnicht nachmachen.Das heißt das wir ihnen auch nicht in der Geburtenrate ähneln dürfen.Wir Moslems haben angefangen wie die Ungläubigen wenig Kinder zu machen.Wenig Kinder zu machen ist eine Krankheit der Ungläubigen merkt euch das Geschwister.Wir müssen uns vermehren mit Dawa aber auch mit viel Kinder.Macht so viel wie ihr könnt Schwestern ihr müsst das für die Ummah des Propheten tun, denn der Prophet mag es wenn seine Ummah größer wird.Also jede islamische Frau sollte mindestens 3 Kinder machen.
    Turban aufsetzen und Takke auf den Kopf
    Kleidung über den Knöchel tragen
    Bart wachsen lassen
    Schnurrbart kürzen
    usw.
    Unsere Zeit wird noch kommen Geschwister es dauert nicht mehr lange.Die Flaggen des Khorasan sind auch schon auf dem Weg.
    Allahu Akbar


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